Aufstellen von Fahrzeugrückhaltesystemen und Absturzsicherungen im Zuge des Neubaus der Kreisstraße 158 in Papenburg
Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenFür den Neubau der Kreisstraße K 158 Bokeler Bogen in Papenburg sollen Fahrzeugrückhaltesysteme, Einzelhindernisschutzeinrichtungen, Leitpfosten und Geländer hergestellt bzw. aufgestellt werden. Das Leistungsverzeichnis umfasst 25 Positionen für Baustelleneinrichtung, Arbeitsschutz, Schutzeinrichtungen und Geländer.
Die Angebote sind bis zum 11.11.2026 um 10:00 Uhr schriftlich in einem verschlossenen Umschlag beim Landkreis Emsland, Fachbereich Recht, Ordeniederung 1, 49716 Meppen, einzureichen. Elektronische oder digitale Angebote sowie Nebenangebote und mehrere Hauptangebote sind nicht zugelassen.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Zuschlagskriterium Preis100%
Der Preis wird anhand der Wertungssumme des Angebotes bewertet; Werkstätten für Behinderte erhalten einen Bonus von 15 Prozent.
Die Wertungssumme wird aus der nachgerechneten Angebotssumme ermittelt, insbesondere unter Berücksichtigung preislich günstigerer Grund- oder Wahlpositionen, gegebenenfalls monetarisierter Zuschlagskriterien sowie eines unbedingten Nachlasses. Werkstätten für Behinderte erhalten einen Bonus von 15 Prozent auf die Wertungssumme.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenAllgemeine Baustellenleistungen
Baustelle für sämtliche LV-Abschnitte einrichten, einschließlich Bereitstellung von Geräten, Werkzeugen, Betriebsmitteln und erforderlichen Baustellenanlagen. Nach Fertigstellung Baustelle räumen und benutzte Flächen und Wege wieder herrichten.
Bei Bedarf Baubüros, Unterkünfte, Werkstätten, Lagerflächen, Strom-, Wasser- und Fernsprechanschlüsse sowie Entsorgungseinrichtungen herstellen und einrichten. Lagerplätze, Platzbefestigungen und Wege sowie erforderliche Oberbodenarbeiten herstellen. Flächen beschaffen, soweit keine AG-Flächen zur Verfügung stehen.
Arbeitsschutz und Vorankündigung
Vorankündigung nach Baustellenverordnung erstellen, spätestens zwei Wochen vor Einrichten der Baustelle der zuständigen Behörde übermitteln sowie sichtbar und witterungsgeschützt auf der Baustelle aushängen. Bei erheblichen Änderungen während der Bauzeit anpassen.
SiGe-Plan nach RAB 31 erstellen beziehungsweise den SiGe-Plan des Auftraggebers fortschreiben, mit dem SiGe-Koordinator abstimmen, auf der Baustelle für jeden Beschäftigten einsehbar vorhalten und bei erheblichen Änderungen anpassen. SiGe-Koordinator nach RAB 30 während der Bauausführung stellen.
Verkehrssicherung und Ausführung
Temporäre Verkehrssicherungen für kürzere Markierungsarbeiten aufstellen, vorhalten, betreiben, warten und beseitigen. Verkehrsicherung während der gesamten Bauzeit bis zur Abnahme sowie Ausführung unter fließendem Verkehr sicherstellen.
Standorte und die genaue Lage der Fahrzeugrückhaltesysteme vor Ausführung mit dem Auftraggeber abstimmen. Beschilderungs- und Regelpläne für einzelne Bauphasen erstellen und der Straßenverkehrsbehörde mit dem Antrag auf verkehrsrechtliche Anordnung vorlegen. Abstimmung gemeinsamer Aufmaßtermine und Koordinierung mit gleichzeitig ausführenden Unternehmen und Versorgungsträgern sicherstellen.
Fahrzeugrückhaltesysteme und Schutzeinrichtungen
100 selbstaufrichtende, beidseitig weiß reflektierende Leitpfosten aufstellen.
Stahl-Schutzeinrichtungen am äußeren Fahrbahnrand herstellen und aufstellen: 3.600 m N2, maximal W3, Anprallheftigkeit A, Eco-Safe 2.0; 280 m mindestens H2, maximal W4, A, Super Rail-Eco; 24 m mindestens H1, maximal W4, A, im Radius von 3 m mit Pfostenabstand 1,33 m; 550 m mindestens H1, maximal W4, A, Eco-Safe 2.0; sowie 100 m N2, maximal W4, A, ESP 2.0.
Schutzeinrichtungen für Einzelhindernisse herstellen und aufstellen: 6 Stück BOS-Primus 2a oder gleichwertig, N2/W4, Mindestaufstellänge ca. 6,40 m; 2 Stück BOS-Primus P2 oder gleichwertig, N2/W4, ca. 8,22 m; und 1 weitere Schutzeinrichtung BOS-Primus P2 oder gleichwertig, N2/W4, ca. 8,22 m.
23 Anfangs-/Endkonstruktionen, 7 Anschlusskonstruktionen und 3 Übergangskonstruktionen beziehungsweise Übergangselemente herstellen. Anschlüsse an Bestandssysteme und Brückenbauwerke sowie systemgebundene Arbeiten ausführen. Schutzeinrichtungen nach den technischen Anforderungen, einschließlich Aufhaltestufen, Wirkungsbereichen und Anprallheftigkeiten, ausführen.
