Ausschreibungen Fuhrpark & Fahrzeuge

LKW-Gestellung Winterdienst SM Grünberg 2026-2030 (2)

Hessen Mobil DillenburgLandkreis Gießen; Straßenmeistereibezirk der SM Grünberg, HessenFrist: (in 20 Tagen)

Zusammenfassung

Was wird beschafft?

Bereitstellung eines Winterdienst-LKW mit Fahrer für die Straßenmeisterei Grünberg (Landkreis Gießen, Region Westhessen) bei Hessen Mobil.

Was ist zu tun?

  • Schneeräumen und Streuen auf Straßen im Zuständigkeitsbereich der SM Grünberg
  • Bereithaltung des Fahrzeugs auf dem SM-Gehöft oder im Umkreis von 35 km
  • Abrufbereitschaft vom 01.11. bis 31.03. eines jeden Jahres – rund um die Uhr, auch sonntags und an Feiertagen
  • Einsätze erfolgen nach Ankündigung (10 Std. Vorlauf) oder kurzfristiger Alarmierung (Reaktionszeit max. 4 Std.)
  • Führen von Einsatzberichten und Fahrtnachweisen

Hauptangebot: LKW mit Fahrer wird gestellt – Winterdienstgeräte (Schneepflug, Streumaschine) liefert Hessen Mobil.

Nebenangebot möglich: Komplettgestellung inkl. eigener Streumaschine und Schneepflug (mit Mindestanforderungen).

Laufzeit: 04.08.2026 – 31.03.2030 (4 Winterperioden), optionale Verlängerung um ein weiteres Jahr.

Angebotsabgabe bis: 09.07.2026, 09:00 Uhr (MESZ), ausschließlich digital über vergabe.hessen.de (AI Bietercockpit).

Original-Bekanntmachung ansehen

Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert

Noch 20 Tage bis zur Angebotsfrist
Termin / Frist
20262027202820292030
JUNDEZJUNDEZJUNDEZJUNDEZJUN
Veröffentlichung
Bindefrist
Angebotsfrist
Vertragsbeginn
Einbauzeit Ein-/Anbauten
Winterperiode 1
Winterperiode 2
Winterperiode 3
Winterperiode 4
Vertragsende
Verlängerung 1
bis 2031
Heute
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabe

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen

Preis & Qualität2 Kriterien
Preis 80%Qualität 20%
  • Preis80%

    Wertungssumme des Angebotes unter Berücksichtigung preislich günstigerer Grund- oder Wahlpositionen sowie eines eventuellen Nachlasses ohne Bedingungen. Normiert auf Punkteskala 0-10.

  • Umweltaspekte20%

    Bewertung von Umweltaspekten der angebotenen Fahrzeuge mit 10, 7,5 oder 5 Punkten.

Bewertungsformel

Preis: 10 Punkte für niedrigsten Preis, 0 Punkte für 2-fachen des niedrigsten Preises, lineare Interpolation dazwischen. Qualitätskriterien: 10 Punkte = optimale Erfüllung, 7,5 Punkte = überdurchschnittliche Erfüllung, 5 Punkte = normale Erfüllung/Mindestanforderung. Zuschlag auf höchsten Gesamtpunktwert, bei Punktgleichheit niedrigste Wertungssumme.

Die Vorlage ist größtenteils als Lückentext/Vordruck ausgefüllt; Kriterium 1.3 wurde nicht benannt/ausgefüllt, und die exakte Verteilung der Unterkriterien innerhalb des Umweltaspekte-Kriteriums ist unvollständig (nur Schadstoffklasse ist explizit benannt, weitere Unterkriterien-Plätze sind leer).

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Einsatzgebiet und Bereitschaft

Zuständigkeitsbereich: Straßenmeisterei Grünberg (Region Westhessen, Landkreis Gießen). Das Streckennetz ist in der Übersichtskarte (Anlage 3) dargestellt. Eine feste Route ist nicht zugeordnet – die Umläufe umfassen ca. 90–120 km.

Fahrzeugstandort: Auf dem Gehöft der SM Grünberg oder auf einem festgelegten Stützpunkt – max. 35 km vom Gehöft entfernt.

Abrufbereitschaft: Vom 01.11. bis 31.03. eines jeden Jahres, rund um die Uhr (Tag/Nacht, Sonn- und Feiertage).

