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B27 Brücke Zubringer Autokino Kornwestheim, Pflanzarbeiten

Regierungspräsidium Stuttgart, Referat 47.470806 Kornwestheim, Baden-WürttembergVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Öffentliche Ausschreibung für umfassende Vegetations- und Pflanzarbeiten am B27-Brückenzubringer zum Autokino Kornwestheim.

Die Leistung umfasst Baustelleneinrichtung und -räumung, Flächenvorbereitung, Rodung und Entsorgung, Lieferung und Pflanzung von 1.090 Sträuchern und 4 Bäumen, Untersaat und Rasenansaat sowie Schutz- und Verankerungsmaßnahmen. Hinzu kommt die Fertigstellungspflege 2027 und die Entwicklungspflege von 2028 bis 2031 mit Wässerung, Mähen, Düngung und Gehölzpflege.

Das Angebot ist bis zum 04.11.2026, 10:00 Uhr, elektronisch über die Vergabeplattform einzureichen.

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Angebotsfrist: 04. November 2026
Termin / FristOKT2026 APR OKT APR OKT APR OKT APR OKT
Veröffentlichung23. Okt. 2026
Angebotsfrist4. Nov. 2026
Angebotsöffnung4. Nov. 2026
Bindefrist4. Nov. – 20. Nov. 2026
Fertigstellungspflegeca. 1. Jan. – 31. Dez. 2027
Bewässerung Vegetationsperiodeca. 1. März 2027 – 31. Okt. 2031bis 2031
Ausführungsende1. Apr. 2027
Mähgang 1ca. 15. Juni 2027 – 15. Juni 2031bis 2031
Zusatzbewässerung Trockenperiodeca. 1. Juli 2027 – 31. Aug. 2031bis 2031
Mähgang 2ca. 15. Sep. 2027 – 15. Sep. 2031bis 2031
Entwicklungspflege 1ca. 1. Jan. – 31. Dez. 2028
Entwicklungspflege 2ca. 1. Jan. – 31. Dez. 2029
Entwicklungspflege 3ca. 1. Jan. – 31. Dez. 2030
Entwicklungspflege 4ca. 1. Jan. – 31. Dez. 2031bis 2031
AusführungsbeginnDatum offenBeginn mit Aufnahme der Tätigkeit auf der Baustelle, regelmäßig Baustelleneinrichtung.
SchlussabnahmeDatum offenNach dem fünften Pflegejahr; ein konkreter Termin ist nicht angegeben.
Gewährleistung AnwachsenDatum offenBeginnt mit Abnahme der Pflanzung und endet abweichend von ZTV La-StB mit dem Ende der Entwicklungspflege.
SchlusszahlungsfristDatum offen60 Kalendertage ab dem im Vertrag genannten Verzugsbezug nach § 16 Abs. 5 Nr. 3 VOB/B.
Bieterfragen-FristDatum offenUnklarheiten, Unvollständigkeiten oder Fehler sind unverzüglich vor Angebotsabgabe in Textform anzuzeigen.
ArbeitsankündigungDatum offenVorgesehene Arbeiten und deren voraussichtliche Dauer sind mindestens fünf Tage vor Beginn zu melden.
Pflegegang-AnmeldungDatum offenJeder Pflegegang ist drei Werktage vorher beim Auftraggeber anzumelden.
Zusätzlicher PflegegangDatum offenEin vom Auftraggeber zusätzlich angeforderter Pflegegang beginnt innerhalb von drei Werktagen nach Anforderung.
Elektronische BauabrechnungDatum offenDie schriftliche Vereinbarung ist vor Ausführungsbeginn zu schließen; Testdaten sind vor Beginn der Bauabrechnung zu übergeben.
Aufbewahrungsfrist HGB/AODatum offen2 bis 10 Jahre ab dem jeweils maßgeblichen Ereignis.
Aufbewahrungsfrist EU-FörderungDatum offenIn der Regel 10 Jahre nach Ablauf des Förderprogramms.
Aufbewahrungsfrist BeschaffungDatum offenIn der Regel 10 Jahre nach Abschluss der Beschaffung.
VerjährungsfristDatum offenRegelmäßig 3 Jahre ab dem jeweils maßgeblichen Ereignis.
VerjährungshöchstfristDatum offenGesetzliche Verjährung nach §§ 195 ff. BGB kann bis zu 30 Jahre betragen.
Vergabesperre LTMGDatum offenBei schuldhaftem Verstoß gegen LTMG-Pflichten ist ein Ausschluss von Auftragsvergaben bis zu drei Jahren möglich.
ReferenznachweisDatum offenGeeignete Referenzen beziehen sich grundsätzlich auf die letzten fünf Kalenderjahre.
BeschäftigtennachweisDatum offenDas jahresdurchschnittliche jährliche Beschäftigungsniveau bezieht sich auf die letzten drei abgeschlossenen Kalenderjahre.
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Preis100%

    Wertungssumme des Angebots als einziges Zuschlagskriterium; Angebote von Werkstätten für Behinderte erhalten einen Bonus von 15 Prozent.

