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Aufzugsanlage

Rheingau-Taunus-Kreis | Rheingau-Taunus-Kreis | Rheingau-Taunus-Kreis | Vergabekammer des Landes Hessen | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)Geisenheim, HessenVeröffentlicht:
Angebotsfrist: noch 14 Tage

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Im Rahmen der Generalsanierung der Rheingauschule in Geisenheim wird eine neue Personenaufzugsanlage im Neubau Bauteil F ausgeschrieben.

Wesentliches in Kürze:

Lieferung, Montage und Inbetriebnahme einer maschinenraumlosen, barrierefreien Aufzugsanlage (630 kg / 8 Personen) mit 4 Haltestellen vom UG bis 2. OGInklusive Stahlschacht, Schachtentrauchung, elektrischem Anschluss und Anbindung an die GebäudeleittechnikInbetriebnahme, TÜV-Abnahme und Wartung für 4 Jahre (Gewährleistungszeit) sind Bestandteil des AuftragsAusführungszeitraum: 26.11.2026 – 15.04.2027Zuschlag erfolgt auf das niedrigste PreisgebotAngebote sind elektronisch über die HAD-Plattform einzureichen, **bis spätestens 28.08.2026
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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Noch 14 Tage bis zur Angebotsfrist — 28. August 2026
HEUTE
Termin / FristJUL2026 JAN2027 JUL JAN2028 JUL JAN2029 JUL JAN2030 JUL JAN2031 JUL JAN2032
Veröffentlichung27. Juli 2026
Angebotsfrist28. Aug. 2026
Angebotsöffnung28. Aug. 2026
Bindefrist28. Aug. – 27. Okt. 2026
Ausführungsbeginn26. Nov. 2026
Notrufvertrag Nachweisca. 8. Apr. 2027
Vertragsende15. Apr. 2027
Wartungsvertrag Laufzeitca. 15. Apr. 2027 – 15. Apr. 2031
Gewährleistung (ohne Servicevertrag)ca. 15. Apr. 2027 – 15. Apr. 2029
Gewährleistung (mit Servicevertrag)ca. 15. Apr. 2027 – 15. Apr. 2031
Verlängerung 1ca. 15. Apr. 2031 – 15. Apr. 2032
Verlängerung 2ca. 15. Apr. 2032 – 15. Apr. 2033bis 2033
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Preis100%

    Zuschlagskriterium Preis. Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten. Werkstätten für Behinderte erhalten einen Bonus von 15 Prozent auf die Wertungssumme.

Wertungssumme = nachgerechnete Angebotssumme unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten. Bei Werkstätten für Behinderte wird ein Bonus von 15% auf die Wertungssumme eingeräumt. Instandhaltungskosten: statische Berechnung (Instandhaltungskosten/Jahr x Laufzeit) bei Laufzeit ≤ 5 Jahren; bei > 5 Jahren mit Barwertfaktor nach ImmoWertV.

KI-Hinweis: Alle Zuschlagskriterien sind vollständig dokumentiert; einziges Zuschlagskriterium ist der Preis (100%), die Wertungsmethode inkl. Instandhaltungswertung und Werkstätten-Bonus ist beschrieben.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Allgemeine Leistungen und Pflichten des Auftragnehmers

Erstellung einer projektbezogenen Anlagenzeichnung zur Freigabe durch Architekten und Auftraggeber.Lieferung aller Anlagenteile frei Baustelle (inkl. Verpackung) inkl. Abladen und Transport mit geeigneten Hebe-/Transportmitteln.Lieferung von Lastösen für die gerüstlose Montage (Einbau durch Rohbau).Montage durch firmeneigenes Personal oder erfahrene Nachunternehmer.Erstellung der Unterlagen zur behördlichen Abnahme, Bereitstellung von Fachpersonal und Prüflasten.Übernahme der Kosten für die Vorprüfung der Anzeigeunterlagen sowie der TÜV-Prüfgebühren.Übernahme der Absturzsicherung und Einrüstung des Treppenraums während der eigenen Arbeiten.Eine Eigenabnahme durch den Hersteller ist nicht zulässig – die Konformitätsprüfung erfolgt durch eine ZÜS (Zugelassene Überwachungsstelle) gemäß BetrSichV.Der Auftragnehmer stellt mindestens einen fließend Deutsch sprechenden Mitarbeiter sowie einen geeigneten Bauleiter dauerhaft vor Ort und benennt schriftlich Ersthelfer mit Nachweis.

