Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenÖffentliche Ausschreibung des Bundeskriminalamts (BKA) in Wiesbaden für vorbereitende Betonerhaltungsarbeiten (DIN 18 349) und nicht-konstruktiven Abbruch am denkmalgeschützten Gebäude D.
Im Teil 1 (Vorbereitung) geht es darum, alte Beschichtungen und minderfeste Schichten auf allen Ebenen (D100–D900) durch Feucht- und Druckluftstrahlen zu entfernen, nicht-tragende Bauteile (Fenster, Türen, Brüstungen) abzubrechen und die anfallenden Strahlmittelabfälle fachgerecht zu entsorgen.
Das Angebot wird elektronisch über die Vergabeplattform hessen.de eingereicht. Frist: 08.09.2026, 10:00 Uhr (MESZ).
Wichtig: Alle eingesetzten Mitarbeiter müssen vor Baubeginn eine Sicherheitsüberprüfung (SÜG) durch das BKA durchlaufen – Vorbereitungszeit 3 bis 6 Monate.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenGesamtmaßnahme und Ausführungsort
Rückbau des ehemaligen Kriminaltechnischen Instituts am Standort BKA W1, Thaerstraße 11, 65193 Wiesbaden, Umbau zur Büronutzung. Die hier ausgeschriebene Leistung ist Teil 1 (Vorbereitung) der Rohbauarbeiten am Gebäude D (Los KKE 65.1).
Gebäude D (erbaut 1952/53, Architekt Herbert Rimpl, Kulturdenkmal) ist bereits entkernt. Ausführung gemäß beigefügten Planunterlagen (Anlagen 01–27: Lageplan, Grundrisse aller Ebenen D100–D900, Ansichten Südwest/Nordwest/Nordost/Südost, Schnitte).
Ausführungszeitraum: 23.10.2026 – 15.01.2027.
Bauseitige Anschlüsse: Wasser und Strom werden vom Auftraggeber unentgeltlich bereitgestellt; erforderliche Anschlüsse sind vom Auftragnehmer herzustellen und nach Fertigstellung wieder zu entfernen.
Baustelleneinrichtung und Schutzmaßnahmen
Betonerhaltung Außenbauteile (Feuchtstrahlen)
Entfernen von Altbeschichtungen und minderfesten Schichten durch Feuchtstrahlen (Schichtdicke im Mittel 1.500 µm). Die geforderte Haftzugfestigkeit des Untergrunds nach Bearbeitung beträgt mindestens 1,0 N/mm².
Zusätzlich: Hochdruckwasserstrahlen am Gesims gegen Verunreinigungen: 500 m.
Betonerhaltung Innenbauteile (Feucht- und Druckluftstrahlen)
Minderfeste Schichten und Altbeschichtungen an Innenbauteilen entfernen.
Feuchtstrahlen:
Druckluftstrahlen:
Ausstemmen gipshaltiger Fehlstellen: 250 Stück (bis 0,01 m²/Stk., Tiefe bis 5 cm).
Hinweis: Deckenflächen sind mit max. 2 kN/m² belastbar.
Nicht-konstruktiver Abbruch (Fenster, Türen, Brüstungen)
Abbruch und Demontage nicht-tragender Bauteile gemäß Grundrissplänen Anlagen 08, 10, 11, 12, 15, 17 (Ebenen D100–D900):
Sturzhöhen, Außen-/Innen-/Achsmaße sind je Bauteil den Plänen zu entnehmen.
Entsorgung und Abfallwirtschaft
Vermeidung, Verwertung und Beseitigung von Bau- und Abbruchabfällen gemäß Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) und Nachweisverordnung (NachwV).
Dokumentation und Abrechnung
Dokumentationsunterlagen sind 1-fach in Papier (Original) und 1-fach digital (PDF auf Projektcloud) zu übergeben:
Tagesberichte: fortlaufend führen, wöchentlich der örtlichen Bauleitung vorlegen.
Aufmaßblätter: farbige Eintragungen, fortlaufende Nummerierung, Unterschrift; ab der 2. Abschlagsrechnung Aufmaßzusammenstellung.
Rechnungen:
Stundenlohnarbeiten: nur nach schriftlicher Anordnung des AG; wöchentliche Stundenlohnzettel.
Sicherheits- und Umweltschutz (baubetriebliche Emissionen, BNB)
Arbeitszeit BKA-Gelände: Mo–Fr 07:00–18:00 Uhr. Schweiß-/Schneid-/Lötarbeiten mind. 2 Stunden vor Arbeitsende abschließen.
Lärmschutz (gilt für lärmintensive Arbeiten):
Staubschutz: Staubschutzkonzept und Gefährdungsbeurteilung vor Arbeitsbeginn; Feucht- und Saugverfahren, Absaugung.
Holzprodukte: ausschließlich FSC-, PEFC- oder gleichwertig zertifizierte Holzprodukte (CoC-Zertifikat). Nachweis vor Einbau.
Baustoffe: nur schadstoffarme, emissionsarme, geruchsarme und gefahrstofffreie Produkte; Nachweise zu REACH, RoHS, CLP, TRGS 905, SVHC, Biozid-VO etc. mit Baustoffdeklaration.
BNB-Mitwirkungspflichten (Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen): BNB-Ansprechpartner benennen; Kooperation zur Erlangung des BNB-Zertifikats; Schulungsnachweise; Nachweis Boden- und Grundwasserschutz; Nachweis Innenraumlufthygiene (TVOC <500 µg/m³, Formaldehyd <60 µg/m³).
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenFachliche und technische Eignung
Wirtschaftliche und finanzielle Eignung
Persönliche Eignung / Ausschlussgründe
Personelle Kapazität und Referenzen
Sicherheitsüberprüfung Personal (SÜG) – zwingend für alle Lose
Datenschutz / Sanktionen
Vergleichbare Referenzen über Betonerhaltungs- und Abbrucharbeiten (DIN 18 349, Feucht- und Druckluftstrahlen)
Mit eigenem Personal ausgeführte maßgebliche Teilleistung, Auftragssumme, Ansprechpartner, Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung