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Arbeitsmarktdienstleistung „Hundertpro“

Kreis Recklinghausen (Der Landrat), Zentrale VergabestelleGladbeck, Nordrhein-WestfalenVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Arbeitsmarktdienstleistung 'Hundertpro' in Gladbeck

Auftraggeber ist der Landrat des Kreises Recklinghausen (Zentrale Vergabestelle). Gesucht wird ein Träger, der die Maßnahme 'Hundertpro' für 12 Teilnahmeplätze in Gladbeck durchführt.

Ziel: Erwerbsfähige Hilfebedürftige (SGB II), die nicht vollschichtig beschäftigt sind, sollen dauerhaft in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung vermittelt werden. Dafür sind Aktivierung, Qualifizierung und individuelle Unterstützung vorgesehen.

Zeitraum: 01.03.2027 bis 28.02.2028 (12 Monate).

Vergütung: Monatliche Aufwandspauschale je Teilnahmeplatz (brutto) zwischen 1.400,00 und 1.750,00 EUR.

Bewertung: Konzept 70 %, Preis 30 %. Das Konzept muss mindestens 100 von 300 Punkten erreichen.

Abgabe: Ausschließlich elektronisch über den Vergabemarktplatz NRW bis 13.11.2026, 09:00 Uhr.

Voraussetzung: Gültige Trägerzulassung nach §§ 176 und 178 SGB III sowie Nachweis von Fachkunde (2 vergleichbare Arbeitsmarktdienstleistungen in den letzten 3 Jahren).

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Angebotsfrist: 13. November 2026
Termin / FristOKT2026 DEZ FEB APR JUN AUG OKT DEZ FEB
Veröffentlichung13. Okt. 2026
Bieterfragen-Frist6. Nov. 2026
Angebotsfrist13. Nov. 2026
Bindefrist13. Nov. 2026 – 15. Jan. 2027
Vertragsbeginn1. März 2027
Ausführungsbeginn1. März 2027
Vertragslaufzeit1. März 2027 – 28. Feb. 2028
Vertragsende28. Feb. 2028
ZuschlagDatum offenDatum des Zuschlags nicht angegeben; voraussichtlich nach Angebotsöffnung und Wertung, vor Ablauf der Bindefrist am 15.01.2027.
Trägerzulassungsbestätigung nach ZuschlagDatum offenInnerhalb 1 Woche nach Zuschlag zu erbringen; genaues Zuschlagsdatum nicht genannt.
Geplanter PersonaleinsatzDatum offenMeldung des geplanten Personaleinsatzes 1 Woche nach Zuschlag.
Raum-MeldungDatum offenSpätestens 5 Arbeitstage nach Zuschlag, falls Räumlichkeiten nicht bereits im Angebot angegeben wurden.
Flyer-EntwurfDatum offenSpätestens 4 Wochen vor Maßnahmebeginn vorzulegen.
PersonalnachweisDatum offenErhebungsbogen Personal spätestens 3 Wochen vor Maßnahmebeginn (bzw. 3 Werktage bei kurzfristigem Beginn).
Raum-BesichtigungDatum offenBis 4 Wochen vor Maßnahmebeginn möglich.
Verlängerung 1Datum offenEinmalige Verlängerungsoption; Einigung bis 1 Woche vor Maßnahmeende (28.02.2028) erforderlich. Dauer nicht spezifiziert.
ZwischenberichtDatum offen14 Tage nach Hälfte der Vertragslaufzeit (voraussichtlich um den 28.08.2027).
AbschlussberichtDatum offen14 Tage nach Maßnahmeabschluss (voraussichtlich bis ca. 14.03.2028).
Rechnungsstellung AufwandspauschaleDatum offen8 Wochen nach Ende der Maßnahmedauer.
Ausschlussfrist VergütungsansprücheDatum offen6 Monate nach Beendigung der Maßnahme.
EingliederungsnachweisDatum offenWirkungsnachweis: mind. 6 Monate ununterbrochene Beschäftigung nach Ende der Zuweisungszeit.
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabe

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Preis & Qualität5 Kriterien
Preis 30%Qualität 70%
  • Konzept70%

    Zuschlagskriterium Konzept - bewertet anhand der nachfolgenden Unterkriterien mit jeweils 0-3 Punkten; maximal 300 Leistungspunkte.

  • Preis30%

    Gesamtsumme der monatlichen Aufwandsvergütung pro Teilnehmerplatz incl. Umsatzsteuer (Wertungspreis). Bewertung über die Formel-Komponente ωP × (2Pmin - P) / Pmin.

Z = (ωL × L) / Lwmax + ωP × (2Pmin - P) / Pmin, wobei Lwmax = 300 Punkte, ωL = 70, ωP = 30. Unterkriterien werden mit 0–3 Punkten bewertet und mit dem Gewichtungsfaktor multipliziert; Maximal 300 Leistungspunkte. Mindestpunktzahl: 100 von 300 Leistungspunkten.

