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BW 3 Brücke im Zuge der B 462 über die Rheintalbahn

Regierungspräsidium Karlsruhe, Referat 43 | Vergabekammer Baden-Württemberg | Regierungspräsidium Karlsruhe, Referat 41, Kompetenzzentrum Vergabe | Regierungspräsidium Karlsruhe, Referat 41, Kompetenzzentrum Vergabe | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)Rastatt, Baden-WürttembergVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Worum es geht:

Das Regierungspräsidium Karlsruhe (Referat 43) beauftragt im offenen Verfahren die Planung (Objektplanung Ingenieurbauwerke und Fachplanung Tragwerksplanung) für die Bundesstraßen-Brücke BW 3 über die Rheintalbahn bei Rastatt. Der Auftrag umfasst drei Teile:

Teilbauwerk Süd – Ersatzneubau der BrückeTeilbauwerk Nord – Neubau eines weiteren TeilbauwerksRückbau der bestehenden Brücke BW 7115 550 (Überführung der DB-Strecke 4000 bei Rastatt)

Es handelt sich also um reine Ingenieurleistungen – es wird nicht gebaut, sondern geplant. Geplant wird nach HOAI (Leistungsphasen 1–3 und 6), inklusive Rückbauplanung.

Was Bieter tun müssen:

Angebot bis 27.10.2026 um 10:00 Uhr über die Vergabeplattform des Landes Baden-Württemberg abgebenStandardisierte HVA F-StB-Formulare (Eigenerklärung zur Eignung, Angebotsschreiben, Honorarermittlung etc.) ausfüllenNachweis einer Referenz: Planung einer Straßenbrücke über eine Bahnstrecke, Honorarzone III, LPH 3 + 6, mind. 4 Mio. € anrechenbare Kosten, innerhalb der letzten 5 JahreBerufshaftpflicht (mind. 2 Mio. € Personen- und 2 Mio. € Sach-/Vermögensschäden) und Mindestjahresumsatz 200.000 € nachweisenEigenerklärung zu Russland-Sanktionen (EU-VO 2022/576) abgeben
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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Angebotsfrist: 27. Oktober 2026
Termin / FristSEP2026OKTNOVDEZJAN2027FEB
Aufforderung zur Angebotsabgabe16. Sep. 2026
Veröffentlichung25. Sep. 2026
Angebotsfrist27. Okt. 2026
Bindefristca. 27. Okt. 2026 – 27. Jan. 2027
Vertragslaufzeit1. Feb. 2027 – 30. Nov. 2028bis 2028
PlanfeststellungsbeschlussDatum offenBeschluss im Planfeststellungsverfahren wird in der 2. Jahreshälfte 2028 erwartet; genaues Datum nicht genannt.
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Honorar/Preis100%

    Angebotspreis als Wertungssumme (in EUR netto) aus der nachgerechneten Angebotssumme, normiert auf eine Punkteskala von 0 bis 5 Punkten.

Punkteskala 0 bis 5 Punkte für den Preis (Wertungssumme netto). 5 Punkte erhält das Angebot mit dem niedrigsten Preis, 0 Punkte ein fiktives Angebot mit dem 2,0-fachen des niedrigsten Preises. Alle Angebote mit höheren Preisen erhalten 0 Punkte. Dazwischen lineare Interpolation mit bis zu drei Nachkommastellen.

KI-Hinweis: Einziges Zuschlagskriterium ist der Preis mit 100 %, Bekanntmachung stimmt überein; die Punkteskala-Beschreibungen für qualitative Kriterien sind im Formular vorhanden, aber keine Kriterien sind angekreuzt.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Planungsgegenstand

BW 3 – Brücke im Zuge der B 462 über die Rheintalbahn bei Rastatt

Teilbauwerk Süd – ErsatzneubauTeilbauwerk Nord – Neubau eines weiteren TeilbauwerksBW 7115 550 ("B462; Ufg der DB-Strecke 4000 bei Rastatt") – Rückbau der bestehenden Brücke aus dem Jahr 1957 (Spannbetonhohlkörperplatte, Länge ca. 15,60 m, Brückenfläche ca. 203 m²)

Das Projekt ist Teil des vierstreifigen Ausbaus der B 462 mit Umbau der Anschlussstelle Rastatt-Nord an der A 5. Es liegt in den Gemarkungen Rastatt, Muggensturm und Ötigheim (Landkreis Rastatt, Baden-Württemberg). Die Maßnahme befindet sich in einem laufenden Planfeststellungsverfahren; die Offenlage wurde im Sommer 2026 abgeschlossen, der Planfeststellungsbeschluss wird in der 2. Jahreshälfte 2028 erwartet.

