Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenÖffentliche Ausschreibung der Sprinkenhof GmbH für Elektroinstallationsarbeiten
Im Rahmen der energetischen Sanierung der denkmalgeschützten Gebäude Poppenhusenstraße 6-10 in Hamburg-Barmbek (2 Bauabschnitte im Bestand, bei laufendem Betrieb angrenzender Gebäude) sind umfangreiche Elektroarbeiten auszuführen.
Was zu tun ist: komplette Elektroinstallation inklusive Haupt- und Unterverteilungen, Kabeltrassen, Beleuchtung, Sicherheits- und Notbeleuchtung, EDV-Netzwerk, Überspannungsschutz, Sonnenschutz-Steuerung, Brandmelde-/Hausalarmanlage, Baustrom und Dokumentation.
Wichtige Fristen: Angebote müssen bis 09.09.2026 um 10:00 Uhr ausschließlich elektronisch über die Plattform deutsche-evergabe.de eingereicht werden.
Der Zuschlag erfolgt nach dem niedrigsten Preis. Nachunternehmer sind nicht zugelassen.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Preis (in EUR, netto) wird aus der Wertungssumme des Angebots ermittelt. Die Wertungssumme wird ermittelt aus der nachgerechneten Angebotssumme, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Bonus-/Malus-Regelungen, Gleitklauseln. Alleiniges Zuschlagskriterium.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenAllgemeiner Leistungsrahmen
Elektroinstallation für die energetische Sanierung und den Umbau der denkmalgeschützten Gebäude Poppenhusenstraße 6-10, 22305 Hamburg-Barmbek (Baujahre 1950er).
Ausführung: im Bestand, bei laufendem Betrieb angrenzender Gebäude und Räumlichkeiten.
Einziges Los: keine Losaufteilung – einheitliches Angebot erforderlich.
Normen und Vorschriften: VOB Teil C (neueste Fassung), einschlägige DIN- und DIN-VDE-Vorschriften, HBauO, MLAR, allgemein anerkannte Regeln der Technik.
Besonderheit: Alle Kabel, Leitungen und Verlegesysteme sind in halogenfreier Ausführung zu liefern.
Hauptverteilung und Potentialausgleich
Lieferung und Montage der Hauptverteilung (HA), des Zählerschranks und der Unterverteilungen für Erd- und Obergeschoss.
Kabelwege und Bohrungen
Kabelwege (1.2): Steigetrasse 400×60, Kabelrinnen in den Breiten 600/300/200/100 mm, Trennstege, Hängestiele, Bügelschellen, Brüstungskanal, Kunststoffrohre und Sammelschellen – alles in halogenfreier Ausführung.
Bohrungen (1.3): Kernbohrungen 50–150 mm in Beton und Mauerwerk sowie Wandschlitze.
Brandschutz (1.4): Kabelabschottungen S90 für Wände und Decken (bis 800 cm²).
Kabel, Leitungen und Schalter/Steckdosen
Kabel und Leitungen (1.5): NYY, (N)HMH-I in verschiedenen Querschnitten, Fernmeldeleitungen I-H(St)H – alle halogenfrei.
Schalter und Steckdosen (1.6): Aus- und Wechselschalter, Serienschalter, Präsenzmelder, Schukosteckdosen, CEE-Steckdosen, EDV-Dosen, Installationssäulen.
Höhenlage nach DIN 18015.
Beleuchtung und Sicherheitsbeleuchtung
Allgemeinbeleuchtung (1.7): LED-Einlegeleuchten (127 Stück), Feuchtraumleuchten (34 Stück), Downlights (47 Stück), Spiegelleuchten (5 Stück), Deckeneinbauleuchten (57 Stück). Bildschirmgerechte Beleuchtung nach EN 12464-1.
Sicherheitsbeleuchtung (1.8): Überwachungsstation und 23 LED-Rettungszeichenleuchten (Einzelbatterie); Notstromversorgung > 24 Stunden über Zentralbatterie. Auslegung nach DIN VDE 0100 Teil 718 / EN 50172.
Behindertenruf (1.9): Busch-Infoline Ruf-Set für das Behinderten-WC (DIN VDE 0834).