Der Preis wird aus der Wertungssumme ermittelt; dabei werden die nachgerechnete Angebotssumme, preislich günstigere Grund- oder Wahlpositionen, monetarisierte Zuschlagskriterien und ein eventueller Nachlass ohne Bedingungen berücksichtigt. Für Angebote von Werkstätten für Behinderte wird ein Bonus von 15 Prozent auf die Wertungssumme gewährt.

KI-Hinweis: Die Aufforderung zur Angebotsabgabe kreuzt das Zuschlagskriterium Preis an, nicht mehrere Zuschlagskriterien, und beschreibt die Preisermittlung sowie den Bonus für Werkstätten für Behinderte vollständig.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Baustelleneinrichtung und Verkehrssicherung

Baustelle einrichten und nach Abschluss vollständig räumen sowie benutzte Flächen und Wege herrichten. Geräte, Werkzeuge und Betriebsmittel an- und abtransportieren; erforderliche Baueinrichtungen, Lagerplätze, Wege sowie Strom-, Wasser- und Fernsprechanschlüsse herstellen. Zwei temporäre Verkehrsschilder aufbauen und wieder abbauen; die Zufahrt zur Baustelle ist vorhanden.

Flächenvorbereitung und Entsorgung

3.400 m² ebene Vegetationsflächen grubbern und den Aufwuchs roden. 7.760 m² ebene Flächen kreuzweise fräsen. 1.500 m² steilere Böschung mit geschlossener Pflanzendecke vorbereiten und Aufwuchs roden. 2.991 m² Straßenböschung mit Neigung 1:2 fräsen. Die Flächen etwa 10 cm tief lockern und insgesamt 30 t biologisch abbaubaren, nicht gefährlichen Abfall fachgerecht entsorgen.

Pflanzenlieferung und Pflanzung

Vier Bäume liefern und pflanzen: je ein Spitz-Ahorn, Berg-Ahorn und Hainbuche als dreimal verpflanzte Hochstämme sowie eine Winter-Linde im Container, jeweils mit Stammumfang 16 bis 18 cm. Zusätzlich 1.090 verpflanzte Sträucher in neun Arten liefern und pflanzen, darunter 150 Haseln, 146 Pfaffenhütchen, 148 Liguster, 138 Trauben-Kirschen, 137 Schlehen, 136 Weißdorn, 131 Hunds-Rosen, 68 Faulbaum und 36 Hartriegel. Pflanzgraben, Pflanzsubstrat, Kompost, Bodenverbesserungsstoffe, Dünger, Mulch, Wühlmausschutz, Rindenschutz und Baumverankerungen herstellen beziehungsweise einbauen sowie zwei Greifvogelstangen setzen.

Aussaat und Begrünung

2.991 m² Untersaat mit 10 g Saatgut je m² einschließlich Bodenbearbeitung und Aussaat anlegen. 7.760 m² Rasenansaat mit RSM-Regio-Mischung herstellen: 6 g Saatgut und 10 g Saatgutfüllstoff je m² sowie 50 g Rotklee je kg Saatgutmischung. Pflanzstellen nach den Unterlagen des Auftraggebers kennzeichnen.

Fertigstellungspflege 2027

16 Wässerungsgänge auf 2.991 m² Vegetationsfläche mit mindestens 20 l je m² und 16 Wässerungsgänge für die vier Einzelgehölze mit 100 l je Baum durchführen. Die Rasenfläche 7.760 m² nach Auflaufen der Neuansaat schröpfen sowie jeweils ab Mitte Juni und Mitte September extensiv mähen. Gehölzfläche und Einzelgehölze mit jeweils zwei Pflegegängen mulchen, jäten, mähen, ausrichten, zurückschneiden und abgestorbene Teile entfernen. Pflanzstoffe und Bindungen nachbessern, Dünger liefern und ausbringen.

