Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Leistung umfasst die Entwicklung eines Menschenrechtstrainingsmoduls mit Schwerpunkt auf den Rechten von Menschen mit Behinderungen sowie die Durchführung eines Pilotworkshops und eines Trainings-of-Trainers-Workshops in Ghana.
Zielgruppen sind Personal der Commission on Human Rights and Administrative Justice, der National Commission on Civic Education sowie Vertretungen von Menschen mit Behinderungen.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertLeistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenPlanung und Bedarfsanalyse
Teilnahme an einem Kick-off-Meeting und Erstellung eines detaillierten Arbeits- und Zeitplans.
Durchführung einer Needs Assessment mit Desk Research sowie konsultativen Gesprächen mit CHRAJ, SV-GIZ, NCCE, Behindertenorganisationen und weiteren Stakeholdern.
Trainingsmodul
Entwicklung eines umfassenden Human-Rights-Training-Manuals mit Schwerpunkt auf den Rechten von Menschen mit Behinderungen.
Das Modul soll für den ghanaischen Kontext relevante Beispiele enthalten, gendersensibel formuliert sein und Fallstudien, Quizze, Informationsblöcke, PowerPoint-Präsentationen, Handouts, praktische Übungen und Simulationen umfassen. Es soll außerdem für Online-Trainingsformate wie Zoom, MS Teams oder Webex anpassbar sein und Online-Mobile- bzw. Web-Anwendungen zu geschlechtsspezifischer Gewalt einbeziehen.
Zusammenarbeit mit einem nationalen Consultant mit Expertise in Menschenrechten und Behinderung in Ghana.
Pilot- und Trainingsworkshops
Durchführung eines fünftägigen residentialen Pilotworkshops zur Validierung des Trainingsmoduls mit GIZ, CHRAJ, NCCE und Behindertengruppen. Das Feedback aus dem Pilotworkshop wird in die Finalisierung des Moduls eingearbeitet.
Anschließend Durchführung eines fünftägigen residentialen Training-of-Trainers-Workshops mit interaktiven Einheiten, Gruppendiskussionen, praktischen Übungen, täglichen Zusammenfassungen und Feedback-Sessions.
Logistik und Unterlagen
Organisation von Hotel- und Konferenzbuchungen für beide Workshops, Buchung von Flügen für lokale Teilnehmende aus anderen Regionen sowie Erstattung von Tagessätzen, Transport- und Übernachtungskosten nach den angegebenen GIZ-Sätzen.
Erstellung eines Ressourcen-Guides mit relevanten Tools und Datenbanken sowie Bereitstellung elektronischer und gedruckter Versionen aller Deliverables.
Berichterstattung
Erstellung eines abschließenden Comprehensive Reports mit Erfolgen, Lücken, Lessons Learned und Good Practices.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenWirtschaftliche und personelle Kapazität
Nachweis eines durchschnittlichen Netto-Jahresumsatzes von mindestens 65.000 EUR im relevanten Geschäftsbereich, gemittelt über die letzten drei Geschäftsjahre.
Nachweis von durchschnittlich mindestens zwei Beschäftigten und Führungskräften, gemittelt über die letzten drei Kalenderjahre.
Selbsteinschätzung als KMU ist erforderlich, wenn der Bieter die entsprechende Einstufung in Anspruch nimmt.
Technische Referenzen
Vorlage einer Übersicht mit bis zu zehn Referenzprojekten aus den letzten drei Jahren. Jedes Referenzprojekt muss ein Mindestvertragsvolumen von 15.000 EUR netto haben.
Mindestens drei Referenzprojekte müssen den Bereichen Menschenrechte, Recht oder Geschlechtergleichstellung zuzuordnen sein. Mindestens ein Referenzprojekt muss einen Afrika-Bezug haben.
Zuverlässigkeit und Ausschlussgründe
Erklärung zu Ausschlussgründen nach den Vorgaben der Selbstauskunft, einschließlich strafrechtlicher und vergaberechtlicher Ausschlussgründe sowie des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes.
Bei Einzelberatern sind Einkommensnachweise nach einer der beiden in der Selbstauskunft vorgesehenen Varianten beizufügen.
Bietergemeinschaften müssen die Erklärung für jedes Mitglied einzeln vorlegen.
Angebotsbewertung
Das technische Angebot muss im Bewertungsraster mindestens 500 Punkte erreichen, um in die finanzielle Wertung einbezogen zu werden. Die Gewichtung beträgt 70 Prozent für das technische Angebot und 30 Prozent für das finanzielle Angebot.
Jeweils zwei Projekt-Referenzen für Expert 1 und Expert 2 mit Erfahrung mit partizipativen Entwicklungsansätzen
Die Referenzen müssen partizipative Entwicklungsansätze belegen.
Übersicht mit bis zu zehn Referenzprojekten, davon mindestens drei im Bereich Menschenrechte, Recht oder Geschlechtergleichstellung und mindestens eines mit Afrika-Bezug
Thematische und regionale Vergleichbarkeit sowie Mindestvertragsvolumen anhand der Referenzübersicht nachweisen.