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Barrierefreier Umbau von Bushaltestellen in Echzell (1. Bauabschnitt)

Gemeinde EchzellEchzell, HessenVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Die Gemeinde Echzell vergibt im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung nach VOB/A den barrierefreien Umbau von 4 Bushaltestellen an 3 Standorten im 1. Bauabschnitt.

Worum geht es?

Die Haltestellen werden für Menschen mit Behinderung zugänglich gemacht (erhöhte Sonderborde, taktiles Leitsystem, barrierefreie Querung an einer Haltestelle).Zum Umbau gehören Erd-, Asphalt-, Pflaster- und Entwässerungsarbeiten sowie Wartehallen.Nach den Unterlagen ist das Gesamtprojekt auf 13 Haltestellen ausgelegt; dieser Auftrag umfasst den 1. Bauabschnitt.

Wichtige Eckdaten

Angebotsfrist: 06.11.2026, 14:00 Uhr (Verfahrensbrief und Formblatt VHB 211). Die Stammdaten nennen 00:00 Uhr, das ist abweichend.Eröffnungstermin: 06.11.2026, 14:00 Uhr.Bindefrist laut Formblatt: 07.12.2026.Ausführungsbeginn: 30.11.2026. Fertigstellung: 01.06.2027 laut Besonderen Vertragsbedingungen, 30.06.2027 laut Verfahrensbrief.Es gibt keine Lose, der Auftrag wird insgesamt an einen Auftragnehmer vergeben. Nebenangebote sind nicht zugelassen. Mehrere Hauptangebote sind zulässig.Abgabe ausschließlich digital über die Vergabeplattform (HAD/AI-Vergabemanager).Die Maßnahme wird von Hessen Mobil gefördert (Zuwendungsbescheid vom 24.11.2025). Die Förderbedingungen sind einzuhalten.

Nicht angegeben

Auftragswert bzw. KostenschätzungMindestumsatz und MindestpersonalzahlEin vollständiges Leistungsverzeichnis: Der vorliegende Auszug ist unvollständig (Abschnitt 3 endet vorzeitig).
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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Angebotsfrist: 06. November 2026
Termin / FristOKT2026NOVDEZJAN2027FEBMÄRAPRMAIJUN
Vergabeunterlagenversendung15. Okt. 2026
Veröffentlichung16. Okt. 2026
Angebotsfrist6. Nov. 2026
Angebotsöffnung6. Nov. 2026
Bindefrist6. Nov. – 7. Dez. 2026
Ausführungsbeginn30. Nov. 2026
Verpflichtungserklärung NU (Frist)ca. 24. Dez. 2026
PQ-Nummer Tarif NU abca. 25. Dez. 2026
Vollendung (abnahmereif)1. Juni 2027
Leistungserbringung / Fertigstellungca. 30. Juni 2027
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Preis100%

    Auswahl des wirtschaftlichsten Angebots erfolgt durch Wertung des angebotenen Preises zu 100 % (= 100 von 100 erreichbaren Wertungspunkten). Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt; die Wertungssummen ergeben sich aus den nachgerechneten Angebotssummen auf Basis der Einheitspreise und der vom Planer kalkulierten Massen des Leistungsverzeichnisses.

KI-Hinweis: Preis als alleiniges Zuschlagskriterium mit 100 % sowohl im Verfahrensbrief (Ziff. 2 und Ziff. 6) als auch im Formblatt VHB 211 (Ziff. 7, angekreuzt: Zuschlagskriterium Preis) übereinstimmend festgelegt; keine weiteren Zuschlagskriterien.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Haltestellen und Standorte

Umzubauen sind folgende Haltestellen (lfd. Nr. laut Leistungsverzeichnis):

Lfd. Nr. 6: Haltestelle „Schule“ (Hauptstraße, Fahrtrichtung Nidda), Sonderbord 12 mLfd. Nr. 7: Haltestelle „Hauptstraße West“ (Fahrtrichtung Gettenau), Sonderbord 12 m, Rückbau Busbucht und Bestands-WartehalleLfd. Nr. 8: Haltestelle „Hauptstraße Ost“ (Fahrtrichtung Nidda), Sonderbord 9 m wegen Anwohner-Zufahrten, Rückbau Busbucht und Bestands-WartehalleLfd. Nr. 9: Haltestelle „Horlofftalhalle Süd“ (Bisseser Straße K183, Fahrtrichtung Bisses), Sonderbord 12 m, Rückbau Busbucht und Bestands-Wartehalle, barrierefreie Querung

Die Standortangaben in den Unterlagen unterscheiden sich teils (z. B. Hauptstraße L3188 und Bisseser Straße K183).

