Beschaffung einer gekühlten Universal-Tischzentrifuge
Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenLieferung einer fabrikneuen, elektrisch gekühlten Universal-Tischzentrifuge für den Labor- und Biobankbetrieb in Cottbus.
Die Anlage muss sämtliche zwingenden A-Kriterien A01 bis A16 erfüllen. Gefordert sind unter anderem ein Ausschwingrotor für mindestens 4 × 750 ml, aktive Kühlung von +1 bis +40 °C, aerosoldichte Becherabdeckungen, ein Schalldruckpegel von höchstens 60 dB(A), deutschsprachige Unterlagen und mindestens 24 Monate Garantie. Die Einreichung erfolgt zwingend über das Bietertool des Vergabemarktplatzes Brandenburg.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- B1 Gesamtangebotspreis500%
Wertung des einheitlichen Bruttopreises anhand einer Verhältnisformel.
- B2 Stellfläche100%
Bewertung der angebotenen Geräte-Stellfläche als Breite mal Tiefe ohne vorgeschriebene Freiräume anhand einer Verhältnisformel.
- B3 Energie / Nachhaltigkeit100%
Bewertung des Kältemittels und einer unabhängigen Umweltbewertung.
- B4 Flexibilität / Rotoren100%
Bewertung der Rotorvarianten, der gemischten Becherbestückung und des werkzeuglosen Rotorwechsels.
- B5 Ergonomie / Hygiene100%
Bewertung von Zugriffshöhe, Schalldruckpegel, aerosoldichten Schnellverschlüssen und Becherhygiene.
- B6 Programmierung / Service100%
Bewertung der Programmierbarkeit und der garantieleistungen für das Gesamtsystem.
Gesamtpunktzahl = B1 + B2 + B3 + B4 + B5 + B6. B1: 500 × (niedrigster wertbarer Bruttopreis / Bruttopreis des Angebots). B2: 100 × (kleinste angebotene Geräte-Stellfläche in mm² / angebotene Geräte-Stellfläche in mm²). Bei fehlenden freiwilligen Nachweisen werden im jeweiligen Unterkriterium 0 Punkte vergeben. Insgesamt 1.000 Punkte.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenGerät und Lieferumfang
Lieferung von 1 vollständigen, betriebsbereiten System:
Als funktionale Orientierung dient die Eppendorf Centrifuge 5811 R. Gleichwertige Produkte sind zulässig; eine Herstellerbindung besteht nicht.
Rotoren und Gefäßformate
Der mitgelieferte Ausschwingrotor muss für mindestens 4 × 750 ml ausgelegt sein und bei geeigneter Konfiguration mindestens 3.000 × g erreichen.
Die Lieferung umfasst die passende Ausstattung für 15-ml- und 50-ml-konische Röhrchen. Bei kompatibler Rotorausstattung müssen außerdem 1,5-ml- und 2,0-ml-Reaktionsgefäße unterstützt werden.
Mehrere kompatible Rotorvarianten müssen verfügbar sein, darunter Winkel- und Ausschwingrotoren sowie Lösungen für Röhrchen, Flaschen und Mikrotest- beziehungsweise Deepwell-Platten. Diese Varianten müssen verfügbar, aber nicht sämtlich mitgeliefert sein.
Kühlung, Bedienung und Sicherheit
Die Zentrifuge verfügt über aktive Kühlung mit einem einstellbaren Temperaturbereich von mindestens +1 °C bis +40 °C sowie Anzeige und Regelung von Soll- und Isttemperatur.
Sie speichert und ruft mindestens fünf individuell einstellbare Programme ab. Der Rotorwechsel muss durch eingewiesene Anwender ohne Servicetechniker mit handelsüblichem oder mitgeliefertem Werkzeug möglich sein und über eine sichere Verriegelung verfügen.
Erforderlich sind außerdem automatische Unwuchterkennung, Deckelverriegelung im Lauf und Rotorerkennung oder gleichwertige Schutzmaßnahmen gegen unzulässige Betriebsparameter.
Betrieb, Hygiene und Dokumentation
Die Bedienelemente müssen glattflächig, gegen übliche Labor-Desinfektionsmittel beständig und gut zu reinigen sein; der Zentrifugenraum muss zugänglich bleiben.
Der Betrieb erfolgt an 220–240 V, 50 Hz. Die elektrische Anschlussleistung ist anzugeben. Der Schalldruckpegel darf höchstens 60 dB(A) betragen; Prüfmethode und verwendeter Rotor sind zu dokumentieren.
Das Kältemittel muss einen GWP von höchstens 3 haben; GWP-Wert und Bezugsstandard sind anzugeben. Ein energiesparender Standby- oder Abschaltmodus oder eine vergleichbare Funktion ist erforderlich. Die Anlage muss CE-konform sein.
Deutschsprachige Bedien- und Wartungsunterlagen sowie mindestens 24 Monate Garantie oder Gewährleistung nach vertraglich festgelegtem Umfang sind zu liefern.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenZwingende technische Anforderungen A01 bis A16
Alle folgenden Kriterien müssen erfüllt werden; Abweichungen sind kenntlich zu machen. Angebote, die nicht sämtliche A-Kriterien erfüllen, werden nicht bewertet:
Allgemeine Eignung und Nachweise
Konkrete Anforderungen an Umsatz, Auftragssumme, Referenzprojekte, Personal oder wirtschaftliche Leistungsfähigkeit werden nicht gestellt. Prüfbare Angebote sind gleichwohl möglich.
Erforderlich sind insbesondere:
Präqualifizierte Unternehmen benötigen ein am Tag der Angebotsfrist gültiges Zertifikat aus einem der zugelassenen Präqualifikationsverzeichnisse sowie gegebenenfalls Zertifikatsnummer, Unternehmenscode, Bescheinigungsnummer und Zugangscode. Die Vergabestelle kann Eignungsangaben bis zur Zuschlagserteilung verifizieren.
Bietergemeinschaft, Unteraufträge und Eignungsleihe
Bei einer Bietergemeinschaft sind alle Mitglieder, ihre Leistungsteile, das federführende Mitglied und der bevollmächtigte Vertreter zu benennen. Die Erklärung Formular 4.2 ist von jedem Mitglied zu unterschreiben; die Mitglieder haften als Gesamtschuldner.
Werden Unteraufträge vergeben, sind Unternehmen, Sitz und übernommene Leistungsteile in Formular 4.3 anzugeben. Bei Eignungsleihe sind das herangezogene Unternehmen, die übernommenen Eignungsanforderungen und die zugehörigen Nachweise zu benennen und Formular 4.4 beizufügen.
Bei Einsatz von Nachunternehmern oder Verleihern von Arbeitskräften ist Formular 5.4 einzureichen. Die Mindestlohn- und Kontrollpflichten müssen an alle beteiligten Unternehmen weitergereicht werden.
Wettbewerb & Angebotsprognose
Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer VergabenAuf einen Blick
Erfüllungsort
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