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2026-94 KoBrA

Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) | Vergabekammer des Bundes BundeskartellamtBaden-Wüttenberg, HamburgVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) sucht im Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb einen Dienstleister für einen Beraterrahmenvertrag zur Unterstützung des Netzwerks KoBrA BW (Kooperation Breitenumsetzung von Arbeitsschutz in der Pflege). Ziel ist die Verbesserung des Arbeitsschutzes in stationären und ambulanten Altenpflegeeinrichtungen in Baden-Württemberg.

Worum es geht: Strategische, fachliche und operative Beratung für die Steuerung des Netzwerks, für den Steuerkreis KoBrA sowie für regionale Aufsichts-Kooperationen.

Was zu tun ist: Teilnahmeantrag mit Eignungsnachweisen und Referenzen bis 25.08.2026, 12:00 Uhr elektronisch über subreport einreichen. Bei Eignung folgt die Aufforderung zur Angebotsabgabe (voraussichtlich KW 37/2026). Geschätzt ca. 60 Personentage pro Jahr, Tagessätze nach Preisblatt.

Rahmenvertrag: 01.02.2027 – 13.01.2028 (12 Monate), Option auf 3 x 12 Monate Verlängerung.

Ausschreibung ansehen

Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Aktive Ausschreibung
HEUTE
Termin / FristJUL2026 JAN2027 JUL JAN2028 JUL JAN2029 JUL JAN2030
Veröffentlichung25. Juli 2026
Bieterfragen-Fristca. 15. Aug. 2026
Teilnahmefrist25. Aug. 2026
Aufforderung zur Angebotsabgabeca. 7. Sep. – 13. Sep. 2026
Vertragslaufzeit1. Jan. – 31. Dez. 2027
Zahlungsfrist1. Jan. – 31. Dez. 2027
Frist Steuer-/Sozialversicherungsnachweis1. Jan. 2027 – 13. Jan. 2028
Informations- und Wartepflicht1. Jan. – 31. Dez. 2027
Überprüfungsfrist Nachprüfungsantrag1. Jan. – 31. Dez. 2027
Frist Unwirksamkeitsfeststellungca. 1. Jan. – 30. Juni 2027
Vertragslaufzeit (Beraterrahmenvertrag)1. Feb. 2027 – 13. Jan. 2028
Frist Rückmeldung Korrekturfassungca. 1. Feb. – 15. Feb. 2027
Frist Verlängerungserklärungca. 1. Okt. – 13. Okt. 2027
Verlängerung 1ca. 1. Jan. – 31. Dez. 2028
Verlängerung 2ca. 1. Jan. – 31. Dez. 2029
Verlängerung 3ca. 1. Jan. – 31. Dez. 2030bis 2030
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Preis & Qualität6 Kriterien
Preis 50%Qualität 50%
  • Preis50%

    Bewertet wird der angebotene Endpreis (netto). 10 Bewertungspunkte erhält das Angebot mit dem niedrigsten Angebotspreis, die übrigen Angebote werden über lineare Interpolation bewertet (Bewertungspunkte = 10 x Preis-Min / Preis-Angebot).

  • Leistung50%

    Die Leistung wird anhand der in der Bewertungsmatrix beschriebenen Kriterien (Berater/in, Referenzprojekte/Projekterfahrung, Fachkenntnisse, Methodenkenntnisse, Konzept) bewertet.

Z = L + P, wobei Z = Kennzahl Preis-Leistungs-Verhältnis, L = erreichte Leistungspunkte (max. 50 LP), P = Preiskennzahl (max. 50 LP). Die Leistungspunkte ergeben sich aus der Bewertungsmatrix (Unterkriterien werden in Bewertungspunkte 0-10 umgerechnet und mit dem Gewichtungsfaktor multipliziert). Die Preiskennzahl ergibt sich aus linearer Interpolation: BP = 10 x Preis-Min/Preis-Angebot, max. 10 BP entsprechen 50 LP.

KI-Hinweis: Alle Zuschlagskriterien inkl. Gewichtungsfaktoren, Bewertungsmaßstäbe und Formel sind aus der Bewertungsmatrix und der Bekanntmachung vollständig bekannt.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Projektkontext KoBrA BW

KoBrA BW (Kooperation Breitenumsetzung von Arbeitsschutz in der Pflege) ist eine bestehende Kooperation von BGW, Unfallkasse Baden-Württemberg, Landesministerien, AOK, Medizinischem Dienst und Pflegeverbänden seit 2007. Ziel des ausgeschriebenen Rahmenvertrags: die Zusammenarbeit und Strukturen weiterzuentwickeln und den Arbeitsschutz in stationären und ambulanten Altenpflegeeinrichtungen in Baden-Württemberg zu verbessern.

