Baumfällarbeiten auf der Kriegsgräberstätte Pomezia in Italien
Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenÖffentliche Ausschreibung für Baumfällarbeiten auf der Kriegsgräberstätte Pomezia, Via Pontina km 31,400, 00071 Pomezia (RM), Italien. Es sind 159 Bäume, darunter 157 Pinien und 2 Eichen, mittels Seilklettertechnik und/oder Mobilkran zu fällen, die Baumstümpfe zu fräsen sowie das gesamte Schnittgut einschließlich Stammholz abzufahren und zu entsorgen. Die Ausführung ist für den Zeitraum vom 16.11.2026 bis 31.12.2026 vorgesehen. Die Teilnahme an der verpflichtenden Ortsbesichtigung ist Voraussetzung für die Berücksichtigung des Angebots.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Einziges Zuschlagskriterium ist der Preis; maßgeblich ist die rechnerisch geprüfte Angebotssumme (netto).
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenBaumfällung
Fällung von 157 Pinien und 2 Eichen mit einer Höhe von etwa 20 bis 25 m. Wegen der beengten örtlichen Verhältnisse erfolgt die Bearbeitung abschnittsweise mittels Seilklettertechnik und/oder Mobilkran. Die Arbeiten umfassen Aufstieg, Positionierung, Anschlag- und Sicherungstechnik sowie das kontrollierte Ablassen und Abtragen von Ästen, Kronenteilen und Stammstücken. Eingesetzt werden geeignete Motorsägen und Handgeräte; bei Kraneinsatz sind Tragfähigkeit, Ausladung, Einsatzbedingungen, Anschlagen und Heben entsprechend zu berücksichtigen. Die Arbeiten sind von entsprechend qualifiziertem und geeignetem Fachpersonal auszuführen.
Materialverwertung und Entsorgung
Das anfallende Ast- und Kronenmaterial ist aufzunehmen, zu zerkleinern oder zu häckseln und für eine weitere Verwendung oder Entsorgung bereitzustellen. Stammholz einschließlich der beim abschnittsweisen Abtragen anfallenden Stammstücke ist aufzunehmen, zu laden, abzufahren und ordnungsgemäß zu verwerten. Das gesamte Schnittgut ist nach geltenden Vorschriften zu entsorgen. Entnahme-, Kipp- und Transportkosten sind in den Einheitspreisen zu berücksichtigen.
Baumstumpffräsung
Die verbliebenen 159 Baumstubben sind einschließlich oberflächennaher Wurzelansätze mit einer Stubbenfräse zu entfernen. Die Ausfrästiefe beträgt mindestens 20/30 cm unter der angrenzenden Geländeoberkante, soweit örtliche Einbauten und Leitungen dies zulassen. Das Fräsgut ist aufzunehmen und abzufahren.
Baustellensicherung und Dokumentation
Die Baustelle ist während der gesamten Bauzeit abzusichern und nach Abschluss zu räumen. Dabei sind Absperrungen, Bauzäune, Zugangskontrollen, Verkehrszeichen, Beleuchtungseinrichtungen, Warnbaken sowie Flucht- und Rettungswege bereitzustellen, zu unterhalten und nach Bedarf zu entfernen. Sicherungseinrichtungen sind regelmäßig zu kontrollieren und instanzuhalten, insbesondere nach Sturm, Vandalismus oder sonstigen Einwirkungen. Die Sicherungsmaßnahmen sind zu dokumentieren. Die Zugänglichkeit der Kriegsgräberstätte für Besucher ist jederzeit sicherzustellen.
Arbeitsvorbereitung und Ausführung
Material, Werkzeuge, Maschinen, Lager- und Arbeitsplätze sowie Anfahrten sind bereitzustellen; die entsprechenden Kosten sind in den Einheitspreisen zu berücksichtigen. Größere Baummaschinen sind vor ihrem Einsatz mit dem Auftraggeber abzustimmen und genehmigen zu lassen. Verunreinigungen sind unmittelbar nach den Arbeiten zu beseitigen. Schäden an Grabzeichen, Monumenten, Rasenflächen, Wegen und angrenzender Vegetation sind fachgerecht zu beheben.
Ausführungsnachweis
Für jeden Arbeitstag sind die Anzahl der eingesetzten Beschäftigten und deren Stundeneinsatz im Bautagebuch nachzuweisen. Je nach Leistung sind Ausführungsnachweise wie Aufmaße, Vorher- und Nachher-Bilder, Zeichnungen, Skizzen oder Listen zu erbringen. Zusätzliche, nicht vorab beauftragte Leistungen sind vor der Ausführung mit dem Auftraggeber abzustimmen und genehmigen zu lassen.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenOrtsbesichtigung
Die Teilnahme an der verpflichtenden Ortsbesichtigung vor Angebotsabgabe ist zwingend erforderlich. Der Nachweis erfolgt über die Bestätigung der Ortsbesichtigung Anlage 3. Angebote von Bietern ohne Teilnahme werden ausgeschlossen.
Registereintrag und steuerliche sowie versicherungsrechtliche Anforderungen
Der Bieter muss im Handels- oder Berufsregister eingetragen sein und die gewerbliche Ausführung von Baumfäll- bzw. Baumpflegearbeiten nachweisen. Steuern und Sozialabgaben müssen ordnungsgemäß gezahlt und die gesetzliche Unfallversicherung muss bestehen. Eine Betriebshaftpflichtversicherung mit mindestens 1.500.000 Euro Deckung je Schadensfall für Personen- und Sachschäden ist erforderlich; alternativ kann erklärt werden, dass die Versicherung spätestens zum Zuschlag abgeschlossen oder entsprechend erhöht wird.
Qualifiziertes Personal und technische Ausstattung
Die Leistung darf nur durch entsprechend qualifiziertes und für die Arbeiten geeignetes Fachpersonal ausgeführt werden. Mindestens eine verantwortliche Fachkraft muss über eine Seilklettertechnik-Qualifikation verfügen. Bei Kraneinsatz sind befugte Kranführer und Anschlagpersonal einzusetzen. Erforderliche SKT-Ausrüstung, Motorsägen, Häcksler, gegebenenfalls ein Kran sowie geeignete Sicherungs- und Riggingmittel sind bereitzustellen.
Ausschlussgründe
Die in der Eigenerklärung anzugekreuzten Ausschlussgründe liegen nicht vor. Erfasst sind insbesondere rechtskräftige Verurteilungen wegen der dort genannten Straftaten, unzulässige Wettbewerbsbeschränkungen, schwere Verfehlungen wie Schwarzarbeit oder illegale Beschäftigung sowie vorsätzlich falsche Angaben zu Fachkunde, Leistungsfähigkeit oder Zuverlässigkeit.
Mindestens zwei vergleichbare Referenzen aus den letzten drei Kalenderjahren für Baumfällungen mit Seilklettertechnik und/oder Kran, etwa in Parks, Friedhöfen, Grünanlagen oder Verkehrsflächen.
Je Referenz sind Auftraggeber, Auftragswert, Ansprechperson, Ausführungszeitraum und Leistungsbeschreibung anzugeben. Ein Mindestauftragswert ist nicht genannt.
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