A 10, km 34 - 49, bd. RF, 2. BA - Los 3 Fahrzeugrückhaltesysteme
Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDas Los umfasst die Errichtung von Fahrzeugrückhaltesystemen und die Lieferung und Montage von Leitpfosten im zweiten Bauabschnitt der A 10 zwischen km 34 und 49, einschließlich der in den technischen Unterlagen ausgewiesenen Bereiche auf der A 12 und Rampen.
Vorgesehen sind unter anderem Stahl-Schutzeinrichtungen im Mittelstreifen, am äußeren Fahrbahnrand sowie auf Bauwerken, Anfangs- und Endkonstruktionen, Übergangskonstruktionen, Fundamente, Leitpfosten, Bestandsdokumentation, Vermessung, Eigenüberwachung und Kanalbefahrung. Die Leistungen sind nach den Bauphasen 2.0, 2.1a bis 2.1c und 2.2a bis 2.2c gegliedert.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssumme wird ermittelt aus der nachgerechneten Angebotssumme, insbesondere unter Berücksichtigung preislich günstigerer Grund- oder Wahlpositionen, ggf. monetarisierter Zuschlagskriterien sowie eines eventuellen Nachlasses ohne Bedingungen.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenFahrzeugrückhaltesysteme
Errichtung beziehungsweise Erneuerung von Fahrzeugrückhaltesystemen nach den technischen Kriterien für Fahrzeugrückhaltesysteme in Deutschland und den einschlägigen technischen Regelwerken. Die Leistungen umfassen Stahl-Schutzeinrichtungen im Mittelstreifen, am äußeren Fahrbahnrand sowie auf Bauwerken, Brückenkappen und Stützwänden, einschließlich der erforderlichen Befestigungen, systemabhängigen Arbeiten und Anpassungen.
Die Anlagen berücksichtigen die vorgeschriebenen Aufhaltestufen H1, H2 und H4b, Wirkungsbereichsklassen W1 bis W5 sowie Anprallheftigkeitsstufen A und B. FRS auf Bauwerken sind als Vorgabeprodukte entsprechend der jeweiligen Statik zu berücksichtigen.
Anfangs-, End- und Übergangskonstruktionen
Herstellung beziehungsweise Lieferung und Einbau von Anfangs- und Endkonstruktionen sowie Übergangskonstruktionen und Übergangselementen. Dabei sind Anschlüsse an Bestandssysteme, Bauwerke, Pfeiler und die jeweils vorgesehenen Systemkombinationen einschließlich ihrer technischen Nachweise zu berücksichtigen.
Leitpfosten und Leiteinrichtungen
Lieferung und Montage neuer Sockel- und Aufsatzleitpfosten am äußeren Fahrbahnrand sowie in den ausgewiesenen Rampen- und Anschlussbereichen. Die Montage umfasst die erforderlichen Kleinteile, Reflektoren und Pfeilzeichen. Leitpfosten des Auftraggebers sind während der Bauzeit zu lagern und aufzustellen.
Fundamente und Anpassungen
Herstellung von Streifenfundamenten und erforderlichen FRS-Fundamenten einschließlich Erdarbeiten, Sauberkeitsschicht, Schalung, Bewehrung und Betonarbeiten. Die im Leistungsverzeichnis ausgewiesenen Streifenfundamente für BW 1Ü0 und BW 1Ü1 sind nach den Vorgaben des Auftraggebers auszuführen. Örtliche Hindernisse, Leitungen und Einspannverhältnisse sind bei der Anordnung der Pfosten zu berücksichtigen.
Baustelleneinrichtung und Verkehrssicherung
Baustelleneinrichtung, Baustellenräumung, Bereitstellung und Unterhaltung von Zufahrten, Transportwegen, Lager- und Arbeitsflächen, Medienanschlüssen und Seitenentnahmen. Erforderlich sind außerdem die verkehrsrechtliche Anordnung, Verkehrszeichenpläne und die kurzzeitige Verkehrssicherung für die ausgewiesenen Bauwerksbereiche.
Bestandsaufnahme, Vermessung und Dokumentation
Durchführung von Bestandsaufnahmen und Bestandsdokumentation, Vermessung und Aufmaß. Erstellt und übergeben werden unter anderem überarbeitete Ausführungspläne, FRS-Listen, Systemverzeichnisse, Gefährdungsbeurteilung, SiGe-Zuarbeiten sowie digitale und analoge Unterlagen in den geforderten Formaten.
Entwässerung und Bauüberwachung
Reinigung von Entwässerungsleitungen sowie Durchführung und Dokumentation von Kanalbefahrungen. Eigenüberwachungsprüfungen nach den einschlägigen technichen Vorgaben sind durchzuführen; Verbundanker sind grundsätzlich im Beisein des Auftraggebers zu prüfen.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenAllgemeine Eignung
Das Eignungsformular verlangt Angaben und Erklärungen zur Zuverlässigkeit, zu Steuern, Abgaben und Sozialversicherungsbeiträgen, zu Insolvenz und Liquidation sowie zu Registereintragungen und Berufsgenossenschaft. Der Bieter muss über die erforderlichen Arbeitskräfte und technisch vorgesehenen Beschäftigten verfügen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Die Eigenerklärung sieht Angaben zu Mindestjahresumsatz, Umsatz im Tätigkeitsbereich und Jahresumsätzen für drei Jahre vor. Die konkreten Mindestumsatzwerte sind im vorliegenden Formular nicht eingetragen.
Referenzen
Es sind geeignete, mit der Leistung vergleichbare Referenzen aus den letzten fünf Kalenderjahren anzugeben. Das Eignungsformular enthält bis zu drei Referenzfelder und verlangt Angaben zur Leistung, zum Unternehmensanteil am Auftragswert, zum Ausführungszeitraum und zum Auftraggeber. Referenzbescheinigungen können in der engeren Wahl angefordert werden.
Fachliche Qualifikationen
Nachzuweisen sind die Qualifikation zur Montagefachkraft für Fahrzeugrückhaltesysteme gemäß ZTV-FRS sowie die Qualifikation nach MVAS 99 auf Grundlage der RSA 21 für Arbeiten an Arbeitsstellen an Straßen einschließlich Autobahnen. Bei ausländischen Bietern sind gleichwertige Nachweise vorzulegen.
Eignungsleihe und Nachunternehmer
Kapazitäten anderer Unternehmen können für die technische und berufliche sowie für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit eingebunden werden. Hierfür sind die vorgesehenen Erklärungen einzureichen. Unterauftragnehmer und Nachunternehmer sind im Angebot zu benennen; auf gesondertes Verlangen sind Verfügbarkeit, Eignung, Kontaktdaten und Verpflichtungserklärungen nachzuweisen.
Erklärungen und Compliance
Mit dem Angebot sind Erklärungen zu Finanzsanktionen des Bieters und zum Bezug Russland nach Art. 5k VO (EU) Nr. 833/2014 abzugeben. Bei Bietergemeinschaften ist eine Erklärung zur gemeinsamen Haftung und zum bevollmächtigten Vertreter erforderlich.
Vergleichbare Referenzen über in der Vergangenheit ausgeführte Bauleistungen
Die Referenzen müssen mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sein. Bei Bedarf können Referenzbescheinigungen über die ordnungsgemäße Ausführung und das Ergebnis auf gesondertes Verlangen verlangt werden.
Wettbewerb & Angebotsprognose
Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer VergabenAuf einen Blick
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