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Amalienbrücke in Oldenburg, Sanierung der Übergangskonstruktionen im Geh- und Radwegbereich

Stadt Oldenburg (Oldb)26135 Oldenburg (Oldb), NiedersachsenVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Kurzbeschreibung

Die Stadt Oldenburg saniert die Brückenübergänge (Dehnfugen) an der Amalienbrücke im Bereich der Geh- und Radwege. Die Firma, die den Auftrag erhält, baut die alten Übergangskonstruktionen aus, bereitet den Untergrund vor und baut neue elastische Fugen aus Reaktionskunststoff (Polyurethan oder Polyurea) ein.

Was ist zu tun?

Baustelle einrichten und sichern (ca. 3 Monate Bauzeit, März bis Juli 2027)Vorhandene Übergangskonstruktionen auf ca. 130 m zurückbauenNeue elastische Belagsdehnfugen einbauen (zwei Leistungsgruppen: Gruppe 50 mit 50 mm Bewegung und Gruppe 80 mit 80 mm Bewegung)Anschluss- und Abdichtungsarbeiten durchführenVerkehrssicherung und Schutzmaßnahmen über die gesamte Bauzeit stellenEigene Qualitätskontrollen (Temperatur, Feuchte, Taupunkt, Mischungsverhältnis) durchführen

Was ist NICHT enthalten?

Übergangskonstruktionen an den Widerlagern A und HÜbergangskonstruktionen im Kfz-FahrbahnbereichDemontage und Wiedermontage der Geländer (macht ein vom Auftraggeber beauftragter Schlosserbetrieb)

Was muss der Bieter mitbringen?

Mindestens 3 vergleichbare Referenzen über Sanierungen von Brückenübergängen (aus den letzten 5 Jahren)Einen erfahrenen Kolonnenführer mit Schulungsnachweis für das angebotene SystemNachweis über geeignetes Personal und GeräteSystemnachweise (Europäische Technische Bewertung ETA)

Wichtige Termine:

Angebote müssen bis 22.10.2026 um 11:00 Uhr elektronisch über portal.deutsche-evergabe.de eingereicht werdenBaubeginn: 01.03.2027Fertigstellung: 02.07.2027
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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Angebotsfrist: 22. Oktober 2026
Termin / FristOKT2026NOVDEZJAN2027FEBMÄRAPRMAIJUNJUL
Veröffentlichung1. Okt. 2026
Bieterfragen-Frist15. Okt. 2026
Angebotsfrist22. Okt. 2026
Bindefrist4. Dez. 2026
Ausführungsbeginn1. März 2027
Vertragslaufzeit1. März – 2. Juli 2027
Vertragsende2. Juli 2027
Verkehrssicherung VorhaltedauerDatum offen3 Monate Vorhaltung der Verkehrssicherungsleistungen während der Bauzeit.
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabe

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Preis100%

    Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel, Instandhaltungsangeboten.

KI-Hinweis: Zuschlagskriterium ist ausschließlich der niedrigste Preis; in Formblatt 211 ist 'Zuschlagskriterium Preis' angekreuzt und 'Mehrere Zuschlagskriterien gemäß Formblatt 227' nicht angekreuzt; die Bekanntmachung nennt ebenfalls 'Niedrigster Preis'.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Bauaufgabe im Überblick

Sanierung der Übergangskonstruktionen (Dehnfugen) im beidseitigen Geh- und Radwegbereich der Amalienbrücke (Bauwerk 110) in Oldenburg.

Bereich: Pfeilerachsen B bis G, jeweils Nord und Süd

Längen: Insgesamt ca. 130 m (genau 129,740 m)

Bauzeit: 01.03.2027 bis 02.07.2027 (ca. 4 Monate), 2 Bauphasen

Ausführungsort: 26135 Oldenburg

Rückbau und Vorbereitung

Ausbau der vorhandenen Übergangskonstruktionen (Stahl- und Dichtteile): ca. 130 mTrennschnitte in Stahl der Übergangskonstruktion: 260 mTrennschnitte in Beton: 260 mBeton im Fugenraum abbrechen: 4,50 m³Untergrundvorbereitung, Grundierung und Herstellung der Einbauflächen für die neuen Fugen

Einbau neuer elastischer Belagsdehnfugen

Material: Polyurethan, Polyurea oder technisch vergleichbarer Reaktionskunststoff, kalt verarbeitet, wasserdicht, bewegungsfähig, höhengleich.

