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Betriebswirtschaftliches Monitoring für die Hessischen Inklusionsbetriebe, LWV Hessen

Landeswohlfahrtsverband Hessen - Zentrale Vergabestelle | Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt, Dez. III 31.4Kassel, HessenVeröffentlicht:
Angebotsfrist: noch 25 Tage

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Der Landeswohlfahrtsverband Hessen (LWV Hessen) schreibt für 5 Jahre ein betriebswirtschaftliches Monitoring der hessischen Inklusionsbetriebe aus. Der Auftragnehmer soll ca. 50 Inklusionsbetriebe jährlich betriebswirtschaftlich beraten, auswerten und vor Ort besuchen sowie Berichte, Zwischenlageberichte und einen Gesamtlagebericht erstellen.

Angebote sind bis 08.09.2026, 09:00 Uhr ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform eHAD (www.had.de) einzureichen. Die Leistung läuft vom 01.05.2027 bis 30.04.2032. Der Zuschlag wird zu 70 % nach Qualität und zu 30 % nach Preis vergeben.

Ausschreibung ansehen

Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Noch 25 Tage bis zur Angebotsfrist — 08. September 2026
HEUTE
Termin / FristAUG2026 FEB AUG FEB AUG FEB AUG FEB AUG FEB AUG FEB
Veröffentlichung7. Aug. 2026
Angebotsfrist8. Sep. 2026
Bindefrist8. Sep. – 8. Dez. 2026
Ausführungsbeginn1. Mai 2027
Laufzeitphase 11. Mai 2027 – 31. Okt. 2029
Vertragslaufzeit1. Mai 2027 – 30. Apr. 2032
Vertragsbeginn3. Mai 2027
Kündigungstermin 131. Okt. 2027
Kündigungstermin 230. Apr. 2028
Kündigungstermin 331. Okt. 2028
Kündigungstermin 430. Apr. 2029
Kündigungstermin 531. Okt. 2029
Laufzeitphase 21. Nov. 2029 – 31. Jan. 2030
Laufzeitphase 31. Nov. 2029 – 30. Apr. 2032
Kündigungstermin 630. Apr. 2030
Kündigungstermin 731. Okt. 2030
Kündigungstermin 830. Apr. 2031
Kündigungstermin 931. Okt. 2031
Vertragsende30. Apr. 2032
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabe

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Preis & Qualität7 Kriterien
Preis 30%Qualität 70%
  • Preis30%

    Brutto-Gesamtpauschalpreis Pos. 1 bis 3 des Angebots- und Preisblattes. Das preisgünstigste Angebot erhält die Maximalpunktzahl von 30 Punkten; die anderen Angebote im Verhältnis der Mehrkosten weniger (Dreisatzberechnung).

  • Konzept zur Leistungserbringung15%

    Bewertet wird das vorgelegte Konzept zur Leistungserbringung (insbes. Punkte 1.2 und 1.3 der Leistungsbeschreibung). 0 Punkte: Kein Konzept; 1-2 Punkte: Konzept liegt vor, erfüllt aber nicht die Vorgaben; 3-4 Punkte: Konzept liegt vor, erfüllt aber nicht vollständig die Vorgaben; 5-6 Punkte: Konzept entspricht den Vorgaben und erscheint sofort umsetzbar.

  • Methodisches Vorgehen10%

    Bewertet werden Aussagen zum methodischen Vorgehen: 1-2 Punkte für Zielorientierung und Prioritätensetzung, 1-2 Punkte für Problemlösungsstrategien, 1-2 Punkte für Informationsaustausch mit InA und Integrationsprojekten (Punkteverteilung nebeneinander möglich, nicht alternativ).

  • Qualifikation und pädagogisch methodische Erfahrungen10%

    Betriebswirtschaftliche Hochschulqualifikation (1-3 Punkte nach Abschluss und Berufserfahrung) und nachgewiesene pädagogisch methodische Erfahrungen des einzusetzenden Personals (1-3 Punkte für Beratung und Schulung).

  • Berichtsstruktur (Vorschläge für Musterlageberichte)10%

    Bewertet werden Vorschläge für die Musterlageberichte und Erhebungsbögen. 0 Punkte: Keine Vorschläge; 1-2 Punkte: Stichwortartige Berichtsskizzen; 3-4 Punkte: Fertig ausformulierte Berichtsvorschläge; 5-6 Punkte: Sofort einsetzbare fertig ausformulierte Berichtsvorschläge mit Details.

  • Erfahrungen mit Monitoring15%

    Erfahrungen des Anbieters mit Monitoring. 0 Punkte: Keine Aussagen; 1-2 Punkte: Erfahrungen in monitoring-ähnlichen Bereichen; 3-4 Punkte: Einzelne Erfahrungen mit Monitoring; 5-6 Punkte: Kontinuierliche langjährige (mind. 5 Jahre) Monitoringarbeit.

