Abwasserüberleitung der Kläranlagen Altheim, Eubigheim-Hohenstadt und Schillingstadt
Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenWorum es geht:
Ingenieurbüros sollen die Planung für die Zusammenlegung der Abwasserbeseitigung mehrerer Gemeinden übernehmen. Das Abwasser von drei bestehenden Kläranlagen (Altheim, Eubigheim-Hohenstadt und Schillingstadt) soll künftig über neue Druckleitungen und Pumpwerke zu einer neuen Verbandskläranlage in Rosenberg fließen.
Was zu planen ist:
Ablauf:
Verfahren: Zweistufiger Teilnahmewettbewerb nach VgV. Bewerber müssen Eigenerklärungen abgeben und bis zu zwei vergleichbare Referenzprojekte aus dem Ingenieurbau vorlegen. Angebote werden elektronisch über die Vergabeplattform eingereicht.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Personelle Projektorganisation15%
Darstellung der internen Organisationsstruktur, des vorgesehenen Projektteams, der Verantwortlichkeiten und der Organisation anhand eines Organigramms.
- Qualifikation und Erfahrung des betrauten Personals20%
Vorstellung der Erfahrung und Qualifikation des vorgesehenen Projektteams sowie geeigneter vergleichbarer Referenzprojekte der Projektleitenden.
- Projekteinschätzung und Projektabwicklung25%
Einschätzung und Lösungsvorschläge zu besonders anspruchsvollen Projektaspekten sowie projektspezifische Erläuterungen zu Terminplanung und Terminereinhaltung, Kostenplanung und Kosteneinhaltung.
- Honorar40%
Das Angebot mit dem niedrigsten Gesamthonorar erhält die volle Punktzahl; die weiteren Angebote werden zum niedrigsten Angebot ins Verhältnis gesetzt.
Die Bewertung erfolgt als Mittelwert der Zuschlagskriterien. Für das Honorar gilt Z.Honorar = 5 × P.Bestangebot / P.Angebot; qualitative Kriterien werden nach ihrer jeweiligen Bewertung gewichtet.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenGegenstand und Zweck der Planung
Übergeordnetes Ziel: Zentralisierung der Abwasserbeseitigung der Gemeinden Rosenberg, Altheim (Walldürn), Hohenstadt-Eubigheim und Schillingstadt (Ahorn) durch den Neubau einer Verbandskläranlage in Rosenberg. Das Abwasser der drei bestehenden Kläranlagen Altheim, Eubigheim-Hohenstadt und Schillingstadt wird künftig über Druckleitungen und Pumpwerke zur neuen Anlage in Rosenberg übergeleitet.
Leistungsort: Baden-Württemberg, Deutschland.
Geplanter Leistungszeitraum: 01.03.2027 bis 31.12.2032.
Leistungsbild 1 – Objektplanung Ingenieurbauwerke
Planung gemäß § 43 HOAI 2021. Verbindlich beauftragt werden die Leistungsphasen 1–4, optional die Leistungsphasen 5–9. Geplant werden im Wesentlichen:
Die Planung von Betriebsgebäuden für Pumpwerke ist im Leistungsbild Ingenieurbauwerke enthalten; deren anrechenbare Kosten werden voll der KG 300 zugeordnet.
Leistungsbild 2 – Fachplanung Technische Ausrüstung
Planung gemäß § 55 HOAI 2021 für Anlagengruppe 4 (Elektrotechnik) und Anlagengruppe 7 (Maschinentechnik). Verbindlich sind die Leistungsphasen 1–3, optional 5–9. Geplant werden unter anderem:
Beispiele für Auslegungen aus dem Strukturgutachten:
Pauschal vorgesehen sind die Mitwirkung beim Förderantrag sowie die Leitungskoordination und Abstimmung mit der Deutschen Bahn; örtliche Bauüberwachung in LPH 8 wird auf Basis der Kostenfeststellung vergütet.
Technische Eckdaten der Vorzugsvariante
Aus den beigefügten Gutachten ergeben sich für die Ingenieurplanung folgende Rahmengrößen:
Stufenweise Beauftragung
Die Vergabe erfolgt in drei optionalen Stufen:
1. Stufe 1 (verbindlich): Leistungsphasen 1–4 (Grundlagenermittlung, Vorplanung, Entwurfsplanung, Genehmigungsplanung).
2. Stufe 2 (optional): Leistungsphasen 5–8 (Ausführungsplanung, Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe, Objektüberwachung).
3. Stufe 3 (optional): Leistungsphase 9 (Objektbetreuung).
Die Genehmigungsplanung ist bis 01.08.2027 fertigzustellen, damit der Fördermittelantrag am 01.10.2027 eingereicht werden kann. Sollte die Vorprüfung nach UVPG eine UVP-Pflicht feststellen, verschieben sich diese Termine um ein Jahr (auf 2028).
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenAusschlussgründe
Von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft und jedem Nachunternehmer separat zu erklären:
Zutreffende Punkte sind zu erläutern. Die Nichtabgabe der Eigenerklärungen führt zum Ausschluss.
Persönliche und fachliche Eignung
Wirtschaftliche und technische Leistungsfähigkeit
Referenzprojekte und deren Bewertung
Pro Referenzprojekt werden maximal 600 Punkte vergeben. Maßgeblich sind:
Für jedes Referenzprojekt ist eine Referenzpräsentation mit prüfbaren Angaben zu Mindestbedingungen, Projektmerkmalen, Honorarzone, Auftraggeber und Ansprechpartner (Anschrift, Telefonnummer) vorzulegen.
Bewertung und Auswahl in Stufe 2
Im Teilnahmewettbewerb werden aus den Bewerbern mind. 3, höchstens 5 geeignete Bewerber für die zweite Stufe ausgewählt; die Zahl wird schrittweise verringert. Verhandlungen sind nicht vorgesehen.
Gesamtpunktzahl der Eignungswertung: maximal 1.320 Punkte, davon 120 Punkte für die technische Beschäftigtenzahl und 1.200 Punkte (je 600 P.) für die beiden Referenzprojekte.
Zuschlagskriterium (Stufe 2): Qualität.
Objektplanung Ingenieurbauwerke nach § 43 HOAI (oder vergleichbare ausländische Regelung), Ingenieurbau mit vergleichbarer Aufgabenstellung und Planungsanforderung, Einordnung mindestens Honorarzone III nach Anlage 12.2 HOAI
Vollständig abgeschlossene LPH 2–8 nach § 43 HOAI sowie besondere Leistung öBÜ (bei reduziertem Leistungsbild reduzieren sich die max. Punkte um 15 P. für LPH 8 und 3 P. für öBÜ); Projekttyp, Bauwerkskosten, Honorarzone, Inbetriebnahme, Art des Auftraggebers, weitere Projektmerkmale (trocken aufgestellte Pumpwerke, Höhenunterschiede ≥ 50 m, Leitungsträger, Natur-/Artenschutz, Anliegerinformationen); Vorlage einer Referenzpräsentation mit Ansprechpartner und Kontaktdaten des Auftraggebers
Wettbewerb & Angebotsprognose
Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer VergabenAuf einen Blick
Erfüllungsort
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