Objektplanung Ingenieurbauwerke (Leistungsphasen 1–3 und 6)

Zu erbringen gemäß RAB-ING für Neubau, Ersatzneubau und Rückbau:

LPH 1 – Grundlagenermittlung: Aufgabenstellung klären, Planungsrandbedingungen, Bestandsunterlagen (Bauwerksbuch/-akte, Unterlagen Dritter), öffentlich-rechtliche Randbedingungen, Schadstoffe, OrtsbesichtigungLPH 2 – Vorplanung: Variantenuntersuchung, Rückbaukonzept mit Bewertungsmatrix, Vorabstimmung mit Behörden, Kostenschätzung, Bauphasen- und BauzeitenplanLPH 3 – Entwurfsplanung: zeichnerische Darstellung der Rückbauphasen, Abbruch-/Entsorgungskonzept mit Abfallschlüsseln (LAGA), Koordination SiGeKo und Tragwerksplaner, Kostenberechnung, BauphasenplanLPH 6 – Vorbereitung der Vergabe: Mengenermittlung nach Einzelpositionen (STLK/RLK), Vergabeunterlagen, Leistungsverzeichnis, Besondere Vertragsbedingungen, Vergabevermerk, Zusammenstellung nach HVA B-StB

Besondere Leistungen u. a.: Erstellung Eisenbahnkreuzungsvereinbarung nach Vorgaben der Deutschen Bahn; Anmeldung von Sperrpausen (Gleissperrungen) bei der DB – 99 Stunden; Erdbebensicherung nach Eurocode 8 (Baugrund- und Erdbebengutachten liegen vor).

Fachplanung Tragwerksplanung (Leistungsphasen 1–6)

Grundleistungen gemäß HOAI § 51/§ 43 für BW 3 (Ersatzneubau + Neubau) sowie Tragwerksplanung-Rückbau für BW 7115 550:

LPH 1 (3 %) – Grundlagenermittlung, DokumentationLPH 2 (10 %) – Vorplanung, Tragwerkskonzept mit Varianten, Vorstatik, KostenschätzungLPH 3 (15 %) – Entwurfsplanung, Entwurfsstatik (Überbau, Unterbauten, Gründung), Bemessung, Mengen- und KostenermittlungLPH 4 (30 %) – Genehmigungsplanung, prüffähige statische Berechnung, Standsicherheitsnachweise, Positionspläne nach ZTV-INGLPH 5 (40 %) – Ausführungsplanung (Schal-, Bewehrungs-, Spanngliedführungs- und Stahlbaupläne, Stücklisten) nach ZTV-INGLPH 6 (2 %) – Vorbereitung der Vergabe, Mengenermittlung (Betonstahl, Spannstahl, Baustahl, Holz), Mitwirkung an Leistungsbeschreibung/LV

Besondere Leistungen u. a.: Ortsbesichtigung nach Nachrechnungsrichtlinie, Vergleichsberechnungen, Lastenplan, Machbarkeitsuntersuchung Bauwerksertüchtigung, Wirtschaftlichkeitsuntersuchung (RI-WI-BRÜ), Erdbebensicherung (EC 8), konstruktiver Brandschutz, statische Nachweise nach Nachrechnungsrichtlinie (Abschnitte 4.2, 12.8), Werkstattzeichnungen, Spannprotokolle, ingenieurtechnische Kontrolle der Ausführung (LPH 8), Dokumentation (LPH 9).

