Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenÖffentliche Ausschreibung der Technischen Betriebe Rheine für eine Deckensanierung im Bereich Hafenbahn. Auf einer bestehenden Asphaltstraße werden ca. 2.100 m² Asphaltflächen erneuert, Straßenabläufe und Rinnen reguliert sowie Markierungen erneuert. Die Arbeiten sind in drei Bauabschnitten unter Teilsperrung bzw. Vollsperrung mit Verkehrssicherung auszuführen. Ausführungszeitraum ist Oktober bis Dezember 2026. Angebote werden elektronisch über den Vergabemarktplatz Westfalen eingereicht; der Zuschlag erfolgt nach dem niedrigsten Preis. Nebenangebote sind nicht zugelassen.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenHinweise zur Leistungsstruktur
Die Vergabe erfolgt nicht in Losen. Der gesamte nachfolgend beschriebene Leistungsumfang gilt einheitlich für den Auftrag.
Baustelleneinrichtung und technische Bearbeitung
Vorhalten, Betreiben und Unterhalten der Baustelleneinrichtung mit Maschinen und Geräten für alle drei Bauabschnitte.
Verkehrssicherung inkl. Vollsperrung, halbseitiger Sperrung und Umleitungsstrecke nach StVO, RSA und ZTV-SA; Anliegerverkehr und einseitiger Gehweg sind während der gesamten Bauzeit aufrechtzuerhalten.
Sicherstellen der Müllentsorgung der Anlieger (Sammelpunkt oder Transport).
Erstellung eines digitalen Aufmaßes (3D-Koordinaten) und der zugehörigen Abrechnungspläne im Maßstab 1:250 (PDF + DWG).
Beschaffung und Vorhaltung von Lagerflächen auf eigene Kosten.
Abstimmung mit anderen Versorgern/Unternehmen im Baufeld.
Freilegungsarbeiten
Asphalt anschneiden und fräsen in Tiefen bis 4 cm sowie bis 20 cm.
Schachtabdeckungen aufnehmen, lagern und neu einbauen.
Straßenabläufe ausbauen und neu herstellen.
Bestehende Rinnen aufnehmen und lagern.
Straßenbau (Asphalt- und Tragschichtarbeiten)
Rinnen neu setzen.
Herstellen der Asphalttragschicht AC 22 TN im Handeinbau mit Schichtenverbund.
Herstellen der Asphaltdeckschicht AC 8 DN.
Anschlüsse an den Bestand herstellen.
Einbau einer Asphaltarmierung sowie Anschluss an die Rinne.
Höhenregulierung von Hydranten- und Schieberkappen im Asphalt.
Gesamtfläche ca. 2.100 m² Asphaltoberbau.
Verkehrszeichen und Straßenausstattung
Straßenmarkierung thermoplastisch (Typ II), durchgehend und unterbrochen, als Längsmarkierung.
Ausführung in 3 Bauabschnitten
1. Bauabschnitt: von Hovestraße bis Mitte Einfahrt SWR.
2. Bauabschnitt: von Mitte Einfahrt SWR bis Mitte Kreuzung Hörstkamp.
3. Bauabschnitt: von Mitte Kreuzung Hörstkamp bis Ende Asphaltierung.
Vorarbeiten unter Teilsperrung, Asphaltierung unter Vollsperrung.
Dokumentations- und Nachweispflichten
Bauzeitenplan als Gantt-Balkenplan (Wochen und Monate, alle Titel/Gewerke/Abschnitte), Erstvorlage innerhalb 3 Wochen nach Auftrag, Fortschreibung alle 4 Wochen mit nachvollziehbar gekennzeichneten Änderungen.
Eignungsprüfungen für Asphalt und Frostschutz-/Tragschichten mindestens 14 Tage vor Einbau.
Anlieferungsnachweise (Wiegekarten) bei jeder Lieferung zur Abzeichnung durch die Bauleitung; Soll-Ist-Nachweis für Schüttgüter und Asphalt.
