Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Gemeinde Havixbeck schreibt die Fachplanung Technische Ausrüstung für die energetische Sanierung der Doppelturnhalle an der Anne-Frank-Gesamtschule (Schulstraße 5, 48329 Havixbeck) aus.
Gefragt ist ein Ingenieurbüro, das die Planung der technischen Anlagen (Sanitär, Heizung, Lüftung, Elektro, Gebäudeautomation) in den Leistungsphasen 4–9 gemäß § 55 HOAI übernimmt. Der Auftrag wird stufenweise vergeben.
Die Sanierung hat zum Ziel, den Primärenergieverbrauch um mindestens 50 % zu senken. Die Halle bleibt während der Bauarbeiten geschlossen, der angrenzende Schulbetrieb läuft weiter.
Gefördert wird das Vorhaben aus dem EFRE/JTF-Programm NRW 2021–2027, daher muss die Baumaßnahme bis spätestens Sommer 2028 fertiggestellt sein.
Es handelt sich um ein Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb – zunächst ist ein Teilnahmeantrag zu stellen, danach werden max. 5 Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Qualität50%
Darstellung des Unternehmens, Referenzprojekt und Projektorganisation für das Bauvorhaben
- Präsentation20%
Allgemeiner Eindruck und Problemlösungskompetenz in der Präsentation
- Preis30%
Wertungspreis (Honorarangebot inkl. Stundensätze und Nebenkosten); niedrigster Preis erhält 300 Punkte, übrige im Verhältnis dazu
Bewertung mit Noten 1-5 (sehr gering bis sehr gut). Preis: niedrigster Wertungspreis erhält 100% = 300 Punkte, andere Bieter im Verhältnis dazu. Maximale Gesamtpunktzahl: 1.000 Punkte.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenAufgabenbeschreibung Fachplanung Technische Ausrüstung
Der Auftrag umfasst die Fachplanung der Technischen Ausrüstung gemäß § 55 HOAI für die energetische Sanierung der Doppelturnhalle der Anne-Frank-Gesamtschule in Havixbeck. Geplant werden die Gewerke:
Die Leistungsphasen 4–9 (HOAI) sind zu erbringen, der Auftrag wird stufenweise vergeben.
Leistungsphasen und Honorar
Leistungsphasen 4 bis 9 gemäß § 55 HOAI. Honorarzone II, Mindestsatz, Umbauzuschlag 23 %.
Die Leistungsphase 7 (Mitwirken bei der Vergabe) wird teilweise durch die Vergabestelle/Bauherrin übernommen, daher 4,5 % statt 5 %.
Zusätzlich gefordert:
Projektrahmen
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenZuverlässigkeit / Ausschlussgründe
Es dürfen keine Ausschlussgründe gemäß §§ 123 und 124 GWB vorliegen. Einzureichen ist das Formblatt 521 EU als Eigenerklärung. Betroffen sind u. a.:
Liegt ein Ausschlussgrund vor, können Selbstreinigungsmaßnahmen geltend gemacht werden (Nachweis erforderlich).
Wirtschaftliche und finanzielle Eignung
Fachliche Eignung / Berufsbefähigung
Referenzen (Mindestanforderungen)
Jeder Bewerber (auch Bietergemeinschaft) muss genau zwei Referenzobjekte nachweisen. Mindestkriterien (Nichterfüllung führt zum Ausschluss):
Zusatzpunkte pro Referenz (max. 20 Pkt., gesamt 40 Pkt.):
Verfahrens- und Auswahlregeln
Fachplanung Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI, mindestens Leistungsphasen 4–8; öffentliches oder privates Gebäude (Sport, Bildung, Büro, Gesundheit, Gewerbe); Bauen im Bestand; TGA-Planung durch das Büro abgeschlossen
Bewertet zusätzlich: Erfahrung mit öffentlichen Auftraggebern (10 Pkt.), Erfahrung mit Energetischen Sanierungen (5 Pkt.), Bauen im Bestand (5 Pkt.). Max. 40 Punkte für beide Referenzen. Nachweis über Formularseiten (Anlage 1 zum Bewerberbogen).
Darstellung eines Referenzprojektes für die Angebotswertung (Bewertungskriterium 2, 30 % Gewichtung)
Bewertet: personelle/technische Bearbeitung (7,5 %), Kostensicherheit (7,5 %), Terminsicherheit (7,5 %), Projektorganisation (7,5 %)