Gruga-Trasse West - Asphaltierung
Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenÖffentliche Ausschreibung für Asphaltierungs-, Tiefbau- und landschaftsgärtnerische Arbeiten an der Gruga-Trasse West in Essen.
Das Leistungsvolumen umfasst unter anderem die 10 cm starke Asphaltierung eines etwa 2,5 km langen Rad- und Gehwegabschnitts, beidseitige Schotterbanketten, thermoplastische Fahrbahnmarkierung, Baustelleneinrichtung, Verkehrssicherung, Erd- und Oberbauarbeiten, Rasenansaat, Grünpflege sowie Umleitungsbeschilderung.
Angebote sind bis zum 12.11.2026 um 10:00 Uhr MEZ elektronisch und verschlüsselt über das Bietertool des Vergabemarktplatzes einzureichen. Zugelassen sind GAEB-P84-/X84-Dateien oder Excel-Dateien.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Niedrigster Preis100%
Die Vergabe erfolgt nach dem niedrigsten Preis; weitere Zuschlagskriterien werden nicht genannt.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenAsphaltierung und Oberbau
Auf dem Bestand des wassergebundenen kombinierten Rad- und Gehwegs ist eine einlagige Asphalttrag- und Deckschicht aus AC 16 TD mit 10 cm Schichtdicke auf 8.300 m² herzustellen. Die Asphaltbreite beträgt 3,5 bis 4,0 m. Beidseitig sind jeweils 50 cm breite und etwa 10 cm starke Schotterbanketten aus HKS 0/22 vorgesehen.
Ergänzend sind 4.500 m thermoplastische Fahrbahnmarkierung am Fahrbahnrand, 4.500 m Randabdichtung, 60 m Bitumenfugenband sowie die Abstreuung der Deckschicht mit warmem Splitt auszuführen. HKS 0/45 und HKS 0/32 dienen als Tragschichten; die Untergrundfläche ist auf 8.300 m² zu verdichten und zu planieren.
Baustelleneinrichtung und Verkehrssicherung
Die Baustelleneinrichtung einschließlich Baustofflager, Geräten, Wasser- und Stromanschlüssen, Baustellenunterkunft, Gebühren sowie Aufbau und Rückbau ist zu leisten. Alle genehmigten Bauabschnitte sind nach den einschlägigen Vorgaben zu sichern; hierfür sind unter anderem prüffähige Beschilderungspläne, flexible Bauzäune auf 150 m, Sicherheits- und Absperreinrichtungen sowie Umleitungs- und Hinweistafeln vorzusehen.
Die Umleitungsbeschilderung und die Hinweistafeln sind jeweils 60 Tage vorzuhalten und zu warten. Verkehrsrechtliche Anordnungen und Abstimmungen mit den zuständigen Behörden sind zu organisieren. Vor Baubeginn ist der Zustand der genutzten Zufahrten, Straßen und Wege fotografisch und schriftlich in einem Feststellungsprotokoll zu dokumentieren.
Räumung, Erdbau und Oberboden
Bauschutt, Unrat und ungebundene Trag- oder Deckschichten sind aufzunehmen und ordnungsgemäß zu transportieren, zu verwerten oder zu deponieren. Die wassergebundene Fläche ist auf 1.000 m² einschließlich Tragschicht 10 cm tief auszufräsen.
Oberbodenflächen sind zu mähen und zu entsorgen, pflanzliche Bodendecken sind abzuheben und zu entsorgen. Mutterboden ist auf 250 m³ abzutragen, zu transportieren und wieder einzubauen; weitere 50 m³ Oberboden sind zu entsorgen. Für künftige Rasenflächen ist auf 7.500 m² das Feinplanum herzustellen.
Rasen, Grün- und Baumpflege
Auf 7.500 m² ist Rasen mit Gebrauchs- beziehungsweise Spielrasen anzusäen. Die Saatgutmischung ist vor der Ansaat abzustimmen und die Saatgutbeschaffenheit durch Zertifikat und Lieferschein nachzuweisen.
Auf 4.500 m sind Sträucher und Hecken in zwei Pflegegängen zurückzuschneiden. 30 Starkäste mit einem Durchmesser von 5 bis 20 cm sind zu entfernen. Auf 15.000 m² sind Platz-, Weg-, Fallschutz-, Sandspiel- und vergleichbare Flächen in zwei Durchgängen zu reinigen. Schäden an wassergebundenen Trag- oder dynamischen Schichten sind mit 10 t HKS zu beheben.
Besondere Ausführungsbedingungen
Drei Brückenbauwerke sind zu queren. Die Kesselbach-/Borbecker-Mühlenbach-Brücke ist bis 38 t tragfähig; die ehemaligen Eisbahnbrücken am Hohlweg sowie an der Virchowstraße/Kühlshammerweg sind nur bis maximal 3,5 t tragfähig.
Baustelleneinrichtungs- und Lagerflächen werden nicht bereitgestellt. Die Zufahrten über Fulerumer Straße, Wienenbuschstraße, Kühlshammerweg, Hohlweg und Virchowstraße sind durch enge Platzverhältnisse und geringe Schleppkurvenradien erschwert; große Fahrzeuge wie Sattelzugmaschinen sind nicht einzuplanen. Anlieferungs-, Umschlags- und sonstige Erschwerniskosten sind in den Einheitspreisen zu berücksichtigen. Vom Auftragnehmer verursachte Schäden an Wegen, Vegetation und sonstigen Einrichtungen sind auf eigene Kosten instandzusetzen.