Leistungsgruppe 50 (Achsen C bis F, Nord und Süd): 85,260 m

Mindestgesamtbewegung 50 mmGeometrie ca. 430 × 60 mmBewegung ab Systemnullstellung: +33 / −17 mm

Leistungsgruppe 80 (Achsen B und G): 34,880 m + 9,600 m = 44,480 m

Mindestgesamtbewegung 80 mmGeometrie ca. 650 × 70 mmBewegung ab Systemnullstellung: +53 / −27 mm

Eingeschlossen sind: Mischen und Aushärten des Reaktionskunststoffs, Einbau der Fugen, Anschlussausbildung, vollständiger Fugeneinbau einschließlich Enden und Richtungswechsel, Abdichtungsanschlüsse.

Baustelleneinrichtung und Verkehrssicherung

Baustelle einrichten inkl. Zufahrt und RäumungBaubüro für Auftraggeber (ca. 15 m², 1 Arbeitsplatz) auf- und abbauen sowie 3 Monate vorhaltenArbeitsgerüst lokal an Stützwand herstellenBauzaun aufstellen, umsetzen und entfernen (Zaunhöhe 2,0 m, Stahlgitter): 80 mAuffang- und Schutzeinrichtungen an 12 Fugenorten (B–G, Nord + Süd)Verkehrssicherung längere Dauer (3 Monate Bauzeit) inkl. UmbautenOffene Geländerbereiche sichernTechnische Bearbeitung, Aufmaß und Dokumentation

Wichtige Randbedingungen:

Befahrung des Geh- und Radwegs nur mit Fahrzeugen bis max. 3,5 tFahrzeug muss mit mindestens zwei Reifen auf dem Radweg verbleibenGehweg ist für Verkehrslast 5 kN/m² ausgelegt

Qualitätssicherung und Prüfungen

Vom Auftragnehmer durchzuführende Prüfungen:

Temperatur-, Feuchte- und TaupunktmessungenPrüfung des MischungsverhältnissesEinbaugeometrieAushärtung

Sachkundige Fachkraft mit SIVV-Schein oder gleichwertiger Qualifikation muss bei Betoninstandsetzungsarbeiten mit Kunststoffen ständig anwesend sein. Systemhersteller-bezogene Schulungsnachweise für das Einbaupersonal.

Was nicht zum Auftrag gehört

Übergangskonstruktionen an den Widerlagern A und HÜbergangskonstruktionen im Kfz-FahrbahnbereichDemontage und Wiedermontage der Geländer (wird vom Auftraggeber gesondert durch einen Schlosserbetrieb beauftragt)Gesondertes Arbeitsgerüst (wird nicht extra beauftragt)Rückbau massiver Pfeiler, Sockel oder GeländerfundamenteBetoninstandsetzungsarbeiten nach Abschnitt 4.1 der Baubeschreibung

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Unternehmensreferenzen Brückensanierung (E01.1) – Ausschlusskriterium

Mindestens 3 unterschiedliche, vertragsgerecht ausgeführte Sanierungsmaßnahmen an Übergangskonstruktionen bestehender Brücken.

Zeitraum: 01.01.2021 bis Ablauf der Angebotsfrist (maßgebend: Abschluss der Übergangsarbeiten)

Inhalt muss umfassen:

Arbeiten am Untergrund bzw. an der VerankerungBewegungsfähige, wasserdichte Anschlüsse

Anerkannt werden:

Arbeiten in FahrbahnflächenArbeiten in Geh- und RadwegbereichenUnterschiedliche Fabrikate und Bauarten

Nicht anerkannt:

Reine MateriallieferungenAllgemeine Betoninstandsetzung ohne Arbeiten an der ÜbergangskonstruktionAlleinige Planungsleistungen

Besonderheiten:

Mehrere Übergangskonstruktionen innerhalb derselben Sanierungsmaßnahme = 1 ReferenzKein Mindestfugenlänge und kein Mindestauftragswert gefordertReferenzen können vom Bieter, von Mitgliedern einer Bietergemeinschaft oder von vorgesehenen Nachunternehmern stammenNachweis mit Referenzblatt E02 oder gleichwertig

Verantwortlicher Kolonnenführer (E01.2) – Ausschlusskriterium

Nachweis eines erfahrenen Kolonnenführers mit:

Mindestens eine Baumaßnahme mit Einbau elastischer Belagsdehnfugen (Polyurethan/Polyurea/vergleichbar) in verantwortlicher FunktionZeitraum: 01.01.2021 bis Ablauf der Angebotsfrist

Vorlage mit dem Angebot:

Name und vorgesehene AufgabePersönliche ReferenzSchulungsbestätigung für das angebotene System oder gleichwertiger Befähigungsnachweis (Untergrundprüfung, Komponentenverarbeitung, Einbaubedingungen, Anschlussausbildung, Qualitätssicherung)

Personal und technische Ausstattung (E01.3) – Ausschlusskriterium

Erklärung, dass ausreichend qualifiziertes Personal und die erforderlichen Geräte im Ausführungszeitraum verfügbar sind.

