BLB NRW D/Wuppertal(WE1612)/PPW Neubau KTU Halle,VE05 Gerüstarbeiten 065-26-00332
Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenÖffentliche Ausschreibung der Gerüstarbeiten für den Neubau der KTU Halle des Polizeipräsidiums Wuppertal, Vergabenummer 065-26-00332.
Die Leistung umfasst Aufbau, 24-wöchige Gebrauchsüberlassung und Abbau eines längenorientierten Fassaden-Standgerüsts sowie Aufbau, Überlassung und Abbau von zwei Gerüstüberbrückungen. Hinzu kommen Stundenlohnleistungen für Fachkräfte und Helfer.
Angebote sind ausschließlich elektronisch in Textform über den Vergabemarktplatz NRW einzureichen. Nebenangebote sind nicht zugelassen; mehrere Hauptangebote sind möglich.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Zuschlagskriterium Preis100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt; berücksichtigt werden insbesondere Nachlässe sowie Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenFassaden-Standgerüst
Aufbau von 403,5 m² längenorientiertem Fassaden-Standgerüst als Arbeitsgerüst nach DIN EN 12810-1 und DIN EN 12811-1. Lastklasse 3 mit 2 kN/m², Breitenklasse SW06 und Höhenklasse H1; alle Gerüstlagen werden genutzt. Die Höhe der obersten Gerüstlage beträgt 8 m. Das Gerüst wird in drei zeitlich gestaffelten Höhenabschnitten errichtet, in der Betontragkonstruktion verankert und gemäß Ausführungsplanung ausgeführt. Stell- und Ausgleichsrahmen sowie Aufstellung auf belastbaren Lastverteilern sind einzurechnen.
Gebrauchsüberlassung und Abbau des Fassadengerüsts
Das Fassadengerüst wird für 9.684 m²Wo beziehungsweise rechnerisch 403,5 m² über 24 Wochen zur Gebrauchsüberlassung bereitgestellt. Nach der Nutzung erfolgt der Abbau der 403,5 m² mit demselben Gerüstsystem und denselben technischen Anforderungen.
Gerüstüberbrückungen
Aufbau von zwei Überbrückungen mit Systemgitterträgern über den Eingängen. Die überbrückte Spannweite beträgt 5 bis 6 m, die Höhe über Standfläche bis 4 m. Der Gerüstbelag in Überbrückungshöhe ist enthalten. Die Gebrauchsüberlassung beträgt 48 StWo, rechnerisch zwei Stück über 24 Wochen; anschließend erfolgt der Abbau der zwei Überbrückungen.
Stundenlohnleistungen
Zusätzlich sind 5 Stunden Facharbeiter beziehungsweise Facharbeiterin und 5 Stunden Helfer beziehungsweise Helferin auszuschreiben. Die Verrechnungssätze umfassen sämtliche Lohn- und Gehaltskosten, Nebenkosten, Zuschläge, lohnabhängige und sonstige Sozialkosten, Gemeinkosten, Wagnis und Gewinn.
Technische Ausführung
Die Gerüstarbeiten sind nach VOB Teil C, ATV DIN 18451, DIN EN 12811, den Allgemein Anerkannten Regeln der Technik sowie DGUV Information 201-011 und den Handlungsanleitungen für den Umgang mit Arbeits- und Schutzgerüsten auszuführen. Die Gerüstankerung ist vor der Leistungserfüllung fachkundig mit dem Auftraggeber oder seinem Vertreter abzustimmen. Gerüste sind mit Name und Telefonnummer der aufstellenden Firma sowie flächenbezogenem Nutzungsgewicht zu kennzeichnen und freizugeben. Metallgerüste sind gegen statische Aufladung zu erden, Bohlen und Abdeckungen gegen Verschieben zu sichern, technische Mindestabstände zur Wand einzuhalten und die beiden Toröffnungen im vollen Öffnungsquerschnitt freizuhalten. Schäden an der Fassade beim Abrüsten sind der Objektüberwachung schriftlich anzuzeigen.
Baustellenorganisation
Die Baustelleneinrichtung ist überwiegend auf dem Gelände oder unmittelbar daneben herzurichten und der Baustellenbereich mit Bauzaun abzugrenzen. Baufahrzeuge sind im gekennzeichneten Bereich zu parken. Materiallieferungen sind vorab beim Nutzer anzumelden. Der Zugang erfolgt über das Zufahrtstor an der Wittensteinstraße; für die Ausführungsdauer wird ein Dongle zur Betätigung von Zufahrtstor und Zugangstür bereitgestellt. Die reguläre Arbeitszeit ist Montag bis Freitag von 06:00 bis 18:00 Uhr. Bautagebuch ist zu führen und in regelmäßigen Abständen, spätestens mit Abschlagsrechnungen, vorzulegen. Baubesprechungen sind nach Aufforderung durch die Objektüberwachung zu besuchen. Mindestens ein deutschsprachiger Ansprechpartner ist vor Ort zu stellen. Alle auf dem Gelände tätigen Mitarbeiter sind vor Arbeitsaufnahme einmalig zu prüfen und beim Nutzer anzumelden.
