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BEW Modul 1 – Transformationsplan Neuburg einschließlich integrierter Grundlagenermittlung bis LPH 1

Stadtwerke Neuburg - Technische Projektentwicklung86633 Neuburg an der Donau, BayernVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Die Stadtwerke Neuburg an der Donau suchen ein Planungs- und Beratungsbüro für die Erstellung eines Transformationsplans nach BEW Modul 1 (Bundesförderung für effiziente Wärmenetze) für ihr Fernwärmenetz. Zum Auftrag gehört eine integrierte Grundlagenermittlung nach Leistungsphase 1 HOAI. Die Folgephasen LPH 2–9 sind nicht Teil dieses Verfahrens, die Anschlussfähigkeit dafür soll aber nachgewiesen werden.

Hinweis: Dies ist die erste Stufe eines zweistufigen Verfahrens (Verhandlungsvergabe mit Teilnahmewettbewerb). In Stufe 1 werden nur Eignung und Auswahl geprüft – Konzepte und Preise folgen erst in Stufe 2 nach Aufforderung.

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Angebotsfrist: 23. Oktober 2026
Termin / FristJUN2026 SEP DEZ MÄR JUN SEP DEZ
Veröffentlichung17. Sep. 2026
Bieterfragen-Frist11. Okt. 2026
Beantwortung Bieterfragen16. Okt. 2026
Teilnahmefrist23. Okt. 2026
Angebotsfristca. 15. Dez. 2026
Bewilligungszeitraum24. Juni 2026 – 23. Juni 2027
Prüfungsphase26. Okt. – 6. Nov. 2026
Aufforderung Angebotsabgabe10. Nov. 2026
Zuschlagca. 15. Jan. 2027
Vertragsbeginnca. 18. Jan. 2027
Ausführungsbeginnca. 18. Jan. 2027
Vertragslaufzeitca. 18. Jan. – 17. Dez. 2027
Verlängerung max.ca. 24. Juni 2027 – 23. Juni 2028bis 2028
Verlängerung 1ca. 18. Dez. 2027 – 23. Juni 2028bis 2028
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Preis & Qualität2 Kriterien
Preis 30%Qualität 70%
  • Preis30%

    Angebotspreis aus dem Preisblatt mit Festpreisen je Arbeitspaket AP0 bis AP5, Optionen und Stundensätzen (Stufe 2)

  • Qualität (Bieterkonzept gemäß Bewertungsmatrix, Mindestqualitätsschwelle)70%

    Auftragsbezogenes Bieterkonzept der Stufe 2; die Qualitätsunterkriterien, deren Gewichtungen und Bewertungsmaßstäbe sind in der erst später übermittelten Bewertungsmatrix festgelegt

KI-Hinweis: Die Gewichtung 70 % Qualität / 30 % Preis steht fest, die Qualitätsunterkriterien, deren Gewichtungen und die Mindestqualitätsschwelle fehlen und werden erst mit der Bewertungsmatrix in Stufe 2 bekanntgegeben; die Auswahlkriterien A1 bis A5 des Teilnahmewettbewerbs sind keine Zuschlagskriterien und wurden nicht aufgeführt.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Auftragsgegenstand im Überblick

Erstellung eines prüffähigen, förderkonformen und fortschreibbaren Transformationsplans nach BEW Modul 1 für das Fernwärmenetz der Stadtwerke Neuburg an der Donau. Inhaltlich eingeschlossen ist eine integrierte Grundlagenermittlung gemäß Leistungsphase 1 HOAI.

Das Netz umfasst rund 49 km Trasse, 493 Abnahmestellen und 2.652 Wohneinheiten. Ziel ist die treibhausgasneutrale Entwicklung des Wärmesystems bis 2045. Der Transformationsplan wird über das Förderprogramm BEW (Bundesförderung für effiziente Wärmenetze) vom BAFA gefördert.

Die Leistungsphasen 2 bis 9 HOAI sind nicht Teil dieses Auftrags. Der Auftragnehmer soll aber die Anschlussfähigkeit für diese Folgephasen nachweisen (Personen, Kompetenzen, Erfahrung).

Arbeitspakete AP0–AP5

AP0 – Projektmanagement, Bescheid-Compliance und Koordination: Projektorganisation, Terminsteuerung, Datenraumbetrieb, Qualitätssicherung.