Technische Spezifikation der Aufzugsanlage (Position 01.1)

Typ: Personenaufzug, hydraulisch betrieben, maschinenraumlos, barrierefrei gemäß DIN EN 81-70 Typ 2.Nennlast: 630 kg / 8 PersonenGeschwindigkeit: 1,00 m/s, Fahrtenzahl: 120 Fahrten/hFörderhöhe: 10,885 m, Haltestellen: 4 (UG, EG, 1. OG, 2. OG), einseitig übereinanderSchachtmaße: Breite 1.650 mm, Tiefe 1.810 mmSchachtgrube: 1.030 mm, Schachtkopf: 3.400 mmKabine: 1.100 × 1.400 mm, Innenhöhe 2.145 mmTüren: automatische Schiebetüren, lichte Breite 900 mm, Höhe 2.100 mm, Brandschutzklasse E120Antrieb: getriebeloser, regenerativer Riemenenantrieb mit Synchronmotor und Permanentmagneten, frequenzgeregelt; Steuerung im Türpfosten/Türrahmen integriert (kein separater Schaltschrank).Energieeffizienzklasse A gemäß ISO 25745-2 (Nachweis erforderlich).Schallpegel: Kabine max. 50 dB(A), vor geschlossener Schachttüre max. 52 dB(A), Nachbarräume LAeq ≤ 25 dB(A), Zielwert 24 dB(A) gemäß DIN 8989.Vibration: max. 15 mg.Erdbebenkategorie: gemäß EN 81-77.Barrierefreiheit: gemäß DIN 18040-1 und EN 81-70 Typ 2 (Braille-Taster, Spiegel, Handläufe, ausreichend große Bewegungsfläche 1,50 × 1,50 m).

Schacht, Schachtentrauchung und bauliche Schnittstellen

Erstellung des Aufzugsschachts in Stahlbetonbauweise einschließlich Unterfahrt mit zugehörigem Vorraum (Bauteil F).Am oberen Schachtende ist eine Deckenöffnung für die Entrauchungs-/Druckausgleichshaube (Wetterschutzhaube, Sockelmaß 520 × 520 mm, Sockelhöhe 500 mm, freier Lüftungsquerschnitt mindestens 0,1 m²) vorgesehen (Position 01.2).Schachtentrauchungs-/RWA-Anlage gemäß den geltenden Normen.Schachtabschlusszargen in Edelstahl gebürstet für alle 4 Haltestellen (Position 02.1).Lieferung Schachtgrubenelement (kein Betonsockel erforderlich), Schachtgrubenleiter bei Bedarf, Schachtbeleuchtung inkl. Steckdose in Schachtgrube und Lichtschalter.

Kabinenausstattung und Steuerungsfunktionen

Wände: Edelstahl gebürstet K220 oder Melamin/Laminat (Herstellerwahl).Boden: Kautschuk (bauseits) mit Höhenausgleich.Spiegel an Kabinenrückwand, Handlauf einseitig Edelstahl gebürstet.Deckenleuchte eckig mit Abhangdecke GK gelocht, Lichtvorhang mit mindestens 56 Strahlen, erster Strahl 15 mm über Fußboden.7-Zoll-TFT-Multimedia-Display.Brandfallhaltestelle: EG (das UG wird im Brandfall nicht angefahren), Steuerung gemäß EN 81-73.Lastabhängige Evakuierung bei Stromausfall ins Erdgeschoss.Notbeleuchtung mindestens 1 Stunde in der Kabine.Notrufsystem mit beidseitiger Sprechanlage und 24-h-Verbindung zu einer Notrufzentrale (Notrufvertrag spätestens 1 Woche vor Abnahme vorzulegen).Cloudbasierte Softwareupdates, Kundenportal, Mobile App mit GPS und QR-Code.Selbstlernender Fahrtenalgorithmus mit Energiespar-/Schlafmodus.Vorrecht für Schlüsselschalter für Sonderfahrten.

