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Deckensanierung Offheimer Weg

Magistrat der Kreisstadt Limburg a. d. Lahn - TiefbauamtLimburg an der Lahn, HessenVeröffentlicht:
Angebotsfrist: noch 1 Tag

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Kurzbeschreibung

Die Kreisstadt Limburg a. d. Lahn schreibt die Deckensanierung des Offheimer Wegs auf der Teilstrecke von der B8 bis zur Kreuzung Am Schlag öffentlich aus. Es handelt sich um eine reine Bauleistung – es gibt keine losweise Vergabe, alle Arbeiten werden in einem Auftrag vergeben.

Was ist zu tun?

Die alte Asphaltdecke (ca. 1.100 m²) wird abgefräst und komplett neu aufgebaut: Tragschicht, Binderschicht und Deckschicht.Entwässerungseinrichtungen (4 Straßenabläufe) und Bordeinfassungen (290 m Rinne) werden angepasst bzw. erneuert.Die Baustelle wird eingerichtet, abgesichert und nach Abschluss vollständig geräumt.Eine Umleitungsstrecke und eine aufwendige Verkehrssicherung (Schilder, Absperrungen, ggf. Lichtsignalanlage) sind aufzubauen und ca. 14 Tage vorzuhalten.Anlieger werden mindestens eine Woche (bzw. 5 Kalendertage laut Vorbemerkungen) vor Baubeginn per Handzettel informiert; die Müllabfuhr muss durchgehend funktionieren.Abfälle sind nach KrWG/NachwV ordnungsgemäß zu verwerten bzw. zu beseitigen.

Wichtige Eckdaten

Ausführungszeitraum: 02.10.2026 – 19.10.2026 (ca. 18 Kalendertage bzw. max. 10 Arbeitstage gemäß Vorbemerkungen)Angebotsfrist: 10.09.2026, 10:00 UhrEröffnungstermin: 10.09.2026, 10:00 UhrZuschlag nach Preis (einziges Zuschlagskriterium)Nebenangebote sind nicht zugelassenAuftraggeber: Magistrat der Kreisstadt Limburg a. d. Lahn, Rechtsamt – Zentrale Vergabestelle

Das Verfahren wird elektronisch über das DTVP-Portal abgewickelt.

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Noch 1 Tag bis zur Angebotsfrist — 10. September 2026
HEUTE
Termin / FristAUG2026SEPOKT
Bindefristca. 25. Aug. 2026
Veröffentlichung26. Aug. 2026
Angebotsfrist10. Sep. 2026
Angebotsöffnung10. Sep. 2026
Verkehrsrechtliche Anordnungca. 25. Sep. 2026
Anliegerinformation Vorlaufca. 30. Sep. 2026
Ausführungsbeginn2. Okt. 2026
Ausführungszeitraum2. Okt. – 19. Okt. 2026
Ausführungszeitraum (Vorbemerkungen)5. Okt. – 18. Okt. 2026
Ausführungsende19. Okt. 2026
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Preis100%

    Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden aus den nachgerechneten Angebotssummen ermittelt, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten. Für Werkstätten für Behinderte wird ein Bonus von 15 Prozent auf die Wertungssumme eingeräumt.

KI-Hinweis: Es ist nur das Zuschlagskriterium Preis (100%) angegeben; eine Bewertungsmatrix mit weiteren Kriterien wurde nicht angekreuzt.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Art und Umfang der Maßnahme

Gegenstand ist die Deckensanierung des Offheimer Wegs vom Einmündungsbereich der B8 bis zur Kreuzung Am Schlag in Limburg a. d. Lahn. Die Maßnahme ist eine reine Bauleistung ohne Losteilung – alle Arbeiten werden in einem Auftrag vergeben.

Kernumfang:

Asphaltfräsen: ca. 1.100 m², Frästiefe 9–11 cm, Deckschicht + Binderschicht + Tragschichtanteile, Dachprofil, Breite ca. 6,00 mUnterlage bearbeiten/reinigen: 1.100 m² (lose Teile aufnehmen, Kehrmaschine)Asphalttragschicht AC 22 T S: ca. 80 t, Handeinbau 19–22 cm, Recycling-Anteil (RA) max. 40 M.-%Bitumenemulsion vor Binder: 1.245 m², C60BP4-S, 300 g/m²Asphaltbinderschicht AC 16 B S: ca. 200 t, maschineller Einbau ca. 6 cm, RA max. 30 M.-%Bitumenemulsion vor Deckschicht: 1.245 m², C60BP4-S, 250 g/m²Asphaltdeckschicht AC 11 D S: 1.245 m², 100 kg/m², mind. 20 M.-% Aufhellungsgestein (Leuchtdichtekoeffizient ≥ 0,07 cd/m²/lx), RA max. 20 M.-%Abstumpfung: 1.245 m² mit Lieferkörnung 1/3, 1 kg/m²Fugen: Randfuge 290 m, Längs-/Querfuge 160 m, Tiefe 40 mm, Fugenmasse N2Anpassung Einbauteile: 5 Schieber-/Hydrantenkappen, 3 Schachtabdeckungen Ø 625 mm (Aufbruchtiefe 10–20 cm)Erschwernisse: 8 Stück Einbauten, 290 m Einfassungen/Borde

