Elektroarbeiten - Austausch und Erneuerung der 0,4 kv - Bestandshauptverteilung (Elektroverteilung)
Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDas Amt Peitz schreibt öffentlich die Erneuerung der 0,4-kV-Hauptverteilung in seiner Hauptverwaltung in Peitz aus. Es geht um die Lieferung, Montage und Inbetriebnahme einer neuen Zählerhauptverteilung inklusive aller Einbaugeräte (Sicherungen, Leitungsschutzschalter, FI-Schutzschalter, Energiezähler), Demontage und Entsorgung der alten Verteilung sowie Kabel- und Installationsarbeiten. Bevorzugtes Fabrikat ist Hager (oder gleichwertig). Der Austausch muss in einem festen Zeitfenster (28.12.–30.12.2026 oder 01.02.–05.02.2027) erfolgen, weil die Verwaltung dann nicht besetzt ist.
Verfahrensart: Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A, ohne Lose. Zuschlag allein nach Preis. Nebenangebote sind nicht zugelassen.
Angebotsfrist: 14.10.2026, 10:00 Uhr (elektronisch über Vergabeplattform).
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel, Instandhaltungsangeboten. Werkstätten für Behinderte erhalten einen Bonus von 15 Prozent auf die Wertungssumme.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenKernleistung: neue Zählerhauptverteilung
Lieferung und Montage einer neuen Zählerhauptverteilung als bauartgeprüfte Niederspannungsschaltanlage Hager UniversN (oder gleichwertig) mit VDE-Fertigungsüberwachung nach DIN EN 61439-1/-2/-3. Aufbau als Wandschränke (Schutzklasse II, IP55) mit max. 2650 × 1400 × 275 mm. Einheitliches Fabrikat-/Typenprogramm aller Einbaugeräte (bevorzugt Hager).
Einbaugeräte in der Hauptverteilung
Installation und Kabelarbeiten
Messtechnische Zuordnung der vorhandenen Kabelenden zu Stromkreisen (60 Stück bis 5 × 2,5 mm²), Verbindungsmuffen in Schrumpftechnik (20 × bis 6 mm², 2 × bis 50 mm²), Lieferung und Verlegung von Installationsleitungen NYM-J in verschiedenen Querschnitten, Schnellmontage-Profilschiene (Stahl, feuerverzinkt), Bügelschellen (Spannbereich bis 40 mm) sowie Elektroinstallationskanäle 40/60 und 60/110 mm.
Sonstige Leistungen
Abstimmung mit dem Energieversorgungsunternehmen (EVU) inkl. Änderungen am Hausanschluss, Zähler, PV-Anlage und Abschaltmodem – nur durch einen vom VNB autorisierten Fachbetrieb. Dokumentation der Bestandsverteilung (Stromlaufplan, Sicherung/Beschriftung, Ausklemmen). Demontage und Entsorgung des Bestands: Zählerschrank (4 Felder breit, 6 Reihen hoch), AP-Haubenverteiler Hensel MI (6 × 12 PLE), AP-Haubenverteiler NS-Schutz Hensel MI (6 × 12), Installationskanal und Befestigungsmaterial. Erstinbetriebnahme-Prüfungen nach DIN VDE 0100-600 mit Protokoll. Stundenlohnarbeiten: 20 h Facharbeiter Elektro, 10 h Meister/Polier Elektro.
Ausführungsrahmen und Normen
Betriebsfertige Lieferung und Montage inkl. systembedingtem Zubehör. Durchgängiges TN-S-Netz ab Hausanschluss, Schutzmaßnahmen nach DIN VDE 0100-T410 (Überstrom-, FI- und Zusatzschutz für Steckdosen/Beleuchtung). Einhaltung von DIN 18015, VDE-Normen, Bauordnung Brandenburg sowie Brandschutzanforderungen. Arbeitsschutz, Unfallverhütung und Koordination obliegen dem Auftragnehmer. Gerüste/Hubsteiger über 2 m Arbeitshöhe sind in die Einheitspreise einzurechnen. Ausführungszeitfenster: Variante 1: 28.12.–30.12.2026; Variante 2: 01.02.–05.02.2027 (Verwaltung ist während der Bauzeit nicht besetzt).