AP1 – Integrierte Grundlagenermittlung, Daten- und IST-Analyse: Datenaufnahme, Bilanzgrenzen, Netz-, Erzeugungs- und Kundenanalyse, Hydraulikmodellabgleich, LPH 1 HOAI.

AP2 – Potentialanalyse EE, Abwärme, Speicher, Netz und Effizienz: Standort- und quellenbezogene Potentiale, Flächen, Genehmigungen, Speicheroptionen.

AP3 – Sollkonzept, Varianten und Zielsystem 2045: Systemvarianten, Temperatur- und Hydraulikkonzept, Erzeugungs- und Speicherkonzept, Vorzugsvariante.

AP4 – Wirtschaftlichkeit, Finanzierung, Kostenrahmen und Risiken: Kostenrahmen, Wirtschaftlichkeitsmodell, Sensitivitäten, Förder- und Finanzierungskonzept.

AP5 – Umsetzung, Beteiligung, Nachweis und Übergabe: Maßnahmenfahrplan, Stakeholder-Beteiligung, Dokumentation, Abschlusspräsentation.

Kerninhalte des Transformationsplans

IST-Analyse des Netzes, der Erzeugung, der Hausanschlüsse, der Temperaturen, der Hydraulik und der WirtschaftlichkeitPotentialanalyse für erneuerbare Wärme, Abwärme, Großwärmepumpen, Speicher und NetzverdichtungZielbild 2045 mit Zwischenzielen sowie Temperatur- und HydraulikkonzeptVariantenvergleich mit Energie-, Primärenergie- und TreibhausgasbilanzenMaßnahmen- und Umsetzungsfahrplan

Berücksichtigt werden unter anderem: Großwärmepumpen, industrielle Abwärme, Biomasse, Solarthermie, Speicher sowie die schrittweise Temperaturabsenkung im Netz.

Mengenansätze und Termine

In der Grundleistung vorgesehen:

1 Kick-off-Termin24 Jour-fixe-Termine (14-tägig, überwiegend online)6 Workshops4 Vor-Ort-Termine2 Prüfschleifen je Hauptliefergegenstand1 Abschlusspräsentation1 BAFA-/Prüfer-Rückfragerunde

Optionale Zusatzleistungen (nur über das Preisblatt in Stufe 2 anbieten): zusätzliche Workshops, Vor-Ort-Termine und Prüfschleifen, eine weitere BAFA-Rückfragerunde, Praxis-Workshop Anlagenbetrieb.

Ausführungszeitraum: voraussichtlich 18.01.2027 bis 17.12.2027, vorbehaltlich einer schriftlich bewilligten Verlängerung bis 23.06.2028.

Förderrahmen

Das Vorhaben wird im BAFA-Förderprogramm 'Bundesförderung für effiziente Wärmenetze' (BEW), Modul 1, gefördert. Bewilligungszeitraum: 24.06.2026 bis 23.06.2027; eine Verlängerung bis 23.06.2028 ist beabsichtigt, aber noch nicht bewilligt. Der Verwendungsnachweis ist online innerhalb von 3 Monaten nach Ende des Bewilligungszeitraums einzureichen.

Nebenangebote sind nicht zugelassen. Optionale Zusatzleistungen werden ausschließlich in Stufe 2 über das Preisblatt abgefragt.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung

Eintragung im Berufs-, Handels- oder Partnerschaftsregister (soweit eintragungspflichtig)Eigenerklärung, dass keine zwingenden oder fakultativen Ausschlussgründe nach § 31 UVgO in Verbindung mit §§ 123 und 124 GWB vorliegenOrdnungsgemäße Zahlung von Steuern, Abgaben und Sozialversicherungsbeiträgen; Einhaltung von Mindestlohn und TariftreueEigenerklärung: keine wettbewerbsbeschränkenden Absprachen, Teilnahmeantrag eigenständig erstelltOffenlegung tatsächlicher oder möglicher Interessenkonflikte (insbesondere keine wirtschaftlichen Verbindungen zu Wärmequellenlieferanten, Anlagen-/Komponentenanbietern oder Grundstückseigentümern im Untersuchungsgebiet)Eigenerklärung zur Nicht-Vorbefassung nach § 5 UVgOBereitschaft zu Vertraulichkeit, Datenschutz, Prüf- und Auskunftsrechten (BAFA, Bundesrechnungshof, Wirtschaftsprüfer); 10-jährige AufbewahrungspflichtVollständigkeits- und Wahrheitserklärung