Rückbauplanung

Planung des Rückbaus der BW 7115 550 als Besondere Leistung in Anlehnung an LPH 1–3 und LPH 6 HOAI (Objektplanung Ingenieurbauwerk):

Variantenuntersuchung Rückbau (Verfahrenstechnik, Lärm-/Gesundheitsschutz, SiGeKo, Umwelt-/Naturschutz, Entsorgungskonzepte, Logistik, Bauzeit, Wirtschaftlichkeit)Entwurfsplanung mit zeichnerischer Darstellung der Rückbauphasen (Grundriss, Längs-/Querschnitt)Abbruch- und Entsorgungskonzept mit Abfallschlüsseln nach LAGA, Beachtung von KrWG, AVV, TRGSMengenermittlung nach Einzelpositionen (STLK/RLK)Vorbereitung der Vergabe der Rückbauarbeiten (Leistungsverzeichnis, Vergabeunterlagen nach HVA B-StB)

Die Rückbau-Tragwerksplanung umfasst LPH 1 (Grundlagenermittlung), LPH 2 (Vorplanung inkl. Variantenuntersuchung und statisch-konstruktiver Beratung), LPH 3 (Entwurfsplanung mit überschlägiger Statik, Mengenermittlung nach Baustoffen, Kostenberechnung) und LPH 6 (genaue Mengenermittlung getrennt nach Abbruch- und Behelfskonstruktionen, Leistungsbeschreibung nach HVA B-StB).

Liefer- und Formatanforderungen

Digitale Pläne: DWG + PDFBeschreibungen/Berechnungen: DOCX bzw. XLSXPräsentationen: PPTXDigitale Bestands-/Objektdaten: OKSTRA, IFC oder SHAPEAnalog: zusätzlich 1-fach kopierfähiger FarbausdruckGestaltung: normengerecht, farbig, mit Planzeichen, Legende und DIN-gerechter Faltung; Schriftfeld des Auftraggebers übernehmen; als 'Verfasser' unterzeichnenVollständiges Planpaket abgeben – Angebote auf Teilleistungen führen zum Ausschluss

Leistungen des Auftraggebers (nicht Bieterleistung)

Ausführungsplanung Straße, Grunderwerb, Vermessung, Baugrundgutachten (liegt vor: IBO Döbbelin · Bansbach PartG mbB, 25.05.2025), technische Ausrüstung, landschaftspflegerische Ausführungsplanung, Gewässerverlegung Federbach, Schadstoff-/Baustoff-/Bodenuntersuchungen, weitere Bauwerke im Zuge des B-462-Ausbaus.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung

Eintragung im Handelsregister oder Erklärung über Nicht-Verpflichtung zur EintragungZugehörigkeit zu einem Berufsregister (z. B. Berufsliste der Ingenieure/Architekten, Ingenieurkammer) gem. § 44 (1) VgVErklärung zur Insolvenzfreiheit und zum Nichtvorliegen eines Liquidationsverfahrens (gem. § 124 (1) Nr. 2 GWB)

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Berufshaftpflichtversicherung mit Mindestdeckungssummen: 2.000.000 EUR für Personenschäden und 2.000.000 EUR für Sach- und Vermögensschäden (gem. § 45 (4) Nr. 2 VgV)Mindestjahresumsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrags: 200.000 EUR netto im Mittel der letzten 3 Geschäftsjahre (gem. § 45 (4) Nr. 4 VgV)Erfüllung der Steuer- und Abgabenpflichten sowie Sozialversicherungsbeiträge (gem. § 123 (4) Nr. 1 GWB)

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Mindestens 2 Ingenieure als eigenes Fachpersonal; bei Bietergemeinschaften wird der Personalbestand kumuliert (gem. § 46 (3) Nr. 8 VgV)Durchschnittliche Arbeitskräfte der letzten 3 Geschäftsjahre, gegliedert nach Berufs-/Lohngruppen mit Führungskräften (gem. § 46 (3) Nr. 8 VgV)Benennung der Projektverantwortlichen (Koordinator + bis zu 3 Projektverantwortliche mit Stellvertretern) gemäß HVA-F-StB-FormularQualitätssicherungsmaßnahmen und technische Ausstattung (Geräte, Hardware/Software) auf Verlangen (gem. § 46 (3) Nr. 3 und 9 VgV)Qualifikation des Personals (Namen, Funktionen, Studiennachweise/Berufserfahrung) gem. § 46 (3) Nr. 2 und 6 VgV