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenZulassung und rechtliche Stellung
Eintragung im Handelsregister und/oder Handwerksrolle und/oder bei der IHK (je nach Unternehmensart). Kein laufendes Insolvenzverfahren, kein Antrag mangels Masse abgelehnt, keine Liquidation. Ordnungsgemäße Erfüllung der Zahlungspflichten (Steuern, Abgaben, Sozialversicherung). Mitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft. Keine Ausschlussgründe gemäß § 6e EU VOB/A. Im Gewerbezentralregister dürfen in den letzten 2 Jahren keine einschlägigen Verurteilungen zu Freiheitsstrafen > 3 Monate, Geldstrafen > 90 Tagessätzen oder Geldbußen > 2.500 € vorliegen. Bei Auftragssumme ≥ 30.000 € wird der Auftraggeber einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister (§ 150a GewO) anfordern.
Fachliche Eignung und Personal
Verfügbarkeit der erforderlichen Arbeitskräfte. Für Arbeiten an der Zähleranlage ist die Autorisierung durch den Netzbetreiber (VNB) zwingend erforderlich – nur ein VNB-autorisiertes Fachunternehmen darf an der Zähleranlage arbeiten. Nachweis der durchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte der letzten 3 Kalenderjahre, gegliedert nach Lohngruppen und mit Leitungspersonal.
Wirtschaftliche Eignung (Umsatz)
Umsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren in vergleichbaren Leistungen (Bauleistungen und andere vergleichbare Leistungen). Angaben sind im Formblatt 124 zu machen.
Referenzen
Mindestens 3 Referenznachweise über vergleichbare Leistungen (Austausch/Erneuerung von Elektroverteilungen, 0,4 kV) aus den letzten 5 Kalenderjahren. Geforderte Angaben je Referenz: Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, stichwortartige Beschreibung des maßgeblichen Leistungsumfangs mit Mengen, Zahl der eingesetzten Arbeitnehmer, besondere technische/gerätespezifische Anforderungen, Art der Baumaßnahme (Neubau/Umbau/Denkmal), vertragliche Bindung (Hauptauftragnehmer/ARGE/Nachunternehmer), ggf. koordinierte Gewerke mit eigenem Leitungspersonal sowie Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung. Auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle vorzulegen.
Präqualifikation und Nachunternehmer
Präqualifizierte Unternehmen können den Nachweis durch den Eintrag im Präqualifikationsverzeichnis (Verein für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V.) erbringen. Nicht präqualifizierte Unternehmen fügen die ausgefüllte Eigenerklärung (Formblatt 124) bei. Nachunternehmer müssen ebenfalls präqualifiziert sein oder die Voraussetzungen erfüllen; Nachweise sind auf gesondertes Verlangen vorzulegen. Beim Einsatz von Nachunternehmern/Verleihern sind die Formblätter 5.3 und 5.4 (BbgVergG – Mindestentgelt) beizufügen bzw. nachzureichen.
Zwangsläufige Anforderungen aus dem BbgVergG
Verpflichtung zur Zahlung des Mindestentgelts nach § 6 Abs. 2 BbgVergG (lt. Formular 13,00 €/Std. brutto, mindestens jedoch Bundes-Mindestlohn, ab 01.01.2026 = 13,90 €/Std.). Vorlage anonymisierter/pseudonymisierter Lohn- und Gehaltsnachweise. Zustimmung zu Stichprobenkontrollen und Einsichtnahme in Lohnunterlagen. Lohnzahlung mindestens monatlich auf Gehaltskonten. Verpflichtung, die Anforderungen an weitere Nachunternehmer/Verleiher weiterzureichen. Vertragsstrafen bei Verstößen: 1 % der Auftragssumme je Verstoß, max. 25.000 €; insgesamt max. 5 % / 250.000 €.
Vergleichbare Leistungen: Austausch/Erneuerung von Elektroverteilungen (0,4 kV) bzw. Elektroinstallation Hauptverteilung
Auf Anforderung: Ansprechpartner, Leistungsart, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, eingesetztes Personal, Besonderheiten, vertragsgemäße Ausführung (Bestätigung Auftraggeber). Bei Eignungsprüfung ggf. über PQ-Eintrag oder Eigenerklärung 124.
Wettbewerb & Angebotsprognose
Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer VergabenAuf einen Blick
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