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Betrieb Gigabit-Netz ZV High-Speed-Netz Rhein-Neckar - hellgraue Flecken

Zweckverband High-Speed-Netz Rhein-Neckar | Vergabekammer Baden-Württemberg im Regierungspräsidium Karlsruhe | iuscomm Rechtsanwälte - Schenek und Zimmermann Partnerschaftsgesellschaft mbB | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)Sinsheim, Baden-WürttembergVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Der Zweckverband High-Speed-Netz Rhein-Neckar schreibt den Betrieb eines geförderten Gigabit-Glasfasernetzes (FTTB) in neun Losen als Dienstleistungskonzession aus. Die passive Infrastruktur wird vom Zweckverband errichtet und ist bereits weitgehend gebaut; gesucht werden Netzbetreiber, die das Netz pachten, mit aktiver Technik ausstatten, Telekommunikationsdienste (Internet, Telefonie, ggf. Rundfunk) mit mindestens 1 Gbit/s symmetrisch anbieten, offenen Netzzugang (Open Access) zu BNetzA-Obergrenzenpreisen gewähren und Wartung, Entstörung sowie Dokumentation sicherstellen. Die Lose umfassen Heiligkreuzsteinach, Schönbrunn, Plankstadt (Schule), Lobbach, Oftersheim, Weinheim-Oberflockenbach, Sinsheim (GWG/Schulen), Sinsheim-Hoffenheim sowie Schulen im Rhein-Neckar-Kreis. Bewerbungsfrist (Teilnahmeantrag): 16.12.2026, 11:00 Uhr; Einreichung ausschließlich elektronisch über www.deutsche-evergabe.de.

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Aktive Ausschreibung
Termin / FristSEP2026 MÄR SEP MÄR SEP MÄR SEP MÄR SEP MÄR SEP MÄR SEP MÄR SEP MÄR SEP MÄR SEP MÄR SEP MÄR SEP MÄR SEP MÄR SEP MÄR SEP MÄR SEP
Veröffentlichung29. Sep. 2026
Bieterfragen-Frist9. Dez. 2026
Teilnahmefrist16. Dez. 2026
Aufforderung Erstangebote4. Feb. 2027
Angebotsfrist14. Juni 2027
Bindefrist14. Juni – 14. Aug. 2027
Zuschlag (Erstangebot)21. Juli 2027
Verhandlungsgespräche25. Aug. 2027
Aufforderung finales Angebot13. Okt. 2027
Angebotsfrist (final)10. Jan. 2028
Bindefrist (final)10. Jan. – 10. März 2028
Zuschlag16. Feb. 2028
Vertragsbeginnca. 16. Feb. 2028
Vertragslaufzeitca. 16. Feb. 2028 – 31. Dez. 2042bis 2042
Beschreibung vorhandene Infrastrukturca. 16. Feb. – 16. März 2028
Anforderungsliste Netzplanungca. 16. Feb. – 16. März 2028
Pacht-Abschlag Q115. März 2029
Pacht-Abschlag Q215. Juni 2029
Pacht-Abschlag Q315. Sep. 2029
Pacht-Abschlag Q415. Dez. 2029
Pachterklärung + testierte Daten10. Apr. 2030
Abschlussrechnung Pacht30. Aug. 2030
Verlängerung 1ca. 31. Dez. 2042 – 31. Dez. 2044bis 2044
Verlängerung 2ca. 31. Dez. 2044 – 31. Dez. 2046bis 2046
Verlängerung 3ca. 31. Dez. 2046 – 31. Dez. 2048bis 2048
Nachvertragliche BetriebspflichtDatum offenMindestens 24 Monate, höchstens 36 Monate nach Vertragsende bis zur Übernahme durch Folgebetreiber.
InbetriebnahmefristDatum offen12 Wochen nach Überlassung des mangelfreien passiven Netzes + aktiver Technik (Regelfall).
Inbetriebnahmefrist (NGA-Netz)Datum offen8 Wochen nach Überlassung für Netzteile mit bestehendem gefördertem NGA-Netz.
Vertragsstrafe InbetriebnahmeDatum offen1 % des jährlichen Pachtzinses pro vollendeter Woche Verzug, maximal 5 %.
Verbindung Open AccessDatum offenOffener Netzzugang spätestens 6 Monate vor Marktstart eigener Endkundendienste zu gewähren.
Vorlage VertragserfüllungsbürgschaftDatum offen5 % des Vorjahres-Pachtzinses, binnen 1 Monat nach Übernahme des ersten Bauabschnitts.
Pachtprognose (quartalsweise)Datum offenBis zum 15. des auf das Quartalsende folgenden Monats durch Netzbetreiber.
Fälligkeit NachzahlungDatum offen1 Monat nach Zugang der Abschlussrechnung.
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Netzpacht (Gesamtzuschlagskriterium)100%

