Beräumung und Teilrückbau Liegenschaft Herzfelde
Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) beauftragt die Beräumung und den Teilrückbau einer ca. 2.422 m² großen Liegenschaft in Rüdersdorf (Ortsteil Herzfelde, 15378). Auf dem Grundstück befinden sich eine große Gartenlaube (bleibt erhalten, nur der südliche Anbau wird zurückgebaut), eine kleine Laube mit Wellasbest-Dach, ein Pavillon, ein kleines Gebäude sowie eine Einfriedung mit Asbestzement-Anteilen – dazu verwilderte Flächen, wild abgelagerte Abfälle (ca. 100 t, davon ca. 20 t gefährlich) und Bewuchs.
Was ist zu tun?
Wichtige Hinweise:
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenBaustelleneinrichtung und Arbeitsschutz
Einrichten, Vorhalten (10 Wochen), Betreiben und Räumen der allgemeinen Baustelleneinrichtung inkl. Strom- und Wasseranschlüssen, Baustellenbeleuchtung, Besprechungscontainer und 200 m Bauzaun (Höhe 2,00 m). Schwarz-Weiß-Anlage für kontaminierte Bereiche vorhalten und betreiben (6 Wochen). Vorankündigung gemäß Baustellenverordnung spätestens 2 Wochen vor Einrichten der Baustelle. Erstbegehung mindestens 1 Tag vor Baubeginn, Abnahmetermin BE Arbeitsschutz in Abstimmung mit dem AG. Arbeitsschutzausrüstung gemäß TRGS 519, DGUV 101-004, GefStoffV § 20. An- und Abtransporte nur werktags 7:00–20:00 Uhr. Immissionsintensive Arbeiten ebenfalls nur werktags 7:00–20:00 Uhr.
Vegetationsarbeiten und Baumschutz
Rodung von Aufwuchs (Efeu, Brennnessel, Brombeere, Junggehölze) auf ca. 700 m² bis 0,10 m Stammdurchmesser. Schutzzaun für Pflanzenbestand (50 m, Höhe 2,00 m), Stammschutz für 11 Bäume. Fällungen und Rückschnitte gemäß Anlage 3 Baumbestand, u. a. 1 Trauerweide (Rückschnitt 2 Äste), 1 Stieleiche (Rückschnitt 3 Äste), 1 Gemeine Fichte (Fällung), 1 Vogelkirsche (Fällung oder Stammschnitt), 1 weitere Fichte (Rückschnitt 16 Äste). Astrückschnitte sind 3 Werktage im Voraus bei der ökologischen Baubegleitung (ÖBB) anzukündigen. Rückschnitte und Fällungen ausschließlich im Zeitraum 01.10.–28./29.02. (außerhalb der Vegetationsperiode gemäß § 39 BNatSchG). Bei Bauarbeiten über Februar hinaus ist durchgängiger Baubetrieb ab 01.03. sicherzustellen. Einsatz von Baggermatratzen (180 m²).
Selektiver Rückbau und Demontage
Rückbau bis OK Bodenplatte:
Demontage angebrachter Einbauten in der großen Laube (zerstörungsarm): Einbauküche, Regale, Schränke, Ofen, Lautsprecher, Musikbox, „Brunnen"-Konstruktion. Sachkunde nach TRGS 519, 521, 524 für das ausführende Personal zwingend erforderlich. Asbestarbeiten ausschließlich nach TRGS 519.
Abfallmanagement, Separierung und Entsorgung
Separierung und analytische Deklaration aller auf der ca. 2.400 m² Geländefläche anfallenden Abfälle durch ein Labor nach DIN EN ISO 17025. Gefährliche Abfälle sind witterungsgeschützt in BigBags oder verschließbaren Containern bereitzustellen. Probenahme für gefährliche Abfälle > 20 t, Zuweisung durch die SBB (Sammelentsorgungsnachweise). Einzelentsorgungsnachweise (ESN) sind unmittelbar nach Vorliegen der Deklarationsanalytik zu erstellen (Dauer bis ca. 3 Wochen). Anmeldung der Entsorgungsleistungen mindestens 3 Werktage vor Ausführung. Wöchentliche Pflichtmeldungen: Wochenmeldung (freitags bis 11:00 Uhr, laut Leistungsbeschreibung bis 13:00 Uhr) und tägliche digitale Transportliste an die örtliche Bauüberwachung (öBÜ). Pflicht zur Führung und ständigen Aktualisierung einer Haufwerks-/Containerliste mit HW-Nr., Abfallart (gef./nicht gef.), ASN, Kubatur, Analytik, Freigabestatus und Abtransportdaten. Transporteure und Entsorger für gefährliche Abfälle benötigen elektronische Signatur (ZKS-Abfall), der AN benötigt ZEDAL-Software.
Mengen der zu entsorgenden Abfälle (grobe Schätzung)
Zusätzlich im Gelände geschätzt (u. a.): 6 Kühlschränke, 1 Heizkörper, 10 m³ Holzkisten, 5 m³ Teppiche, 5 m³ Blech, 5 m³ elektrische Kleingeräte, 1 Rasenmäher, 2 m³ Plexiglas, 1 m³ Karosserieteile, 40 Spraydosen, 4 m³ IBC-Tank, 1 Gasflasche (Propan), 5 m³ Polstermöbel, 3 m³ Einbauschränke, 30 m³ sonstige Schränke/Regalanbauten, 3 m³ Musikanlagen, 1 Feuerlöscher, 5 m³ Asbestzement, 10 m³ AIV-Holz, 1 Sicherungsschrank, 10 m³ sonstiger Sperrmüll, 10 m³ sonstige Siedlungsabfälle, 15 m³ mineralische Abfälle, 5 m³ Einbauküche, 4 Stühle, 1 m³ Ofen, 2 Fernseher.
Dokumentationspflichten
Vor Baubeginn: Sicherheitskonzept, Gefährdungsbeurteilungen, Alarmplan mit Notfallnummern, Projektbeteiligtenliste, Hautschutzplan, Maskenbuch, Unterweisungsnachweise, A+S-Plan nach DGUV Regel 101-004.
Laufend: Fortschreibung des Ablaufplans, werktägliche digitale Bautagesberichte, tägliche digitale Abfalltransportliste, wöchentliche Übergabe der kumulativen Abfallliste an BÜ und AG (montags), Meldung von Unfällen und gefährlichen Situationen.
Nach Ausführung: Entsorgungsdokumentation (gefährliche und nicht gefährliche Abfälle), Dokumentation nach § 8 Gewerbeabfallverordnung, Bautagebuch, Schlussbeweissicherung (Übergabe spätestens 7 Tage nach Abnahmetermin), Fotodokumentation mit mindestens 50 Bildern (Aufnahmeort, Datum, Arbeitsinhalt), Abfallregister in Papierform und digital auf DVD (Übernahmescheine, Lieferscheine/Wiegenoten, Begleitscheine für gefährliche Abfälle). Digitaler Entwurf der Dokumentation mindestens 1 Woche vor Schlussabnahme.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenFachliche Mindestanforderungen an das Personal
Technische und organisatorische Eignung
Technische und organisatorische Eignung:
Wirtschaftliche und rechtliche Eignung
Wettbewerb & Angebotsprognose
Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer VergabenAuf einen Blick
Erfüllungsort
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