Zugang zum Polizeipräsidium und Sicherheitsüberprüfung
Vor Aufnahme der Tätigkeit ist für die eingesetzten Planer und Baustellenmitarbeiter die Sicherheitsüberprüfung durch das Polizeipräsidium Wuppertal sicherzustellen. Ohne Freigabe darf keine Tätigkeit aufgenommen werden. Die Vorlage zur Ankündigung der Arbeiten ist auszufüllen und die schriftliche Genehmigung vor Tätigkeitsbeginn einzuholen. Die im Projekt geltenden An- und Abmelde-, Ausweis-, Arbeitskarten-, Verschwiegenheits- und Brandschutzregeln sind zu beachten.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenPräqualifikation
Präqualifizierte Unternehmen weisen ihre Eignung durch die Eintragung in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. nach. Die dort hinterlegten Informationen müssen den konkreten Auftrag grundsätzlich abdecken. Zusätzliche Nachweise können verlangt werden, wenn sie den Auftrag nicht abdecken. Bei Zweifeln können Nachweise zu Nachunternehmen oder anderen Unternehmen verlangt werden.
Eigenerklärung für nicht präqualifizierte Unternehmen
Nicht präqualifizierte Unternehmen reichen die ausgefüllte Eigenerklärung zur Eignung nach Formblatt 124 oder die Einheitliche Europäische Eigenerklärung ein. Bei Einsatz von Nachunternehmen sind deren Eigenerklärungen ebenfalls vorzulegen; bei präqualifizierten Nachunternehmern genügt die PQ-Nummer. Bei Auswahl in die engere Wahl werden die Eigenerklärungen durch Bescheinigungen zuständiger Stellen bestätigt. Nicht deutschsprachige Bescheinigungen sind mit deutscher Übersetzung einzureichen.
Vergleichbare Geschäftstätigkeit und Umsatz
Zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe ist eine mindestens dreijährige vergleichbare Geschäftstätigkeit zu den ausgeschriebenen Leistungen nachzuweisen. Der Umsatz der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre ist für Bauleistungen und vergleichbare Leistungen anzugeben; bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen ist der eigene Anteil einzubeziehen. Ein konkreter Mindestumsatz ist nicht festgelegt. Bei neu gegründeten Unternehmen bleibt die Nichtvorlage zurückliegender Umsatznachweise unschädlich, soweit keine Mindestanforderungen bestehen; andernfalls können geeignete alternative Nachweise erbracht werden.
Referenzen und Personal
Drei Referenznachweise sind vorzulegen. Zusätzlich ist die Zahl der in den letzten drei Jahren jahresdurchschnittlich eingesetzten Arbeitskräfte nach Lohngruppen und mit gesondert ausgewiesenem Leitungspersonal anzugeben. Die für die Ausführung erforderlichen Arbeitskräfte müssen zur Verfügung stehen. Bei jungen Unternehmen können einschlägige Erfahrungen und Qualifikationen der für die Ausführung vorgesehenen Personen anstelle unternehmensbezogener Referenzen berücksichtigt werden, wenn die tatsächliche Verfügbarkeit und die jeweilige Funktion nachgewiesen werden.
Persönliche und wirtschaftliche Situation
Je nach Eintragungspflicht und abhängig von der Abdeckung durch Präqualifikationsinformationen können Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug, Eintragung in die Handwerksrolle oder Handwerkskarte beziehungsweise bei der IHK, Freistellungsbescheinigung, Unbedenklichkeitsbescheinigungen von Berufsgenossenschaft, Sozialkasse und Finanzamt sowie Angaben zu einem Insolvenzplan vorgelegt werden. Erforderlich sind ferner Angaben zu Zuverlässigkeit und Ausschlussgründen, zur ordnungsgemäßen Zahlung von Steuern, Abgaben und Sozialversicherungsbeiträgen sowie die Bestätigung der Mitgliedschaft bei der Berufsgenossenschaft.
Fachliche Ausführungsanforderungen
Das Unternehmen muss die technischen und gerätespezifischen Anforderungen für Fassadengerüste nach DIN EN 12810-1 und DIN EN 12811-1 einschließlich Gerüststatik und Verankerung sowie die Montage von Konsolgerüsten unter Beachtung der Arbeitsschutz- und DGUV-Vorgaben erfüllen. Mindestens ein deutschsprachiger Ansprechpartner ist vor Ort zu stellen. Bei vereinbartem Formblatt 241 sind Berechtigungen und Nachweise für eine abweichende Verwertungs- oder Beseitigungslösung beizubringen.
Drei vergleichbare Referenznachweise. Je Nachweis sind Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, der mit eigenem Personal ausgeführte maßgebliche Leistungsumfang einschließlich Mengen, die durchschnittlich eingesetzten Arbeitnehmer, besondere technische und gerätespezifische Anforderungen, die Art der Baumaßnahme, die vertragliche Bindung, gegebenenfalls koordinierte Gewerke sowie die Bestätigung des Auftraggebers über die vertragsgemäße Ausführung anzugeben.
Bei präqualifizierten Unternehmen sind die Nachweise erforderlich, wenn die im Präqualifikationsverein hinterlegten Referenzen nach Art und Umfang nicht mit dem Auftrag vergleichbar sind. Bei jungen Unternehmen können einschlägige Erfahrungen und Qualifikationen der vorgesehenen Personen anstelle unternehmensbezogener Referenzen berücksichtigt werden, wenn frühere und vorgesehene Funktion sowie tatsächliche Verfügbarkeit nachgewiesen werden.
Wettbewerb & Angebotsprognose
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