    Einziges Zuschlagskriterium ist die Netzpacht, bestehend aus Fixpacht (60 %) und Zusatzpacht (40 %, unterteilt in Zusatzpacht privat/SOHO 20 % und Zusatzpacht gewerblich/Open Access 20 %). Höchstgebot im jeweiligen Los erhält 10 Punkte, 0 Euro/0 % erhält 0 Punkte, dazwischen lineare Interpolation.

Gesamtpunktzahl je Los G = 0,60 × P1 + 0,20 × P2.1 + 0,20 × P2.2 (höchstens 10 Punkte). Zuschlag je Los auf das Angebot mit der höchsten Gesamtpunktzahl. P1 = (angebotene Fixpacht / höchste im Los angebotene Fixpacht) × 10; P2.1 = (angebotene Zusatzpacht privat/SOHO / höchste im Los angebotene Zusatzpacht) × 10; P2.2 = (angebotener Prozentsatz / höchster im Los angebotener Prozentsatz) × 10.

KI-Hinweis: Kriterien, Gewichtungen und Wertungsformel sind in der Anlage Zuschlagskriterien vollständig dokumentiert; für alle Lose gleich.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Netzbetrieb und Diensteangebot

Betrieb eines gigabitfähigen öffentlichen Telekommunikationsnetzes über die gesamte Vertragslaufzeit (bis 31.12.2042, ggf. Verlängerung in bis zu 3 Schritten à 2 Jahre).

Bereitstellung von Telekommunikationsdiensten (Telefonie, Internet, ggf. Rundfunk) für Privat- und Geschäftskunden an jedem Anschluss.Zielbandbreite: mindestens 1 Gbit/s symmetrisch (Download und Upload) am Abschlusspunkt der Linientechnik im Gebäude.Aufbau und Betrieb der aktiven Technik (PoPs, Vermittlungstechnik); Verbindung mit eigenen oder Drittnetzen.Inbetriebnahme des überlassenen passiven Netzes innerhalb von 12 Wochen nach Übergabe (8 Wochen bei Netzen mit bereits gefördertem NGA-Netz).Aktive Technik auf Stand der Technik halten.Nachvertragliche Betriebspflicht: 24 bis 36 Monate nach Vertragsende zur Sicherung der Übergabe an einen Folgebetreiber.

Open Access und Vorleistungsprodukte

Gewährung eines effektiven, diskriminierungsfreien Netzzugangs auf Vorleistungsebene für andere Betreiber (gem. § 155 TKG und § 8 Gigabit-Rahmenregelung).

Vorleistungsprodukte u.a.: Dark Fiber, Layer-2-Bitstromzugang, Layer 3, Leerrohre/Mikrorohre.Vorleistungspreise dürfen die von der BNetzA festgelegten Obergrenzenpreise nicht überschreiten.Bereitstellung spätestens 6 Monate vor Markteinführung eigener Endkundendienste.Mitteilung abgeschlossener Open-Access-Verträge an die BNetzA (innerhalb 2 Monaten) und Veröffentlichung der Vorleistungsprodukte/-preise auf der Online-Plattform.

Vermarktung und Kundenservice

Vermarktung und Akquise der Endkundendienste im Versorgungsgebiet.

Angebot von Privat- und Geschäftskundentarifen an jedem Anschluss.Störungsannahme, Störungsbeseitigung und Kundenhotline für Privat- und Gewerbekunden.Trassen- und Netzauskunft als erster Ansprechpartner während der Vertragslaufzeit.Meldungen gemäß § 79 Abs. 2 TKG.

