Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) sucht im Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb einen Dienstleister für einen Beraterrahmenvertrag zur Unterstützung des Netzwerks KoBrA BW (Kooperation Breitenumsetzung von Arbeitsschutz in der Pflege). Ziel ist die Verbesserung des Arbeitsschutzes in stationären und ambulanten Altenpflegeeinrichtungen in Baden-Württemberg.
Worum es geht: Strategische, fachliche und operative Beratung für die Steuerung des Netzwerks, für den Steuerkreis KoBrA sowie für regionale Aufsichts-Kooperationen.
Was zu tun ist: Teilnahmeantrag mit Eignungsnachweisen und Referenzen bis 25.08.2026, 12:00 Uhr elektronisch über subreport einreichen. Bei Eignung folgt die Aufforderung zur Angebotsabgabe (voraussichtlich KW 37/2026). Geschätzt ca. 60 Personentage pro Jahr, Tagessätze nach Preisblatt.
Rahmenvertrag: 01.02.2027 – 13.01.2028 (12 Monate), Option auf 3 x 12 Monate Verlängerung.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis50%
Bewertet wird der angebotene Endpreis (netto). 10 Bewertungspunkte erhält das Angebot mit dem niedrigsten Angebotspreis, die übrigen Angebote werden über lineare Interpolation bewertet (Bewertungspunkte = 10 x Preis-Min / Preis-Angebot).
- Leistung50%
Die Leistung wird anhand der in der Bewertungsmatrix beschriebenen Kriterien (Berater/in, Referenzprojekte/Projekterfahrung, Fachkenntnisse, Methodenkenntnisse, Konzept) bewertet.
Z = L + P, wobei Z = Kennzahl Preis-Leistungs-Verhältnis, L = erreichte Leistungspunkte (max. 50 LP), P = Preiskennzahl (max. 50 LP). Die Leistungspunkte ergeben sich aus der Bewertungsmatrix (Unterkriterien werden in Bewertungspunkte 0-10 umgerechnet und mit dem Gewichtungsfaktor multipliziert). Die Preiskennzahl ergibt sich aus linearer Interpolation: BP = 10 x Preis-Min/Preis-Angebot, max. 10 BP entsprechen 50 LP.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenProjektkontext KoBrA BW
KoBrA BW (Kooperation Breitenumsetzung von Arbeitsschutz in der Pflege) ist eine bestehende Kooperation von BGW, Unfallkasse Baden-Württemberg, Landesministerien, AOK, Medizinischem Dienst und Pflegeverbänden seit 2007. Ziel des ausgeschriebenen Rahmenvertrags: die Zusammenarbeit und Strukturen weiterzuentwickeln und den Arbeitsschutz in stationären und ambulanten Altenpflegeeinrichtungen in Baden-Württemberg zu verbessern.
Erfüllungsort: Baden-Württemberg, Stuttgart (DE111); persönliche Anwesenheit am Standort Hamburg oder regionalen Standorten nach Abstimmung. Leistungserbringung werktags 09:00–18:00 Uhr.
Aufwandsrahmen: ca. 60 Personentage pro Jahr (Orientierungswert, kein Anspruch).
Leistungsfeld 1 – Gesamtprojektsteuerung
Weiterentwicklung der Projektstrukturen, Projektmanagement und Strategieberatung.
Leistungsfeld 2 – Steuerkreis KoBrA und Netzwerkarbeit
Planung sowie Vor- und Nachbereitung von Steuerkreissitzungen, Arbeitskreisen und BGW-Dialog BW.
Leistungsfeld 3 – Regionales Kooperatives Aufsichtshandeln
Planung und Umsetzung regionaler Netzwerkaktivitäten.
Leistungskategorien und Abrufmodalität
Die Leistung wird in drei Kategorien erbracht und auf Basis von Tagessätzen vergütet:
Abruf erfolgt per Einzelabruf auf Grundlage der Rahmenvereinbarung. Es besteht kein Anspruch auf eine Mindestabrufmenge. Aufwandswerte in der Leistungsbeschreibung sind Schätz-/Höchstmengen.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenBefähigung zur Berufsausübung
Eintragung im Handelsregister oder vergleichbarer Nachweis der Existenz des Unternehmens. Nachweis darf nicht älter als 6 Monate zum Schlusstermin für den Eingang der Angebote sein.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Fachkenntnisse – schriftlich darzulegen
Vertiefte Kenntnisse in folgenden Bereichen (inkl. Erläuterung des Erwerbswegs):
1. Arbeits- und Gesundheitsschutz
2. Tagesgeschäft der BGW-Mitgliedsbetriebe (ambulante und stationäre Altenpflege)
3. Kernthemen der BGW in Prävention und Rehabilitation
4. Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie (GDA)
5. Strukturen, Aufgaben und Arbeitsweisen von Ministerien, Sozialversicherungsträgern und Verbänden (insb. MDK und Heimaufsichten)
Methodenkompetenz und Projektteam
Mehrjährige Erfahrung des Projektteams in folgenden Bereichen:
Zusätzlich: Gewährleistung dauerhafter Ansprechpartner mit den geforderten Kompetenzen.
Ausschlussgründe
Erklärungen, dass keine Ausschlussgründe vorliegen:
Bei Zuschlag wird ein Auszug aus dem Gewerbezentralregister und eine Wettbewerbsregister-Abfrage eingeholt.
Bietergemeinschaften und Eignungsleihe
Verfahrensrahmen
Kooperation unterschiedlicher Sozialversicherungsträger (Krankenkassen, Rentenversicherung, Berufsgenossenschaft) vor dem Hintergrund des Präventionsgesetzes (PrävG)
schriftliche Darstellung; Ansprechpartner angeben
Projekt in Zusammenarbeit mit Ministerien
schriftliche Darstellung; Ansprechpartner angeben
Beratungsprojekt mit Einrichtungen der Gesundheits- und Sozialwirtschaft
schriftliche Darstellung; Ansprechpartner angeben
Entwicklung von Instrumenten zur Umsetzung des Arbeits- und Gesundheitsschutzes in der Praxis
schriftliche Darstellung; Ansprechpartner angeben
Langjährige Zusammenarbeit mit Wohlfahrtsverbänden auf Bundes- und Landesebene
schriftliche Darstellung; Ansprechpartner angeben
Mindestanzahl vergleichbarer Referenzen für Eignung (Teilnahmeantrag)
Vergleichbarkeit mit Leistungsbeschreibung/Bekanntmachung; pro Referenz Leistungsempfänger, Art/Umfang, Zeitraum