Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenWorum geht's?
Lieferung und Einbau eines flächenelastischen Sportbodens (ca. 412 m²) mit integrierter Warmwasser-Fußbodenheizung, eines starren Geräteraumbodens (90 m²) und Spielfeldmarkierungen im Neubau einer Sporthalle in 17419 Seebad Heringsdorf/OT Ahlbeck.
Wer schreibt aus?
Landessportbund Berlin e. V.
Wie wird abgegeben?
Nur elektronisch über das Deutsche Vergabeportal (DTVP).
Wann ist Schluss?
18.09.2026 um 10:00 Uhr (MESZ).
Wichtig zu wissen:
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenVorbereitende Arbeiten & Untergrund
Vor dem Bodeneinbau ist eine Höhenkontrolle bzw. ein Nivelliernetz (1 St, Pos. 1.001.010) zur Freigabe durch die Bauleitung durchzuführen. Das Ergebnis ist in einem Messprotokoll zu dokumentieren.
Auf 512 m² wird eine gebundene Trockenschüttung zum Unebenheitsausgleich eingebracht (Pos. 1.001.020) – inkl. einer Zulage für 5 mm Mehrschüttung auf gleicher Fläche (Pos. 1.001.030). Für die Trockenschüttung ist eine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung (abZ) oder Europäische Technische Bewertung (ETA) als Nachweis vorzulegen.
Flächenelastischer Sportboden mit Fußbodenheizung
Auf 412 m² wird ein flächenelastischer Sportboden als Schwingträgerkonstruktion mit PUR-Beschichtung eingebaut (Pos. 1.001.040). Das System ist vom Hersteller für die Nutzungskategorie C4 freizugeben (Flächenlast 5 kN/m², Einzellast 7 kN) und muss auch unter dynamischer Belastung geeignet sein. Ein Prüfbericht eines neutralen Prüfinstituts zur Kratzfestigkeit sowie ein Prüfzeugnis der fugenlosen PUR-Beschichtung (mit Systembeschreibung) sind vorzulegen.
Der Boden wird 200–220 mm hoch aufgeständert (Pos. 1.001.060, 502 m²) und mit 120 mm Mineralwolle WLG 035 geduld (Pos. 1.001.070, 502 m²), wobei die Dämmung an Einbauten/Anschlüssen ausgeschnitten und angepasst wird (Pos. 1.001.080, 502 m²).
In den Schwingboden wird auf 412 m² eine Warmwasser-Fußbodenheizung integriert (Pos. 1.001.090). Die Verbindungsleitung wird als 20 m Faserverbundrohr 40 × 3,7 mm ausgeführt (Pos. 1.001.100) und mit 20 m Kautschuk-Rohrisolierung 20 × 42 mm geduld (Pos. 1.001.110). Die Anlage ist nach dem Einbau zu befüllen (Pos. 1.001.120, 412 m²).
Nach DIN EN 1264 ist eine Dichtigkeitsprüfung mit Wasser (6 bar über 1 Stunde) durchzuführen.
Geräteraumboden
Im Geräteraum wird auf 90 m² ein starrer Boden ohne Elastikpads verlegt (Pos. 1.001.050). Eine eigene Fußbodenheizung ist hier nicht vorgesehen.
Spielfeldmarkierungen & Randabschlüsse
Vor Beginn der Markierungsarbeiten ist ein Spielfeldmarkierungsplan im Maßstab 1:50 zu erstellen (Pos. 1.001.150). Der Plan ist in Papierform und als dwg-Datei zu übergeben.
Danach werden 800 m Spielfeldmarkierungen aufgebracht (Pos. 1.001.160). Der Sportboden erhält 130 m Randanschlüsse aus Buche (Pos. 1.001.170). An Belagwechseln sind 12 m Übergangsschienen einzubauen (Pos. 1.001.180).
Sonstiges
Im Zuge der Arbeiten sind 11 Rahmen und Deckel bis 180 mm Durchmesser (Pos. 1.001.130) zu setzen sowie 2 Saugheber (Pos. 1.001.140) an den Hausmeister zu liefern.
Für eventuelle Zusatzleistungen sind Stundenlohnarbeiten für Facharbeiter (12 h, Pos. 1.002.010) und Bauhilfsarbeiter (8 h, Pos. 1.002.020) vorzuhalten.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenPräqualifikation und Eigenerklärung
Präqualifizierte Unternehmen können ihre Eignung durch den Eintrag im Unternehmer- und Lieferantenverzeichnis (ULV) oder im Präqualifikationsverzeichnis des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e. V. belegen.
