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BLB NRW D/Wuppertal(WE1612)/PPW Neubau KTU Halle,VE05 Gerüstarbeiten 065-26-00332

Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW Düsseldorf42285 Wuppertal, Nordrhein-WestfalenVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Öffentliche Ausschreibung der Gerüstarbeiten für den Neubau der KTU Halle des Polizeipräsidiums Wuppertal, Vergabenummer 065-26-00332.

Die Leistung umfasst Aufbau, 24-wöchige Gebrauchsüberlassung und Abbau eines längenorientierten Fassaden-Standgerüsts sowie Aufbau, Überlassung und Abbau von zwei Gerüstüberbrückungen. Hinzu kommen Stundenlohnleistungen für Fachkräfte und Helfer.

Angebote sind ausschließlich elektronisch in Textform über den Vergabemarktplatz NRW einzureichen. Nebenangebote sind nicht zugelassen; mehrere Hauptangebote sind möglich.

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Angebotsfrist: 12. November 2026
Termin / FristOKT2026 DEZ FEB APR JUN AUG OKT
Veröffentlichung22. Okt. 2026
Veröffentlichung23. Okt. 2026
Auskunftserteilung5. Nov. 2026
Angebotsfrist12. Nov. 2026
Angebotsöffnung12. Nov. 2026
Baubeginn Gesamtmaßnahmeca. 1. Nov. – 30. Nov. 2026
Bindefrist10. Dez. 2026
Zugang Aufforderung11. März 2027
Ausführungsbeginnca. 11. März – 30. März 2027
Gerüstaufbauca. 15. März – 1. Apr. 2027
Gerüst-Standzeitca. 15. März – 15. Sep. 2027
Gebrauchsüberlassung Fassadengerüstca. 15. März – 5. Sep. 2027
Gebrauchsüberlassung Überbrückungca. 15. März – 5. Sep. 2027
Fertigstellung6. Sep. 2027
Fertigstellung Gesamtmaßnahmeca. 1. Nov. – 30. Nov. 2027
EntsorgungsnachweiseDatum offenUnverzüglich nach Gültigwerden des jeweiligen Nachweises vorzulegen.
EntsorgungsbegleitpapiereDatum offenSpätestens 14 Tage nach dem jeweiligen Entsorgungsvorgang vorzulegen.
AbfalldokumentenordnerDatum offenSpätestens zwei Wochen nach Abschluss der Arbeiten abzugeben.
Datenlöschung bei BeschäftigungDatum offen24 Monate nach Abschluss des jeweiligen Gewerks einschließlich aller Folgeaufträge.
Datenlöschung bei NichtantrittDatum offenEin Jahr nach dem Nichtantritt der Beschäftigung.
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Zuschlagskriterium Preis100%

    Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt; berücksichtigt werden insbesondere Nachlässe sowie Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel.

KI-Hinweis: Unterlagen und Bekanntmachung stimmen überein und nennen ausschließlich die niedrigste Wertungssumme als Zuschlagskriterium.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Fassaden-Standgerüst

Aufbau von 403,5 m² längenorientiertem Fassaden-Standgerüst als Arbeitsgerüst nach DIN EN 12810-1 und DIN EN 12811-1. Lastklasse 3 mit 2 kN/m², Breitenklasse SW06 und Höhenklasse H1; alle Gerüstlagen werden genutzt. Die Höhe der obersten Gerüstlage beträgt 8 m. Das Gerüst wird in drei zeitlich gestaffelten Höhenabschnitten errichtet, in der Betontragkonstruktion verankert und gemäß Ausführungsplanung ausgeführt. Stell- und Ausgleichsrahmen sowie Aufstellung auf belastbaren Lastverteilern sind einzurechnen.

Gebrauchsüberlassung und Abbau des Fassadengerüsts

Das Fassadengerüst wird für 9.684 m²Wo beziehungsweise rechnerisch 403,5 m² über 24 Wochen zur Gebrauchsüberlassung bereitgestellt. Nach der Nutzung erfolgt der Abbau der 403,5 m² mit demselben Gerüstsystem und denselben technischen Anforderungen.

Gerüstüberbrückungen

Aufbau von zwei Überbrückungen mit Systemgitterträgern über den Eingängen. Die überbrückte Spannweite beträgt 5 bis 6 m, die Höhe über Standfläche bis 4 m. Der Gerüstbelag in Überbrückungshöhe ist enthalten. Die Gebrauchsüberlassung beträgt 48 StWo, rechnerisch zwei Stück über 24 Wochen; anschließend erfolgt der Abbau der zwei Überbrückungen.