Instandhaltung und Dokumentation

Wartung, Instandhaltung und Instandsetzung des passiven Netzes ohne gesonderte Vergütung (Ausnahme: Beseitigung von Schäden durch Fremdeinwirkung).

Übernahme und Fortführung der Netzplanung sowie der lagegenauen Dokumentation (Rohre, Glasfaserkabel, Schächte, Verteiler, Schaltpunkte, Muffen, Reservekapazitäten).Laufende Aktualisierung der Dokumentation inkl. Änderungshistorie; Bereitstellung auf Verlangen der Gebietskörperschaft binnen 10 Werktagen.Erfassung und Pflege der GIS-relevanten Daten gemäß den Förder-Nebenbestimmungen.

Förderrechtliche Pflichten

Einhaltung der Förderbedingungen aus Bundes- und Landesbescheiden (Gigabit-Richtlinie vom 26.04.2021, Gigabit-Rahmenregelung, BNBest-Gigabit, ANBest-Gk, VwV Gigabitmitfinanzierung BW).

Vorlage Netzbetriebs- und Pachtvertrag bei der Bundesnetzagentur (Erklärung zur Einhaltung der Mindestbestandteile).Meilensteinplanung quartalsgenau; Vorlage gegenüber Bewilligungsbehörden.Mitwirkung an Monitoring und Nachweispflichten (Zweckbindungsfrist 7 Jahre ab Verwendungsnachweis).Zugangs- und Prüfrechte der Gebietskörperschaft, der Bewilligungsbehörden, des Bundesrechnungshofs und des Landesrechnungshofs.Anschlussgewährleistung für alle nachfragenden Teilnehmer bis Verwendungsnachweisprüfung.

Pflichten der Gebietskörperschaft (Zweckverband)

Der Zweckverband plant, baut und finanziert das passive Netz (FTTB) auf eigene Kosten unter Einsatz von Bundes- und Landesfördermitteln.

Er überlässt dem Netzbetreiber die passive Netzinfrastruktur pachtweise (Netzbetriebs- und Pachtvertrag, je Los).Übergabe der Netzwerkdokumentation in Bauabschnitten; sukzessive Netzüberlassung (1 Monat Vorankündigung).Erteilung erforderlicher Genehmigungen für das passive Netz.Vereinbarung Vertragserfüllungsbürgschaft (5 % des Vorjahres-Pachtzinses, binnen 1 Monat nach Übernahme des ersten Bauabschnitts) sowie Nachweis einer Betriebshaftpflichtversicherung (mind. 10 Mio. € Personenschäden, 5 Mio. € Sachschäden je Schadensfall).

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Zwingende Ausschlussgründe und Verpflichtungserklärungen

Keine Ausschlussgründe gemäß §§ 123 und 124 GWB (ggf. mit Selbstreinigungsmaßnahmen).Keine wettbewerbsbeschränkenden Absprachen oder Vereinbarungen (§ 298 StGB, § 1 GWB, Art. 101 AEUV).Verstoß gegen das Landestariftreue- und Mindestlohngesetz Baden-Württemberg sowie gegen Vorschriften zur Bekämpfung der Schwarzarbeit (3. SGB, AÜG, SchwarzArbG) sind vertragliche Rücktrittsgründe.Verpflichtungserklärung nach Arbeitnehmer-Entsendegesetz (AEntG).Eigenerklärung fehlender Russlandbezug gemäß EU-Sanktionsverordnung 833/2014 i.V.m. 2022/576.Ordnungsgemäße Zahlung von Steuern, Abgaben und Sozialversicherungsbeiträgen; keine Eröffnung eines Insolvenzverfahrens.

Fachliche Eignung – Referenzen

Mindestens 3 vergleichbare Referenzen aus den letzten 5 Jahren.