KI-Hinweis: Alle Zuschlagskriterien, Gewichtungen und die Bewertungsformel sind in der Wertungsmatrix vollständig angegeben.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Ziel und Zielgruppe der Maßnahme

Ziel: Dauerhafte Eingliederung in versicherungspflichtige Beschäftigung, Überwindung der Hilfebedürftigkeit.

Förderziele:

Herstellung der WettbewerbsfähigkeitHerstellung der ProzessfähigkeitDirektvermittlung

Zielgruppe: Erwerbsfähige Hilfebedürftige (SGB II), die nicht vollschichtig beschäftigt sind (z.B. Minijob oder Teilzeit) und Aktivierungs- oder Unterstützungsbedarf haben.

Teilnahmedauer: Regelfall 6 Monate, maximal 9 Monate in begründeten Einzelfällen. Verlängerung bei Krankheit um maximal 4 Wochen (mit AU-Bescheinigung ab dem ersten Tag).

Durchführung: Gemäß der Gladbecker Erklärung (www.gladbecker-erklaerung.de). Die beauftragende Behörde wendet das fa:z-Modell an.

Mindestumfang der Betreuung

Individuelle Präsenztermine: mindestens 2 bis 3 Termine pro Woche à 120 MinutenGruppenschulungen: mindestens einmal alle 2 Wochen, bis 6 Personen, 90 bis 180 MinutenBetriebliche Erprobung: für mindestens 25 % der Teilnehmenden, maximal 2 Wochen am StückEingliederungsquote: 30 % sozialversicherungspflichtige Beschäftigung (Voll- oder Teilzeit)Nachbetreuung: bis zu 3 Monate nach ArbeitsaufnahmeErreichbarkeit Beratung: 2 Wochen vor Maßnahmebeginn, Mo bis Fr 09:00 bis 13:00 UhrErreichbarkeit während der Maßnahme: Mo bis Do 09:00 bis 16:00 Uhr, Fr 09:00 bis 13:00 Uhr

Pflichtinhalte der Maßnahme

Informationen zum ArbeitsmarktAnalyse und Aufarbeitung des Bewerberprofils (Stärken- und Potenzialanalyse)Bewerbungscoaching und VorstellungsgesprächstrainingErstellen von Bewerbungsunterlagen inklusive digitaler BewerbungsfotosBasisinformationen zu Minijobs und Verhaltensregeln im BetriebIndividuelle Unterstützungsleistungen und GesundheitsorientierungInformation zu Fördermöglichkeiten, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, ZeitmanagementGemeinsame Erarbeitung einer beruflichen Perspektive

Dokumentation, Berichte und Verwaltung

Teilnahmevertrag je Person innerhalb von 4 Wochen ab Zuweisung, inklusive Belehrung zur DatenverarbeitungTeilnahmemappe für jede Person, von Beginn bis Ende der ZuweisungErstgespräch vor Maßnahmebeginn, Protokoll innerhalb 1 WochePraktikumsverträge vor Beginn jedes betrieblichen PraktikumsEntwicklungsbericht pro Person innerhalb 1 Woche nach Ende der individuellen ZuweisungszeitZwischenbericht 14 Tage nach Ablauf der Hälfte der VertragslaufzeitAbschlussbericht 14 Tage nach MaßnahmeendeTeilnahmeliste und tägliche namentliche Personalerfassung mit zeitlichem UmfangMeldungen: Fehlzeiten monatlich, freiwerdende Plätze und Gefährdung des Maßnahmeziels unverzüglichEingliederungsnachweis: Wirkung mindestens 6 Monate ununterbrochen nach Ende der ZuweisungszeitFlyer-Entwurf spätestens 4 Wochen vor Maßnahmebeginn; danach in elektronischer und Papierform bereitstellen

Personal, Räume und Gesundheitsschutz

Personal muss zum Maßnahmestart verfügbar sein (oder Einstellung zugesichert)Räume müssen am Maßnahmeort zum Maßnahmebeginn verfügbar sein (oder Zusage)Raum-Besichtigung durch die Behörde möglich, spätestens 4 Wochen vor MaßnahmebeginnBei Einrichtungen nach § 33 IfSG: Masernschutz-Nachweis der Teilnehmenden; ohne Nachweis kann die Aufnahme abgelehnt werden

Nicht vergütet bzw. ausgeschlossen

Vermittlung in versicherungsfreie Beschäftigung (§ 27 SGB III), Minijobs und Saisonarbeit im EU-AuslandVermittlung in eigene Betriebe oder Tochter- bzw. MutterunternehmenVermittlung in die SchweizEinsatz von Vermittlungsgutscheinen

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Trägerzulassung

Erforderlich ist die Trägerzulassung nach §§ 176 Abs. 1 und 178 SGB III (AZAV-Zertifizierung).Die Zusicherung wird mit Vordruck 10 abgegeben. Eine Kopie des Zertifikats ist auf Anforderung bereitzuhalten.Der Nachweis ist innerhalb 1 Woche nach Zuschlag vorzulegen.Bei Bietergemeinschaften muss jedes Mitglied über die Trägerzulassung verfügen.

