Durchflussreaktivierung und Sanierung Räderbach und Kanalstrukturen - Planungsleistungen Ing.bauwerk und Tragwerksplanung
Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Stadt Offenburg sucht im Vorfeld der Landesgartenschau 2032 ein Ingenieurbüro für die Planung der Durchflussreaktivierung des Räderbachs und die Sanierung der historischen Kanalstrukturen (Räderbach und Mühlkanal).
Das Projekt umfasst:
Der historische Räderbach ist verschlammt, weil das alte Wehr am Mühlkanal außer Betrieb ist. Die historischen Ufermauern und Kanalstrukturen sind stark geschädigt und stehen unter Denkmalschutz. Geplant sind unter anderem Schlammräumung, Wiederherstellung des Abflussprofils, Anpassung des Gewässerquerschnitts, Standsicherheitsprüfung der Kanalmauern sowie denkmalgerechte Sanierung der Uferbefestigungen. Bauausführung voraussichtlich bis 01.12.2029 abgeschlossen.
Es handelt sich um ein zweistufiges Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb (VgV).
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Teamstruktur + Besondere Berufserfahrung des vorgesehenen Projektteams20%
Kurzvorstellung der Projektleiter und deren Stellvertreter mit Angaben zur Qualifikation und vergleichbare Referenzen, die die jeweilige Person bearbeitet hat. Max. 100 gewichtete Punkte.
- Erfahrung im Umgang mit Fließgewässerausbau und Sanierung von Uferbefestigungen30%
Darstellung, wie die in den Voruntersuchungen zur Sanierung der Ufermauern am Mühlbach und Räderbach sowie Wasserspiegelerhöhung am alten Mühlbachwehr beschriebenen Maßnahmen unter Aufrechterhaltung der industriegeschichtlichen Bedeutung und Attraktivierung zur Landesgartenschau umgesetzt werden können. Zusammenarbeit mit dem beauftragten Büro für Frei- und Außenanlagen. Umgang mit Wasserrecht, Denkmalschutz, Gewässerökologie und LGS-Eröffnungstermin. Max. 150 gewichtete Punkte.
- Maßnahmen zur Einhaltung der Kosten- und Terminsicherheit und der Qualitätskontrolle10%
Qualitätskontrolle in der Planungs- und Ausführungsphase; Methodik des Kostenmanagements; Darstellung der Kostenentwicklung innerhalb des Projektverlaufs. Terminmanagement: graphische Darstellung eines Rahmenterminplans; Erläuterungen zu Planungs- und Bauterminen und zugrunde gelegten Annahmen. Max. 50 gewichtete Punkte.
- Methoden der örtlichen Präsenz während der Bauphase10%
Darstellung der Kommunikationswege und der Vor-Ort-Präsenz in den verschiedenen Phasen (Planung, Vergabe, Bauleitung), insbesondere Organisation der Planungsphase (Jour-fixe, Kommunikation mit AG). Vor-Ort-Präsenz in der Bauausführung für alle Fachdisziplinen, ggf. Einbindung von Nachunternehmen. Max. 50 gewichtete Punkte.
- Honorarangebot30%
Rechnerische Bewertung des Gesamthonorars. Günstigstes Gesamthonorar erhält volle Punktzahl (150). Weitere Angebote: Punkte = (Bruttopreis günstigstes Angebot × volle Punktzahl) / Bruttopreis des jeweiligen Angebots, gerundet auf 2 Nachkommastellen. Max. 150 gewichtete Punkte.
Preiswertung: Das günstigste Gesamthonorar erhält die volle Punktzahl (150 Punkte). Weitere Angebote erhalten Punkte = (Bruttopreis günstigstes Angebot × volle Punktzahl) / Bruttopreis des jeweiligen Angebots, gerundet auf 2 Nachkommastellen. Qualitätskriterien werden mit 0-5 Punkten bewertet (5=hervorragend, 4=gut, 3=befriedigend, 2=ausreichend, 1=schwach, 0=keine Aussagen).
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenProjektziel und Hintergrund
Im Vorfeld der Landesgartenschau Offenburg 2032 soll der Räderbach wieder dauerhaft durchströmt werden, da das historische Wehr am Mühlkanal seit längerem außer Betrieb ist und der Bach stark verschlammt ist. Gleichzeitig sollen die angrenzenden historischen Kanalstrukturen (Räderbach und Mühlbach/Mühlkanal) denkmalgerecht saniert werden, da die Uferbefestigungen und Mauern stark geschädigt sind. Die wasserbaulichen Anlagen sind als Kulturdenkmal bedeutsam (Landesamt für Denkmalpflege). Leistungsort ist Offenburg.
Inhalt der Planungsleistung – Ingenieurbauwerke (HOAI §§ 41 ff., LPH 3–9)
Anrechenbare Kosten: ca. 950.000 € netto, Honorarzone III
Inhalt der Planungsleistung – Tragwerksplanung (HOAI §§ 49 ff., LPH 1–6)
Anrechenbare Kosten: ca. 550.000 € netto, Honorarzone II
Projektrahmen und Abstimmungen
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenBefähigung und Berufsstand
Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung Bauingenieur:in gemäß Rechtsvorschrift des Heimatstaates (oder vergleichbare Qualifikation). Nachweis über Eintragung in das Berufsregister bzw. nach Art. 2 BauKaG für Bieter, Bietergemeinschaftsmitglieder und Unternehmen, deren Kapazität in Anspruch genommen wird.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Berufshaftpflichtversicherung bei EU/EWR-zugelassenem Versicherer:
Umsatz: Honorarumsatz (brutto) der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre für vergleichbare Leistungen. Auf Verlangen: Bestätigung Wirtschaftsprüfer/Steuerberater, testierte Jahresabschlüsse oder testierte G&V.
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Mitarbeiter: Anzahl der Mitarbeitenden im Tätigkeitsbereich Ingenieurbauwerke / Wasserbau / Hydrologie der letzten 3 Jahre (mit Teilnahmeunterlagen abzugeben); Leitungspersonal, Lohngruppen, Qualifikationsnachweise, Berufsbezeichnung, Stellung im Unternehmen, Dauer der Unternehmenszugehörigkeit, Aufgabenbereich.
Technische Ausstattung: Vorhandene notwendige Geräte, Hardware und Software (auf Verlangen).
Referenzen: mindestens 1 Referenz vergleichbarer Ingenieurplanungsleistung (siehe reference_projects). Für Tragwerksplanung sind keine gesonderten Referenzen gefordert.
Zuverlässigkeit und rechtliche Eignung
Hinweise zu Bietergemeinschaften und Eignungsleihe
Mindestens 1 Referenz über vergleichbare Ingenieurplanungsleistung (verantwortliche Objektplanung Ingenieurbauwerke, mind. Leistungsphasen 3–8)
Vergleichbare Komplexität; Pflichtangaben: Aufgabe/Umfang (Leistungsbild, Schwierigkeit), Vertragsverhältnis (Hauptauftragnehmer/ARGE/UN), Wert (Gesamtvergütung + Herstellungskosten netto €), Erbringungszeitraum (Beginn/Fertigstellung Monat/Jahr), Auftraggeber (öffentlich/privat), Kontaktdaten; Abgabe als Projektblatt max. DIN A3. Für Tragwerksplanung werden keine gesonderten Referenzen gefordert.
Wettbewerb & Angebotsprognose
Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer VergabenAuf einen Blick
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