Entwicklungspflege 2028 bis 2031

In jedem der vier Jahre 16 Wässerungsgänge auf 2.991 m² Vegetationsfläche sowie für die vier Einzelgehölze durchführen; die Wassermenge je Baum beträgt 2028 bis 2030 100 l und 2031 75 l je Gang. Die Extensivfläche 7.760 m² jeweils ab Mitte Juni und Mitte September mähen. Gehölzflächen und Einzelgehölze jeweils zweimal pflegen und jährlich düngen. In Trockenperioden von Juli bis August sind zusätzliche Wassergänge vorgesehen. Im vierten Pflegejahr 2031 Bewässerungseinrichtungen, Baumverankerungen und Greifvogelstangen entfernen, Pflanzscheiben und 2.991 m² Gehölzfläche nachmulchen.

Herkunft, Nachweise und Abnahme

Pflanzen und Saatgut aus den vorgeschriebenen Vorkommens- und Herkunftsgebieten liefern. Vor Lieferung Herkunftsnachweise beziehungsweise Zertifikate vorlegen, die eine lückenlose Rückverfolgung vom Erntebestand bis zur abnahmefähigen Baumschulware ermöglichen; für Saatgut je Komponente Ursprungsgebiet, Erntejahr, Vermehrer und Vermehrungsstufe nachweisen. Pflanzen und Saatgut vor Einbau beziehungsweise Aussaat durch den Auftraggeber prüfen lassen. Abfallentsorgung und Massenlieferungen fortlaufend durch Wiegenachweise und Verbleibdokumentation belegen.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Betriebliche und rechtliche Eignung

Für nicht PQ-qualifizierte Unternehmen sind in der Eigenerklärung Angaben zu Ausschlussgründen, zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Sozialversicherungsbeiträgen, zu Insolvenz oder Liquidation, zu Register- und Berufserlaubnissen sowie zur Mitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft abzugeben.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Erforderlich sind ein Mindestjahresumsatz von 4.000.000 Euro brutto und ein Mindestjahresumsatz von 2.300.000 Euro brutto im Tätigkeitsbereich des Auftrags. Die Angaben beziehen sich auf drei Jahre. Auf gesondertes Verlangen können testierte Jahresabschlüsse oder Gewinn- und Verlustrechnungen verlangt werden.

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Nachzuweisen sind vergleichbare Referenzen aus den letzten fünf Kalenderjahren sowie die Verfügbarkeit der erforderlichen Arbeitskräfte. Erforderliche technische Fachkräfte, ihre Qualifikation sowie die benötigte technische Ausrüstung sind anzugeben. Die Landschaftsbauarbeiten sind von qualifizierten Fachkräften, beispielsweise Landschaftsgärtnern, auszuführen; auf jeder Teilbaustelle muss mindestens eine Person mit Gärtnermeister- oder Gärtnergesellen-Qualifikation in der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau und Deutschkenntnissen tätig sein. Die Leitung ist einem Techniker oder Vorarbeiter zu übertragen.

Verkehrssicherung

Für die Verkehrssicherung ist ein verantwortlicher Personenkreis zu benennen. Eignung und Qualifikation, insbesondere der Besuch einschlägiger Seminare nach MVAS, sind nachzuweisen. Die Unfallverhütungsvorschriften der Berufsgenossenschaft sind einzuhalten.

Nachunternehmen, Bietergemeinschaft und Eignungsleihe

Art und Umfang der an Nachunternehmer vergebenen Teilleistungen sind anzugeben; deren Präqualifikation oder Eignung ist gegebenenfalls nachzuweisen. Bei einer Bietergemeinschaft sind alle Mitglieder, der bevollmächtigte Vertreter und die gesamtschuldnerische Haftung zu erklären. Bei Eignungsleihe ist eine unterzeichnete Verpflichtungserklärung des beteiligten Unternehmens vorzulegen.

Referenzprojekte
Mindestens 3 im Formular vorgesehene Referenzfelder; mehr als 3 möglich, dann auf gesonderter Anlage ReferenzenZeitraum: Letzte 5 KalenderjahreVolumen: Für jede Referenz ist der auf das Unternehmen entfallende Anteil des Auftragswerts anzugeben; kein fester Mindestwert genannt

Mit der zu vergebenden Leistung vergleichbare Bauleistungen

Je Referenz Bezeichnung der Leistung, Auftragswert des Unternehmensanteils, Ausführungszeitraum und Auftraggeber; Referenzbescheinigungen auf gesondertes Verlangen

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 42%4–10 · 53%11+ · 5%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 15 erledigt
Angebotsunterlagen
Eignung und Bewerbergemeinschaft
Pflanz- und Saatgut
Tariftreue und Mindestentgelt
Formale Prüfung vor Upload
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Regierungspräsidium Stuttgart, Referat 47.4
Ort
70806 Kornwestheim, Baden-Württemberg
Kategorie
Baden-Wuerttemberg
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
70806 Kornwestheim
Baden-Württemberg

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