B 66 OU Barntrup - Gestaltungspflanzugen
Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenÖffentliche Ausschreibung des Landesbetriebs Straßenbau NRW (Regionalniederlassung Ostwestfalen-Lippe) für Landschaftsbauarbeiten entlang der neuen Ortsumgehung der B 66 bei Barntrup (32683).
Was zu tun ist: Lieferung und Pflanzung von rund 20.000 Gehölzen (Hochstämme, Heister, Sträucher, Containerware), Flächenbearbeitung (Mähen, Aufreißen, Vorbereiten), Bau von zwei Zufahrten, Aufstellen eines 555 m langen Verbissschutzzauns sowie eine dreijährige Pflege (1 Jahr Fertigstellungs- + 2 Jahre Entwicklungspflege inkl. Wässerung).
Wichtigste Frist: Angebote müssen **elektronisch über den Vergabemarktplatz NRW bis spätestens 05.11.2026
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Zuschlagskriterium Preis: Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt (nachgerechnete Angebotssumme unter Berücksichtigung preislich günstigerer Grund- oder Wahlpositionen, ggf. monetarisierter Zuschlagskriterien sowie eines eventuellen Nachlasses ohne Bedingungen). Werkstätten für Behinderte erhalten einen Bonus von 15 v.H.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenGegenstand und Streckenbereich
LV 01 – Gestaltungsmaßnahmen B 66 OU Barntrup (VE 01-26-0064), zugehöriges Projekt 01-0088 (Ortsumgehung). Die Baumaßnahme erstreckt sich über 11 Abschnitte entlang der Neubaustrecke von Station 0+000 bis 5+960 (ca. 6 km).
Es wird auf die Gesamtleistung vergeben – keine Losaufteilung.
Baustelleneinrichtung, Verkehrssicherung, Vorarbeiten
Baustelleneinrichtung und -räumung (00.01): Einrichten und Räumen der Baustelle sowie 20 m Schutzzaun für Pflanzenbestand.
Verkehrssicherung (00.02): Verkehrssicherung kürzerer Dauer (5 Positionen).
Vorarbeiten (00.03): Lieferung von Rindenmulch (11,20 m³), Wasserspeichergranulat (2.126 kg), Baumsubstrat (76,30 m³) und Fertigkompost (4,35 m³).
Zufahrten und Flächenbearbeitung
Herstellung Zufahrten (00.04): Strauchrodung (40 m²), Graben/Leitung (13 m), Betonrohrleitungen DN 300/400 (13 m), Planum (40 m²), Schottertragschicht und Deckschicht ohne Bindemittel (je 40 m²). Es sind 2 Zufahrten (je ca. 16–24 m² befahrbar) herzustellen.
Flächenbearbeitung (00.05): Mähen von Vegetationsflächen (insgesamt ca. 100.563 m², davon 84.962 m² steile Böschung 1:3 und 12.601 m² weitere Flächen, zusätzlich 3.428 m² mit Verwertung), Aufreißen verfestigter Bodenflächen (8.430 m²), Vorbereiten von Vegetationsflächen (8.430 m² auf 30 cm Tiefe und 3.036 m² auf 20 cm Tiefe).
Gehölzlieferung und Pflanzeneinschlag
Gehölzlieferung (00.06–00.12): Lieferung von ca. 20.000 Gehölzen in unterschiedlichen Qualitäten – Hochstämme H (140 Stück u.a. Acer, Quercus, Tilia), verpflanzte Heister v.Hei (45 St.), leichte Heister l.Hei (ca. 2.800 St.), verpflanzte Sträucher v.Str (1.640 St.), leichte Sträucher l.Str (11.930 St.), Containerware C (2.050 St. Prunus spinosa), zweijährige vorkultivierte Sämlinge 2j.v.S (1.460 St. Cytisus).
Pflanzeneinschlag (00.13): Einschlagplatz, Ballenware einschlagen (2.190 St.), ohne Ballen einschlagen (18.910 St.).