Nicht präqualifizierte Unternehmen müssen das ausgefüllte Formular V 124.H F – Eigenerklärung zur Eignung (alternativ die Einheitliche Europäische Eigenerklärung, EEE) mit dem Angebot einreichen. Bei Einsatz von Nachunternehmen gelten die Eigenerklärungen auch für diese; Nachweise können auf Verlangen nachgereicht werden. Bescheinigungen in fremder Sprache sind mit deutscher Übersetzung vorzulegen.
Bieter/Bietergemeinschaften treten gesamtschuldnerisch haftend mit einem bevollmächtigten Vertreter auf.
Fachliche Eignung (Umsatz, Referenzen, Personal)
Verlangt werden Angaben zum Umsatz der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (soweit er Bauleistungen und vergleichbare Leistungen betrifft, inkl. ARGE-Anteil), zu vergleichbaren Leistungen in den letzten 5 Kalenderjahren sowie zur Verfügbarkeit erforderlicher Arbeitskräfte. Bei engerer Wahl sind jahresdurchschnittlich beschäftigte Arbeitskräfte der letzten 3 Jahre nach Lohngruppen mit extra ausgewiesenem Leitungspersonal nachzuweisen.
Rechtliche/Steuerliche Eignung
Erforderlich sind die Eintragung im Handelsregister, in der Handwerksrolle oder bei der IHK (bzw. Erklärung, dass keine Eintragungspflicht besteht), eine Gewerbeanmeldung, eine Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkasse, eine Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes bzw. Bescheinigung in Steuersachen, eine Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG sowie eine qualifizierte Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft mit Angabe der Lohnsummen. Ggf. ist ein rechtskräftig bestätigter Insolvenzplan vorzulegen.
Keine Ausschlussgründe gemäß § 6e EU VOB/A dürfen vorliegen (kein eröffnetes/beantragtes Insolvenzverfahren, keine Eintragung im Wettbewerbsregister, ggf. nachgewiesene Selbstreinigung).
Register- und Sanktionsabfragen
Bei einer Auftragssumme ab 30.000 € wird für den vorgesehenen Zuschlagsempfänger ein Auszug aus dem Gewerbezentralregister (Bundesamt für Justiz) eingeholt.
Bei einer Auftragssumme ab 15.000 € wird eine Abfrage im Korruptionsregister Berlin durchgeführt.
Zusätzlich erfolgen Abfragen in den EU-Finanzsanktionslisten (EG Nr. 881/2002, 753/2011, 2580/2001).
Mindeststundenentgelt und Tariftreue
Der Auftragnehmer verpflichtet sich, während der Auftragsausführung die einschlägigen Mindeststundenentgelte und tariftreuen Entgelte zu zahlen und diese Verpflichtung an die gesamte Nach- und Unterauftragnehmerkette weiterzugeben. Auf Anforderung ist ein Nachweis über die entsprechende Verpflichtung der Nach-/Unterauftragnehmer zu erbringen. Maßgeblich sind die Tarifbroschüren zum tariftreuepflichtigen Entgelt (siehe Anlagenverzeichnis).
EU-Sanktionen gegen Russland
Der Bieter (sowie Bietergemeinschaftsmitglieder, beteiligte Unterauftragnehmer/Lieferanten mit > 10 % Auftragswert und Kapazitätsgeber) darf keinen Russland-Bezug aufweisen: keine russische Staatsangehörigkeit, keine Niederlassung in Russland, keine > 50 %-Beteiligung durch russische Personen/Unternehmen und kein Handeln im Auftrag sanktionierter Personen. Eine entsprechende Eigenerklärung ist mit dem Angebot abzugeben.
Eignungsleihe
Vergleichbare Leistungen (Sportboden/Sporthallenbau) aus den letzten 5 Kalenderjahren – auf Verlangen 3 Referenznachweise mit Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, maßgeblicher Leistungsumfang (inkl. Mengen), durchschnittliche Arbeitnehmerzahl, technische/gerätespezifische Anforderungen, Art der Baumaßnahme, vertragliche Bindung, ggf. koordinierte Gewerke und Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung.
Vergleichbare Bauleistung im Sporthallenbau/Sportboden; Vorlage erst auf Verlangen der Vergabestelle innerhalb angemessener Frist