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BLB NRW Duisburg / Oberhausen / Polizeiwache Sterkrade / Teilabbruch und Maurerarbeiten / 020-26-00279

Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW Duisburg46145 Oberhausen, Nordrhein-WestfalenVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Öffentliche Ausschreibung für Teilabbruch- und Maurerarbeiten an der Polizeiwache Oberhausen Sterkrade, Wilhelmplatz 2.

Die Arbeiten umfassen den kontrollierten Rückbau im Kellergeschoss von Gebäude A, am rückzubauenden Werkstatt-Anbau von Gebäude B und an der Einfriedung sowie anschließende Maurer-, Abdichtungs- und Verfüllungsarbeiten. Der Abbruchstoff ist aufzunehmen, zu transportieren und ordnungsgemäß zu verwerten oder zu entsorgen.

Die Leistung wird als ein zusammenhängendes Vergabeverfahren ohne Losaufteilung ausgeschrieben. Angebote sind ausschließlich elektronisch bis zum 19.11.2026 um 10:00 Uhr einzureichen. Die Ausführung beginnt am 10.02.2027 und soll in KW 26/2027 abnahmereif abgeschlossen sein.

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Angebotsfrist: 19. November 2026
Termin / FristOKT2026NOVDEZJAN2027FEBMÄRAPRMAIJUNJUL
Versendung Aufforderung22. Okt. 2026
Veröffentlichung23. Okt. 2026
Bieterfragen-Frist11. Nov. 2026
Angebotsfrist19. Nov. 2026
Angebotsöffnung19. Nov. 2026
Bindefrist18. Dez. 2026
Ausführungsbeginn10. Feb. 2027
Vertragslaufzeit10. Feb. – 2. Juli 2027
Vertragsende2. Juli 2027
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabe

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Preis100%

    Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt; maßgeblich sind die nachgerechneten Angebotssummen unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten.

KI-Hinweis: Die reine Preiswertung ist im Formblatt 211 ausdrücklich angekreuzt und wird durch die Bekanntmachung 'Niedrigster Preis' bestätigt.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Baustelleneinrichtung und Organisation

Eigene Baustelleneinrichtung für die Abbrucharbeiten herstellen, vorhalten und auf Aufforderung zurückbauen; vorgesehen sind zwei Monate Vorhaltung.Baustrom- und Bauwasseranschlüsse herstellen, betreiben, vorhalten und zurückbauen; beide Anschlüsse sind zwei Monate vorzuhalten.20 Stunden Stillstand des Baustellenpersonals einplanen.Vormauerziegel bemustern; auf Verlangen eine Musterfläche bis 1,0 m² erstellen und die Ausführung erst nach schriftlicher Freigabe beginnen.Bautagebuch führen und wöchentliche Arbeitsberichte mit Personal, Stunden, Arbeiten, Witterung, Baufortschritt und besonderen Vorkommnissen vorlegen.Eine ständig anwesende, deutschsprachig kommunikationsfähige und weisungsbefugte Person bereitstellen, an Baustellenbesprechungen teilnehmen und die Protokolle beachten.Anlieferungen mindestens drei Werktage vorher über die Baulogistik anmelden; Transporte ebenfalls über das Online-Portal anmelden.Wiegescheine, Entsorgungsnachweise und Fotodokumentation zusammenstellen und übergeben.Ein etwa zwei Monate langer Stillstand nach dem ersten Abbruchabschnitt sowie die daraus folgende Vorhaltung einpreisen.

Abbruch und Demontage in Gebäude A

Zwei beschichtete Stahltüren einschließlich Zarge und Beschlag zurückbauen.Stahlfenster und Stahlfensterelemente einschließlich Blendrahmen, Füllung und Verglasung sowie ein verzinktes Lüftungsgitter zurückbauen.Eine Stahlbetontreppe mit 5 m³ Volumen und eine Stahlbeton-Stützwand mit 2,362 m³ Volumen erschütterungsarm abbrechen.6,6 m Stahlgeländer, 9,6 m Stahlhandlauf, sieben Kalksandstein-Lichtschächte, sechs verzinkte Gitterroste, einen Bodenablauf und einen Lüftungskanal beziehungsweise -schacht zurückbauen.Schräge Mauerwerksflächen im Bereich ehemaliger Lichtschächte und Kelleröffnungen für das spätere Zumauern vorbereiten; hierfür sind 1,92 m² vorgesehen.

Sicherung und temporäre Verschlüsse

Schutzeländer an der Außentreppe über 8,8 m einrichten, räumen und vier Monate vorhalten.Schutzeländer an der Südseite und im Anbaubereich über 40,6 m einrichten, räumen und zwei Monate vorhalten.9,92 m² Wandöffnungen mit einem standsicheren, witterungsgeschützten OSB-Verschluss schließen, fünf Monate vorhalten und später zurückbauen.Absturzsicherungen während der gesamten Arbeiten standsicher und aufrecht erhalten.

