Baugrunderkundungsarbeiten
Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenBaugrunderkundung am Z-Bauwerk Z10 bei Salzgitter mit Bohrarbeiten, Drucksondierung, Kleinrammbohrungen, Probenentnahme, Einmessung, Dokumentation und Verkehrssicherung.
Das Angebot umfasst 45 Leistungspositionen. Es ist ein Hauptangebot elektronisch über die Vergabeplattform einzureichen; Nebenangebote sind ausgeschlossen.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Die Wertungssumme wird aus der nachgerechneten Angebotssumme ermittelt, insbesondere unter Berücksichtigung preislich günstigerer Grund- oder Wahlpositionen, gegebenenfalls monetarisierter Zuschlagskriterien sowie eines unbedingten Nachlasses. Angebote von Werkstätten für Behinderte erhalten einen Bonus von 15 vom Hundert auf die Wertungssumme.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenVerkehrssicherung
Die Verkehrssicherung wird für mehrere Verkehrsführungsphasen und eine stationäre Tageslicht-Arbeitsstelle aufgebaut, vorgehalten, kontrolliert, dokumentiert, instand gehalten und wieder abgebaut. Die verkehrsrechtliche Anordnung ist einzuholen. Vorgesehen sind unter anderem vorübergehende Markierungen, transportable Lichtsignalanlagen, Leitplanken, Stauwarnanlagen, Anzeigetafeln und Schutzeinrichtungen. Für die Phasen 2 und 3 sind Kontrollen zweimal täglich schriftlich zu dokumentieren. Die Arbeiten müssen innerhalb der vorgesehenen Sicherungszeiträume abgeschlossen werden; die Baubeschreibung nennt für die vollständig aufgebaute Verkehrssicherung maximal 4 bis 5 Tage und für die Bohr- und Sondierarbeiten 4 Tage. Anschlussstellensperrungen sind mindestens 3 Wochen vorher mitzuteilen.
Baugrunderkundung und Untersuchungsumfang
Die Erkundung umfasst 7 Ansatzpunkte. Vorgesehen sind 4 Kernbohrungen im Asphalt mit 15 cm Durchmesser und bis 50 cm Tiefe, 7 Vorschachtungen bis 1,25 m Aushubtiefe sowie verrohrte Baugrundaufschlussbohrungen mit 50 m Bohrung: 20 m in Boden bis 10 m Endtiefe, 25 m in Boden über 10 bis 25 m und 5 m in Fels. Zusätzlich sind eine 25 m lange Drucksondierung und 40 m Kleinrammbohrungen bis 10 m Endtiefe vorgesehen. Die Leitungsrekundung erfolgt an 7 Bodenerkundungspunkten. Bei Bohrungen und Kleinrammbohrungen sind Tiefenpuffer von mindestens 5 m beziehungsweise 2 m vorzusehen.
Proben, Löcher und Dokumentation
Aus den verrohrten Bohrungen sind 45 Proben, 4 Sonderproben und 5 m Kernproben zu entnehmen. Aus den Kleinrammbohrungen sind 40 weitere Proben vorgesehen. Proben sind qualitätserhaltend zu verpacken und zu beschriften; bei Fels ist eine Kernkiste zu verwenden. Bohr- und Sondierlöcher sind fachgerecht und schichtgerecht zu verfüllen. Schichtenverzeichnisse, Verfüllprotokolle, Probenentnahmeprotokolle, Sondierdiagramme, Bautagebücher und Fotodokumentationen sind zu führen. Proben werden mindestens wöchentlich zum Labor des Baugrundgutachters in Braunschweig transportiert und anschließend abgeholt und entsorgt. Wasserproben sind innerhalb von 24 Stunden an das Labor des Auftraggebers zu übergeben. Chemische Analysen sind nicht Bestandteil dieses Auftrags.