Pflanzung Hochstämme und Gehölze
Einzelbaumpflanzung (00.14): 140 Hochstämme pflanzen, Bodenaushub (76,30 m³), Rindenschutz, Baumverankerung als Pfahlbock/Dreibock (140 St.), Pflanzscheibe mulchen (140 St., 100 cm Ø, 10 cm Nadelholzrinde).
Gehölzpflanzung (00.15): Oberboden (94 m³), Austauschboden (94 m³), Wurzeln in Schutzlösung tauchen (18.910 St.), Pflanzen in verschiedenen Qualitäten (ca. 21.000 St. in unterschiedlichen Pflanzlochgrößen, getrennt nach Ebene und steiler Böschung).
Schutzzaun, Ausstattung
Schutzzaun (00.16): 555 m Verbissschutzzaun (Höhe 1,8 m) mit 2 Toren.
Abgrenzung/Ausstattung (00.17): 27 Stück Begrenzungspfähle.
Pflege über 3 Jahre
Fertigstellungspflege 1. Jahr (00.18), Entwicklungspflege 2. Jahr (00.19) und Entwicklungspflege 3. Jahr (00.20):
Pflegegänge jährlich etwa Mitte Juli und Mitte September; Ausführungszeit laut ZTV bis 30.06. bzw. 30.09.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenBefähigung und Rechtstellung
Erklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 6e EU VOB/A vorliegen, kein Eintrag im Wettbewerbsregister (bei Auftragssumme ab 30.000 € netto), Steuern/Abgaben/Sozialversicherungsbeiträge ordnungsgemäß gezahlt wurden, kein Insolvenzverfahren anhängig ist und eine Eintragung im Handelsregister, in der Handwerksrolle oder bei der IHK (soweit pflichtig) vorliegt. Mitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft.
Ggf. Selbstreinigungsnachweise oder rechtskräftig bestätigter Insolvenzplan. Werkstätten für Behinderte erhalten auf Nachweis einen Bonus von 15 % bei der Wertung.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Mindestjahresumsatz (netto) und Mindestjahresumsatz im Tätigkeitsbereich – die Beträge sind im Formblatt nicht ausgefüllt und werden von der Vergabestelle auf Verlangen verlangt. Nachweis durch Bestätigung eines Wirtschaftsprüfers/Steuerberaters oder testierte Jahresabschlüsse.
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Vorlage geeigneter Referenzen über vergleichbare Bauleistungen (Befristung auf Verlangen – aktuelle Quelle nennt 'letzte 5 Kalenderjahre', Auftraggeber akzeptiert auch ältere Referenzen). Pflichtangaben je Referenz: Bezeichnung der Leistung, Auftragswert des eigenen Anteils, Ausführungszeitraum, Auftraggeber.
Darüber hinaus: Angabe der verfügbaren Arbeitskräfte sowie – auf Verlangen – der technischen Fachkräfte und des Leitungspersonals.
Hinweis: In der Quelle des Angebotsformulars werden mindestens 3 Referenzen explizit verlangt; in der Angebotsaufforderung (Teil 1) wird keine Mindestanzahl genannt. Referenznachweise sind grundsätzlich erst auf gesondertes Verlangen vorzulegen.
Ergänzende Eignungsnachweise
Im Formblatt ist angekreuzt: „Nachfolgend werden keine weiteren Eignungsnachweise gefordert." Damit sind keine zusätzlichen Eignungsanforderungen über die oben genannten hinaus gefordert.
Fachkraft-Nachweise (z. B. Qualifikation Anlagenleiter) wurden nicht als Pflichtbestandteil markiert; die Anwesenheit eines deutschsprachigen fachkundigen Anlagenleiters auf der Baustelle ist vertraglich gefordert (siehe Checkliste).
Mindestens 3 vergleichbare Referenzen über Bauleistungen der letzten 5 Kalenderjahre (Auftraggeber akzeptiert auch ältere Referenzen)
Vergleichbare Bauleistungen mit Angabe von Leistungsbezeichnung, Auftragswert des eigenen Anteils, Ausführungszeitraum und Auftraggeber; Vorlage erst auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle gemäß Formblatt Eigenerklärung zur Eignung
Wettbewerb & Angebotsprognose
Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer VergabenAuf einen Blick
Erfüllungsort
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