Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenÖffentliche Ausschreibung der Genossinnenschaft Schokofabrik eG für Gerüstbauarbeiten im Rahmen des Dachausbaus am Hinterhaus Mariannenstr. 6 in 10997 Berlin Kreuzberg.
Gefordert werden Arbeits- und Schutzgerüste (Lastklasse 3) an zwei Hoffassaden eines Gründerzeitbaus (Dachgeschossausbau, 5. OG). Während der Bauzeit läuft im Erdgeschoss ein Hammam-Bad weiter – Sicherheit, Zugang und Beleuchtung am Gerüst sind entsprechend zu gewährleisten.
Wichtigste Eckpunkte:
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden aus den nachgerechneten Angebotssummen ermittelt, insbesondere unter Berücksichtigung von preislich günstigeren Grund- oder Wahlpositionen, ggf. monetarisierten Zuschlagskriterien, Nachlässen ohne Bedingungen, ggf. Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel, Instandhaltungsangeboten.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenProjektrahmen und Baumaßnahme
Es handelt sich um Gerüstbauarbeiten im Rahmen des Dachausbaus am Hinterhaus Mariannenstr. 6, 10997 Berlin Kreuzberg. Der Bestand ist ein Gründerzeitbau; das Dachgeschoss (5. OG) des Hinterhauses wird umgenutzt und ausgebaut. Die Vergabe erfolgt ohne Lose; Nebenangebote und mehrere Hauptangebote sind nicht zugelassen.
Im Erdgeschoss des Hinterhauses befindet sich ein Hammam (Bad), das während der gesamten Bauzeit weiterbetrieben werden muss. Bodennahe Bereiche (Vordächer, Zugangstreppen Hammam) sind nach Möglichkeit freizuhalten. Die Sicherheit während der Standzeit ist jederzeit zu gewährleisten; die Beleuchtung am Gerüst ist mit Bewegungsmeldern auszuführen. Die Baustelleneinrichtung erfolgt für alle Gewerke im Straßenbereich des Vorderhauses.
Technische Anforderungen (für alle Bereiche)
Maßgebende Normen: DIN EN 12811-1, DIN EN 12810-1 und DIN 4420-1 (jeweils aktuelle Fassung).
An der Fassade ist eine antike Stahlauslegerkonstruktion vorhanden, die im Bestand verbleibt und überbaut werden muss – es sind längere Gerüstanker vorzusehen. Ein Treppenturm ist nicht erforderlich; der Zugang erfolgt über das Treppenhaus.
Gerüst 1. Hof (Hinterhaus) – Bereich A
Arbeits- und Schutzgerüst Lastklasse 3, längenorientiertes Standgerüst für den Dachausbau nach DIN EN 12811-1 und DIN EN 12810-1.
Leistungsbestandteile:
Gerüst 2. Hof (Hinterhaus) – Bereich B
Arbeits- und Schutzgerüst Lastklasse 3.
Leistungsbestandteile:
Absturzsicherung Brandwandgiebel
Absturzsicherung an Giebel-/Brandwänden (Achse E und A, je ca. 13 lfm, gesamt 26 lfm) für Dachdecker-, Klempner- und Rohbauarbeiten.
Sonstige Leistungen
Stundenlohnarbeiten
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenEignungsnachweis (vorläufig mit Angebot)
Präqualifizierte Unternehmen weisen ihre Eignung durch die Eintragung im ULV (Unternehmer- und Lieferantenverzeichnis für Bauleistungen) oder im Präqualifikationsverzeichnis des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. nach, ggf. ergänzt durch auftragsspezifische Einzelnachweise. Im Angebotsschreiben ist die PQ- oder ULV-Nummer anzugeben.
Nicht präqualifizierte Unternehmen geben die 'Eigenerklärung zur Eignung' (Formblatt V 124.H F für Hochbau) ab, ggf. ergänzt durch auftragsspezifische Einzelnachweise. Auch eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung ist zulässig.
Fachkunde, Registereintragung und Zuverlässigkeit
Vorzulegen ist mindestens eine der folgenden Eintragungen:
Zusätzlich Gewerbeanmeldung und Handelsregisterauszug (auf Verlangen vorzulegen).
Ausschlussgründe
Es dürfen keine Ausschlussgründe vorliegen; dies umfasst insbesondere:
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Erklärung zum Umsatz des Unternehmens in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (vergleichbare Bauleistungen, inkl. ARGE-Anteil). Auf Verlangen: Bestätigung durch Wirtschaftsprüfer/Steuerberater oder testierte Jahresabschlüsse bzw. Gewinn- und Verlustrechnungen.
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Verfügbarkeit der für die Ausführung erforderlichen Arbeitskräfte. Auf Verlangen: Erklärung zur Zahl der in den letzten drei Kalenderjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Lohngruppen, mit separat ausgewiesenem Leitungspersonal.
Nachunternehmer
Beim Einsatz von Nachunternehmern sind Art und Umfang im Angebot anzugeben; auf Verlangen sind die Nachunternehmer zu benennen. Nachunternehmer müssen präqualifiziert sein oder ihre Eignung nachweisen. Für Nachunternehmer können zusätzliche Eigenerklärungen erforderlich werden.
Frauenförderung
Ab einem geschätztem Auftragswert von 200.000 € ist eine Verpflichtung zu Frauenfördermaßnahmen gemäß FFV abzugeben (1–3 Maßnahmen aus § 2 FFV, je nach Unternehmensgröße). Maßgeblich ist das Formblatt V 246.F.
Mindeststundenentgelt und Tariftreue
Einhaltung des Mindeststundenentgelts von 13,69 €/h brutto (ohne Auszubildende) sowie des MIloG und der Tariftreue nach TVöD/TV-L Berlin für das einschlägige Gewerke. Die Verpflichtung ist auf die Nachunternehmerkette zu übertragen.
ILO-Kernarbeitsnormen
Einhaltung der ILO-Kernarbeitsnormen gemäß V 247.F und der entsprechenden Anlage zur Leistungsbeschreibung.
Umweltschutzanforderungen
Einhaltung der Anforderungen gemäß V 248.F sowie V 2481.F/V 2482.F.
Ausführung vergleichbarer Leistungen in den letzten fünf Kalenderjahren; auf Verlangen drei Referenznachweise mit: Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, Eigenleistungsumfang mit Mengen, durchschnittliche Arbeitnehmerzahl, besondere technische/gerätespezifische Anforderungen, Baumaßnahmenart (Neubau/Umbau/Denkmal), Vertragsbindung (Hauptunternehmer/ARGE/Nachunternehmer), ggf. koordinierte Gewerke sowie Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung.
Vergleichbare Gerüstbauleistungen (Fassaden-/Hofgerüste, Lastklasse 3, Höhenklasse H2); Bestätigung des jeweiligen Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung.