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Bodenbelagarbeiten (DIN 18 365)

Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, Oberfinanzdirektion Frankfurt am Main, Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen, Neubauleitung PEILangen, HessenVeröffentlicht:
Angebotsfrist: noch 21 Tage

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Kurzbeschreibung

Bei dieser Ausschreibung handelt es sich um eine öffentliche Ausschreibung für Bodenbelagsarbeiten im Rahmen der Neustrukturierung des Großgerätelabors IVD (Haus 7, Erdgeschoss) am Paul-Ehrlich-Institut in Langen (PLZ 63225).

Was ist zu tun?

Alte Fliesen entfernen, Untergrund reinigen, kugelstrahlen und ausgleichen.Ca. 200 m² neuen PVC-Bodenbelag (homogen, Klasse 34, z. B. Gerflor Mipolam Affinity, Farbton 4446 Blue Ocean) inkl. Sockelleisten, Übergangs- und Abschlussprofilen verlegen und verschweißen.Anschlussfugen mit labortauglichem Silikon abdichten.Anfallende Bauabfälle fachgerecht entsorgen (nicht schadstoffbelastet, AVV 170904).In zwei zeitversetzten Bauabschnitten arbeiten, da das Labor im Betrieb bleibt.

Wichtige Randbedingungen:

Zuschlag erfolgt nach niedrigstem Preis.Mindestens 1/3 der Leistung ist vom Bieter im eigenen Betrieb zu erbringen.Angebotsabgabe elektronisch über die Vergabeplattform, Frist 30.09.2026, 10:00 Uhr.
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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Noch 21 Tage bis zur Angebotsfrist — 30. September 2026
HEUTE
Termin / FristAUG2026SEPOKTNOV
Veröffentlichung31. Aug. 2026
Angebotsfrist30. Sep. 2026
Angebotsöffnung30. Sep. 2026
Bindefrist30. Sep. – 30. Okt. 2026
Mitarbeiteranmeldung PEIca. 30. Okt. 2026
Unterweisung Mitarbeiterca. 13. Nov. 2026
Estrich-Trocknungszeitca. 13. Nov. – 14. Nov. 2026
Vorabkoordination gefahrgeneigter Arbeitenca. 15. Nov. 2026
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Preis100%

    Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten.

KI-Hinweis: Das einzige Zuschlagskriterium ist der Preis (Wertungssumme); Mehrere Zuschlagskriterien gemäß Anlage 211 sind nicht angekreuzt, und es gelten nur die gesetzlichen Bonusregelungen für Werkstätten für Behinderte.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Vorbereitung des Untergrunds

In den Laborräumen 7.00.036–7.00.040 (Haus 7 Erdgeschoss) wird der vorhandene Fliesenboden auf einer Fläche von ca. 200 m² vollständig entfernt. Anschließend sind folgende Arbeitsschritte vorgesehen:

Reinigen und Grobschmutz laden/transportieren (nicht schadstoffbelastet)Kugelstrahlen und Absaugen mit ca. 3 mm AbtragVoranstrich mit EP-Grundierung (zwei Arbeitsgänge, Quarzsand-Abstreuung)Ausgleichen des Untergrunds mit gewebeverstärkter Ausgleichsmasse, Schichtdicke 15–20 mmSchließen von Scheinfugen/Rissen (ca. 50 m) mit 2K-Reaktionsharz und WellenverbindernFeuchtigkeitsmessungen nach DIN 18560-1 (CM-Verfahren, 6 Stück)Herstellen eines Schnellzementestrichs auf Dämmschicht (ca. 18 m², 70 mm, C35 F4, 24 h Trocknung unter Normklima 20 °C / 65 % rel. Feuchte)Feinspachtelung (3 mm) als vorbereitende Spachtelung für den PVC-Belag der Klasse 34

Verlegung des PVC-Bodenbelags

Auf ca. 200 m² wird ein homogener PVC-Belag der Klasse 34 (BFL-s1, 2 mm) verlegt. Der Belag wird vollflächig verlegt und mit belagkonformer Schweißschnur verschweißt.

Zusätzlich sind folgende Details auszuführen:

Sockelstreifen aus PVC, H 95–100 mm, mit Hohlkehle und Unterlagsprofil, mit dem Bodenbelag verschweißt (ca. 140 m)Aluminium-Eckformteile als Hohlkehlsockelleisten: Innenecken (45 St.), Außenecken (33 St.), Endkappen (4 St.) – jeweils H 95–100 mmAnschlussfugen mit elastischem Silikon-Dichtstoff (Fugenbreite bis 10 mm), labortauglich, desinfektionsmittel- und säurebeständig (ca. 15 m für Rahmen Stahl/Kunststoff, ca. 140 m für Rahmen PVC-U/Kunststoff)Anpassungen an aufgehende Bauteile (z. B. Türzargen, ca. 140 m), Rohrdurchführungen ≤5 cm (20 St.) und ≤10 cm (10 St.) sowie Aussparungen ≤100 cm² (5 St.) und 100–150 cm² (5 St.)Übergangs- und Abschlussprofile aus Edelstahl (je 2 St., B 40–45 mm, L 1,25 m)Ersteinpflege des Bodenbelags nach Pflegeempfehlung des Herstellers

Abfallentsorgung

Die anfallenden Bau- und Abbruchabfälle werden vom Auftragnehmer als Abfallerzeuger und -besitzer übernommen und fachgerecht entsorgt. Dies umfasst insbesondere:

Getrennte Erfassung und Bereitstellung der Abfälle auf der BaustelleVermeidung und Verwertung als Bemühenspflicht; nicht verwertbare Reste werden beseitigtEntsorgung von ca. 1 Tonne nicht gefährlichem, nicht schadstoffbelastetem Bauschutt (AVV 170904) in eigener Zuständigkeit; die Vergütung der Entsorgung ist in die Einheitspreise einzurechnenVorlage aller erforderlichen Entsorgungsnachweise gemäß Kreislaufwirtschaftsgesetz und NachweisverordnungAuf Verlangen der Vergabestelle: Nachweise zur Berechtigung der Verwertungs-/Beseitigungsanlage sowie ggf. Bestätigung der Abfallwirtschaftsbehörde

Stundenlohnarbeiten und Nebenleistungen

Für unvorhergesehene Leistungen sind Stundenlohnarbeiten vorgesehen:

Baufacharbeiter/-in Bodenbelagarbeiten: 12 hBauhelfer/-in Bodenbelagarbeiten: 12 h

Die Abrechnung erfolgt auf Grundlage des Stundenlohnzettels (täglich in zweifacher Ausfertigung).

In die Einheitspreise einzurechnen sind u. a.:

Einrichten und Räumen der Baustelle, tägliche ReinigungPolizeiliche Führungszeugnisse und Firmenausweise für die MitarbeiterBeantragung von Erlaubnisscheinen (z. B. feuergefährliche Arbeiten)Anträge auf Medienabschaltung (Trinkwasser, Heizung, Lüftung, Dampf, VE-Wasser, Druckluft, Strom)BMA-Melderkappen, Sozialunterkünfte, BaustellensauberkeitZugangserschwernisse (Zugang über Fassadenfenster ca. 1,75 × 1,70 m)Lärmbeschränkungen und eingeschränkte Arbeitszeiten

Baustellenorganisation und Arbeitszeiten (PEI)

Die Baumaßnahme wird in zwei zeitversetzten Bauabschnitten mit jeweils ca. 100 m² unter laufendem Betrieb des Paul-Ehrlich-Instituts ausgeführt. Der Baustellenzugang erfolgt ausschließlich über die Fassade (Fensteröffnung ca. 1,75 × 1,70 m).

Regelarbeitszeiten (nicht lärmintensive Arbeiten):

Mo–Do: 07:30–16:00 UhrFr: 07:30–14:30 Uhr

Lärmintensive Arbeiten sind ausschließlich außerhalb der Regelarbeitszeiten zulässig:

Mo–Do früh: 07:30–09:00 UhrMo–Do spät: 16:00–22:00 UhrFr früh: 07:30–09:00 UhrFr spät: 14:30–22:00 UhrSa: 07:30–18:00 Uhr

Weitere organisatorische Pflichten:

Tägliche An- und Abmeldung an der PforteUnterweisung aller Mitarbeiter durch das PEI vor Beginn der Arbeiten (ohne Unterweisung kein Einsatz)Erlaubnisschein für feuergefährliche Arbeiten vor Beginn beantragen und durch PEI genehmigen lassenMedienschaltanträge rechtzeitig vor Ausführung einreichenVorlage von Materialproben, Qualitätsnachweisen und Oberflächenmustern auf VerlangenBautagebuch / Tagesarbeitsberichte wöchentlich an die Bauleitung übergebenStundenlohnzettel arbeitstäglich in zweifacher AusfertigungVorabkoordination gefahrgeneigter Arbeiten mindestens 48 Stunden vor AusführungAusführungsunterlagen (Pläne und Leistungsbeschreibung) müssen vor Ort vorliegen

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Fachliche und persönliche Eignung

Vom Bieter werden folgende Eignungen erwartet (über Formblatt 124 Eigenerklärung zur Eignung bzw. PQ-Nummer/Einheitliche Europäische Eigenerklärung):

