Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenÖffentliche Ausschreibung des Landesamts für Straßenbau und Verkehr (Niederlassung Meißen) für den Austausch eines bestehenden Fahrzeugrückhaltesystems (Schutzplanken) an der Bundesstraße B 101 östlich von Görna (Gemeinde Käbschütztal, Landkreis Meißen).
Die Baumaßnahme umfasst den Rückbau der alten Schutzeinrichtung, die Ertüchtigung des Banketts, den Einbau eines neuen regelwerkskonformen Schutzsystems mit Motorrad-Unterfahrschutz sowie Hangsicherungsarbeiten. Die Arbeiten erfolgen unter halbseitiger Sperrung mit Ampelregelung.
Wichtige Frist: Angebote müssen bis 24.09.2026, 10:30 Uhr elektronisch über die Vergabeplattform eVergabe.de eingereicht werden. Die Bauausführung muss bis spätestens 20.11.2026 abgeschlossen sein.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Zuschlagskriterium Preis: Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssumme wird ermittelt aus der nachgerechneten Angebotssumme, insbesondere unter Berücksichtigung preislich günstigerer Grund- oder Wahlpositionen, ggf. monetarisierter Zuschlagskriterien sowie eines eventuellen Nachlasses ohne Bedingungen. Werkstätten für Behinderte erhalten einen Bonus von 15 v.H.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenGesamtmaßnahme – Überblick
Ersatz eines bestehenden, defizitären Fahrzeugrückhaltesystems (FRS) entlang der B 101 zwischen Görna und Meißen durch ein regelwerkskonformes System gemäß RPS.
Verkehrsführung während der Bauzeit:
Zu beachtende Regelwerke:
Rückbau des alten Fahrzeugrückhaltesystems
Demontage und fachgerechte Entsorgung der bestehenden Schutzeinrichtung:
Hinweis: Material für Hangsicherung (Pos. 01.05.0001) soll weiterverwendet und wieder eingebaut werden.
Bankettertüchtigung und Erdbau
Herstellung eines tragfähigen Untergrunds für das neue FRS:
Neubau Fahrzeugrückhaltesystem
Einbau eines regelwerkskonformen Schutzsystems gemäß ZTV FRS-StB 13:
Hangsicherung
Sicherung der angrenzenden Böschungsbereiche:
Schichten ohne Bindemittel / Bankettbau
Herstellung des Banketts als Tragschicht unter dem neuen FRS:
Baustelleneinrichtung und Verkehrssicherung
Einrichtung, Unterhaltung und Räumung der Baustelle:
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenAllgemeine Eignungsvoraussetzungen
Bieter müssen folgende grundlegende Anforderungen erfüllen:
Präqualifikation und Eigenerklärung
Bieter können ihre Eignung auf zwei Wegen nachweisen:
1. Präqualifikation (empfohlen): Eintrag im PQ-Verzeichnis des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e.V.
2. Alternativ: „HVA B-StB Eigenerklärung zur Eignung" oder Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) abgeben.
Bei Verweis auf PQ-Referenzen müssen diese mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbar sein. Nachunternehmer müssen ebenfalls präqualifiziert sein oder eine Eigenerklärung vorlegen.
Hinweis: Bei fehlender Eignung erfolgt Ausschluss – kein Ermessen des Auftraggebers.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auf gesondertes Verlangen vorzulegende Unterlagen
Folgende Nachweise können vom Auftraggeber nachgefordert werden:
Hinweis: Nachforderung fehlender Unterlagen ist vorgesehen.
Vergleichbare Referenzen über Ausführung von Bauleistungen, insbesondere Fahrzeugrückhaltesysteme/Schutzplanken, aus den letzten 5 Kalenderjahren
Mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbar; bei Verweis auf PQ-Referenzen müssen diese vergleichbar sein. Angabe von: Bezeichnung der Leistung, Auftragswert (Anteilswert), Ausführungszeitraum, Auftraggeber.