Geräte für:

UntergrundvorbereitungMischen und DosierenEinbauPrüfung (Messgeräte für Temperatur, Feuchte, Taupunkt)

Gemietete Geräte und verbindlich verfügbare Leistungen anderer Unternehmen werden anerkannt. Kein Eigentumsnachweis und keine feste Mindestbeschäftigtenzahl erforderlich.

Beteiligte Unternehmen (E01.4)

Mit dem Angebot sind alle Unternehmen zu benennen, deren Erfahrung oder Kapazitäten genutzt werden. Die Leistungszuordnung muss mit E01, E02 und den Formblättern übereinstimmen. Verfügbarkeitsnachweise sind auf Verlangen vor Zuschlag vorzulegen (Verpflichtungserklärung nach Formblatt 236).

Systemanforderungen und technische Nachweise (L01)

Europäische Technische Bewertung (ETA) einschließlich maßgebender Anlagen und LeistungserklärungBewertungsgrundlage: EAD 120011-00-0107 bzw. Nachfolger EAD 120011-01-0107Geeignete gleichwertige Nachweise zulässigHersteller, Systemname und Typ je LV-PositionBewegungen und Kombinationen in örtlichen RichtungenDehnteilmaße, Unterbau, Eingriffsraum, Verankerung und StabilisierungEignung für Geh- und Radverkehr mit vorgegebenen LastenWasserdichtheit, Temperaturbereich, DauerhaftigkeitVerarbeitungsbedingungen, Freigabezeiten, Witterungsschutz

Fachliche und rechtliche Eignung

Fachliche Qualifikation: Referenzen über vergleichbare Leistungen der letzten 5 Jahre, Verfügbarkeit der erforderlichen Arbeitskräfte, Eintragung im Handelsregister, Handwerksrolle oder IHKWirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: Umsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (Bauleistungen und vergleichbare Leistungen)Keine Ausschlussgründe: Kein Insolvenzverfahren, keine schwere Verfehlung, kein Verstoß gegen Vorschriften mit Eintrag im Gewerbezentralregister (Freiheitsstrafe > 3 Monate, Geldstrafe > 90 Tagessätze oder Geldbuße > 2.500 Euro)Ordnungsgemäße Erfüllung der Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern, Abgaben und SozialversicherungsbeiträgenMitgliedschaft in der BerufsgenossenschaftTariftreue/Mindestentgelt: Erklärung nach MiLoG und Verpflichtung zur Einhaltung der Branchentarifverträge nach AEntG
Referenzprojekte
3 ReferenzenZeitraum: 01.01.2021 bis Ablauf Angebotsfrist (22.10.2026)Volumen: kein Mindestauftragswert und keine Mindestfugenlänge gefordert

Mindestens 3 unterschiedliche, vertragsgerecht ausgeführte Sanierungsmaßnahmen an Übergangskonstruktionen bestehender Brücken, einschließlich Arbeiten am Untergrund/Verankerung und bewegungsfähige, wasserdichte Anschlüsse

Referenzblatt E02 oder inhaltsgleiche Darstellung mit: Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, maßgeblicher Leistungsumfang mit Mengen, Zahl der eingesetzten Arbeitnehmer, technische/gerätespezifische Anforderungen, Art der Baumaßnahme, vertragliche Bindung (Hauptauftragnehmer/ARGE/Nachunternehmer), koordinierte Gewerke, Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung. Anerkannt: Fahrbahnflächen und Geh-/Radwegbereiche. NICHT anerkannt: reine Materiallieferungen, allgemeine Betoninstandsetzungen ohne Arbeiten an der Übergangskonstruktion, alleinige Planungsleistungen. Mehrere Übergangskonstruktionen innerhalb derselben Sanierungsmaßnahme zählen als eine Referenz.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 47%4–10 · 47%11+ · 6%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 29 erledigt
Formblätter & Eigenerklärungen
Eignungsnachweise & Referenzen
Leistungsverzeichnis & technische Nachweise
Unterlagen auf Verlangen der Vergabestelle
Nach Zuschlag
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Stadt Oldenburg (Oldb)
Ort
26135 Oldenburg (Oldb), Niedersachsen
Kategorie
Niedersachsen
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
26135 Oldenburg (Oldb)
Niedersachsen

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