  • Erfahrungen im sozialen Bereich10%

    Bewertet werden Erfahrungen des Anbieters im sozialen Bereich: 1-2 Punkte für Erfahrungen in der Arbeit mit behinderten Menschen, 1-2 Punkte für Erfahrungen in der Beratung von sozialen Diensten, 1-2 Punkte für Kenntnisse und Erfahrungen im Behindertenrecht (insbes. SGB IX).

Preis: preisgünstigstes Angebot erhält 30 Punkte, andere im Verhältnis der Mehrkosten weniger (Dreisatzberechnung). Qualitätskriterien werden mit definierten Punkteschemata (0-6 bzw. 0-3 Punkte) bewertet, deren Summe ergibt 70 Punkte.

KI-Hinweis: Alle Zuschlagskriterien inkl. Gewichtungen und Bewertungsmethoden sind vollständig in den Vergabeunterlagen (Leistungsverzeichnis Seite 6 und Einzelbewertungen der Angebote) dokumentiert.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Vorbereitende Leistungen (vor Vertragsbeginn)

Zu Beginn der Leistungserbringung müssen mehrere Vorlagen erstellt und mit dem Integrationsamt abgestimmt werden:

Musterlagebericht in Kurzform (5–8 Kennzahlen) für die BetriebsbesucheErhebungsbogen zu PersonalfördermaßnahmenMusterlagebericht für jährlichen standardisierten Lagebericht (auf Basis der Jahresabschlüsse) – inkl. Wirkungskennzahlen, Förderquoten-Darstellung, wünschenswert: BenchmarkingKurzer Zwischenlagebericht für Betriebe in wirtschaftlich schwieriger Lage, im Aufbau oder bei bedeutsamer ErweiterungBegleitungskonzept für Betriebe in schwieriger Lage/Krise (Potentialanalyse, Schwachstellenanalyse, Sanierungskonzept, Sanierungscontrolling)Mustergesamtlagebericht für alle hessischen Inklusionsbetriebe

Leistungen pro Inklusionsbetrieb (ca. 50 Betriebe, perspektivisch 55–60)

Pro Inklusionsbetrieb und Jahr sind folgende Leistungen zu erbringen:

Aufarbeitung und Auswertung der Jahresabschlüsse (Bilanz, GuV) anhand von Kennzahlen zu Liquidität, Rentabilität, Kapitalstruktur, Cash Flow, Deckungsbeiträgen und RoherträgenErstellung eines Kurzlageberichts für den BetriebsbesuchLage- und Beratungsgespräch mit dem Inklusionsbetrieb und dem IntegrationsamtBetriebsbesuch beim InklusionsbetriebStandardisierter Lagebericht mit vorausschauender Prognose

Sonstige jährliche Pflichtleistungen

Neben den Leistungen pro Betrieb sind folgende Aufgaben jährlich zu erbringen:

Zwischenlageberichte für Betriebe in schwieriger Lage / im Aufbau / bei Erweiterung (ca. 15–20 pro Jahr)Jährlicher standardisierter Gesamtlagebericht über alle hessischen Inklusionsbetriebe inkl. WirkungsanalyseMeilensteingespräch beim Integrationsamt in Kassel zur Erläuterung des GesamtlageberichtsTeilnahme, Mitvorbereitung und Mitwirkung am jährlichen Treffen aller hessischen Inklusionsbetriebe (Vorstellung der Jahresgesamtlageberichte)Teilnahme, Mitvorbereitung und Mitwirkung am jährlichen Klausurtreffen mit dem IntegrationsamtSprache: Alle Berichte und Leistungen in deutscher Sprache

Optionale Leistungen

Folgende Leistungen sind optional und werden bei Bedarf gesondert abgerechnet:

Seminartage (1- oder 2-tägig) zu aktuellen Themen (1–2 Tage pro Jahr, geplant: 4 Seminare), inkl. Organisation (Einladungen, Anmeldungen, Raum, Hotel, Evaluation). Initiierung und Durchführung von Erfahrungsaustauschgruppen.Einsatztage zur Begleitung von Inklusionsbetrieben in schwieriger Lage/Krise (Art und Umfang im Einzelfall). Vergütung: 50 % bei Beauftragung, 50 % nach Abschluss.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Persönliche Zuverlässigkeit und rechtliche Eignung

Es dürfen keine Ausschlussgründe vorliegen:

Keine zwingenden Ausschlussgründe (z.B. strafbare Handlungen, Bestechung, Schwarzarbeit)Keine fakultativen Ausschlussgründe (schwerwiegende Verfehlungen, Insolvenz, Liquidation)Keine Berufsverbote, Gewerbeuntersagungen oder vergleichbaren MaßnahmenKein laufendes Insolvenz- oder LiquidationsverfahrenErfüllung der Steuer- und Sozialversicherungspflichten (Unbedenklichkeitsbescheinigungen)Erforderliche Registereintragungen (Handelsregister, Handwerksrolle, soweit zutreffend)Positive Auskunft aus dem Wettbewerbsregister ist Voraussetzung für die Auftragserteilung

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Umsatznachweis für vergleichbare Leistungen in den letzten 3 abgeschlossenen GeschäftsjahrenGgf. testierte Jahresabschlüsse oder Gewinn- und VerlustrechnungenNachunternehmer ab Auftragssumme ≥ 10.000 € müssen eine gleichlautende Eigenerklärung vorlegenHaftpflichtversicherungsnachweis

Technische und fachliche Leistungsfähigkeit – Personal

Das eingesetzte Personal muss folgende Anforderungen erfüllen:

Sprache: Deutsch sprechend; alle Berichte in deutscher SpracheQualifikation: Betriebswirtschaftlich ausgebildetes Fachpersonal mit Hochschulabschluss (mind. Bachelor oder vergleichbar) – Qualifikation ist dem Integrationsamt nachzuweisenMethodische Erfahrung: Pädagogisch-methodische Erfahrungen des Personals (für Wissenstransfer) – nachzuweisen

Technische und fachliche Leistungsfähigkeit – Erfahrung und Referenzen

3 Referenzbescheinigungen (VHB-Formblatt 444) zu vergleichbaren Leistungen aus den letzten 5 KalenderjahrenErfahrung mit Monitoring – kontinuierliche, langjährige Monitoringarbeit wird hoch bewertetErfahrung im sozialen Bereich: Arbeit mit behinderten Menschen, Beratung sozialer Dienste, Kenntnisse im SGB IXMittlere Beschäftigtenzahl der letzten 3 Jahre (gegliedert nach Lohngruppen, mit Leitungspersonal)Ggf. Nachweis über Zertifizierung des Anbieters

Zuschlagskriterien (Wertung)

Der Zuschlag wird zu 70 % nach Qualität und 30 % nach Preis vergeben:

Preis: 30 %Konzept zur Leistungserbringung: 15 %Methodisches Vorgehen: 10 %Qualifikation Fachpersonal (betriebswirtschaftliche Hochschulqualifikation + pädagogisch-methodische Erfahrungen): 10 %Berichtsstruktur (Musterlageberichte, Erhebungsbögen): 10 %Erfahrung Monitoring: 15 %Erfahrung sozialer Bereich: 10 %

Formelle Anforderungen

Angebotsabgabe ausschließlich elektronisch über die eHAD-Vergabeplattform (www.had.de) im BietercockpitSchriftliche Angebote, Fax oder E-Mail sind nicht zugelassenPreise zwingend im bereitgestellten elektronischen Leistungsverzeichnis (AI-System) eintragen – fehlende Angaben führen zum AusschlussBietereigene Geschäftsbedingungen sind ungültigSicherheitsleistungen: keine gefordert
Referenzprojekte
3 Referenzbescheinigungen gemäß VHB-Formblatt 444 (aus 124-Eigenerklärung LWV); zusätzlich Erfahrungs-Nachweise ReferenzenZeitraum: letzte 5 Kalenderjahre (für Referenzen); für Umsatznachweis: letzte 3 abgeschlossene GeschäftsjahreVolumen: nicht spezifiziert

Vergleichbare Leistungen (betriebswirtschaftliches Monitoring o.ä.); konkret gefordert: Nachweise über Erfahrungen mit Monitoring und über Erfahrungen im sozialen Bereich (Arbeit mit behinderten Menschen, Beratung sozialer Dienste, SGB IX)

Vergleichbare Leistungen; Nachweis über VHB-Formblatt 444; Nachweise über Monitoring-Erfahrung und soziale Erfahrung sind Zuschlagskriterien (15 % bzw. 10 %)

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
11+Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 15 Angebote
Hohe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 25%4–10 · 26%11+ · 49%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 31 erledigt
Formulare und Eigenerklärungen
Preise und Leistungsverzeichnis
Konzepte und Berichtsmuster (wertungsrelevant)
Eignungsnachweise
Sonstiges
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Landeswohlfahrtsverband Hessen - Zentrale Vergabestelle | Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt, Dez. III 31.4
Anschrift
34117 Kassel
Ort
34117 Kassel
Kategorie
Hessen
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
www.lwv-hessen.de

Erfüllungsort

Ort der Leistung
34117 Kassel
Hessen

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