Vergleichbar = Aufbau und aktiver Betrieb eines Telekommunikationsnetzes mit angeschlossenen Endkunden und Erbringung von Endkundendiensten (Internet, Telefon, Fernsehen).Mehr als 30 % des jeweiligen Referenz-Netzes muss mit aktiver Technik betriebsbereit ausgestattet sein.Bei Eignungsleihe: ausschließlich eigene Referenzen des Eignungsgebers; zusätzliche Eigenerklärung zur Eignung des Unterauftragnehmers.Für jedes Los, für das eine Bewerbung erfolgt, ist die Eignung nachzuweisen (im Teilnahmewettbewerb losbezogen geprüft).

Finanzielle Eignung – Mindestjahresumsatz

Gefordert wird ein Mindestjahresumsatz (netto, bereichs-/vergleichbar) je Geschäftsjahr der letzten 3 Jahre.

Maßgeblich ist die in der Anlage 'Eigenerklärung zur Eignung' angegebene Rangfolge der Lose.Bei Bewerbung um mehrere Lose ist die Summe der jeweiligen Mindestjahresumsätze nachzuweisen.Beispiel: Lose 1+2 = mind. 2.180.000 €; alle Lose 1–9 = mind. 5.498.300 €.Losbezogene Mindestumsätze: Los 1: 890.000 €; Los 2: 1.290.000 €; Los 3: 1.300 €; Los 4: 940.000 €; Los 5: 42.000 €; Los 6: 720.000 €; Los 7: 220.000 €; Los 8: 1.350.000 €; Los 9: 45.000 €.

Nachweis Betriebshaftpflichtversicherung

Personenschäden: mind. 10.000.000 € Deckungssumme je Schadensfall.Sachschäden: mind. 5.000.000 € Deckungssumme je Schadensfall.Versicherer mit Zulassung in EU/EWR.Bei Bewerbergemeinschaften: ein Mitglied muss die Deckung nachweisen oder im Zuschlagsfall stellen.

Sonstige Anforderungen

Eintragung im Handelsregister, Berufsregister, Handwerksrolle oder bei der IHK (soweit eintragungspflichtig).Mitgliedschaft in der zuständigen Berufsgenossenschaft.Mitarbeiterzahl (Vollzeitäquivalente 2023–2025) als Angabe.Unternehmensgrößenangabe (KMU).Verpflichtung zur Kenntnisnahme der Zuwendungsbescheide, Nebenbestimmungen und Förderbedingungen.
Referenzprojekte
3 ReferenzenZeitraum: 5 Jahre vor Ablauf der Teilnahmefrist

Mindestens 3 Referenzen über vergleichbare Leistungen der letzten 5 Jahre (vor Ablauf der Teilnahmefrist): Aufbau und aktiver Betrieb eines Telekommunikationsnetzes mit angeschlossenen Endkunden und Erbringung von Endkundendiensten (Internet, Telefon, Fernsehen); mehr als 30 % des Referenz-Netzes muss mit aktiver Technik betriebsbereit ausgestattet sein.

Referenzformblatt mit Angabe Auftraggeber, angeschlossene Haushalte/Unternehmensstandorte, Auftragshöhe, Leistungszeitraum, Open Access, eingesetzte Technik (FTTB/FTTC), ggf. Förderprogramm, Leistungsbeschreibung, %-Anteil aktive Technik, erschlossenes Endkundenpotenzial, Anzahl versorgter Endkunden. Bei Eignungsleihe: ausschließlich eigene Leistungen des Eignungsgebers nachweisen.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
1–3Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 2 Angebote
Geringe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 71%4–10 · 28%11+ · 2%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 18 erledigt
Teilnahmeantrag – Eigenerklärungen
Finanzielle und fachliche Eignung
Unterauftragnehmer
Formales / Einreichung
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Zweckverband High-Speed-Netz Rhein-Neckar | Vergabekammer Baden-Württemberg im Regierungspräsidium Karlsruhe | iuscomm Rechtsanwälte - Schenek und Zimmermann Partnerschaftsgesellschaft mbB | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Anschrift
74889 Sinsheim
Ort
74889 Sinsheim
Kategorie
Baden-Wuerttemberg
Auftragsvolumen
14,2 Mio €
Veröffentlicht
Angebotsfrist
—
Auftraggeber-Website
www.fibernet-rn.de ↗

Erfüllungsort

Ort der Leistung
74889 Sinsheim
Baden-Württemberg

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