Die Leistung ist grundsätzlich im eigenen Betrieb zu erbringen. Übertragung an Nachunternehmer bedarf grundsätzlich der schriftlichen Zustimmung des Auftraggebers.
Dokumentation und Nachweise während der Ausführung
Vor Einbaubeginn sind Eignungsnachweise der Baustoffe vorzulegen. Einbau und Verdichtung von Trockenbaustoffen sind durch Wiegekarten nachzuweisen. Schadstoffbelastete Baustoffe dürfen nur durch autorisierte Entsorgungsunternehmen entsorgt werden; die Entsorgungsnachweise sind mit der Rechnung vorzulegen.
Für Baumarbeiten ist je Baum eine schriftliche, einsatzbezogene Gefährdungsbeurteilung zu erstellen. Tagesleistungsbelege für Baumarbeiten und Pflegegänge sind tagesgenau und einzelbaumbezogen zu erstellen und fristgerecht vorzulegen. Bei Arbeiten in Seilklettertechnik sind grundsätzlich zwei entsprechend ausgebildete Mitarbeiter je Einsatz einzusetzen.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenPräqualifikation und vorläufiger Eignungsnachweis
Präqualifizierte Unternehmen weisen ihre Eignung durch die Eintragung im Präqualifikationsverzeichnis des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. nach. Nicht präqualifizierte Unternehmen reichen die ausgefüllte Eigenerklärung zur Eignung ein. Bescheinigungen dürfen nicht älänger als 12 Monate sein; nicht deutschsprachige Bescheinigungen benötigen eine deutsche Übersetzung.
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Erforderlich sind mindestens drei vergleichbare Referenzobjekte aus den letzten fünf Geschäftsjahren. Zusätzlich sind die jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, das gesondert ausgewiesene Leitungspersonal einschließlich Qualifikation sowie die Maschinenausstattung anzugeben. Diese Angaben sind grundsätzlich auch von Nachunternehmern zu erbringen.
Persönliche Lage
Vorzulegen sind Unbedenklichkeitsbescheinigungen des Finanzamtes, der Krankenkassen und der Berufsgenossenschaft mit Lohnsummenangabe sowie die Gewerbeanmeldung. Bei entsprechender Unternehmensform ist der Eintrag im Firmensitzregister beziehungsweise in der zuständigen Kammer nachzuweisen. Eine Eigenerklärung muss bestätigen, dass kein Insolvenz- oder vergleichbares Verfahren beantragt oder eröffnet wurde, kein Eröffnungsantrag mangels Masse abgelehnt wurde und das Unternehmen nicht in Liquidation befindet.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Nachzuweisen sind Unfall- und Haftpflichtversicherung sowie die Bestätigung der Jahresumsatzsummen der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre durch einen Wirtschaftsprüfer oder Steuerberater; bei Personengesellschaften genügt eine Eigenerklärung. Ein gesonderter Mindestumsatz wird nicht genannt. Für Wegbauarbeiten muss die Umweltschadenversicherung eine Versicherungssumme von 500.000 Euro umfassen.
Nachunternehmer und Bietergemeinschaften
Eigenerklärungen und Eignungsnachweise der Nachunternehmer sind grundsätzlich ebenfalls vorzulegen. Bei Übertragung von Teilleistungen oder Eignungsleihe ist die Nachunternehmererklärung einzureichen. Bietergemeinschaften haften als Gesamtschuldner und müssen einen bevollmächtigten Vertreter benennen.
Personelle Anforderungen für Verkehrssicherung und Baumarbeiten
Für die Baustellensicherung ist MVAS-geschultes Personal erforderlich; andernfalls ist ein geeignetes Verkehrssicherungsunternehmen einzubinden. Je Kolonne ist ein deutschsprachiger Mitarbeiter für die Arbeitssicherheit zu stellen. Der Auftragnehmer benennt einen betrieblich verantwortlichen deutschsprachigen Ansprechpartner mindestens mit Sprachniveau C1 sowie eine Vertretungsperson mit täglichen Kontaktdaten.
Für die Schadbildbeurteilung ist eine FLL-zertifizierte Person als Baumkontrolleur oder gleichwertig erforderlich. Schnittmaßnahmen sind durch Personen mit Zertifizierung als European Treeworker oder gleichwertig auszuführen. Bei Seilklettertechnik sind grundsätzlich zwei entsprechend ausgebildete Mitarbeiter je Einsatz einzusetzen.
Mindestens drei vergleichbare Referenzobjekte aus den letzten fünf Geschäftsjahren. Je Referenz sind unter anderem Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, der mit eigenem Personal ausgeführte maßgebliche Leistungsumfang einschließlich Mengen, die durchschnittlich eingesetzte Arbeitnehmerzahl, besondere technische und gerätespezifische Anforderungen, gegebenenfalls vertragliche Bindungen und koordinierte Gewerke sowie eine Bestätigung des Auftraggebers über die vertragsgemäße Ausführung anzugeben.
Vergleichbar nach Art, Umfang und/oder Größe mit der ausgeschriebenen Leistung; Präqualifizierte müssen die Angaben ebenfalls erbringen, wenn ihre hinterlegten Objekte nicht vergleichbar sind.
Wettbewerb & Angebotsprognose
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