Erfüllungsort: Baden-Württemberg, Stuttgart (DE111); persönliche Anwesenheit am Standort Hamburg oder regionalen Standorten nach Abstimmung. Leistungserbringung werktags 09:00–18:00 Uhr.

Aufwandsrahmen: ca. 60 Personentage pro Jahr (Orientierungswert, kein Anspruch).

Leistungsfeld 1 – Gesamtprojektsteuerung

Weiterentwicklung der Projektstrukturen, Projektmanagement und Strategieberatung.

Vorbereitung, Moderation und Dokumentation von Arbeitstreffen und Videokonferenzen(Weiter-)Entwicklung des strategischen Gesamtansatzes, Einordnung politischer Entwicklungen und Handlungsfelder (strategische Beratung)Analysen, Recherchen, Konzepte und Positionspapiere (Fachberatung)

Leistungsfeld 2 – Steuerkreis KoBrA und Netzwerkarbeit

Planung sowie Vor- und Nachbereitung von Steuerkreissitzungen, Arbeitskreisen und BGW-Dialog BW.

(Ko-)Moderation von GremiensitzungenFachliche Ausarbeitungen und KommunikationsberatungSitzungsfolien, Dokumentationen, Projekt- und Veranstaltungsmanagement (operative Beratung)

Leistungsfeld 3 – Regionales Kooperatives Aufsichtshandeln

Planung und Umsetzung regionaler Netzwerkaktivitäten.

Beratung bei Netzwerktreffen, Heimkonferenzen und Arbeitsgruppen(Ko-)Moderation, fachliche Ausarbeitungen, KommunikationsberatungBegleitung regionaler Netzwerke/Kooperationen im Gesundheitsdienst und/oder der Wohlfahrtspflege

Leistungskategorien und Abrufmodalität

Die Leistung wird in drei Kategorien erbracht und auf Basis von Tagessätzen vergütet:

Strategische Beratung: (Weiter-)Entwicklung strategischer Ansätze, Einordnung politischer EntwicklungenFachberatung: Analysen, Recherchen, Konzepte, PositionspapiereOperative Beratung: Sitzungsfolien, Dokumentationen, Projekt- und Veranstaltungsmanagement

Abruf erfolgt per Einzelabruf auf Grundlage der Rahmenvereinbarung. Es besteht kein Anspruch auf eine Mindestabrufmenge. Aufwandswerte in der Leistungsbeschreibung sind Schätz-/Höchstmengen.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Befähigung zur Berufsausübung

Eintragung im Handelsregister oder vergleichbarer Nachweis der Existenz des Unternehmens. Nachweis darf nicht älter als 6 Monate zum Schlusstermin für den Eingang der Angebote sein.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Berufshaftpflichtversicherung: ungekündigte Police mit marktüblicher Deckungssumme für Personen-, Vermögens- und Sachschäden (Personenschäden mind. 2 Mio. EUR, Sach-/Vermögensschäden mind. 500.000 EUR) oder Erklärung, diese bis Auftragsbeginn vorzuhalten.Jahresgesamtumsatz: Angabe in EUR netto für die letzten Geschäftsjahre.Jahresumsatz mit vergleichbaren Leistungen: Angabe in EUR netto für die letzten 3 Geschäftsjahre.

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Unternehmensdarstellung: bis zu 3 DIN-A4-Seiten mit Erfahrungen, Struktur, Niederlassungen, verbundenen Unternehmen, Leistungsportfolio.Referenzen: mindestens 3 vergleichbare Referenzen aus den letzten 5 Jahren (abgeschlossene oder nahezu abgeschlossene Leistungen).

Fachkenntnisse – schriftlich darzulegen

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Bereichen (inkl. Erläuterung des Erwerbswegs):

1. Arbeits- und Gesundheitsschutz

2. Tagesgeschäft der BGW-Mitgliedsbetriebe (ambulante und stationäre Altenpflege)

3. Kernthemen der BGW in Prävention und Rehabilitation

4. Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie (GDA)

5. Strukturen, Aufgaben und Arbeitsweisen von Ministerien, Sozialversicherungsträgern und Verbänden (insb. MDK und Heimaufsichten)

Methodenkompetenz und Projektteam

Mehrjährige Erfahrung des Projektteams in folgenden Bereichen:

StrategieberatungFachberatungProjektleitungProjektassistenzVeranstaltungsmanagementModerationstechniken

Zusätzlich: Gewährleistung dauerhafter Ansprechpartner mit den geforderten Kompetenzen.

