Demontage Fassadenplatten
Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenÖffentliche Ausschreibung für die Demontage und Entsorgung von 10 Stahlbeton-Fassadenplatten an der Süd-Ost-/Ostfassade des Parkhauses der Justiz in Köln.
Das Leistungsbild umfasst unter anderem Baustelleneinrichtung, Verkehrssicherung, Höhenzugangstechnik, Schutzmaßnahmen, einen mobilen Teleskopkran sowie die Demontage, den Transport und die fachgerechte Verwertung beziehungsweise Entsorgung der Fassadenplatten.
Die Arbeiten sind im Wesentlichen samstags und sonntags von 07:00 bis 18:00 Uhr auszuführen. Lärmintensive Arbeiten sollen vorrangig samstags stattfinden. Nebenangebote sind nicht zugelassen.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Zuschlagskriterium Preis100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen und Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel; die Bekanntmachung nennt als Zuschlagskriterium den niedrigsten Preis.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenDemontage der Fassadenplatten
Demontage, Sicherung und Verladung von 10 Stahlbeton-Fassadenplatten einschließlich Stemmarbeiten von 5 Stunden. Die Platten sind etwa 5,00 m lang, 3,00 m hoch, 0,10 m stark und wiegen jeweils etwa 3.750 kg. Sie befinden sich bis etwa 12,50 m über Geländeoberkante und sind punktuell auf zwei Wandkonsolen aufgelagert.
Die Platten sind mit einem mobilen Teleskopkran zu sichern, von ihren Auflagern zu lösen und auf Lastwagen zu laden. Für die Demontage sind 20 neue Anschlagpunkte vorgesehen.
Baustelleneinrichtung und Schutzmaßnahmen
Einrichtung, Vorhaltung und Räumung der Baustelle sowie Fotodokumentation der Ausgangsflächen. Vorgesehen sind 7 Tage Baustelleneinrichtung, 20 m Bauzaun sowie das Umstellen von 42 m vorhandenem Bauzaun. Die genutzten Flächen und Wege sind anschließend wiederherzustellen.
Bauzaun, Baustelleneinrichtung und Verkehrssicherung sind gegen unbefugten Zutritt zu sichern. Bestehende Kabel und Leitungen sind auf 50 m zu schützen, für zwei Bäume ist Stammschutz bereitzustellen, Pflanzenbewuchs ist zurückzuschneiden und eine stählerne Rankhilfe von 50 m bis etwa 12 m Höhe zu demontieren und zu entsorgen.
Baustrom und Wasser sind zu verlegen. Temporäre Schutzmaßnahmen für die angrenzende Fassade, parkende Fahrzeuge, schwebende Lasten und herabfallende Bruchstücke sowie Schutz- und Brandschutzmaßnahmen sind vorzusehen.
Verkehrssicherung und Zugangsrampe
Einrichtung einer halbseitigen Sperrung der Rudolf-Amelununxen-Straße und der Parkhauseinfahrt sowie einer Vollsperrung für Kranarbeiten am Wochenende. Eine mobile Lichtsignalanlage ist 5 Tage, die halbseitige Sperrung 5 Tage und die Vollsperrung 2 Tage vorzuhalten.
Eine provisorische Zugangsrampe für Rollstühle und Fahrräder ist 7 Tage bereitzustellen, zu unterhalten und anschließend zurückzubauen. Verkehrssicherung und Zugangsrampe sind vollständig abzubauen und der ursprüngliche Zustand wiederherzustellen.
Höhenzugangstechnik
Erstellung eines ausführungsreifen Höhenzugangskonzepts einschließlich Verankerungs- und Aufstellplänen, statischer Betrachtungen, Absetz- und Sperrbereichen sowie Integration in Baustelleneinrichtung und Bauablauf.
Zugangstechnik für Personen- und Materialtransport ist für einen Arbeitsbereich bis 13 m Höhe und bis 9,5 m Gesamtbreite bereitzustellen, aufzustellen, zu verankern, 5 Tage vorzuhalten, zu betreiben, gegebenenfalls umzubauen und anschließend zurückzubauen.