EDV/Daten-Netzwerk und Überspannungsschutz
EDV (1.10): Ca. 21.100 m Kategorie-7-Datenkabel, 2 Datenverteiler 42 HE, Patchpanels, RJ45-Anschlussdosen (47 Stück), Global-Anschlussdosen. Messung von 332 Übertragungsstrecken Klasse EA nach ISO/IEC DIS 11801 / EN 50173; Messprotokoll mit Kabel-ID, Datum, Uhrzeit, Messgerät (Seriennummer); Übergabe als .xls-Datei auf CD.
Überspannungsschutz (1.11): Schutz für Klimageräte, Potentialausgleichsschienen.
Sonnenschutz-Steuerung
Sonnenschutz (1.12): WAREMA Omnexo-Zentrale, Wetterstation pro, Schaltaktoren, Motorleitungen, Parametrierung, Inbetriebnahme und Einweisung des Nutzers.
Inbetriebnahme durch Hersteller und ausführende Elektrofirma gemeinsam.
Dokumentation mit Montagepunkten und Geräte-IDs in Grundrissplänen (DWG-Format).
Alarmierungsanlage / Hausalarmanlage (Brandmeldeanlage)
Alarmierungsanlage (1.13): Brandmeldeanlage nach DIN EN 54 / BHE-Richtlinie. Zentrale IQ8Control C, automatische Melder IQ8Quad, Handmelder, akustische Signalgeber, Brandmeldeleitungen, Dokumentation, Inbetriebsetzung und Betreiberschulung.
Baustrom, Baustelleneinrichtung und Stundenlohnarbeiten
Baustrom / Baubeleuchtung (1.14): Zählerschrank, Baustromverteiler, monatliche Miete, Gummischlauchleitungen, Prüfung/Wartung.
Baustelleneinrichtung (1.15): Beschilderung, Verkehrsregelung, Mannschaftsunterkünfte, Materialcontainer.
Stundenlohnabfrage (1.17): Monteur und Helfer als Ansatz für etwaige Zusatzleistungen.
Dokumentation und Revisionsunterlagen
Dokumentation (1.16): Bestandsunterlagen, Montage-, Schalt- und Klemmpläne, Deckenspiegel, Linienplan, Stromlaufpläne, Adressierungspläne, Lichtberechnung, Nennbeleuchtungsstärke, Stückzahlermittlung, Strom-Lastberechnung, Berechnung der Brandlast, Schallschutznachweis (DIN 4109).
Revisionsunterlagen: dreifach, nur in deutscher Sprache, in beschrifteten Ordnern mit Inhaltsverzeichnis und Registerunterteilung.
Inhalt: objektspezifische Anlagenbeschreibung, Bescheinigungen, Technische Unterlagen, Revisionszeichnungen (Papier + Datenträger), Berechnungen/Nachweise, Inbetriebsetzungsprotokoll, Einweisungsbescheinigungen, Abnahmeprotokoll nach VOB § 12, Wartungsplan, UVV/Sicherheitshinweise, Ersatzteillisten, Herstelleradressen.
Übergabe: 1× Papier DIN A4 + 1× digital als PDF auf USB-Stick. Pläne zusätzlich in .dxf und .dwg.
Für EDV: Messprotokoll auf CD (.xls) mit Verfasser, Inhalt und Datum.
Für Brandmeldeanlage: Installationsplan, Meldergruppenverzeichnis, Liste der Anlagenteile, Blockdiagramm, Anlagenbeschreibung, Bedienungsanweisung.
Zusätzliche Leistungen und Rahmenbedingungen
In die Einheitspreise einzurechnen sind u.a.:
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenBerufliche Zulassung
Eintragung im Handelsregister oder Gewerbeanmeldung/Handelsregisterauszug und Eintragung in das Berufsregister, die Handwerksrolle bzw. bei der Industrie- und Handelskammer.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Betriebshaftpflichtversicherung mit folgenden Mindestdeckungen:
Berufliche und technische Leistungsfähigkeit
Zuverlässigkeit / Ausschlussgründe
Keine rechtskräftigen Verurteilungen oder Geldbußen u.a. wegen:
Zusätzlich:
Ausführungsbedingungen nach HmbVgG
Fachliche Anforderungen an die Ausführung
Mindestens 3 vergleichbare Referenznachweise aus den letzten 5 abgeschlossenen Kalenderjahren über Elektroinstallationsarbeiten
vergleichbare Leistungen (Elektroinstallation); schriftliche Bescheinigung der Auftraggeberin über auftragsgemäße Leistungserbringung (Ausführung und Ergebnis)