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Ausschreibungen Nordrhein-Westfalen

Zukunftslabor, Los 4 Elektrotechnik

Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e.V.53757 Sankt Augustin, Nordrhein-WestfalenVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Öffentliche Ausschreibung (VOB/A) der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung e.V. (DGUV) für Elektrotechnik- und Elektroarbeiten im Zukunftslabor am Institut für Arbeitsschutz in Sankt Augustin (Bauteil 5).

Gefragt sind Demontage der Altanlagen sowie Neuaufbau der Elektroinstallation, Niederspannungsverteilung, Beleuchtung, Blitzschutz/Erdung, strukturierte Datenverkabelung (Cat 7/8), Erweiterung der Brandmeldeanlage, KNX/DALI-Gebäudeautomation und eine Videowand (12 Displays). Ausführungszeitraum: 09.11.2026 bis 23.04.2027.

Zuschlag nach niedrigstem Preis. Angebote sind elektronisch über den Vergabemarktplatz DTVP bis zum 02.11.2026 um 10:00 Uhr einzureichen.

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Angebotsfrist: 02. November 2026
Termin / FristOKT2026NOVDEZ
Ausführungsbeginn26. Okt. 2026
Bieter-Fragefrist29. Okt. 2026
Angebotsfrist2. Nov. 2026
Angebotsöffnung2. Nov. 2026
Bindefrist2. Nov. – 1. Dez. 2026
Ausführungszeitraum9. Nov. 2026 – 23. Apr. 2027bis 2027
ZuschlagsfristDatum offenDatum im Dokument nicht angegeben.
VertragsbeginnDatum offenVertrag kommt mit Zuschlagserteilung zustande.
Eigenerklärung BetriebshaftpflichtDatum offenSpätestens bei Auftragserteilung vorzulegen.
Betriebshaftpflicht AufrechterhaltungDatum offenVersicherungsschutz ab Auftragserteilung bis Ende der Vertragslaufzeit, Dauer nicht angegeben.
Bauzeitenplan vorlegenDatum offenMindestens 2 Wochen vor Beginn der Arbeiten nach Angebotsvergabe.
Prüfunterlagen vorlegenDatum offenDokumentation mindestens 2 Wochen vor der angesetzten Abnahme.
Nachbesserung UnterlagenDatum offenBinnen 1 Woche nach Aufforderung oder Prüfung.
BautagesberichteDatum offenWöchentlich und fortlaufend während der Ausführung.
BaubesprechungenDatum offenRegelmäßig, je Termin maximal 1,5 Stunden.
Regiebericht StundenlohnDatum offenUnmittelbar nach Durchführung, spätestens in der folgenden Baubesprechung.
Schlussrechnung mit BautagebuchDatum offenKomplettes Bautagebuch wird mit der Schlussrechnung eingereicht.
Ersatzteilversorgung ZubehörDatum offenLieferung von Zubehör und Ersatzteilen über 10 Jahre ab Lieferzusage bzw. Übergabe.
VertragsendeDatum offenMit vollständiger Leistungserbringung.
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabe

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Niedrigster Preis (Wertungssumme)100%

    Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden aus den nachgerechneten Angebotssummen ermittelt, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten. Zuschlag auf den niedrigsten Preis.

KI-Hinweis: Unterlagen (VVB 211, Abschnitt 7: Zuschlagskriterium Preis angekreuzt, Formblatt-Zeile nicht angekreuzt) und Bekanntmachung (Buchstabe r: Niedrigster Preis) sind konsistent.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Demontage und Rückbau

Rückbau der bestehenden Anlagen im Erdgeschoss des Bauteils 5 sowie in angrenzenden Bereichen:

Demontage der alten Brandmeldeanlage (BMA), der Kabeltragsysteme, der Verteilungen, der Beleuchtung, der Kabel und Leitungen, der Schaltgeräte und der elektrischen AnschlüsseSchriftliche Dokumentation der fünf Sicherheitsregeln der ElektrotechnikDemontageprotokolle, Lagerliste und Liste wiederverwendbarer KomponentenEntsorgungsnachweise gemäß NachwV (Trennung und Verwertung der Fraktionen)Einbringung der Anlagen/Materialien über das ebenerdige Tor

Neue Elektroinstallation (Niederspannung)

Neue Niederspannungs-Einspeisung, neue Trassen (Kabeltrasse KT 300x60, Wandkanal WDB 300x100 u. a.), Brüstungskanäle mit Steckdosen und CEE-Steckdosen 16 A / 32 ALeitungen NYM-J, NYY-J, NYCWY; halogenfreie AusführungVerbraucher-Absicherung mit allstromsensitiven FI-Schutzschaltern (Labornutzung)Unterverteiler UV E5.24 LN als Energie-Schaltgerätekombination 400 V AC, IP44, Schutzklasse I, 10 % Ausbaureserve und 20 % Platzreserve; Hauptschalter 160 A; 4-poliger Überspannungsschutz; NOT-Auslöser; Schaltbildtasche und Schaltplan dauerhaft beschriftetBegleitheizung Dach (Wärmepumpe) als Rohrbegleitheizung3 höhenverstellbare Deckensteckdosenwürfel, 9 Not-Aus-TasterPrüfprotokolle Erstprüfung Verteiler nach DIN VDE 0100-600 in zweifacher Ausfertigung

Beleuchtung

Auslegung der Beleuchtungsstromkreise mit 500 lx, dimmbar auf 300 lxDimmbare LED-Pendelleuchten (u. a. IP66-Ausführung)Lampenauslässe gemäß Grundriss BeleuchtungsstärkeBeleuchtungssteuerung über KNX/DALI (siehe Gebäudeautomation)

Blitzschutz und Erdung

Erweiterung der bestehenden Blitzschutzanlage um zwei neue Fangstangen auf dem Dach über dem Zukunftslabor (mit Betonsockel bzw. Dreibeinstativ) und Anbindung an die Bestandsfangleitung; Ertüchtigung bestehender FangstangenBlitzschutzklasse III, Blitzkugelradius 45 mErdungsanlage nach Klasse III: Fundamenterder (mindestens 5 cm Betonumhüllung, alle 2 m mit Bewehrung verbunden), Erdleitungen, Erdungsfestpunkte, Erdungsschienen, Stab-/Tiefenerder, MessstellenKlemmverbindungen in der Bodenplatte an der Bewehrung nach DIN 18014Verbindungen im Erdreich in V4A (Edelstahl) bzw. mit geeigneten Schutzmitteln dauerhaft korrosionsgeschütztAbleitungen (sichtbar und unsichtbar), Anschlussfahnen, Dachdurchführungen, Dehnungsstücke/-bögen an BetonfugenPotentialausgleichsschiene, Überbrückungen, flexible AnschlüsseDokumentation und Messungen nach DIN 18014 inkl. Fotos und Messprotokollen, nach Fertigstellung und vor Einbringung des Betons

Strukturierte Datenverkabelung (EDV/5G)

Datenverkabelung Cat 7 bzw. Cat 8, S/FTP, Class F bis 600 MHzDatendosen mit 2× RJ45 (Cat 8 Duplex) im Erdgeschoss und Mezzanin, in Räumen u. a. E5.21, E5.24 (Zukunftslabor), E5.26, E5.29, E5.93, Klimakammer, Serverraum E1.04cKeystone-Module, Patchpanels1× LWL OS2 (4 Adern) vom Steigepunkt UG zum Rack im Raum E5.02; optional LWL LC-DuplexEDV-Rack neu: 42 HE, 800 × 800 × 2200 mm; Erweiterung des Bestandsschranks um LWL- und RJ45-Patch-PanelKabeltrassen, Wand- und Deckendurchbrüche brandschutztechnisch abschließenMontagehöhen: Wandmontage MH +4,00 m OKFFB; Kabeltrasse Unterkante 0,30 mSchutzkontakt- und DoppelsteckdoseninstallationZertifizierende Messung Cat 8 (Level-IV-Gerät, Kalibrierung ≤ 1 Jahr) je Strecke; Messprotokolle als PDF und im herstellerspezifischen Format; Kalibrierzertifikate beilegenDokumentation Datenverkabelung in 3 AusfertigungenHinweis: aktive Netzwerkkomponenten und Integration ins Bestandsnetz werden durch die DGUV beigestellt (nicht Bieterleistung)