Stundenlohnleistungen

Zusätzlich sind 5 Stunden Facharbeiter beziehungsweise Facharbeiterin und 5 Stunden Helfer beziehungsweise Helferin auszuschreiben. Die Verrechnungssätze umfassen sämtliche Lohn- und Gehaltskosten, Nebenkosten, Zuschläge, lohnabhängige und sonstige Sozialkosten, Gemeinkosten, Wagnis und Gewinn.

Technische Ausführung

Die Gerüstarbeiten sind nach VOB Teil C, ATV DIN 18451, DIN EN 12811, den Allgemein Anerkannten Regeln der Technik sowie DGUV Information 201-011 und den Handlungsanleitungen für den Umgang mit Arbeits- und Schutzgerüsten auszuführen. Die Gerüstankerung ist vor der Leistungserfüllung fachkundig mit dem Auftraggeber oder seinem Vertreter abzustimmen. Gerüste sind mit Name und Telefonnummer der aufstellenden Firma sowie flächenbezogenem Nutzungsgewicht zu kennzeichnen und freizugeben. Metallgerüste sind gegen statische Aufladung zu erden, Bohlen und Abdeckungen gegen Verschieben zu sichern, technische Mindestabstände zur Wand einzuhalten und die beiden Toröffnungen im vollen Öffnungsquerschnitt freizuhalten. Schäden an der Fassade beim Abrüsten sind der Objektüberwachung schriftlich anzuzeigen.

Baustellenorganisation

Die Baustelleneinrichtung ist überwiegend auf dem Gelände oder unmittelbar daneben herzurichten und der Baustellenbereich mit Bauzaun abzugrenzen. Baufahrzeuge sind im gekennzeichneten Bereich zu parken. Materiallieferungen sind vorab beim Nutzer anzumelden. Der Zugang erfolgt über das Zufahrtstor an der Wittensteinstraße; für die Ausführungsdauer wird ein Dongle zur Betätigung von Zufahrtstor und Zugangstür bereitgestellt. Die reguläre Arbeitszeit ist Montag bis Freitag von 06:00 bis 18:00 Uhr. Bautagebuch ist zu führen und in regelmäßigen Abständen, spätestens mit Abschlagsrechnungen, vorzulegen. Baubesprechungen sind nach Aufforderung durch die Objektüberwachung zu besuchen. Mindestens ein deutschsprachiger Ansprechpartner ist vor Ort zu stellen. Alle auf dem Gelände tätigen Mitarbeiter sind vor Arbeitsaufnahme einmalig zu prüfen und beim Nutzer anzumelden.

Zugang zum Polizeipräsidium und Sicherheitsüberprüfung

Vor Aufnahme der Tätigkeit ist für die eingesetzten Planer und Baustellenmitarbeiter die Sicherheitsüberprüfung durch das Polizeipräsidium Wuppertal sicherzustellen. Ohne Freigabe darf keine Tätigkeit aufgenommen werden. Die Vorlage zur Ankündigung der Arbeiten ist auszufüllen und die schriftliche Genehmigung vor Tätigkeitsbeginn einzuholen. Die im Projekt geltenden An- und Abmelde-, Ausweis-, Arbeitskarten-, Verschwiegenheits- und Brandschutzregeln sind zu beachten.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Präqualifikation

Präqualifizierte Unternehmen weisen ihre Eignung durch die Eintragung in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. nach. Die dort hinterlegten Informationen müssen den konkreten Auftrag grundsätzlich abdecken. Zusätzliche Nachweise können verlangt werden, wenn sie den Auftrag nicht abdecken. Bei Zweifeln können Nachweise zu Nachunternehmen oder anderen Unternehmen verlangt werden.

Eigenerklärung für nicht präqualifizierte Unternehmen

Nicht präqualifizierte Unternehmen reichen die ausgefüllte Eigenerklärung zur Eignung nach Formblatt 124 oder die Einheitliche Europäische Eigenerklärung ein. Bei Einsatz von Nachunternehmen sind deren Eigenerklärungen ebenfalls vorzulegen; bei präqualifizierten Nachunternehmern genügt die PQ-Nummer. Bei Auswahl in die engere Wahl werden die Eigenerklärungen durch Bescheinigungen zuständiger Stellen bestätigt. Nicht deutschsprachige Bescheinigungen sind mit deutscher Übersetzung einzureichen.