Absturzsicherung und Geländer
720 m Stahl-Holz-Geländer an Böschungen herstellen. Geländerhöhe 1,30 m über Geländeoberkante; feuerverzinkte Stahlpfosten mit Pfostenabstand 2,50 m, kesseldruckimprägniertes Nadelholz für Handlauf und Knieholm, Pfostenlänge beziehungsweise Einbindelänge mindestens 1,10 m. Pfosten maschinell rammen.
5 Absenker für eine Neigung von 20 bis 25 Grad mit einer Absenklänge von ca. 2,00 m, 3 Eckausbildungen sowie 4 Anschlüsse beziehungsweise Übergänge am Brückenbauwerk als Zulagen herstellen. Bauseitige Schnittkanten und Stirnflächen der imprägnierten Hölzer mit Holzschutzmittel behandeln und systemzugehörige Verbindungselemente sowie feuerverzinkte Beschläge einbauen.
Nebenleistungen und Umfeld
Sämtliche Bau- und Bauhilfsstoffe liefern sowie erforderliche Nebenleistungen und Bauhilfsmaßnahmen ausführen, soweit sie nicht gesondert vergütet werden. Eigene Zufahrten herrichten, unterhalten und zurückbauen; benutzte Straßen und Wege reinigen und wiederherstellen.
Versorgungsanschlüsse beschaffen und einrichten, Abwasser und Abfall ordnungsgemäß entsorgen, Leitungen und Kabel sichern und die Entwässerung aufrechterhalten. Mehrfache Geräte- und Kolonneneinsätze sowie die vollständige Verkehrs- und Baustellensicherung einplanen und berücksichtigen.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenAllgemeine Erklärungen
Erklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 6e EU VOB/A bestehen oder ein möglicher Ausschlussgrund offengelegt beziehungsweise durch Selbstreinigung beseitigt wurde. Erklärung zur ordnungsgemäßen Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur Sozialversicherung sowie Angaben zu Insolvenz-, Liquidations- und gegebenenfalls bestätigten Insolvenzverfahren.
Angaben zu Handelsregister, Handwerksrolle, Industrie- und Handelskammer sowie gegebenenfalls zur Berufsgenossenschaft. Erklärung zur Mitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft.
Wirtschaftliche und technische Eignung
Angabe des Jahresumsatzes und des Umsatzes im Tätigkeitsbereich des Auftrags für drei Jahre. Das Formular setzt keine konkreten Mindestumsätze; die Felder sind mit '-/- €' gekennzeichnet. Erklärung, dass die für die Ausführung erforderlichen Arbeitskräfte vorhanden sind.
Bei Beschränkung auf die engere Wahl können testierte Jahresabschlüsse, Gewinn- und Verlustrechnungen sowie weitere wirtschaftliche Nachweise auf gesondertes Verlangen vorgelegt werden. Zusätzlich können technische Fachkräfte, Qualifikationen, technische Ausrüstung, Qualitätssicherung, Umweltmanagement, Lieferkettenmanagement und weitere Eignungsnachweise verlangt werden.
Fachliche Anforderungen
Die FRS-Systeme müssen die technischen Anforderungen erfüllen und nach DIN EN 1317 geprüft sein. Die TK-FRS ist einzuhalten; ein Einzelnachweis oder eine Bezugnahme auf die technische Übersichtsliste der BASt kann auf Verlangen vorgelegt werden. Die angebotenen Produkte sind im Systemverzeichnis der systemneutralen Leistungspositionen anzugeben.
Die ausführende Person für Verkehrssicherung muss die Qualifikation nach MVAS 1999 nachweisen können. SiGe-Koordinator, SiGe-Plan nach RAB 31 und Vorbereitung nach RAB 30 sind Bestandteil der Ausführungsanforderungen; eine gesonderte Referenzqualifikation wird im Angebotsformular nicht festgelegt.
Unternehmens- und Produktnachweise
Erklärung zur Reparierbarkeit jedes angebotenen FRS durch Montagefirmen mit Schutzplanken-Montagefachmann, einschließlich herstellerunabhängiger Firmen. Für jedes Strecken- und Bauwerkssystem erklären, dass mindestens drei Hersteller das System herstellen können oder dass es nicht patentrechtlich geschützt ist. Hersteller und Typ sind bei gleichwertigen Alternativen anzugeben.
Nachweis oder Erklärung zur Zertifizierung verwendeter Holzprodukte nach FSC, PEFC oder gleichwertig. Erklärung zur Einhaltung der Anforderungen des § 2 NKernVO und Vorlage des erforderlichen Zertifikats oder Nachweises über die ILO-Mindestanforderungen. Bei Beteiligung von Nachunternehmen oder Verleihunternehmen sind die entsprechenden Erklärungen gesondert vorzulegen.
Geeignete Referenzen über vergleichbare Bauleistungen aus den letzten fünf Kalenderjahren; das Angebotsformular sieht drei Referenzfelder vor.
Mit der zu vergebenden Bauleistung vergleichbare Ausführung von Bauleistungen. Für jede Referenz sind Bezeichnung der Leistung, Auftragswert des auf das Unternehmen entfallenden Anteils, Ausführungszeitraum und Auftraggeber anzugeben. Das Formular vermerkt, dass ausnahmsweise auch ältere Referenzen akzeptiert werden können; diese Option ist nicht angekreuzt.
Wettbewerb & Angebotsprognose
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