Ausschlussgründe

Erklärungen, dass keine Ausschlussgründe vorliegen:

§ 123 Abs. 1 Nr. 1–10 GWB (unternehmensbezogene Ausschlussgründe)§ 124 Abs. 1 GWB (fakultative Ausschlussgründe)Steuer- und Abgabenverpflichtungen ordnungsgemäß erfüllt§ 19 MiLoG, § 21 SchwarzArbG, § 21 AEntG, § 98c AufenthG, § 22 LkSG§ 404 Abs. 1 oder Abs. 2 Nr. 3 SGB III, §§ 15, 15a, 16 Abs. 1 AÜG (Geldbuße ≥ 2.500 EUR)§ 125 GWB (Selbstreinigung möglich)

Bei Zuschlag wird ein Auszug aus dem Gewerbezentralregister und eine Wettbewerbsregister-Abfrage eingeholt.

Bietergemeinschaften und Eignungsleihe

Bietergemeinschaften sind zugelassen (gesamtschuldnerische Haftung); pro Mitglied ist die Bewerbergemeinschaftserklärung in Textform einzureichen.Eignungsleihe (§ 47 VgV) ist zulässig; Drittunternehmen sind zu benennen und reichen Verpflichtungserklärung, Ausschlussgrunderklärungen und eigene Nachweise ein.Unterauftragnehmer sind mit Leistungsanteilen anzugeben, soweit bereits bekannt.

Verfahrensrahmen

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb, zweiphasig (Teilnahmewettbewerb → Verhandlung).Mindestens 3, höchstens 5 Bewerber werden zur zweiten Phase zugelassen; bei mehr als 5 geeigneten Bewerbungen erfolgt eine Begrenzung gemäß § 51 VgV anhand objektiver Auswahlkriterien.Sprache: Deutsch (verbindliche Sprachfassung).KMU-Eignung: nicht gegeben.Aufforderung zur Angebotsabgabe: voraussichtlich KW 37/2026.Zuschlagskriterien (aus Bewertungsmatrix): Preis 50 %, Qualität 50 % (Beratererfahrung, Referenzen, Fachkenntnisse, Methodenkenntnisse, Konzept).
Referenzprojekte
mindestens 1 Projekt ReferenzenZeitraum: letzte 5 Jahre

Kooperation unterschiedlicher Sozialversicherungsträger (Krankenkassen, Rentenversicherung, Berufsgenossenschaft) vor dem Hintergrund des Präventionsgesetzes (PrävG)

schriftliche Darstellung; Ansprechpartner angeben

mindestens 1 Projekt ReferenzenZeitraum: letzte 5 Jahre

Projekt in Zusammenarbeit mit Ministerien

schriftliche Darstellung; Ansprechpartner angeben

mindestens 1 Projekt ReferenzenZeitraum: letzte 5 Jahre

Beratungsprojekt mit Einrichtungen der Gesundheits- und Sozialwirtschaft

schriftliche Darstellung; Ansprechpartner angeben

mindestens 1 Projekt ReferenzenZeitraum: letzte 5 Jahre

Entwicklung von Instrumenten zur Umsetzung des Arbeits- und Gesundheitsschutzes in der Praxis

schriftliche Darstellung; Ansprechpartner angeben

1 (langjährig) ReferenzenZeitraum: letzte 5 Jahre (langjährig)

Langjährige Zusammenarbeit mit Wohlfahrtsverbänden auf Bundes- und Landesebene

schriftliche Darstellung; Ansprechpartner angeben

mindestens 3 ReferenzenZeitraum: letzte 5 Jahre

Mindestanzahl vergleichbarer Referenzen für Eignung (Teilnahmeantrag)

Vergleichbarkeit mit Leistungsbeschreibung/Bekanntmachung; pro Referenz Leistungsempfänger, Art/Umfang, Zeitraum

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
11+Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 15 Angebote
Hohe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 23%4–10 · 33%11+ · 44%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 21 erledigt
Teilnahmeantrag – Pflichtformulare
Eignungsnachweise – Unternehmen
Referenzprojekte
Fach- und Methodenkompetenz (Teilnahmewettbewerb)
Konzepteinreichung (spätere Angebotsphase)
Angebotsabgabe (Phase 2 – nach Aufforderung)
Falls Bietergemeinschaft / Unterauftragnehmer / Eignungsleihe
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) | Vergabekammer des Bundes Bundeskartellamt
Anschrift
22089 Hamburg
Ort
22089 Baden-Wüttenberg
Kategorie
Hamburg
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
www.bgw-online.de

Erfüllungsort

Ort der Leistung
22089 Baden-Wüttenberg
Hamburg

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