Ausgleichs- und Ersatzpflanzungen Los 1 + Los 3 - Gemeinde Erxleben, Los 2 - Gem. Hohe Börde, Neubau Bahnradweg zwischen L25 und Nordgermersleben
Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Verbandsgemeinde Flechtingen schreibt Ausgleichs- und Ersatzpflanzungen für den Neubau des Bahnradwegs zwischen L25 und Nordgermersleben (Bauabschnitt 3, „Ferkeltaxenradweg") in drei Losen aus.
Die Pflanzung erfolgt als Herbstpflanzung 2026; enthalten sind außerdem 5 Jahre Pflege und Gewährleistung (Bewässerung, Fertigstellungspflege, Nachpflanzung).
Angebote sind **bis 22.10.2026
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel, Instandhaltungsangeboten.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenAllgemeine Vorgaben für alle Lose
Ausführungsort: Sachsen-Anhalt (Pflanzflächen entlang des Neubau-Bahnradwegs L25–Nordgermersleben).
Ausführungszeiten: Herbstpflanzung 2026; Ausführungsbeginn 09.11.2026; Vollendung (witterungsbedingt) 28.02.2027.
Pflanzung: Vom Radweg aus durchzuführen; eingeschränkte Erreichbarkeit mit großen Fahrzeugen. Pflanzgut aus Vorkommensgebiet 2 (Mittel- und Ostdeutsches Tief- und Hügelland).
Anwuchsraten / Gewährleistung: 5 Jahre Pflege- und Gewährleistung, danach Geforderte Anwuchsrate Bäume 100 %, Sträucher 90 % – Ausfälle sind nachzupflanzen.
Pflege (5 Jahre): Fertigstellungspflege mit 3 Pflegegängen pro Jahr bis 31.05., bis 31.07. und bis 30.09. (jeweils mind. 3 Arbeitstage vorher beim AG anzeigen). Bewässerung jährlich von Mitte April bis Mitte September, alle 14 Tage (Mo–Fr); je Gießgang 100 l/Baum, 20 l/Strauch; insgesamt 10–12 Gießgänge pro Saison; die einzelnen Gießgänge sind 2 Tage vorher beim AG anzukündigen.
Bewässerungsplan: vom Auftragnehmer zu erstellen und dem Auftraggeber vorzulegen.
Bestandsdokumentation: vor Baustelleneinrichtung Fotodokumentation (mind. 5 Megapixel) und Protokoll im Beisein der Flächeneigentümer; nach Pflanzung Bestandspläne als PDF und DXF/shape-Datei.
Abfall: Entsorgung nicht gefährlicher Abfälle, Abfallschlüssel 20 03 02 (je Los 1+2 rund 500 kg).
Optionalleistungen (je Los anbietbar): Feldmaus-/Schermausbekämpfung; Greifvogelansitzstangen (Los 1: 15 Stück, Los 2: 4 Stück).
Allgemeine Pflanzarbeiten je Baum/Strauch: Markierung der Pflanzstellen, wildsicherer Einschlagplatz (max. 48 h Lagerzeit), Tiefenlockerung der Pflanzstelle (ca. 30 cm), Pflanzschnitt, Dreibockpfähle/Ringschutz, Rindenmulchabdeckung (mind. 20 cm), Wühlmausschutz (in Los 1+2 zu pflanzenden Gehölzen).
Baustelleneinrichtung pauschal je Los (Positionen 1.1.10 / 2.1.10 / 3.1.10).
Abrechnung: je Gemeinde separat (Los 1 und Los 3 nach Erxleben, Los 2 nach Hohe Börde).
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenPräqualifikation / Eigenerklärung zur Eignung
Eignung nachweisen durch Eintragung im Präqualifikationsverzeichnis (PQ-Verein), ggf. ergänzt um auftragsspezifische Einzelnachweise. Nicht präqualifizierte Unternehmen reichen die Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124) mit dem Angebot ein, auf Verlangen ergänzt um die in der Eigenerklärung genannten Bescheinigungen; nicht deutschsprachige Bescheinigungen mit Übersetzung. Bei Nachunternehmern ebenso Präqualifikation oder Erfüllung der Voraussetzungen; auf Verlangen Eigenerklärungen auch für sie.
