Abschluss nicht-exklusiver Rabattvereinbarungen nach § 130a Abs. 8 SGB V zu den genannten Wirkstoffen mit Abschlussmöglichkeit im Rahmen des sogenannten Open-House-Verfahrens.
Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie KKH Kaufmännische Krankenkasse lädt pharmazeutische Unternehmen zum Abschluss von Rabattvereinbarungen nach § 130a Abs. 8 SGB V für den Wirkstoff Stiripentol ein. Das Verfahren ist als Open-House ausgestaltet: Jeder geeignete Hersteller, der die Teilnahmevoraussetzungen erfüllt, erhält zu gleichen Konditionen einen Vertrag – ohne Exklusivität, ohne individuelle Verhandlungen, der Beitritt ist fortlaufend möglich.
Konkret gefordert wird:
Vertragslaufzeit: 24 Monate ab 01.11.2026 (Verlängerungsoption bis zu 12 Monaten).
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertLeistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenVertragsgegenstand
Abschluss eines Rahmenrabattvertrags nach § 130a Abs. 8 SGB V über die Gewährung von Rabatten auf den Abgabepreis des pharmazeutischen Unternehmens (ApU) für das in der Anlage „PZN-Meldung" genannte Arzneimittel mit dem Wirkstoff Stiripentol (ATC-Code: N03AX17), ggf. eingeschränkt auf bestimmte Darreichungsformen.
Rabattleistung
Abrechnung und Zahlungsabwicklung
Mitwirkung der KKH (Apothekensoftware)
Die KKH stellt sicher, dass die Freistellung von Aufzahlung/Mehrkosten in der Apothekensoftware gekennzeichnet wird.
Verfahrensrahmen (Open-House)
Vertragslaufzeit
Preisanpassungen
Bei beabsichtigter Preisanhebung oberhalb des Festbetrags ist eine Meldung spätestens 30 Arbeitstage vor Einstellung der Preise in die Lauer-Taxe erforderlich.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenTeilnahmeberechtigung
Teilnahmeberechtigt sind pharmazeutische Unternehmen oder Gemeinschaften pharmazeutischer Unternehmen, die Interesse an der Rabattvereinbarung haben und die nachfolgenden Eignungsvoraussetzungen erfüllen.
Eigenerklärung nach § 123 GWB (Strafrechtliche Integrität)
Das Unternehmen darf nicht rechtskräftig verurteilt worden sein wegen:
Eigenerklärung nach § 124 GWB (Fachliche Eignung)
Das Unternehmen darf nicht:
Eigenerklärung nach § 19 MiLoG (Mindestlohn)
Es dürfen keine Ordnungswidrigkeiten nach § 21 Abs. 1 oder 2 MiLoG vorliegen.
Eigenerklärung Arzneimittelrecht
Formale Anforderungen
Vollständige und unterzeichnete Teilnahmeunterlagen sind vorzulegen. Die Eigenerklärungen müssen unterzeichnet und gestempelt eingereicht werden.
Wettbewerb & Angebotsprognose
Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer VergabenAuf einen Blick
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