Kraneinsatz
Bereitstellung eines mobilen Teleskopkrans einschließlich Aufstellen und Abfahren. Der Kran ist 2 Tage für die Demontage vorzuhalten; Fahrer- und Bedienpersonal sind mit 10 Stunden täglicher Arbeitszeit zu stellen. Lasttraversen beziehungsweise Krantraversen und Anschlagmittel sind bereitzustellen.
Abfalluntersuchung und Entsorgung
Die 10 Fassadenplatten sind zur Verwertungsanlage zu transportieren und auf eine Kantenlänge von maximal 60 cm zu zerkleinern. Abfalldeklarationen nach EBV RC und DepV sind durchzuführen.
Vorgesehen sind 20 t Beton der Materialklasse RC-1 sowie Reservepositionen von je 1 t für RC-2, RC-3, DK 0, DK I, DK II und DK III. Abfallmaterial ist täglich fachgerecht zu entfernen und zu entsorgen. Entsorgungsnachweise sind zu führen und dem Auftraggeber spätestens bei Abrechnung vorzulegen.
Bauausführung und Dokumentation
Die Arbeiten sind im Wesentlichen samstags und sonntags von 07:00 bis 18:00 Uhr auszuführen. Lärmintensive Arbeiten sollen vorrangig samstags erfolgen; lärmintensive Sonntagsarbeit ist nur in begründeten Ausnahmefällen und nach entsprechender Freigabe zulässig.
Nach Auftragserstellung sind mit Beweissicherung und Aufmaß zu beginnen. Ein detaillierter Bauablaufplan, ein Höhenzugangskonzept und eine Gefährdungsbeurteilung sind rechtzeitig vorzulegen beziehungsweise abzustimmen. Die Spalten sind vor Beginn auf Fledermäuse und Vogelnester zu inspizieren.
Bautagesberichte mit Datum, Schichtzeiten, Wetter, Temperatur, Personalzahl, ausgeführten Arbeiten sowie besonderen Anordnungen oder Vorkommnissen sind zu führen und wöchentlich vorzulegen. Aufmaßblätter sind vollständig zu erstellen.
Abfallvermeidung und Nachweise
Abfälle sind vermeidbar zu behandeln, getrennt zu erfassen und sachgerecht zu lagern sowie zu verwerten oder zu beseitigen. Bei einer anderen als der im Leistungsverzeichnis vorgesehenen Entsorgungslösung sind die Berechtigung der Anlage, die Annahmebereitschaft des Betreibers und gegebenenfalls weitere abfallrechtliche Nachweise vorzulegen. Die Kosten der Abfallverwertung sind in den Einheitspreisen zu berücksichtigen.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenPräqualifikation und Eigenerklärung
Präqualifizierte Unternehmen müssen durch Eintragung im Präqualifikationsverzeichnis des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. nachweisen, dass ihre hinterlegten Informationen für die konkrete Aufgabe ausreichen. Ist dies nicht der Fall, ist das Formblatt 124 oder die EEE zusätzlich einzureichen.
Nicht präqualifizierte Unternehmen müssen mit dem Angebot eine ausgefüllte Eigenerklärung zur Eignung vorlegen. Auf gesondertes Verlangen sind die Erklärungen durch Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Nicht deutschsprachige Bescheinigungen sind mit deutscher Übersetzung einzureichen.
Persönliche und rechtliche Voraussetzungen
Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug sowie Eintragung in der Handwerksrolle beziehungsweise bei der Industrie- und Handelskammer sind vorzulegen, soweit eine Eintragungspflicht besteht.