KNX/DALI-Gebäudeautomation (Raumsteuerung)

KNX/IP-Gateway, Linienkoppler, KNX-NetzteilKNX/DALI-Gateway, KNX-Aktoren (1p, Dimmaktor, Jalousieaktor), KNX-TasterBeleuchtung in 4 Gruppen mit TasternVerdunkelung im EG (4 Stück) und Mezzanin (3 Stück) mit TasternSteckdosengruppen 1–3 mit Tastern, SteckdosenwürfelAnsteuerung Sauter (Lüftung und Oberlichter), Rolltorüberwachung, Regen-/WindwächterVisualisierung über WAGO (Software); Anzeige auf Tablet (bauseits bereitgestellt)WLAN-Accesspoint (WPA3), 1× CAT7 + 12× CAT7 EDV-Verkabelung, Patch Panel 24P Cat 7Programmierung, DALI-Inbetriebnahme und Gesamt-Inbetriebnahme durch den Hersteller oder eine hierfür qualifizierte, befähigte PersonSystemdokumentation KNX/DALI inkl. ETS-Projektdatei auf Datenträger

Videowand und Medienversorgung

12 Displays je 54,6 Zoll, 1920 × 1080 Pixel, IPS-Panel, Rahmenbreite 0,44 mm, IP5x, mit Temperatursensor und Zeit-/DatumsspeicherWandmontage mit Wandhalterung VESA 600 × 400 mm (M8, Tiefe 8–15 mm)DisplayPort-Daisy-Chain, USB 2.0, RJ-45, RS-232C1× Digital Signage Player Box (UHD/4K) inkl. Content-Management, Netzwerk-Inhaltstransfer und zentraler SteuerungStromversorgung 230 VVersorgung Medientraverse über Flachkabel 5×2,5 mm² bzw. NYM-Kabel aus Unterverteiler UV E5.24 mit Steckdosenleisten 3-fach (Berührschutz)Messprotokolle Videowall/Digital Signage; Dokumentation Videowand in 2-facher Ausfertigung (Papier und digital)

Brandmeldeanlage (Erweiterung)

Erweiterung der bestehenden Brandmeldeanlage Siemens SIGMASYS M3 Handfeuermelder, 3 Mehrfachsensormelder, 2 Sockelsirenen, Brandmeldekabel E30Kabeltragsysteme mit FunktionserhaltSoftwareanpassung und Inbetriebnahme BMA durch einen nach DIN 14675 qualifizierten Wartungsnehmer (Nachunternehmer; kein Koordinationsaufschlag zulässig)Dokumentation BMA-Erweiterung: Betriebsbuch, Meldergruppenverzeichnis, Feuerwehrlaufkarten, Abnahmeprotokoll nach DIN 14675 (Abnahme in Gegenwart von Betreiber und Wartungsnehmer)Hinweis: Anbindung der BMA an die Gebäude-BMA erfolgt durch den Bauherren außerhalb dieses Auftrags

Brandschutz, Kabel- und Schottarbeiten

Kabelschotts/Brandschotts in der Ausführung S90 (oder vergleichbar) inkl. KernbohrungenAllgemeine bauaufsichtliche Prüfzeugnisse für Verlegesysteme (Funktionserhalt)Brandschott-Ausführungsschilder und Kabelschottungsnachweise (amtlicher Nachweis)Alle neuen Wand- und Deckendurchbrüche brandschutztechnisch abschließen