Wirtschaftliche und technische Leistungsfähigkeit
Umsatz der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre mit vergleichbaren Leistungen (einschließlich Anteil bei gemeinsam ausgeführten Leistungen). Nachweis vergleichbarer Leistungen in den letzten 3 Jahren (VOB/A Abschnitt 1) bzw. 5 Jahren (VOB/A Abschnitt 2 oder 3); 3 Referenzen mit Ansprechpartner, Leistungsart, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, Leistungsumfang/Mengen, eingesetzter Arbeitnehmerzahl, technischen/gerätespezifischen Anforderungen, Art der Baumaßnahme, vertraglicher Bindung und Auftraggeberbestätigung. Verfügbarkeit der erforderlichen Arbeitskräfte (jahresdurchschnittliche Zahl der Beschäftigten der letzten 3 Jahre nach Lohngruppen, Leitungspersonal ausgewiesen).
Rechtliche/zuverlässigkeitsbezogene Anforderungen
Eintragung im Handelsregister oder Erklärung, dass keine Eintragungspflicht besteht. Kein Insolvenzantrag/eröffnung, keine Liquidation (alternativ rechtskräftig bestätigter Insolvenzplan). Keine schwere Verfehlung, die die Zuverlässigkeit in Frage stellt; keine rechtskräftige Verurteilung in den letzten 2 Jahren wegen der im Formblatt 124 gelisteten Straftatbestände (u. a. §§ 129, 263, 264, 266, 298, 299 StGB). Keine Eintragung im Gewerbezentralregister mit Freiheitsstrafe > 3 Monate, Geldstrafe > 90 Tagessätze oder Geldbuße > 2.500 €. Ordnungsgemäße Zahlung von Steuern, Abgaben und Sozialversicherungsbeiträgen. Mitgliedschaft bei der Berufsgenossenschaft. Ab Auftragssumme ≥ 30.000 € wird für den Zuschlagsempfänger vom AG ein Gewerbezentralregisterauszug angefordert.
Handwerksrolleneintragung
Berechtigung zur Ausführung zulassungspflichtiger Handwerke gemäß Anlage A Handwerksordnung; Eintragung bei der zuständigen Handwerkskammer. Leistung grundsätzlich im eigenen Betrieb (§ 4 Nr. 8 Abs. 1 VOB/B); bei Nachunternehmern für zulassungspflichtige Handwerksarbeiten entsprechende Nachweise beibringen. Für EU/EWR/Schweiz-Staatsangehörige ohne Niederlassung in Sachsen-Anhalt: Voraussetzungen des § 7 EU/EWR-Handwerk-Verordnung. Nichtabgabe, Unvollständigkeit oder offensichtliche Falschheit kann nach § 15 Landesvergabegesetz zum Ausschluss führen.
Tariftreue und Mindeststundenentgelt (TVergG LSA)
Verpflichtung, den Beschäftigten bei Auftragsausführung mindestens das vergabespezifische Mindeststundenentgelt von 16,12 €/Stunde (auf Basis EG 1, Stufe 2 TV-L Ost, inkl. Jahressonderzahlung) bzw. die geltenden Tariflöhne zu zahlen, Entgeltgleichheit herzustellen, Nachunternehmer und Verleiher entsprechend zu verpflichten, Kontrollen zu dulden und Unterlagen (Entgeltabrechnungen, Steuer-/SV-Nachweise, Werkverträge) auf Verlangen vorzulegen. Tarifliche Bezugsarbeitszeit 39 Std./Woche, 8 Std./Tag. Bei mehreren Tarifverträgen gilt der für den überwiegenden Teil der Leistungen maßgebliche Tarif. Sanktionen: Ausschluss im Verfahren; bei Verstößen während der Ausführung Vertragsstrafe, fristlose Kündigung und Auftragssperre bis 3 Jahre (§ 18 TVergG LSA).
Vergleichbare Leistungen – Ausgleichs- und Ersatzpflanzungen / Landschaftsbauarbeiten (Bauleistungen mit Bezug zur ausgeschriebenen Pflanzmaßnahme)
Auf Verlangen der Vergabestelle bei engerer Wahl vorzulegen; je Referenz: Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, maßgeblicher Leistungsumfang mit Mengen, eingesetzte Arbeitnehmerzahl, besondere technische/gerätespezifische Anforderungen, Art der Baumaßnahme, vertragliche Bindung (Hauptauftragnehmer/ARGE/Nachunternehmer), ggf. koordinierte Gewerke, Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung
Wettbewerb & Angebotsprognose
Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer VergabenUnternehmen mit ähnlichen Zuschlägen
Aus vergleichbaren, bereits vergebenen Vergaben (KI-Ähnlichkeit)Auf einen Blick
Erfüllungsort
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