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Berufshaftpflichtversicherung mit Mindestdeckung 1,5 Mio. EUR für Personenschäden und 1,0 Mio. EUR für sonstige Schäden je Schadensfall; jeweils mindestens zweifach maximiert pro Versicherungsjahr. Alternativ: verbindliche Deckungszusage eines Versicherers für den Auftragsfall.Umsatzangaben der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre (2023–2025): Gesamtumsatz sowie Umsatz mit Planungs- und Beratungsleistungen für Wärmenetze und Wärmeerzeugung. Es ist keine Mindestumsatzschwelle vorgegeben.Eigenerklärung: kein Insolvenz-, Liquidations- oder vergleichbares VerfahrenEigenerklärung: personelle und finanzielle Fähigkeit zur ordnungsgemäßen Auftragsabwicklung

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit – Referenzen

Mindestens 2, maximal 3 wertbare Referenzaufträge aus den letzten 7 Jahren vor Ablauf der Teilnahmefrist (Leistungsende nicht vor dem 23.10.2019). Die Projekte müssen abgeschlossen oder im Wesentlichen abgeschlossen sein.

Gemeinsam müssen die Referenzen folgende Themen abdecken:

1. Erstellung eines Transformationsplans, Dekarbonisierungsfahrplans oder vergleichbaren Konzepts für ein bestehendes Wärmenetz

2. Wesentliche Anteile Netzhydraulik oder Temperaturabsenkung sowie Varianten-, THG- und Wirtschaftlichkeitsuntersuchung

3. Erfahrung mit erneuerbarer Wärme und/oder industrieller Abwärme

4. Erfahrung mit strukturierten, editierbaren Daten- und Modellübergaben

Je Referenz ist ein ausgefülltes Referenzblatt D.2 mit Projektbezeichnung, Auftraggeber, Ansprechpartner, Leistungszeitraum, Projektstatus, Kenndaten des Wärmesystems, untersuchten Wärmequellen/Technologien, eigenen Leistungsanteilen, beteiligten Schlüsselpersonen und Datenübergabeformat einzureichen.

Schlüsselpersonen und Projektteam

Mindestens 5 fachlich einschlägig Beschäftigte (Ingenieur*innen, Fachplanende, GIS- und Datenfachkräfte) im Durchschnitt der letzten drei Jahre.

Pflicht-Rollen (mit Mindestanforderungen):

Projektleitung/Gesamtkoordination: einschlägiger Hochschulabschluss oder gleichwertige Qualifikation, mindestens 5 Jahre einschlägige Berufserfahrung, verantwortliche Mitwirkung an mindestens einem vergleichbaren Transformations- oder Wärmenetzdekarbonisierungsprojekt, sichere deutschsprachige Verhandlungs-, Moderations- und BerichtsfähigkeitStellvertretende Projektleitung: einschlägige Qualifikation, mindestens 3 Jahre Berufserfahrung, geregelte Übernahme der Projektkoordination im VertretungsfallFachverantwortung Wärmenetz/Hydraulik/Temperaturen: mindestens 3 Jahre Erfahrung mit Wärmenetzberechnung, Hydraulik, Druckverlusten oder Temperaturabsenkung; mindestens eine persönliche ProjektreferenzFachverantwortung Erzeugung/EE/Abwärme/Speicher: nachgewiesene Projekterfahrung mit mehreren relevanten Potentialgruppen (Großwärmepumpen, Abwärme, Biomasse, Solarthermie, Speicher) und SystemintegrationFachverantwortung Wirtschaftlichkeit/Finanzierung/THG: Erfahrung mit Kostenrahmen, Wirtschaftlichkeitsmodellen, Sensitivitäten, Energie-/Primärenergie-/THG-Bilanzen und BEW-FörderabgrenzungGIS/Datenmanagement: Erfahrung mit Geodaten, strukturierten Datenkatalogen, Versionsmanagement und editierbarer Übergabe

Rollen dürfen in Personalunion besetzt werden, sofern Eignung, Verfügbarkeit und eine Vier-Augen-Qualitätssicherung gegeben sind. Projektleitung und Stellvertretung müssen jedoch zwingend verschiedene Personen sein. Für Projektleitung und Fachverantwortung Hydraulik ist jeweils mindestens eine Referenzangabe im Kurzprofil erforderlich. Je Schlüsselperson ist ein Kurzprofil E.2 einzureichen.