Dokumentation, Bauablauf und Inbetriebnahme

Werk- und Montagepläne, Ausführungspläne mit Freigabevermerk auf der Baustelle, Revisionsunterlagen nach DIN VDI 6026 (2-fach Ordner, digital auf USB-Stick, .dwg und .pdf)Detaillierten Bauzeitenplan mindestens 2 Wochen vor Baubeginn vorlegenDokumentation/Revisionsunterlagen mindestens 2 Wochen vor der Abnahme zur Prüfung vorlegen; Nachbesserung binnen 1 Woche nach AufforderungBautagesberichte wöchentlich; komplettes Bautagebuch mit der SchlussrechnungRegiebericht (Stundenlohn) unmittelbar nach Durchführung, spätestens in der folgenden BaubesprechungTeilnahme an Baubesprechungen bis max. 1,5 Std. je TerminMindestens ein deutschsprachiger Baustellenkoordinator auf der BaustelleGesamt-Inbetriebnahme mit Testprotokollen, Einweisung des Betreibers, SachverständigenprüfungLieferung von Zubehör/Ersatzteilen für 10 Jahre sicherstellenBereitstellung Hub-/Hebezeug (>4 m), Montagegerüst (>2 m), Gerüste bis 3,5 m einplanen; Verkehrssicherung inkl. laufender Kontrolle, falls beauftragtBemusterung: Fabrikat, Farbe und Oberfläche werden nach Vergabe durch den Bauherrn festgelegtAusgeschlossen/nicht enthalten: Sicherheitsbeleuchtung (Bauherrnvorgabe); Feinschutz Typ 1 und 2 für nutzerseitige Geräte (Nutzer); Tablet (bauseits); Böden im EG nicht ableitfähig (Bauherrnvorgabe), Mezzanine-Boden ableitfähig über Anbindung an Stahlkonstruktion

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Betriebshaftpflichtversicherung (oder Erklärung, dass sie spätestens bis zur Auftragserteilung abgeschlossen wird):mindestens 3.000.000 € je Schadensfall für Personen- und Sachschädenpro Jahr 2-fach maximiertNachweis nicht älter als 6 Monate

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Mindestens eine geprüfte, verantwortliche Person im Unternehmen (z. B. Techniker, Meister oder Ingenieur mit entsprechender Weiterbildung); Nachweis per Techniker-/Meisterbrief oder vergleichbarGültiges Zertifikat nach DIN 14675 einer akkreditierten ZertifizierungsstelleQualifizierte, befähigte Person für Datennetz-ZertifizierungsmessungenHersteller oder hierfür qualifizierte, befähigte Person für Inbetriebnahme der KNX/DALI-GebäudeautomationFachkräfte gemäß DIN VDE 0105-100 für die elektrischen Arbeiten

Präqualifikation und allgemeine Eignung

Präqualifizierte Unternehmen weisen die Eignung durch ihren Eintrag im Präqualifikationsverzeichnis (PQ-Bau) nachNicht präqualifizierte Unternehmen reichen die Eigenerklärung zur Eignung (VVB 124, Fassung 2022) sowie Formblatt 124 mit dem Angebot einBei Einsatz von Nachunternehmen: Eigenerklärungen bzw. PQ-Nummern auch für diese; auf Verlangen Bestätigung durch Bescheinigungen zuständiger Stellen, ggf. mit deutscher ÜbersetzungNachforderung fehlender Unterlagen gemäß § 41 Abs. 2 UVgO ist möglich

Personelle Anforderungen auf der Baustelle

Mindestens ein deutschsprachiger Baustellenkoordinator muss auf der Baustelle anwesend seinSicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator nach RAB 30 (sowie Stellvertreter), falls in der Leistungsbeschreibung gefordert

Bietergemeinschaften

Benennung eines bevollmächtigten VertretersErklärung zur gesamtschuldnerischen Haftung aller MitgliederVVB 234 (Erklärung Bieter-/Arbeitsgemeinschaft) abgeben; bei Verlangen von allen Mitgliedern unterzeichnete bzw. fortgeschritten oder qualifiziert signierte Erklärung nachreichen
KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
1–3Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 2 Angebote
Geringe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 78%4–10 · 21%11+ · 1%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 31 erledigt
Angebotsschreiben und Preisangaben
Eignung und Fachkunde
Bietergemeinschaft und Nachunternehmer
Technische Nachweise und Erklärungen (Leistungspflichten)
Vertragsbedingungen und Erklärungen
Verfahren und Kommunikation
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e.V.
Ort
53757 Sankt Augustin, Nordrhein-Westfalen
Kategorie
Nordrhein-Westfalen
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
53757 Sankt Augustin
Nordrhein-Westfalen

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