Referenzen

Mindestens eine vergleichbare Referenz über Objektplanung Ingenieurbauwerk und Fachplanung Tragwerksplanung mit:

Honorarzone IIILeistungsphasen 3 und 6Anrechenbare Herstellkosten mind. 4 Mio. EUR nettoProjektart: Straßenbrücke über eine BahnstreckeInnerhalb der letzten 5 Jahre abgeschlossen (wertungsrelevanter Zeitraum ab Ende der Teilnahmefrist)

Im Eignungsformular können bis zu 3 oder mehr Referenzen mit Bezeichnung, Auftragswert und Auftraggeber angegeben werden. Bei enger Wahl sind bestätigte Referenzen nachzureichen.

Ausschlussgründe und Selbstreinigung

Keine schweren Verfehlungen gem. § 123 GWB sowie § 21 SchwarzArbG, AEntG, MiLoG (gem. § 123 (1), (4) Nr. 1 GWB, § 124 (2) GWB)Allgemeine Eignungserklärungen gemäß § 123 (1) Nr. 1–10 und § 123 (4) Nr. 1 sowie § 124 (1) Nr. 2 GWB im Vordruck 'Eigenerklärung zur Eignung'Keine Zugehörigkeit zum voreingenommenen Personenkreis nach § 124 (1) Nr. 6 GWBWettbewerbsregisterauszug wird ab Auftragssumme ≥ 30.000 EUR vom Auftraggeber angefordertFalls Ausschlussgründe vorliegen: Erklärung zu Selbstreinigungsmaßnahmen gem. § 125 GWB

Sanktionen (Russland-Bezug)

Pflicht-Eigenerklärung gem. Art. 5k VO (EU) 833/2014 i. d. F. von (EU) 2022/576 (BMWSB-Rundschreiben vom 14.04.2022):

Bieter selbst: keine russische Staatsangehörigkeit, keine Niederlassung in Russland, keine russischen Anteilsinhaber > 50 %, kein Handeln im Namen/auf Anweisung russischer Personen/UnternehmenUnterauftragnehmer/Lieferanten (sofern Leistungsanteil > 10 % des Auftragswerts): gleiche AnforderungenZusicherung: Während der gesamten Vertragslaufzeit dürfen keine sanktionierten Unternehmen eingesetzt werden

Verpflichtungserklärung Mindestentgelt

Verpflichtung zur Einhaltung der Mindestentgelt-Regelungen (Mindestlohn/Mindestentgelt nach Arbeitnehmerentsendegesetz o. ä.) – mit dem Angebot unterschrieben einzureichen.

Referenzprojekte
mindestens 1 (im Eignungsformular bis zu 3 oder mehr möglich) ReferenzenZeitraum: Innerhalb der letzten 5 Jahre, abgeschlossen (wertungsrelevanter Zeitraum ab Ende der Teilnahmefrist)Volumen: mind. 4.000.000 EUR netto anrechenbare Herstellkosten

Planung einer Straßenbrücke über eine Bahnstrecke (Leistungsbilder Objektplanung Ingenieurbauwerk und Fachplanung Tragwerksplanung), Honorarzone III, Leistungsphasen 3 und 6, anrechenbare Herstellkosten mind. 4 Mio. € netto

Vergleichbare Straßenbrücke über eine Bahnstrecke; auf Verlangen Bestätigung durch den Auftraggeber der Referenz

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 36%4–10 · 55%11+ · 10%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 27 erledigt
Pflichtformulare HVA F-StB (mit dem Angebot)
Referenzen und Eignungsnachweise
Auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle (Anlagen D)
Formale Anforderungen an die Planungsunterlagen
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Regierungspräsidium Karlsruhe, Referat 43 | Vergabekammer Baden-Württemberg | Regierungspräsidium Karlsruhe, Referat 41, Kompetenzzentrum Vergabe | Regierungspräsidium Karlsruhe, Referat 41, Kompetenzzentrum Vergabe | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Anschrift
76131 Karlsruhe
Ort
76437 Rastatt
Kategorie
Baden-Wuerttemberg
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
76437 Rastatt
Baden-Württemberg

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