Kapazität und Verfügbarkeit

Bestätigung der Verfügbarkeit des Teams ab Vertragsbeginn (voraussichtlich 18.01.2027)Persönliche Teilnahme der erforderlichen Schlüsselpersonen an Kick-off, Workshops und Vor-Ort-TerminenAusreichende Bearbeitungskapazität auch für Parallelbearbeitung, mit geregelter Vertretung je RolleOffenlegung konkurrierender Großprojekte im Zeitraum November 2026 bis Juni 2028Austausch von Schlüsselpersonen bedarf der Zustimmung des Auftraggebers

Bewerbergemeinschaften, Nachunternehmer und Eignungsleihe

Bewerbergemeinschaften: Formblatt TNW-05 ist verpflichtend einzureichen. Teile A und B des Teilnahmeantrags (Angaben zum Bewerber, Ausschlussgründe) sind von jedem Mitglied gesondert auszufüllen; Teile C bis J können gemeinsam ausgefüllt werden. Die Gemeinschaft haftet gesamtschuldnerisch, das federführende Mitglied wird bevollmächtigt. Kein Mitglied darf parallel als Einzelbewerber oder in einer anderen Bietergemeinschaft auftreten.

Eignungsleihe/Nachunternehmer: Für jedes eignungsverleihende Unternehmen ist Formblatt TNW-06 (Verpflichtungserklärung) einzureichen. Das verpflichtende Unternehmen erklärt, dass die überlassenen Kapazitäten (Personal, Referenzen, wirtschaftliche Leistungsfähigkeit) im Auftragsfall tatsächlich und uneingeschränkt zur Verfügung stehen, und haftet gesamtschuldnerisch mit dem Bewerber.

Referenzprojekte
Mindestens eine Referenz aus den insgesamt 2–3 einzureichenden Referenzen ReferenzenZeitraum: Leistungsende nach 23.10.2019 (letzte 7 Jahre vor Teilnahmefrist)

Erstellung eines Transformationsplans, Dekarbonisierungsfahrplans oder vergleichbaren Konzepts für ein bestehendes Wärmenetz

Nachweis über separates Referenzblatt D.2 mit Projektbezeichnung, Auftraggeber, Ansprechpartner, Leistungszeitraum, Projektstatus, Kenndaten des Wärmesystems (GWh/a, Trassenlänge, MW, Temperaturniveau, Erzeugungsstruktur), untersuchte Wärmequellen/Technologien, eigener Leistungsanteil in %, Schlüsselpersonen, Daten-/Modellübergabeformat

Mindestens eine Referenz ReferenzenZeitraum: Leistungsende nach 23.10.2019

Wesentliche Anteile Netzhydraulik oder Temperaturabsenkung sowie Varianten-, Treibhausgas- und Wirtschaftlichkeitsuntersuchung

Dokumentation über Referenzblatt D.2 mit Angabe der entsprechenden Untersuchungsanteile

Mindestens eine Referenz ReferenzenZeitraum: Leistungsende nach 23.10.2019

Erfahrung mit erneuerbarer Wärme und/oder industrieller Abwärme

Dokumentation der untersuchten Wärmequellen und Technologien im Referenzblatt D.2

Mindestens eine Referenz ReferenzenZeitraum: Leistungsende nach 23.10.2019

Erfahrung mit strukturierten, editierbaren Daten- und Modellübergaben

Angabe des Daten-/Modellübergabeformats im Referenzblatt D.2

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
1–3Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 2 Angebote
Geringe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 59%4–10 · 37%11+ · 3%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 12 erledigt
Pflichtformblätter
Referenzen (Teil D)
Projektteam & Schlüsselpersonen (Teil E)
Praxis- und Folgephasenkompetenz (Teil F)
Wirtschaftliche Nachweise
Erklärungen & Unterschriften
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Stadtwerke Neuburg - Technische Projektentwicklung
Ort
86633 Neuburg an der Donau, Bayern
Kategorie
Bayern
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
86633 Neuburg an der Donau
Bayern

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