Prüfzeugnisse für Recycling-Material/Ersatzbaustoffe.
Kontrollnachweise der Verkehrssicherung (mindestens zweimal täglich bei Arbeitsstellen längerer Dauer).
Dokumentation der Anschlussleitungen (Stationierung, Anschlusshöhen, Rohrfolgeplan, Fotos).
Urkalkulation, einzeln aufgegliedert nach Kostenarten.
Erfüllungsort und Ausführungszeitraum
Haupterfüllungsort: 48431 Rheine, Stadtteil Innenstadt/Hörstkamp, Bereich Hafenbahn.
Ausführungsbeginn: 12.10.2026.
Abnahmereife Vollendung: 18.12.2026.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenPersönliche Lage – Ausschlussgründe
Erklärung, dass kein Insolvenzverfahren anhängig oder eröffnet ist, keine Masseablehnung vorliegt und das Unternehmen sich nicht in Liquidation befindet.
Erklärung, dass keine schweren Verfehlungen vorliegen, die einen Ausschluss nach §§ 123, 124 GWB begründen.
Erklärung zu Gewerbezentralregister: keine Verurteilung mit Freiheitsstrafe > 3 Monate, Geldstrafe > 90 Tagessätzen oder Geldbuße > 2.500 € in den letzten 2 Jahren.
Pflicht zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Sozialversicherungsbeiträgen ordnungsgemäß erfüllt.
Mitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft besteht.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Nachweis wirtschaftlicher und finanzieller Leistungsfähigkeit über die Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 521a). Konkrete Mindestanforderungen (Umsatzgrößen, Bonität) sind in den vorliegenden Unterlagen nicht beziffert.
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Vergleichbare Leistungen: in den letzten 5 Kalenderjahren vergleichbare Leistungen ausgeführt (3 Referenzen bei enger Wahl).
Erforderliche Arbeitskräfte stehen zur Verfügung.
Registereintragungen: Handelsregister und/oder Handwerksrolle und/oder IHK.
SiGeKo-Qualifikation gemäß RAB 30.
Angabe zur Eignungsleihe (Formblätter 534a/534b) möglich.
Auf Verlangen nachzureichende Nachweise
Referenznachweise mit den im Formblatt 521a geforderten Inhalten.
Arbeitskräftenachweis der letzten 3 Kalenderjahre, gegliedert nach Lohngruppen; Leitungspersonal separat ausgewiesen.
Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug, Handwerkskarte/IHK-Eintragung.
Unbedenklichkeitsbescheinigung der Tariflichen Sozialkasse.
Bescheinigung in Steuersachen (Finanzamt), Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG.
Qualifizierte Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft mit Lohnsummen.
Ggf. rechtskräftig bestätigter Insolvenzplan.
Bei Auftragssumme ≥ 30.000 € wird der Gewerbezentralregisterauszug (§ 150a GewO) direkt durch den Auftraggeber angefordert.
Erklärungen zur Vertragsdurchführung
Erklärung, dass die Leistungen im eigenen Betrieb oder mit Nachunternehmern erbracht werden.
Bei Bietergemeinschaften: Umwandlung in ARGE nach Zuschlag (schriftliche Mitteilung).
Erklärung zur Stoffpreisgleitklausel als Bestandteil des Angebots.
Formblatt EFB-LGI zur Lohngleitklausel vollständig ausgefüllt.
Erklärung zur Korruptionsprävention (Formblatt Verhütung und Bekämpfung von Korruption).
3 vergleichbare Referenzen aus den letzten 5 Kalenderjahren
Vergleichbare Leistungen im Straßenbau/Asphaltbau; pro Referenz Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, Leistungsumfang mit Mengen, durchschnittliche Mitarbeiterzahl, besondere technische Anforderungen, Baumaßnahmentyp (Neubau/Umbau/Denkmal), vertragliche Bindung (Hauptauftragnehmer/ARGE/Nachunternehmer), ggf. koordinierte Gewerke und Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung. Auf Verlangen bei enger Wahl vorzulegen.