Eintragung in der Handwerksrolle (Handwerkskarte) bzw. bei der Industrie- und Handelskammer – oder Erklärung, dass keine Eintragung erforderlich istGewerbeanmeldung und ggf. HandelsregisterauszugMitgliedschaft in der zuständigen BerufsgenossenschaftNachweis der Fachkunde im Bereich Bodenbelagsarbeiten (Verlegung von PVC-homogenem Belag in Laborumgebung, Brandschutzanforderungen)Fähigkeit zur Einhaltung der strengen Sicherheits- und Verhaltensregeln des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI)Logistische Fähigkeit, den Baustellenzugang ausschließlich über das Fassadenfenster (ca. 1,75 × 1,70 m) zu organisierenArbeitszeitmanagement: lärmintensive Arbeiten ausschließlich außerhalb der Regelarbeitszeiten (Mo–Do 16:00–22:00, Fr 14:30–22:00, Sa 07:30–18:00)Normen- und Regelkonformität: Einhaltung der einschlägigen DIN-, EN- und ISO-Normen, VDE/VDI-Bestimmungen, HBO, Gentechnikgesetz sowie der PEI-VerhaltensregelnSprachliche Anforderung: mindestens ein fließend deutschsprechender Mitarbeiter muss ständig auf der Baustelle anwesend sein

Wirtschaftliche und finanzielle Eignung

Kein laufendes Insolvenzverfahren (Eröffnung mangels Masse abgelehnt oder Antrag auf Eröffnung gestellt) und keine Liquidation; bei zutreffendem Insolvenzverfahren ist ein rechtskräftig bestätigter Insolvenzplan vorzulegenKeine Ausschlussgründe nach § 6e EU VOB/AKeine Verurteilung in den letzten zwei Jahren wegen Verstößen, die zu einer Eintragung im Gewerbezentralregister führen (Freiheitsstrafe > 3 Monate, Geldstrafe > 90 Tagessätze, Geldbuße > 2.500 €); Selbstreinigungsmaßnahmen sind ggf. nachzuweisenUnbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkasse (soweit beitragspflichtig)Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamts bzw. Bescheinigung in SteuersachenFreistellungsbescheinigung nach § 48b EStGQualifizierte Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft mit Angabe der LohnsummenAb einer Auftragssumme von ≥ 30.000 € wird ein Gewerbezentralregisterauszug nach § 150a GewO angefordert

Leistungsfähigkeit und personelle Ressourcen

Mindestens ein Drittel (1/3) der Gesamtleistung muss vom Bieter im eigenen Betrieb erbracht werden (Eigenleistungsquote)Einsatz von Nachunternehmern, die vom Wettbewerb ausgeschlossen sind, ist unzulässig; die Eignung der Nachunternehmer ist gemäß Nr. 7 der Teilnahmebedingungen (Formblatt 212) nachzuweisenAngaben zu jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräften der letzten 3 Kalenderjahre, gegliedert nach Lohngruppen mit extra ausgewiesenem LeitungspersonalMitarbeiteranmeldung beim PEI zwei Wochen vor erstem Betreten mit Kopie gültiger PersonalausweiseAlle Mitarbeiter müssen an der PEI-Sicherheitsunterweisung teilnehmen (kein Einsatz ohne Unterweisung)

Referenzen

Im Formblatt 124 wird gefordert, dass das Unternehmen in den letzten fünf Kalenderjahren vergleichbare Leistungen ausgeführt hat. Referenznachweise werden nur auf Verlangen der Vergabestelle bei engerer Wahl vorgelegt – dann sind 3 Referenznachweise erforderlich, mit folgenden Mindestangaben:

AnsprechpartnerArt der ausgeführten LeistungAuftragssummeAusführungszeitraummaßgeblicher Leistungsumfang mit Mengenangaben (mit eigenem Personal erbracht)Zahl der durchschnittlich eingesetzten Arbeitnehmerbesondere technische/gerätespezifische Anforderungen bzw. Kurzbeschreibung der BaumaßnahmeArt der Baumaßnahme (Neubau, Umbau, Denkmal)vertragliche Bindung (Hauptauftragnehmer, ARGE-Partner, Nachunternehmer)ggf. koordinierte GewerkeBestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung
Referenzprojekte
3 Referenznachweise (auf Verlangen bei engerer Wahl) ReferenzenZeitraum: letzte fünf Kalenderjahre

Vergleichbare Bodenbelagsarbeiten (DIN 18 365); je Referenz: Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, maßgeblicher Leistungsumfang mit Mengenangaben, Zahl eingesetzter Arbeitnehmer, besondere technische/gerätespezifische Anforderungen, Art der Baumaßnahme, vertragliche Bindung (Hauptauftragnehmer/ARGE/Nachunternehmer), ggf. koordinierte Gewerke, Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 21%4–10 · 46%11+ · 33%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 21 erledigt
Angebotsformulare und Preisblätter
Eignungsnachweise
Nachunternehmer und Bietergemeinschaft
Baustellen- und Verhaltensregeln PEI
Abfall und Entsorgung
Unterlagen, die bei der Vergabestelle verbleiben (Formblätter 212, 216, Datenschutzerklärung)
Mit TendiGo
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, Oberfinanzdirektion Frankfurt am Main, Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen, Neubauleitung PEI
Anschrift
61231 Bad Nauheim
Ort
63225 Langen
Kategorie
Hessen
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
63225 Langen
Hessen

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