Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Fachhochschule Potsdam beschafft ein professionelles CO2-Lasergravur- und Laserschneidsystem als zentrales Fertigungsgerät für ihre Hochschulwerkstatt. Es ersetzt ein bestehendes, nicht mehr ausreichendes System und soll im täglichen Lehr-, Forschungs- und Makerspace-Betrieb für Prototypen-, Modell- und Lehrmaterialfertigung sowie studentische Projekte und Abschlussarbeiten eingesetzt werden.
Was zu tun ist:
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis30%
Angebotspreis
- Zuverlässigkeit, Verfügbarkeit und Service20%
Hohe technische Verfügbarkeit, Herstellergarantie (mind. 2 Jahre), langfristige Ersatzteilversorgung, qualifizierter Herstellersupport, präventive Wartung, definierte Reaktionszeiten, Unterstützung bei Fehlerdiagnose und Störungsbeseitigung, Minimierung ungeplanter Stillstandszeiten
- Technische Leistungsfähigkeit und Produktivität25%
Laserleistung, Bearbeitungsgeschwindigkeit, Beschleunigung, Wiederholgenauigkeit, motorisierte Z-Achse, Prozesssicherheit und produktiver Dauerbetrieb
- Bedienbarkeit, Software und Eignung für den Lehrbetrieb15%
Intuitive Bedienung durch wechselnde Nutzergruppen, professionelle Software zur Jobverwaltung, deutsche Benutzeroberfläche, Eignung für Studierende mit unterschiedlichem Erfahrungsstand
- Nachhaltigkeit und langfristige Wirtschaftlichkeit10%
Laufende Betriebskosten, Verfügbarkeit von Verschleiß- und Ersatzteilen, planbarer und wirtschaftlicher Betrieb über die gesamte Nutzungsdauer
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenEinsatzbereich und Zweck
Das System wird als zentrales Laserschneid- und Graviersystem in der Hochschulwerkstatt der Fachhochschule Potsdam eingesetzt und löst das bisherige, als unzureichend bewertete Gerät ab. Es dient:
Das neue Gerät soll hochfrequentiert im Dauerbetrieb laufen, das Altgerät wird Reserve. Erfüllungsort ist die Fachhochschule Potsdam, Kiepenheuerallee 5, 14469 Potsdam.
Liefer- und Leistungsumfang
Geliefert werden muss mindestens:
Technische Mindestanforderungen
Das angebotene System muss folgende technische Mindestanforderungen erfüllen:
Termine und Lieferfristen
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenPersönliche Lage und Ausschlussgründe
Der Bieter darf keine Ausschlussgründe nach §§ 123 und 124 GWB aufweisen. Dies umfasst insbesondere:
Nachzuweisen über die Eigenerklärung Ausschlussgründe (Formular 4.1), eigenhändig unterzeichnet und mit dem Angebot einzureichen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Der Bieter muss seine wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit nachweisen. Der Nachweis erfolgt mittels Eigenerklärung. Auf Verlangen sind weitere Nachweise vorzulegen.
Eintragung und Berufsausübung
Der Bieter muss nachweisen, dass er im Berufs- oder Handelsregister des Sitzstaates eingetragen ist oder seine Berufsausübung anderweitig rechtmäßig ausüben darf. Der Nachweis erfolgt mittels Eigenerklärung.
Brandenburgisches Vergabegesetz – Mindestanforderungen
Der Bieter muss die Vereinbarung zur Einhaltung der Mindestanforderungen nach dem Brandenburgischen Vergabegesetz (Formular 5.3) unterzeichnen. Damit verpflichtet er sich unter anderem:
Verstöße können mit Vertragsstrafen von bis zu 1 % der Auftragssumme (max. 25.000 €) pro Fall, insgesamt max. 5 % (max. 250.000 €), sowie einer Auftragssperre bis zu drei Jahren geahndet werden.
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Der Bieter muss in der Lage sein, die ausgeschriebene Leistung fachgerecht zu erbringen. Hierzu gehört auch der Einsatz geeigneter Unterauftragnehmer, die ihrerseits die erforderliche Eignung besitzen. Bei Unteraufträgen sind Art und Umfang der Leistung anzugeben; die Vergabe muss im Wettbewerb und unter fairen Bedingungen erfolgen.
Formale Anforderungen und Formblätter
Das Angebot ist in deutscher Sprache und unter Verwendung der vom Auftraggeber bereitgestellten Vordrucke zu erstellen. Änderungen an den Vergabeunterlagen sind unzulässig. Bei Bietergemeinschaften sind ein Verzeichnis der Mitglieder, die Benennung eines bevollmächtigten Vertreters sowie eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Gesamtschuldnererklärung vorzulegen. Bevorzugte Bewerber (z. B. nach der Frauenförderverordnung) müssen die entsprechenden Nachweise beifügen.