Maurerarbeiten und Abdichtung in Gebäude A

Fenster- und Türöffnungen im Kellergeschoss mit Kalksandstein beziehungsweise Vormauerziegeln in verschiedenen Wandstärken schließen.Mauerwerk nach Bemusterung und unter Beachtung des Denkmalschutzes ausführen; die Mauerwerksdicke richtet sich nach dem Bestand.Edelstahl-Spiralanker gemäß Statik einbauen: 78 Anker bei Fensterausmauerungen sowie 160 Anker bei Tür- und Lichtschachtausmauerungen. Bei Fensteröffnungen grundsätzlich mindestens drei Anker je Seite und in jeder zweiten Lagerfuge; bei Tür- und Lichtschachtöffnungen in der unteren Hälfte je Seite und in jeder Lagerfuge grundsätzlich mindestens 20 Anker.Die vorhandene Luftschicht von 3 cm im zweischaligen Mauerwerk beachten.Außenwände reinigen und untergrundausgleichen, anschließend zweilagige PMBC/KMB-Beschichtung mit systemzugehöriger Grundierung, Kratzspachtelung, Verstärkungseinlage und mindestens 3 mm Trockenschichtdicke ausführen.17,46 m² Außenwandfläche beschichten und 9 m² Sperrputz aufbringen.

Rückbau Gebäude B und Verfüllung

Den Anbau fachgerecht vom unmittelbar angrenzenden, denkmalgeschützten Bestandsgebäude trennen und den Bestand gegen Beschädigung und Witterung schützen; der betroffene Bereich ist 8,7 m × 3,00 m groß.Eine Stahlbetondecke mit 5 m³, eine Kalksandstein-Innenwand mit 1,05 m³, eine Außenwand aus Mauerziegel mit 3,692 m³, eine Kalksandstein-Außenwand mit 5,618 m³, eine Stahltür, eine Stahlbeton-Bodenplatte mit 20 m² und ein Streifenfundament mit 3,4 m³ abbrechen.20 m³ sickerfähiges Sand-Kies-Gemisch einbauen und verdichten.10,56 m² Außenwandfläche mit PMBC/KMB-Beschichtung abdichten.

Außenanlagen und Abfallwirtschaft

6,45 m² Ziegel-Einfriedungsmauer kontrolliert zurückbauen; der freistehende Abschnitt ist etwa 2,58 m lang und 2,50 m hoch.Den Rückbau erst nach ausdrücklicher Freigabe durch die Bauleitung sowie denkmal- beziehungsweise genehmigungsrechtlicher Freigabe beginnen.Wiederverwendbare Ziegel möglichst unbeschädigt bergen, reinigen, sortieren und für einen späteren Wiedereinbau lagern; nicht wiederverwendbares Material getrennt verwerten oder entsorgen.Abbruchstoffe aufnehmen, verladen und transportieren; der Transportweg beträgt grundsätzlich bis 10 km.Bau- und Abbruchabfälle getrennt erfassen und halten, ordnungsgemäß verwerten oder beseitigen und die erforderlichen Entsorgungsnachweise führen.Erdreich und Aushub wegen möglicher Kampfmittel nur schichtweise und nach Freigabe durch die zuständige Fachkraft ausheben; die Schichtdicke soll maximal 0,50 m betragen.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Allgemeine Eignung und Präqualifikation

Präqualifizierte Unternehmen weisen ihre Eignung durch die Eintragung im Präqualifikationsverzeichnis des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. nach.Nicht präqualifizierte Unternehmen legen die ausgefüllte Eigenerklärung zur Eignung, VVB 124, oder die Einheitliche Europäische Eigenerklärung mit dem Angebot vor.Bei präqualifizierten Unternehmen sind Eigenerklärungen undbesondere Nachweise nachzureichen, wenn die PQ-Angaben die Eignung für den konkreten Auftrag nicht belegen.Bei engerer Wahl sind die Eigenerklärungen auf gesondertes Verlangen durch die darin genannten Bescheinigungen zu bestätigen.Zertifikate und Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, sind mit deutscher Übersetzung vorzulegen.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Der Umsatz der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre ist anzugeben.Er muss sich auf Bauleistungen und andere Leistungen beziehen, die mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbar sind.Bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen ist der eigene Anteil einzubeziehen.Ein Mindestumsatz ist nicht festgelegt.Bei neu gegründeten Unternehmen darf der fehlende Umsatznachweis unschädlich sein, sofern keine Mindestanforderungen festgesetzt sind.

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Drei Referenznachweise mit den geforderten Einzelangaben sind vorzulegen, soweit die PQ-Referenzen nicht in Art und Umfang vergleichbar sind.Die Zahl der in den letzten drei Jahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte ist nach Lohngruppen gegliedert und mit gesondert ausgewiesenem Leitungspersonal anzugeben.Für nicht präqualifizierte Unternehmen erfolgt die Prüfung zunächst anhand der Eigenerklärungen und weiterer Informationen der Baudurchführenden Ebene.Bei Zweifeln können Eignungsnachweise auch für Nachunternehmer oder andere eingesetzte Unternehmen angefordert werden.