Elektrische Installation und Inbetriebnahme

Zuleitung zur Türzarge (Steuerung), Informationsleitungen außerhalb des Schachts (Brandfall, Notstrom, GLT).Anschluss von Kraft- und Lichtstrom bis zur Aufzugssteuerung (Klemme X0).Prüfung gemäß VDE 0105-100, Prüfprotokoll der Hauptstromzuleitung nach DIN VDE 0100 / DGUV Vorschrift 3.Beleuchtung mindestens 200 Lux an der Steuerung und mindestens 50 Lux an den Schachtzugängen.Potenzialausgleich der Führungsschienen durch ein Fachunternehmen.Brandschutztechnischer Schlitz-/Fugenschluss.Anlagendokumentation und Betriebsanleitung in digitaler Form zum Download.

Wartung und Inbetriebnahme

Wartungsvertrag gemäß AMEV-Muster (neueste Fassung) für die Gewährleistungszeit.Laufzeit Wartung: 4 Jahre (Positionen 04.1 bis 04.4), inklusive Wartung/Service für Notrufgeräte (Position 04.5).Halbjährliche Wartung nach VDMA-Arbeitskarte, inklusive Verbrauchsstoffe.Notfallreparaturservice und 24/7-Notrufentgegennahme (Personenbefreiung).Erstellung eines Arbeitsberichts nach jeder Wartung (Art, Umfang, Zustand, notwendige Instandsetzungen).Vorankündigung jeder Wartung spätestens 2 Wochen vor Beginn durch den Auftragnehmer.Vertragsverlängerung automatisch um 1 Jahr, wenn nicht 3 Monate vor Ablauf gekündigt wird.Preisgarantie 12 Monate ab Vertragsbeginn.Rechnungsstellung digital nach jeder Wartung, Zahlungsziel 30 Tage.Haftpflichtversicherungsnachweis vor dem ersten Wartungstermin vorzulegen.Ersatzteile werden nach Aufwand gesondert vergütet.

Sicherheit, Qualität und einzuhaltende Normen

Sicherheitskonzept für Containeranlagen inkl. Transport und Wartestellen, Gefährdungsanalysen, Gefahrstoffdatenblätter, Geräteprüfbescheinigungen, Betriebs- und Montageanweisungen vor Arbeitsbeginn.Montageanweisung (vereinfacht oder ausführlich mit Gewichten, Hebezeugen, Anschlagpunkten, Absturzsicherung).Maßgebliche Normen: DIN EN 81-20, EN 81-50, DIN EN 81-28 (Fernnotrufe), DIN EN 81-70, DIN 18040-1, DIN EN 81-77 (Erdbeben), EN 81-71 (Vandalismus), EN 81-73 (Brandfallsteuerung), VDI 2566, DIN 8989:2019, ISO 25745-2, BetrSichV, DGUV Vorschrift 3 und 81, UVV, Arbeitsstättenverordnung, Landesbauordnung, GEG/EnEV, VOB/B, VOB/C.Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator wird vom Auftraggeber gestellt; Abstimmungspflicht mit Nachunternehmern verbleibt beim Auftragnehmer.

