Beschreibung
Die Main-Kinzig-Kreis, vertreten durch den Kreisausschuss, Amt 65 | GÖRG Partnerschaft von Rechtsanwälten mbB | Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt schreibt „Abbrucharbeiten und Schadstoffsanierung i. R. d. Generalsanierung der Grundschule "Villa Kunterbunt" in der Goethestraße 61 in Maintal Bischofsheim" als öffentlichen Auftrag aus in Gelnhausen. Es handelt sich um eine Bauleistung. Das Verfahren wird als Offenes Verfahren (EU) durchgeführt. Wichtigstes Zuschlagskriterium: Preis. Angebote können bis zum 23. September 2026 eingereicht werden. Die Angebotsbindefrist beträgt 2 Monate.
Ausschreibung ansehen ↗Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Zuschlagskriterium Preis – Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenGemeinsame Leistungen in allen drei Losen
Baustelleneinrichtung: Aufbau und Grundvorhaltung der Baustelleneinrichtung über jeweils ca. 6 Wochen je Bauabschnitt, inkl. Container, Bauzaun, Zufahrten, Lagerflächen und Schotterrampe.
Abschottung / Staubschutz: Errichtung von Staubwänden und Abschottungen (PE-Folie, OSB-/Spanplatten, Metall-Ständerwände F30), um angrenzende Schulbereiche zu schützen.
Dekontamination & Unterdruckhaltung: Bereitstellung und Betrieb von Dekontaminationsanlagen mit 1-Kammer-Schleusen, Industrievakuumsaugern und Luftwechselanlagen. Sanierungsabschnitte je ca. 2.000–2.500 m³, Unterdruck mind. 20 Pa während der Arbeit / 10 Pa in arbeitsfreien Zeiten, mind. 5-facher Luftwechsel.
Schadstoffmanagement:
Reinigungsarbeiten nach TRGS 521 (Trocken- und Feuchtreinigung von Decken, Böden und Wänden).
Sicherheits- und Logistikregeln:
Stundenlohnarbeiten: Facharbeiter und Helfer auf Anforderung; tägliche Vorlage der Stundenlohnzettel.
Dokumentation & Entsorgungsnachweise: Bautagebuch, Fotodokumentation (ca. 50 JPG mit Datum/Uhrzeit, CD mit Schlussrechnung), Verwertungs-/Beseitigungsnachweise, Original-Wiegescheine der Deponie/Verwertungsanlage.
Abrufregelung: Leistungen für Bauabschnitt 1 sind verbindlich zu kalkulieren und auszuführen. Bauabschnitte 2 und 3 sind optionale Abrufe durch den Auftraggeber (kein Rechtsanspruch), Abruffrist 6 Monate vor Beginn des jeweiligen Bauabschnitts. Für BA2/BA3 gilt eine indexbasierte Wertsicherung (Lohn- und Investitionsgüterindex, Schwellenwerte ±5%).
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenZwingende Ausschlussgründe (§ 123 GWB) und fakultative Ausschlussgründe (§ 124 GWB)
Der Bieter darf nicht wegen schwerer Verfehlungen ausgeschlossen werden müssen (z. B. Insolvenz, schwere berufsrechtliche Verstöße). Es dürfen keine fakultativen Ausschlussgründe nach § 124 Abs. 1 GWB vorliegen (u. a. Verletzung umwelt-, sozial- oder arbeitsrechtlicher Pflichten).
Sanktionen gegen Russland (Art. 5k VO (EU) 2022/576)
Bieter dürfen keine russischen Staatsangehörigen oder in Russland niedergelassene natürlichen/juristischen Personen/Organisationen sein. Juristische Personen, deren Anteile zu über 50 % unmittelbar oder mittelbar von russischen Organisationen gehalten werden, sind ausgeschlossen. Dasselbe gilt für Personen, die im Namen oder auf Anweisung solcher Organisationen handeln. Dies gilt auch für Unterauftragnehmer, Lieferanten oder Kapazitätsbereitsteller, sofern mehr als 10 % des Auftragswerts betroffen ist.
Fachliche Eignung und Referenzen
Nachweis vergleichbarer Leistungen in den letzten 5 Kalenderjahren. Auf Verlangen: 3 Referenzen mittels VHB-Formblatt 444.
Aus dem Leistungsbild ableitbar wird zusätzlich erwartet:
Persönliche Lage / rechtliche Zuverlässigkeit
Finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit
Technische/personelle Leistungsfähigkeit
Vergleichbare Leistungen: Abbrucharbeiten und/oder Schadstoffsanierung
Vorlage mittels VHB-Formblatt 444; Nachweise nur auf Verlangen der Vergabestelle, i.d.R. bei engerer Wahl