Fachkunde und Referenzen

Nachweis umfassender und aktueller Erfahrungen, Kenntnisse und Fertigkeiten.Erforderlich sind mindestens 2 Arbeitsmarktdienstleistungen mit gleicher Rechtsgrundlage und Zielrichtung in den letzten 3 Jahren (Details siehe Referenzprojekte).Fachkunde kann durch eigene Referenzen oder durch einschlägig erfahrenes Personal nachgewiesen werden.Bei Bietergemeinschaften muss die Fachkunde mindestens bei einem Mitglied vorliegen.

Personal und Räumlichkeiten

Personal: Verfügbarkeit zum Maßnahmestart oder zugesicherte Einstellung. Nachweis über den Erhebungsbogen Personal.Räumlichkeiten: Verfügbarkeit am Maßnahmeort zum Maßnahmebeginn oder Zusage. Nachweis über den Erhebungsbogen Räumlichkeiten (alternativ Meldung innerhalb 5 Arbeitstagen nach Zuschlag).

Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit

Nachweis, dass der Auftrag fachlich einwandfrei und fristgerecht ausgeführt werden kann.Erwartet wird ordnungsgemäße Vertragserfüllung und Betriebsführung sowie die Einhaltung der einschlägigen gesetzlichen Vorschriften.Ausschluss, wenn Fachkunde, Leistungsfähigkeit oder Zuverlässigkeit fehlen.Keine Teilnahme möglich, wenn ein Ausschlussgrund nach §§ 123 oder 124 GWB vorliegt. Die Eigenerklärung zu Ausschlussgründen (Vordruck 9) ist abzugeben. Liegt ein Ausschlussgrund vor, sind Nachweise zur Selbstreinigung beizufügen.Steuern, Sozialabgaben und Vorgaben zu Mindestarbeitsbedingungen sind einzuhalten.

Bietergemeinschaft, Unterauftragnehmer und Eignungsleihe

Bietergemeinschaft: Benennung aller Mitglieder und eines Bevollmächtigten (Vordruck 8). Zuverlässigkeit ist bei jedem Mitglied nachzuweisen.Unterauftragnehmer: Fehlende Fachkunde oder Leistungsfähigkeit kann durch Unterauftragnehmer ausgeglichen werden. Deren Zuverlässigkeit muss gegeben sein. Angabe von Leistungsbereich und Kontaktdaten (Vordruck 11).Eignungsleihe nach § 34 UVgO ist möglich. Dann ist eine Haftungserklärung abzugeben (Vordruck 12).
Referenzprojekte
Mindestens 2 (laut Vordruck 10 zulässig: 2 bis 6) ReferenzenZeitraum: Letzte 3 JahreVolumen: Nicht angegeben

Nachweis der Fachkunde durch Arbeitsmarktdienstleistungen mit gleicher Rechtsgrundlage und Zielrichtung wie die ausgeschriebene Leistung. Ausschließlich Arbeitsmarktdienstleistungen.

Gleiche Rechtsgrundlage (§ 16 I SGB II i.V.m. § 45 I S 1 Nr. 1, 3 SGB III) und gleiche Zielrichtung. Nachweis über Tabelle I.a in Vordruck 10. Alternativ Personalreferenzen über Tabelle I.b. Bei Bietergemeinschaft muss die Fachkunde mindestens bei einem Mitglied vorliegen. Referenzen können auch durch Personal erbracht worden sein, das mit Angebotserstellung, Ausführung oder Leitung befasst ist.

Nicht festgelegt ReferenzenZeitraum: Nicht angegebenVolumen: Nicht angegeben

Erfahrung mit der Zielgruppe, dargelegt im Konzept (Teil I, Auftragsverständnis)

Konkrete Erfahrungen aus ähnlichen Maßnahmen oder Projekten mit der relevanten Zielgruppe. Bewertung im Konzept, kein formaler Pflichtnachweis.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
1–3Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 2 Angebote
Geringe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 77%4–10 · 22%11+ · 1%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 35 erledigt
Vorbereitung und Kommunikation
Formale Abgabe
Angebotsunterlagen (Vordrucke)
Konzept
Preisangebot
Nach Zuschlag (vorab planen)
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Kreis Recklinghausen (Der Landrat), Zentrale Vergabestelle
Ort
Gladbeck, Nordrhein-Westfalen
Kategorie
Nordrhein-Westfalen
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
Gladbeck
Nordrhein-Westfalen

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