Vergleichbare Geschäftstätigkeit und Umsatz

Zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe ist eine mindestens dreijährige vergleichbare Geschäftstätigkeit zu den ausgeschriebenen Leistungen nachzuweisen. Der Umsatz der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre ist für Bauleistungen und vergleichbare Leistungen anzugeben; bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen ist der eigene Anteil einzubeziehen. Ein konkreter Mindestumsatz ist nicht festgelegt. Bei neu gegründeten Unternehmen bleibt die Nichtvorlage zurückliegender Umsatznachweise unschädlich, soweit keine Mindestanforderungen bestehen; andernfalls können geeignete alternative Nachweise erbracht werden.

Referenzen und Personal

Drei Referenznachweise sind vorzulegen. Zusätzlich ist die Zahl der in den letzten drei Jahren jahresdurchschnittlich eingesetzten Arbeitskräfte nach Lohngruppen und mit gesondert ausgewiesenem Leitungspersonal anzugeben. Die für die Ausführung erforderlichen Arbeitskräfte müssen zur Verfügung stehen. Bei jungen Unternehmen können einschlägige Erfahrungen und Qualifikationen der für die Ausführung vorgesehenen Personen anstelle unternehmensbezogener Referenzen berücksichtigt werden, wenn die tatsächliche Verfügbarkeit und die jeweilige Funktion nachgewiesen werden.

Persönliche und wirtschaftliche Situation

Je nach Eintragungspflicht und abhängig von der Abdeckung durch Präqualifikationsinformationen können Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug, Eintragung in die Handwerksrolle oder Handwerkskarte beziehungsweise bei der IHK, Freistellungsbescheinigung, Unbedenklichkeitsbescheinigungen von Berufsgenossenschaft, Sozialkasse und Finanzamt sowie Angaben zu einem Insolvenzplan vorgelegt werden. Erforderlich sind ferner Angaben zu Zuverlässigkeit und Ausschlussgründen, zur ordnungsgemäßen Zahlung von Steuern, Abgaben und Sozialversicherungsbeiträgen sowie die Bestätigung der Mitgliedschaft bei der Berufsgenossenschaft.

Fachliche Ausführungsanforderungen

Das Unternehmen muss die technischen und gerätespezifischen Anforderungen für Fassadengerüste nach DIN EN 12810-1 und DIN EN 12811-1 einschließlich Gerüststatik und Verankerung sowie die Montage von Konsolgerüsten unter Beachtung der Arbeitsschutz- und DGUV-Vorgaben erfüllen. Mindestens ein deutschsprachiger Ansprechpartner ist vor Ort zu stellen. Bei vereinbartem Formblatt 241 sind Berechtigungen und Nachweise für eine abweichende Verwertungs- oder Beseitigungslösung beizubringen.

Referenzprojekte
3 ReferenzenZeitraum: Die Aufforderung nennt die in den letzten drei Jahren erzielten Erfahrungen; das Eignungsformblatt verweist alternativ auf die letzten fünf Kalenderjahre beziehungsweise einen längeren in der Bekanntmachung genannten Zeitraum.Volumen: Kein Mindestauftragswert festgelegt.

Drei vergleichbare Referenznachweise. Je Nachweis sind Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, der mit eigenem Personal ausgeführte maßgebliche Leistungsumfang einschließlich Mengen, die durchschnittlich eingesetzten Arbeitnehmer, besondere technische und gerätespezifische Anforderungen, die Art der Baumaßnahme, die vertragliche Bindung, gegebenenfalls koordinierte Gewerke sowie die Bestätigung des Auftraggebers über die vertragsgemäße Ausführung anzugeben.

Bei präqualifizierten Unternehmen sind die Nachweise erforderlich, wenn die im Präqualifikationsverein hinterlegten Referenzen nach Art und Umfang nicht mit dem Auftrag vergleichbar sind. Bei jungen Unternehmen können einschlägige Erfahrungen und Qualifikationen der vorgesehenen Personen anstelle unternehmensbezogener Referenzen berücksichtigt werden, wenn frühere und vorgesehene Funktion sowie tatsächliche Verfügbarkeit nachgewiesen werden.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 13%4–10 · 44%11+ · 44%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 22 erledigt
Angebotsformulare und Preisunterlagen
Bepreistes Leistungsverzeichnis
Eignung und Referenzen
Unternehmensbezogene Unterlagen
Auf Anforderung nachzureichende Unterlagen
Elektronische Abgabe
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW Düsseldorf
Anschrift
Düsseldorf
Ort
42285 Wuppertal, Nordrhein-Westfalen
Kategorie
Nordrhein-Westfalen
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
www.blb.nrw.de ↗

Erfüllungsort

Ort der Leistung
42285 Wuppertal
Nordrhein-Westfalen

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