Durchzuführende Arbeiten

  • Räumdienst: Schneeräumung mit dem bereitgestellten Frontpflug (Drutzel DVP 4.36).
  • Streudienst: Streuen mit der bereitgestellten Streumaschine (Küpper-Weisser KE 31393 / IMS2E E 29050 DFA), ausgestattet für Feuchtsalz (FS 30), Streubreite bis 8,00 m, Streugeschwindigkeit bis 60 km/h.
  • Blinkleuchten: Gelbe Kennleuchten (§ 52 Abs. 4 Nr. 1 StVZO) sind während der Einsätze eingeschaltet.
  • Sicherheit: Fahrpersonal muss mindestens Sprachniveau A2 (Hören/Sprechen) nachweisen.
  • Winterdienstunterweisung: Vor jeder Saison verpflichtende Einweisung (ca. 3–4 Std.), wird schriftlich bestätigt.

Anforderungen an das Fahrzeug (Hauptangebot)

  • Motorleistung: mind. 230 kW
  • Achsen: mind. 2, beide angetrieben
  • Zulässige Nutzlast: mind. 9.000 kg
  • Schadstoffklasse: mind. EURO III (höhere Klassen bringen Punkte im Zuschlagskriterium)
  • Kennzeichnung gemäß Merkblatt Winterdienstfahrzeuge 1996 (DIN 30710)
  • Anbauplatte Frontplatte F1C nach DIN 15432
  • 4 Hydraulikleitungen mit Kupplung nach DIN EN 15431
  • 4 eingelassene bewegliche Zurrringe (2,5 t)
  • Elektrische Anschlüsse für Frontpflugbeleuchtung und Streugerät
  • Schneeketten sind stets mitzuführen

Nebenangebot – Komplettgestellung

Beim Nebenangebot bringt der Bieter die Winterdienstgeräte selbst mit. Anforderungen an Streumaschine:

  • Geeignet für Feuchtsalz FS 30, Streubreite bis 8,00 m, Streugeschwindigkeit bis 60 km/h
  • Fassungsvermögen mind. 4,0 m³ Trockenstoff / 1.800 l Sole
  • Jährliches Prüfprotokoll zur Dosiergenauigkeit (vor Saisonbeginn)

Anforderungen an Schneepflug:

  • Räumbreite 2,75–3,10 m
  • Mind. 4 frei schwingende Einzelscharen
  • Verstellbarer Anpressdruck, Schwimmstellung
  • Schneeketten für Winterdiensteinsatz

Das Fahrzeug muss die Geräte betreiben können; mind. EURO III.

Ein- und Anbauten durch den Auftragnehmer

  • Aus-/Umrüstungspauschale (einmalig): Anbauplatte, hochgesetzte Scheinwerfer, Rundumleuchten, Sicherheitskennzeichnung sowie An-/Einbau der AG-gestellten Winterdienstgeräte
  • Zeitfenster: 04.08.2026 – 15.11.2026 (vor erster Wintersaison)
  • mEDE-System (mobile Einsatzdatenerfassung) wird durch den AG eingebaut; Einverständnis erforderlich

Ablauf, Vergütung und Dokumentation

  • Einsatzankündigung: Regulär 10 Std. vor Einsatz mit fester Uhrzeit
  • Reaktionszeit bei verschobener Uhrzeit: 2 Std. vor bis 6 Std. nach angekündigtem Zeitpunkt
  • Reaktionszeit ohne Ankündigung: max. 4 Std. nach Alarmierung
  • Vergütung: Einsatzzeiten (auf volle 15 Min. gerundet) zzgl. Winterdienst-Pauschale 9.500 € netto/Fahrzeug/Winterdienstperiode (Mindestvergütung)
  • Positionen pro Saison (LV): An-/Abfahrt (45 Stück), Räum- und Streudienst (35 Std.), Streudienst (130 Std.), Stillstand (20 Std.), Wartezeit (10 Std.), Einsatzankündigung ohne Einsatz (30 Stück), Unterweisung (1 Pauschale)
  • Dokumentation: Fahrtnachweise (Anlage 4) täglich, gegengezeichnet, der Rechnung beifügen
  • Rechnungen: PDF an Rechnung@mobil.hessen.de; Rechnungsadresse Hessen Mobil, z. Hd. SM Grünberg, Postfach 3227, 65022 Wiesbaden
  • Trennung: Aus-/Umrüstungspauschale ist separat von den Winterdiensteinsätzen abzurechnen

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Allgemeine Eignungsanforderungen

Es sind die HVA L-StB Eigenerklärung zur Eignung und die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) einzureichen. Konkrete Anforderungen an Mindestumsatz, Personalstärke oder Referenzprojekte sind in den vorliegenden Unterlagen nicht hinterlegt – die Bewertung erfolgt über die Zuschlagskriterien (Preis und Schadstoffklasse des Fahrzeugs).

Fachliche Eignung – Fahrzeug und Personal

  • Fahrzeug: Schadstoffklasse mind. EURO III (Nachweis per Zulassungsbescheinigung Teil I, Kfz-Steuerbescheid oder Herstellerbescheinigung). Höhere Klassen (EURO V/VI) werden im Zuschlagskriterium Umwelt/Schadstoffklasse positiv bewertet.
  • Fahrpersonal: Sprachniveau mind. A2 (Hören/Sprechen), Nachweis auf Verlangen. Verpflichtende Winterdienstunterweisung durch die SM.
  • Kfz-Haftpflichtversicherung: Bestätigung mit Hinweis auf Winterdiensteinsatz vor Vertragsabschluss.

Rechtliche Anforderungen

  • Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentgelt (zwingend)
  • Keine Ausschlussgründe (Insolvenz, schwere Verfehlungen etc.) – Eigenerklärung erforderlich
  • Verzeichnis der Unterauftrag-/Nachunternehmerleistungen inkl. Namen der NU

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben

1–3Angebote erwartet
Geringe Konkurrenz

Median rund 2 Angebote.

Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 45%4–10 · 28%11+ · 26%

Unternehmen, die ähnliche Ausschreibungen gewonnen haben

Aus vergleichbaren bereits vergebenen Vergaben (KI-Ähnlichkeit)

Checkliste zur Angebotsabgabe

Konkrete Schritte laut Vergabeunterlagen

Angebotsschreiben und Eigenerklärungen5
  • HVA L-StB Angebotsschreiben (unterschrieben)Pflicht
    Vollständig ausfüllen und rechtsverbindlich unterschreiben.
  • Leistungsbeschreibung – Kurzfassung – Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE)Pflicht
  • HVA L-StB Eigenerklärung zur EignungPflicht
  • HVA L-StB Erklärung BietergemeinschaftPflicht
    Nur bei Bietergemeinschaft erforderlich.
  • HVA L-StB Verpflichtungserklärungoptional
    Nur auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle vorzulegen.
Bieter- und Fahrzeugangaben3
  • Anlage 1 – Bieterangaben WinterdienstPflicht
    Fahrzeugdaten gemäß Bieterangabenverzeichnis eintragen.
  • Nachweis der Schadstoffklasse des FahrzeugsPflicht
    Zulassungsbescheinigung Teil I, Kfz-Steuerbescheid oder Herstellerbescheinigung.
  • Namensliste Fahrpersonal (inkl. Ersatzfahrpersonal) für die kommende WintersaisonPflicht
    Vor jeder Wintersaison schriftlich an die SM übermitteln.
Nebenangebot Komplettgestellung2
  • Anlage 5 – Mindestanforderungen Nebenangeboteoptional
    Nur bei Abgabe eines Nebenangebots zwingend.
  • Anlage 6 – Bieterangaben Nebenangebot Komplettgestellungoptional
    Nur bei Nebenangebot – inkl. Nachweis Achslasten/Gesamtgewichte und jährliches Prüfprotokoll Dosiergenauigkeit.
Tariftreue, Nachunternehmer und Kalkulation4
  • Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und MindestentgeltPflicht
  • HVA L-StB Leistungen von Unterauftragnehmern bzw. anderen UnternehmenPflicht
  • Verzeichnis der Unterauftrag-/Nachunternehmerleistungen (inkl. Namen der NU)Pflicht
  • UrkalkulationPflicht
Versicherung und Einwilligungen2
  • Kfz-Haftpflichtversicherungs-Bestätigung (Hinweis auf Winterdiensteinsatz)Pflicht
    Vor Vertragsabschluss dem Auftraggeber vorzulegen.
  • Einverständniserklärung zum Einbau der mobilen Einsatzdatenerfassung (mEDE) durch den AGPflicht

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