Einmessung und Ausführung
Die Ansatzpunkte sind nach Lage und Höhe einzumessen und die Ergebnisse zu dokumentieren. Die Unterlagen fordern Koordinaten in UTM 32, Höhen in DHHN 2016 sowie ein Einmessprotokoll. Die Ausführung ist innerhalb von 6 Wochen ab dem Ausführungsbeginn abzuschließen. Nach Auftragserteilung ist innerhalb von 5 Werktagen ein Einsatz- und Terminplan vorzulegen. Ansatzpunkte sind mit dem Baugrundgutachter abzustimmen; größere Verschiebungen werden gemeinsam festgelegt. Unerwartete Baugrundverhältnisse sind unverzüglich zu melden.
Baustelleneinrichtung und Räumung
Die Baustellenflächen sind selbst zu beschaffen, einzurichten, zu sichern und nach Abschluss zu räumen. Wasser-, Energie- und Abwasserbereitstellung sowie die Kosten für Verbrauchsmittel sind zu berücksichtigen. Abwässer sind in abflusslosen Sammelbehältern aufzufangen und ordnungsgemäß zu entsorgen. Beschädigte Grundstücke, Straßen, Wege und Leitungen sind zu beseitigen. Die Baustelle ist anschließend in den ursprünglichen Zustand zurückzuversetzen; die ordnungsgemäße Räumung ist schriftlich anzuzeigen und Freistellungsbescheinigungen betroffener Eigentümer oder Nutzungsberechtigter sind beizubringen. Aufmaße zur Abrechnung sind zu erstellen.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenUnternehmens- und Registerangaben
Die Eigenerklärung zur Eignung ist auszufüllen, sofern keine einschlägige PQ-Nummer beziehungsweise PQ-Qalifizierung vorliegt oder die EEE verwendet wird. Erforderliche Angaben betreffen unter anderem Handelsregister, Handwerksrolle beziehungsweise Industrie- und Handelskammer, Berufsgenossenschaft, Steuer- und Sozialverpflichtungen sowie Insolvenz- und Liquidationsverhältnisse.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Es sind Jahresumsätze für drei Jahre sowie gegebenenfalls Mindestjahresumsatz und Mindestjahresumsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrags anzugeben. Die Formularfelder enthalten keine konkreten Mindestbeträge. Auf Verlangen können testierte Jahresabschlüsse, Gewinn- und Verlustrechnungen oder eine Bestätigung eines vereidigten Wirtschaftsprüfers beziehungsweise Steuerberaters vorgelegt werden.
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Es sind geeignete Referenzen über vergleichbare Bauleistungen aus den letzten fünf Kalenderjahren anzugeben. Als vergleichbar sind insbesondere Bohrungen und Drucksondierungen anerkannt. Außerdem ist zu erklären, dass die erforderlichen Arbeitskräfte und Fachkräfte verfügbar sind. Referenzbescheinigungen und Personalangaben können auf Verlangen vorgelegt werden.
Fachliche Qualifikationen
Auf Verlangen sind Qualifikationsnachweise für die verantwortliche Person für Sicherungsarbeiten an Arbeitsstellen auf Autobahnen sowie für Bohrgeräteführer oder Fachkräfte nach den genannten Regelwerken vorzulegen. Ausländische Bieter benötigen gleichwertige Nachweise. Konkrete Zertifizierungs- oder Personalanforderungen werden im Eignungsformular nicht als weitere Eignungsnachweise verlangt.
Bietergemeinschaften und Nachunternehmer
Bei einer Bietergemeinschaft ist eine Erklärung aller Mitglieder über die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft, die Mitglieder, einen bevollmächtigten Vertreter und die gemeinsame Haftung beizufügen. Bei Nachunternehmern sind Art und Umfang der übernommenen Teilleistungen sowie deren Präqualifikationsnummern oder Eigenerklärungen nach Angabe der Vergabestelle vorzulegen.
Geeignete Referenzen über vergleichbare Bauleistungen, insbesondere Bohrungen und Drucksondierungen
Je Referenz sind Bezeichnung der Leistung, Auftragswert des auf das Unternehmen entfallenden Anteils, Ausführungszeitraum und Auftraggeber anzugeben. Bescheinigungen über ordnungsgemäße Ausführung und Ergebnis können auf Verlangen vorgelegt werden.
Wettbewerb & Angebotsprognose
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