Persönliche Lage und Zuverlässigkeit

Je nach Eintragungspflicht sind Handwerksrollen- beziehungsweise Handwerkskarten- oder IHK-Eintragung, Gewerbeanmeldung und Handelsregisterauszug vorzulegen.Die Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG, die qualifizierte Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft, eine Unbedenklichkeitsbescheinigung der Sozialkasse beziehungsweise Negativbescheinigung und eine Bescheinigung des Finanzamts in Steuersachen können angefordert werden.Ein rechtskräftig bestätigter Insolvenzplan ist vorzulegen, falls ein Insolvenzplan erklärt wurde.Mit VVB 521 ist zu erklären, dass keine relevanten straf- und haftungsrechtlichen sowie sonstigen Ausschlussgründe vorliegen; gegebenenfalls sind Nachweise zur Selbstreinigung beizufügen.Das Unternehmen muss die für die Leistungsausführung erforderlichen Arbeitskräfte tatsächlich zur Verfügung haben.

Nachunternehmer und Bietergemeinschaften

Bei Vergabe von Teilleistungen an Nachunternehmer ist das Verzeichnis der Nachunternehmerleistungen vorzulegen.Nachunternehmer müssen grundsätzlich präqualifiziert sein oder die Voraussetzungen für die Präqualifikation erfüllen.Für Nachunternehmer sind Eigenerklärungen auf gesondertes Verlangen abzugeben; bei präqualifizierten Nachunternehmern genügt die PQ-Nummer.Bietergemeinschaften haben mit VVB 234 alle Mitglieder, deren USt-IDs und den bevollmächtigten Vertreter zu erklären; sie haften gesamtschuldnerisch.Für jedes Hauptangebot einer Bietergemeinschaft ist VVB 234 gesondert vorzulegen.

Newcomer-Regelung

Bei neu gegründeten Unternehmen können einschlägige Erfahrungen und Qualifikationen der für die Ausführung vorgesehenen Personen anstelle von unternehmensbezogenen Referenzen berücksichtigt werden.Die tatsächliche Verfügbarkeit, die Funktion bei der Referenzleistung und die vorgesehene Funktion bei der Auftragsausführung sind nachzuweisen.Bei neu gegründeten Unternehmen bleibt das Fehlen zurückliegender Nachweise unschädlich, soweit keine entsprechenden Mindestanforderungen festgesetzt wurden.

Operative Ausführungsanforderungen

Der Auftragnehmer muss die örtlichen Verhältnisse, Zugänglichkeit, Platzverhältnisse und Abweichungen zwischen Plan und Bestand eigenverantwortlich prüfen.Erforderlich sind eine eigene Baustelleneinrichtung, geeignete Abbruchgeräte und Maßnahmen für den Schutz erhaltungswürdiger und denkmalgeschützter Bausubstanz.Die Durchführung von Abbruch, Trennung, Sicherung, Transport und Entsorgung sowie die Einhaltung von Arbeitsschutz-, Unfallverhütungs-, Denkmalschutz- und Entsorgungsvorgaben müssen gewährleistet sein.Ein verantwortlicher Vertreter für die Vertragsabwicklung, eine durchgehend deutschsprachig kommunikationsfähige Person sowie die Führung von Bautagebuch, Wochenberichten und Fotodokumentation sind sicherzustellen.
Referenzprojekte
3 ReferenzenZeitraum: Vergleichbare Leistungen aus den letzten fünf Kalenderjahren beziehungsweise dem in der Bekanntmachung genannten Zeitraum; der längere Zeitraum ist maßgeblich. Für die drei Referenzen ist jeweils der Ausführungszeitraum anzugeben.Volumen: Kein Mindestauftragswert festgelegt. anzugeben sind der eigene Leistungsumfang mit Mengen und die durchschnittlich eingesetzte Arbeitnehmerzahl.

Drei Nachweise über vergleichbare Teilabbruch- und Maurerarbeiten beziehungsweise vergleichbare Bauleistungen. Je Nachweis sind Ansprechpartner, Leistungsart, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, eigener Leistungsumfang einschließlich Mengen, durchschnittliche Arbeitnehmerzahl, besondere technische und gerätespezifische Anforderungen, Art der Baumaßnahme, vertragliche Bindung sowie gegebenenfalls koordinierte Gewerke anzugeben. Der Referenzauftraggeber muss die vertragsgemäße Ausführung bestätigen.

Art und Umfang der Referenzen müssen mit dem Auftragsgegenstand vergleichbar sein. Präqualifizierte Unternehmen müssen die Nachweise grundsätzlich nur vorlegen, wenn ihre hinterlegten PQ-Referenzen nicht vergleichbar sind. Newcomer können unter den genannten Voraussetzungen personenbezogene Erfahrungen und Qualifikationen anstelle von Unternehmensreferenzen nachweisen.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 12%4–10 · 50%11+ · 37%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 25 erledigt
Angebotsform und Preise
Eignung und Zuverlässigkeit
Nachunternehmer und Bietergemeinschaft
Auf Anforderung vorzulegende Unterlagen
Besondere Angebots- und Ausführungsanforderungen
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW Duisburg
Ort
46145 Oberhausen, Nordrhein-Westfalen
Kategorie
Nordrhein-Westfalen
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
46145 Oberhausen
Nordrhein-Westfalen

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