Vom Bieter vorzulegende Nachweise und Zertifikate

Folgende Nachweise sind in der Regel auf Verlangen des Auftraggebers innerhalb von 5 Arbeitstagen vorzulegen:

Mitgliedschaft und Unbedenklichkeitsbescheinigung der BerufsgenossenschaftUnbedenklichkeitsbescheinigung der KrankenkassenEintragungsbestätigung der zuständigen HandwerkskammerBescheinigung Präqualifizierung (empfohlen)Versicherungsbestätigung HaftpflichtversicherungZertifikat DIN EN ISO 9001:2015 (Qualitätsmanagement)Zertifikat EN 13015:2001 + A1:2008 (Qualitätssicherung Aufzüge)Zertifikat DIN ISO 45001:2018 (Arbeits- und Gesundheitsschutz)Nachweise der Nachhaltigkeitszertifizierungen BREEAM, DGNB, LEED und EPDEnergieeffizienznachweis Klasse A gemäß ISO 25745-2Schallschutznachweis gemäß DIN 8989 (24 dB(A) in Nachbarräumen)

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Fachliche Eignung

Eintragungsbestätigung der zuständigen Handwerkskammer.Bescheinigung der Präqualifizierung (PQ-Bau) oder Eigenerklärung zur Eignung (VHB 124) oder Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE).Mindestens ein fließend Deutsch sprechender Mitarbeiter ist dauerhaft auf der Baustelle einzusetzen.Geeigneter Bauleiter ist vor Ort und vor Ausführungsbeginn schriftlich zu benennen.Ersthelfer sind schriftlich mit Nachweis zu benennen.Montage durch firmeneigenes Personal oder erfahrene Nachunternehmer.Der elektrische Anschluss ist durch ein Fachunternehmen gemäß VDE 0105-100 auszuführen.

Qualitäts- und Sicherheitsmanagementsysteme

Zertifikat DIN EN ISO 9001:2015 (Qualitätsmanagement).Zertifikat EN 13015:2001 + A1:2008 (Qualitätssicherung Aufzüge).Zertifikat DIN ISO 45001:2018 (Arbeits- und Gesundheitsschutz).

Wirtschaftliche und finanzielle Eignung

Unbedenklichkeitsbescheinigungen der Berufsgenossenschaft und der Krankenkassen.Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamts / Steuersachen.Freistellungsbescheinigung § 48b EStG.Versicherungsbestätigung der Haftpflichtversicherung (mit ausreichender Deckung für Wartungsleistungen).Nachweis Energieeffizienzklasse A gemäß ISO 25745-2 und Schallschutznachweis gemäß DIN 8989.

Sonstige Anforderungen

Verpflichtungserklärung zur Tariftreue und Mindestentgelt (Vertragsbestandteil).Tariftreue und Mindestentgelt sind zu beachten.Bietern, die sich in den letzten 6 Monaten nicht in Deutschland aufgehalten haben und nicht an einem Sozialkassenverfahren teilnehmen, müssen eine Eigenerklärung zur Sozialversicherungsbeitragszahlung vorlegen.Nachweise der Nachhaltigkeitszertifizierungen BREEAM, DGNB, LEED und EPD werden gefordert.Referenznachweise sind auf Verlangen der Vergabestelle vorzulegen; konkrete Anforderungen sind in der Eigenerklärung zur Eignung definiert (in den vorliegenden Auszügen nicht im Detail aufgeführt).Nebenangebote sind nicht zugelassen, mehrere Hauptangebote sind möglich.
Referenzprojekte

Referenznachweise sind auf Verlangen der Vergabestelle vorzulegen. Konkrete Anforderungen (Anzahl, Zeitraum, Vergleichbarkeit) sind in den Vergabeunterlagen – insbesondere im Formblatt 'Eigenerklärung zur Eignung' – definiert, liegen aber in den vorliegenden Auszügen nicht im Detail vor.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 43%4–10 · 47%11+ · 10%
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Rheingau-Taunus-Kreis | Rheingau-Taunus-Kreis | Rheingau-Taunus-Kreis | Vergabekammer des Landes Hessen | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Anschrift
65307 Bad Schwalbach
Ort
65366 Geisenheim
Kategorie
Hessen
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
www.rheingau-taunus.de

Erfüllungsort

Ort der Leistung
65366 Geisenheim
Hessen

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