Das Unternehmen muss die erforderlichen Arbeitskräfte zur Verfügung stellen. Es sind Angaben zu einem etwaigen Insolvenzverfahren und zur Liquidation sowie Erklärungen zur Zuverlässigkeit, zur ordnungsgemäßen Zahlung von Steuern, Abgaben und Sozialversicherungsbeiträgen und zur Mitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft abzugeben.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Für die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre sind Umsatzangaben zu Bauleistungen und vergleichbaren Leistungen vorzulegen; ein Mindestumsatz ist nicht festgelegt.
Eine Berufs- und Betriebshaftpflichtversicherung nach VOB ist nachzuweisen. Alternativ kann eine verbindliche Erklärung vorgelegt werden, dass die Versicherung in der geforderten Höhe besteht oder abgeschlossen werden soll. Die konkreten Deckungssummen sind im Auszug nicht mit Beträgen ausgefüllt.
Auf Anforderung können Freistellungs- und Unbedenklichkeitsbescheinigungen sowie weitere Register- und Eignungsnachweise verlangt werden.
Technische und personelle Leistungsfähigkeit
Erforderlich sind drei vergleichbare Referenzprojekte aus den letzten fünf Kalenderjahren mit Bestätigung des Auftraggebers über die vertragsgemäße Ausführung.
Außerdem sind Angaben zum jahresdurchschnittlichen Personaleinsatz in den letzten drei abgeschlossenen Kalenderjahren nach Lohngruppen und mit gesondert ausgewiesenem Leitungspersonal vorzulegen.
Fachliche Anforderungen an die Ausführung
Die Arbeiten müssen durch geeignete Personen unter Einhaltung der einschlägigen technichen, arbeitsschutzrechtlichen und berufsgenossenschaftlichen Anforderungen ausgeführt werden. Alle eingesetzten Personen einschließlich Subunternehmer müssen eine gültige Arbeitserlaubnis besitzen.
Der Auftragnehmer muss über die Fähigkeit zur Erstellung und Umsetzung eines Höhenzugangskonzepts, eines Bauablaufplans und einer Gefährdungsbeurteilung sowie über geeignete Ausrüstung für Demontage, Absturzschutz, Kraneinsatz, Abfalldeklaration und Entsorgung verfügen.
Gütegemeinschaft, RAL und Präqualifikationsbereiche
Verlangt werden Mitgliedschaft in einer anerkannten Gütegemeinschaft, Führen des Güteüberwachungszeichens für die Güteklassen HA 3 und AB sowie Nachweise der RAL-Zertifizierungen für Hochbauabbruch 3 und Abbruch im Bestand.
Außerdem ist Präqualifikation für die Leistungsbereiche 511_01 Rückbau-, Verwertungs- und Entsorgungsarbeiten, 111_08 Betonerhaltungsarbeiten im Hochbau und 311_11 Betonerhaltungsarbeiten im Ingenieurbau verlangt.
Nachunternehmer und Bietergemeinschaften
Werden Teilleistungen an Nachunternehmer vergeben, sind Art und Umfang der Nachunternehmerleistungen im Angebot anzugeben. Bei Bedarf können deren Eignungsnachweise verlangt werden.
Für Bietergemeinschaften ist eine Erklärung aller Mitglieder erforderlich. Der bevollmächtigte Vertreter muss die Mitglieder rechtsverbindlich vertreten und zum Zahlungsempfang berechtigt sein; die Mitglieder haften gemeinsam.
Vergleichbare Bauleistungen aus den letzten fünf Kalenderjahren, grundsätzlich bereits mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Bei Einladung in die engere Wahl sind drei Referenznachweise mit den geforderten Angaben vorzulegen.
Mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbar. Nachweis durch Bestätigung des Auftraggebers über die vertragsgemäße Ausführung. anzugeben sind unter anderem Leistungsart, Ausführungszeitraum, eigener Leistungsumfang und Mengen, eingesetzte Arbeitnehmer, technische und gerätespezifische Anforderungen, Art der Baumaßnahme sowie vertragliche Rolle.
Wettbewerb & Angebotsprognose
Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer VergabenAuf einen Blick
Erfüllungsort
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