Baustelleneinrichtung und baubegleitende Leistungen

Baustelle einrichten und räumen (Pauschale)Sicherstellung der Müllabfuhr für Anlieger während der gesamten BauzeitAnliegerinformation per Handzettel: mindestens 1 Woche (laut Vorbemerkungen mind. 5 Kalendertage) vor Beginn jedes Bauabschnitts, an alle Haushalte im Baufeld zzgl. 100 m UmkreisBereitstellung von Flächen für die Baustelleneinrichtung durch den Auftraggeber nur im Baustellenbereich; weitere Flächen sind in Eigenverantwortung des Auftragnehmers zu beschaffenZufahrt für Krankenwagen und Feuerwehr jederzeit freihaltenMehraufwendungen für die abschnittsweise Bauausführung (zusätzliche Baustelleneinrichtung, Maschinentransporte) sind in die Einheitspreise einzurechnen – keine gesonderte Vergütung

Verkehrssicherung an Arbeitsstellen

Verkehrsrechtliche Anordnung einholen (gebührenfrei)Aufbau, Vorhaltung (ca. 14 Tage) und Abbau der UmleitungsbeschilderungAufbau, Vorhaltung (ca. 14 Tage) und Abbau der Beschilderung/Absperrung der ArbeitsstelleAufstellen zusätzlicher Verkehrsschilder und Tafeln (Größe 2, 2–4 m², Folie RA1)Umbau der Verkehrssicherung von Bauabschnitt I auf Bauabschnitt IIZweimal täglich (an arbeitsfreien Tagen einmal) schriftliche Kontrolle und Dokumentation gemäß ZTV-SAAusführung in zwei Bauabschnitten unter Teilvollsperrung; Zufahrten für Polizei und TÜV Hessen jederzeit sicherstellen

Entwässerung und Einfassungen

Entwässerung: 4 Straßenabläufe anpassen (Aufsatz freilegen, auf neue Höhe setzen, Fugenmörtel M20)Rinne: bestehende Rinne aus Betonwürfelsteinen (16/16/14) aufnehmen – 290 mBordsteine: Betonbordstein 290 m schützen und 5 m in Einzellängen austauschenFundamente: Fundament 290 m trennen (Beton unbewehrt, Tiefe 20–30 cm)Tragschicht ohne Bindemittel: Nachprofilierung und Nachverdichtung Unterbau, 145 m²

Abfallentsorgung und Umwelt

Der Auftragnehmer wird Erzeuger und Besitzer der Bau- und AbbruchabfälleVermeidung, sortenreine Trennung, Verwertung und ggf. Beseitigung gemäß Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) und Nachweisverordnung (NachwV)Fräsasphalt, Aufbruchasphalt und Kehrgut können nach Wahl des Auftragnehmers verwertet werdenEigenüberwachung: Verunreinigungen sind vom Auftragnehmer zu beseitigen; bei Nichterfüllung werden 0,1 % der Abrechnungssumme einbehaltenAuf Verlangen: Nachweis der Berechtigung der Verwertungs-/Beseitigungsanlagen, Bestätigung der Abfallwirtschaftsbehörde, Anzeige nach § 53 KrWG oder Erlaubnis nach § 54 KrWGWährend der Leistungserbringung: Vorlage der nach KrWG/NachwV erforderlichen Erklärungen, Bestätigungen und Belege

Stundenlöhne und Geräte (Bedarfspositionen)

Für eventuelle Zusatz- oder Bedarfsleistungen sind folgende Verrechnungssätze anzubieten:

Personal: Bauhelfer, Facharbeiter, Vorarbeiter, PolierGeräte inkl. Bedienung: Radlader (> 1,00 m³), Bagger (< 8 t sowie > 8–25 t), 2-Achser-LKW, 3-Achser-LKW, Trennschleifer, Vibrationsplatte (> 250 kg)

Anzuwendende Regelwerke und Qualitätsanforderungen

ZTV Asphalt-StB 26 (inkl. Anhänge)TL Asphalt-StB 26 (inkl. Anhänge)VwV-StVO, RUB, MTU, RSA, ZTV-SABelastungsklasse: Bk3,2 (teilweise bis Bk100)Nachweis Filterstabilität der Frostschutz- und SchottertragschichtenEignungsprüfungen für MaterialienHerstellerzertifikate für Thermoisolation der Transportfahrzeuge (R-Wert ≥ 1,65 m²K/W)CE-Kennzeichnung und Ersttypprüfung für BetonerzeugnisseCDF-Test: Frost-Tausalz-Beständigkeit ≤ 1.500 g/m² nach 28 ZyklenGPS-unterstützter Nachweis der höhengerechten Lage des Planums nach REB 21.003 / 21.013 / 22.013