Barrierefreie Ausführung

Bordhöhe einheitlich 22 cm, Sonderborde (Kasseler Sonderbord plus)Spaltmaß zwischen Bordstein und Bus maximal 5 cmAusführung nach DIN 18040-3 und DIN 32984Verlegung an der Fahrbahnkante, damit Busse gerade anfahren könnenTaktiles Leitsystem an allen 4 HaltestellenBarrierefreie Überquerungsstelle an Haltestelle Lfd. Nr. 9Wartehallen mit mindestens 1,50 m freier Breite zum FahrbahnrandWartehallen: 4 Stück. Die Unterlagen nennen unterschiedliche Typen: im Leistungsverzeichnis WH 34 (5,42 x 1,80 m, Zimmermann GmbH, pulverbeschichtet RAL 5002), im Verfahrensbrief und in der Detailplanung Typ MARS (4,00 x 1,90 m). Die Ausführung ist vor Angebotsabgabe zu klären.

Erd-, Tief-, Asphalt- und Pflasterarbeiten

Laut dem Leistungsverzeichnisauszug (Positionen 1 bis 3.2.5, Abschnitt 3 unvollständig) umfasst die Leistung unter anderem:

Aushub, Bodenentsorgung und Stofftrennung nach Homogenbereichen (BM-F1, BM-F3)Partielle Untergrundverbesserung (ca. 768 t laut Zusammenfassung)Frostschutz- und SchottertragschichtenAsphaltaufbruch, Asphalttragschicht und AsphaltdeckschichtVerbundpflaster (ca. 600 m², anthrazit und grau) und NatursteinpflasterBordsteine, Rückbau von Bordsteinen und Rinnen (ca. 270 m zweireihige Pflasterrinne)Straßenabläufe und SinkkästenKabelarbeiten und Leerrohre (ca. 450 m Kabelgraben)Drainageleitungen DN 100 (ca. 185 m)Fahrbahnmarkierungen

Mengen sind laut Auszug nur Richtwerte, das vollständige Leistungsverzeichnis enthält abweichende Positionen.

Fundamente, Schweißarbeiten und Materialnachweise

Fundamente für Wartehallen (ca. 16 m³ laut Auszug)Schweißeignungsnachweis für Stahlbauteile nach DIN EN ISO 3834-3 und Produktionskontrolle nach EN 1090-2 EXC-2Werksbescheinigung der Verzinkerei (Hochtemperatur-Verzinkung nach EN ISO 1461)Standortbezogene, prüffähige statische Berechnung und Fundamentpläne für WartehallenBewehrungspläne und Stahllisten für FundamenteStatischer Nachweis für befahrbare Abdeckungen und behelfsmäßige FußwegeMusterstein für die Pflasterverlegung vor Verlegebeginn zur Genehmigung vorlegenErsatzbaustoffverordnung für Fremdmaterial und Einbaustoffe beachten

Baugrund und Umwelt

Ein geotechnisches Gutachten (Stand 14.05.2024) liegt vor und ist zu beachten:

Der Untergrund besteht aus Auffüllungen über weichen bis halbfesten Lehmen, die frost- und wassersensibel sind.Empfohlener Gehwegaufbau: Erdplanumsstabilisierung mit Schotter (ca. 0,4 m), mindestens 28 cm Frostschutzschicht, 4 cm Pflasterbettung, 8 cm Pflasterdecke.Die Auffüllungen sind teilweise ersatzbaustoffrelevant.Die Haltestellen liegen in Heilquellenschutzzonen. Die Wasserbehörde ist frühzeitig zu beteiligen.Empfohlen werden Beweissicherung an angrenzenden Gebäuden, Erschütterungsüberwachung und Prüffelder vor Ort.Bei Beginn der Tiefbauarbeiten ist der Gutachter zu informieren.Einbau von Schottermassen nur bei trockener Witterung.

Das Gutachten gilt für das Gesamtprojekt (13 Haltestellen). Dieses Vorhaben umfasst den 1. Bauabschnitt.

Verkehrssicherung, Baumschutz und Dokumentation

Verkehrssicherung in Abstimmung mit Ordnungsamt und Hessen Mobil, Verkehrssicherungsmaßnahmen nach RSA, Ersatzhaltestellen einrichtenBaumschutz: Handschachtung im Wurzelbereich nach DIN 18920, Schäden gehen zu Lasten des AuftragnehmersSchutzzaun, Ampelanlage bei dreiseitigem Betrieb und Baustelleneinrichtung (laut Auszug Abschnitt 3)Bautagesberichte (wöchentlich von der Bauleitung abzuzeichnen), Aufmaßblätter, Lieferscheine mit amtlicher Verwiegung, BaustoffverbrauchsnachweiseMengenermittlung in GAEB-Datenart 11Lastplattendruckversuche und Dickenmessungen nach VorgabeMehrkosten sind unverzüglich anzuzeigenFörderbedingungen von Hessen Mobil sind einzuhalten

Personal und Organisation

Ständig mindestens 3 Mitarbeiter auf der BaustelleDeutschsprachige fachkundige Aufsicht (Ingenieur oder Polier) während der gesamten Bauzeit, inklusive VertretungVerantwortlicher Bauleiter (HBO-konform), schriftlich vor Baubeginn zu benennenEinholung aller erforderlichen Genehmigungen Dritter durch den AuftragnehmerEigenverantwortliche Durchführung aller verzeichneten Leistungen

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Ausschlussgründe und Zuverlässigkeit

Keine Ausschlussgründe nach §§ 123 und 124 GWB (Eigenerklärung). Selbstreinigung nach § 125 GWB ist möglich, muss dann aber dargelegt werden.Keine strafrechtlichen Verurteilungen (z. B. Betrug, Bestechung, Geldwäsche), keine Gewerbeuntersagung, kein Insolvenzverfahren.Steuern und Sozialabgaben sind ordnungsgemäß entrichtet.Bei einem Auftragswert ab 30.000 € fordert der Auftraggeber einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister an.Keine Bußgelder nach § 21 MiLoG (Geldbuße mindestens 2.500 €).

Berufliche Befähigung

Fachkundiges TiefbauunternehmenEintragung im Berufs-, Handels- oder Handwerksregister (soweit pflichtig)Qualifikation der Mitarbeiter durch Zeugnisse oder nachprüfbare Referenzen (Vorlage bei Zuschlag)Präqualifikation ist alternativ möglich

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Berufshaftpflichtversicherung: mindestens 1.000.000 € für Personenschäden und 2.000.000 € für Sach- und Vermögensschäden, Aufrechterhaltung während der VertragslaufzeitNettoumsatz der letzten drei Geschäftsjahre (2023 bis 2025) ist anzugeben. Ein Mindestumsatz ist nicht genannt.

Technische Leistungsfähigkeit

Mindestens 3 vergleichbare Referenzleistungen aus den letzten 5 Jahren seit BekanntmachungAngabe der Mitarbeiterzahl der letzten drei Jahre (Jahresdurchschnitt), aufgeteilt nach Führungskräften und technischen MitarbeiternEin Mindestwert für Mitarbeiterzahl ist nicht genannt.

Tariftreue, Sanktionen und Nachweise

Verpflichtungserklärung nach HVTG zu Tariftreue und MindestentgeltRussland-Erklärung nach Art. 5k VO (EU) 833/2014Sozialkassen- bzw. Krankenkassenbescheinigung, nicht älter als 3 MonateDatenschutzerklärung

Eignungsleihe und Nachunternehmer

Eignungsleihe ist zulässig (für wirtschaftliche und finanzielle und/oder technische Leistungsfähigkeit). Bei Kapazitätsleihe für wirtschaftliche Leistungsfähigkeit ist gemeinsame Haftung erforderlich.Für berufliche Befähigung ist Eignungsleihe nur für die Leistungen zulässig, für die die Kapazitäten benötigt werden.Nachunternehmer geben Eigenerklärungen zu Ausschlussgründen, Tariftreue und Russland-Sanktionen ab. Präqualifikation ist auf Verlangen nachzuweisen.Die Nachunternehmerkette ist auf zwei Stufen begrenzt.
Referenzprojekte
3 ReferenzenZeitraum: Letzte 5 Jahre seit Bekanntmachung des Vergabeverfahrens (Bekanntmachung 16.10.2026)Volumen: Kein Mindestwert genannt

Mindestens drei vergleichbare Referenzleistungen, die ganz oder teilweise den angebotenen Leistungen entsprechen. Teilleistungen genügen.

Pro Referenz ein Referenzblatt mit Auftraggeber inkl. Auskunftsperson, Projektbezeichnung, Inhalt, Projektdauer, Projektkosten, ggf. Förderung und Förderstelle sowie Vertragsverhältnis (Alleinauftragnehmer, Bietergemeinschaft oder Nachunternehmer). Bei Bietergemeinschaften genügt, dass die Mitglieder zusammen ausreichend Referenzen vorlegen.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
1–3Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 2 Angebote
Geringe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 72%4–10 · 24%11+ · 4%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 25 erledigt
Angebot und Preise
Eignungsnachweise und Erklärungen
Tariftreue, Nachunternehmer und Bietergemeinschaft
Auf Verlangen nachzureichen
Vor Baubeginn
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Gemeinde Echzell
Anschrift
61209 Echzell
Ort
61209 Echzell
Kategorie
Hessen
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
61209 Echzell
Hessen

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