Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Freie und Hansestadt Hamburg sucht ein Planungsteam für die Erstellung eines städtebaulich-freiraumplanerischen Rahmenplans (oder Funktionsplans) für das Industrie- und Gewerbegebiet an der Kurt-A.-Körber-Chaussee in Hamburg-Bergedorf.
Im Rahmen eines wettbewerblichen Dialogs mit Teilnahmewettbewerb werden zunächst bis zu 5 Planungsteams ausgewählt. Diese erarbeiten in zwei Dialogphasen (Auswahl- und Vertiefungsphase) ein robustes, umsetzungsorientiertes Konzept, das zeigt, wie der Standort als innerstädtischer Gewerbe- und Industriestandort gesichert und weiterentwickelt werden kann – mit städtebaulicher Neuordnung, Freiraumqualifizierung, Klimaanpassung und besserer Verkehrsvernetzung.
Teilnahmefrist: 11.09.2026, 10:00 Uhr (Frist für Rückfragen: 31.08.2026, 10:00 Uhr). Einreichung ausschließlich elektronisch über das Bieterportal Hamburg.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Dialogbeitrag – Angebotsbestandteil 180%
Konzeptqualität des städtebaulich-freiraumplanerischen Entwurfs, bewertet mit 0-5 Punkten je Unterkriterium, Gesamt max. 80 GP
- Projektorganisation – Angebotsbestandteil 210%
Kosten-, Termin- und Qualitätsmanagement (Leistungsintegration und Koordination aller Planungsbeteiligten, Entscheidungs-, Änderungs- und Schnittstellenmanagement). Kommunikation zwischen den Beteiligten (Planer, AG, Fachplaner, Nutzer, Behörden). Erläuterung der Verfügbarkeit und der Präsenz der Projektbeteiligten vor Ort (während Planung, Werkstatt, Beteiligung und Projektabschluss). Bewertung 0-5 Punkte, max. 10 GP.
- Honorar - Angebotsbestandteil 310%
Honorarangebot, bewertet mit 0-5 Punkten je Unterkriterium, Gesamt max. 10 GP
Berechnungsmethode: Freie Verhältniswahl Preis/Leistung, Gewichtung 10%: 90%. Dialogbeitrag 80 GP (80%), Projektorganisation 10 GP (10%), Honorar 10 GP (10%). Honorar 3.1: Lineare Interpolation zwischen 0,85x und 1,15x Durchschnittswert. Honorar 3.2: Stufenweise Punktevergabe nach Verhältniswert (40% Auftragnehmer, 50% Ingenieur, 10% Technischer Zeichner).
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenAufgabe im Überblick
Ausarbeitung eines städtebaulich-freiraumplanerischen Rahmenplans bzw. Funktionsplans für das Plangebiet Kurt-A.-Körber-Chaussee in Hamburg-Bergedorf (21033) auf Grundlage des Entwurfs aus dem Wettbewerblichen Dialog.
Das Plangebiet umfasst rund ein Drittel Fläche, die durch den Wegzug von Körber Technologies frei wird, sowie angrenzende Bestandsflächen. Ziel ist es, den Standort als modernen, innovativen Produktions- und Gewerbestandort zu sichern und weiterzuentwickeln.
Inhalt des Rahmenplans
Entwicklung eines städtebaulich-freiraumplanerischen Leitbilds sowie räumliche Konkretisierung zu:
Weitere fachliche Anforderungen und Planungen sind einzubeziehen, soweit für den Untersuchungsraum relevant. Der Rahmen soll eine belastbare Transformationslogik mit unterschiedlichen Zeithorizonten, Eigentumsverhältnissen, betrieblichen Anforderungen und möglichen Entwicklungspfaden aufzeigen.
Zentrale Themen
Städtebauliche Neuordnung, freiräumliche Qualifizierung, klimatische Anpassung (Hitze, Starkregen, Emissionen) und verkehrliche Vernetzung.
Umgang mit Bestand, Denkmalschutz, Lärmschutz und Adressbildung; Nutzungsmix aus Gewerbe und Wohnen mit flexiblen Flächen; Nachhaltigkeit und Resilienz.
Dialogphasen und Verfahrensschritte
Zweiphasiges Verfahren mit Teilnahmewettbewerb (Auswahl von max. 5 Teams):
Mitwirkung an der Planungswerkstatt
Mitwirkung an einer Entwurfswerkstatt/Planungswerkstatt zur Fortschreibung und Harmonisierung des Entwurfs mit den Ergebnissen des Masterplanverfahrens der Körber Technologies. Teilnahme an fachöffentlichen/öffentlichen Veranstaltungen (Zustimmung vorausgesetzt).
Optionale Zusatzleistungen
Weitere städtebauliche, freiraumplanerische oder beratende Leistungen zur Vertiefung einzelner Themenfelder, die durch die Auftraggeberin abrufbar sind.
Abgabeleistungen 1. Dialogphase
Gedruckt (Plansatz):
Digital:
Abgabeleistungen 2. Dialogphase
Gedruckt (Plansatz):
Digital:
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenBerufliche Befähigung
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Technische und fachliche Leistungsfähigkeit – Referenzen
Städtebau-Referenz (Pflicht):
Freiraum-Referenz (Pflicht):
Bei Nichteinhaltung der Mindestanforderungen wird die Referenz nicht gewertet; bei Nichterfüllung aller Pflichtreferenzen wird die Bewerbung nicht gewertet.
Keine Ausschlussgründe
Sonstige Erklärungen
Bewerbergemeinschaften, Unterauftragnehmer und Eignungsleihe
Städtebauliche Referenz: Entwurf eines städtebaulichen Masterplans, Funktionsplans oder Rahmenplans
Gemischte Nutzung (mind. Wohnen + Gewerbe); Projektdatenblatt 10a__735_SB mit Plandarstellungen und Beschreibungen (max. 2 DIN A4-Blätter je Referenz)
Freiraumplanerische Referenz: Freiräumlicher Beitrag zu einem Masterplan, Funktionsplan oder Rahmenplan
Projektdatenblatt 10b__735_FR mit aussagekräftigen Plandarstellungen und Beschreibungen (max. 2 DIN A4-Blätter je Referenz)