Ausführungszeitraum

Geplante Bauausführung: 02.10.2026 – 19.10.2026 (rund 18 Kalendertage)Maximale Bauzeit gemäß Vorbemerkungen: 10 Arbeitstage (montags bis freitags)Bauweise: Teilvollsperrung in zwei Bauabschnitten (BA I, BA II)Anliegerinformation mindestens 1 Woche (bzw. 5 Kalendertage laut Vorbemerkungen) vor Beginn jedes BauabschnittsZufahrtsmöglichkeiten für Polizei und TÜV Hessen jederzeit gewährleisten

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Formale Eignungsanforderungen

Folgende Nachweise und Erklärungen sind mit dem Angebot einzureichen bzw. auf Verlangen vorzulegen:

Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124) oder alternativ ein gültiger Präqualifikationsnachweis (PQ) bzw. eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE)Freistellungsbescheinigung zur Bauabzugssteuer (gültig, vom Finanzamt)Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestlohn (HVTG Hessen)Erklärung Unternehmensdaten (Firma, Rechtsform, Register, USt-ID, Adresse, Ansprechpartner, Unternehmensgröße nach VergStatVO)Erklärung Bieter-/Arbeitsgemeinschaft (Formblatt 234) – bei BietergemeinschaftenVerzeichnis der Leistungen/Kapazitäten anderer Unternehmen (Formblatt 235) – bei NachunternehmereinsatzVerpflichtungserklärung anderer Unternehmen (Formblatt 236) – bei Eignungsleihe, auf Verlangen im Original

Auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle nachzureichen:

Angaben zur Preisermittlung (Formblatt 221/222)Aufgliederung der Einheitspreise (Formblatt 223)UrkalkulationProdukttechnische Datenblätter / Muster benannter Fabrikate und Geräte

Fachliche Anforderungen

Der Bieter hat sich vor Angebotsabgabe eigenverantwortlich über die örtlichen Gegebenheiten zu informieren (Zufahrten, Lagerflächen, Anlieger, Müllabfuhr). Nachforderungen aus Unkenntnis werden nicht anerkannt.Die Maßnahme ist nach den anerkannten Regeln der Technik, insbesondere ZTV Asphalt-StB 26, TL Asphalt-StB 26, RSA, ZTV-SA und VwV-StVO, auszuführen.Qualitätsnachweise für Materialien (Eignungsprüfungen, Herstellerzertifikate, CE-Kennzeichnung, CDF-Test) sind vorzuhalten.Verkehrsrechtliche Anordnung ist vor Aufnahme der Verkehrssicherungsmaßnahmen einzuholen.Fundierte Kenntnisse und Erfahrung im Asphaltstraßenbau (Trag-, Binder-, Deckschicht) sowie in der Verkehrssicherung an Arbeitsstellen werden vorausgesetzt, sind aber im vorliegenden Vergabeunterlagen-Auszug nicht weiter detailliert beschrieben.Konkrete Mindestanforderungen an Umsatz, Personalstärke oder Referenzen sind in den vorliegenden Unterlagen nicht aufgeführt; sie sind ggf. dem Formblatt 124 bzw. den Bewerbungsbedingungen (Formblatt 212) zu entnehmen.

Sozialkassen und Tariftreue

Für Bieter aus dem Baugewerbe ist je nach Region eine gültige Bescheinigung der zuständigen Sozialkasse vorzulegen (z. B. SOKA-BAU-Bescheinigung), die die ordnungsgemäße Teilnahme und Beitragszahlung bestätigt. Für ausländische Bieter gelten die entsprechenden Bescheinigungen des Herkunftslandes (z. B. BUAK für Österreich, ONSS für Belgien, ATP-FerieKonto für Dänemark, DURC für Italien, UCF für Frankreich).

Für andere Gewerke gelten die im Merkblatt aufgeführten Bescheinigungen (z. B. SOKA-DACH, SOKA-GERÜSTBAU, EWGaLa etc.).

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 22%4–10 · 44%11+ · 34%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 23 erledigt
Vorbereitung & Ortskenntnis
Pflicht-Anlagen zum Angebot
Auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle
Ausführungsplanung & Nachweise (nach Zuschlag)
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Auftraggeber
Magistrat der Kreisstadt Limburg a. d. Lahn - Tiefbauamt
Anschrift
65549 Limburg a. d. Lahn
Ort
65549 Limburg an der Lahn
Kategorie
Hessen
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
www.limburg.de

Erfüllungsort

Ort der Leistung
65549 Limburg an der Lahn
Hessen

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