Entsorgung gefaehrlicher Abfall
Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenÖffentliche Ausschreibung für die Annahme und Entsorgung von 2.200 Tonnen gefährlichem Abfall mit festgebundenen Asbestbruchstücken aus zwei Aushubhaufwerken am Blankenburger Pflasterweg 101 in Berlin.
Der Auftragnehmer erstellt die erforderliche Annahmeerklärung sowie 88 Begleitscheine und Registerbelege im elektronischen Nachweisverfahren ZEDAL und entsorgt den Abfall auf einer für die Abfallschlüssel 17 01 06* und 17 05 03* zugelassenen Anlage der Deponieklasse I. Verladen und Transport zur Entsorgungsanlage sind nicht Bestandteil der Leistung.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot nach Maßgabe des § 43 UVgO erteilt; als Zuschlagskriterium ist ausschließlich der Preis mit 100 Prozent Gewichtung aufgeführt.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenGefährlicher Abfall und Entsorgungsweg
Die Entsorgung betrifft 2.200 Tonnen gefährlichen Abfall mit festgebundenen Asbestbruchstücken der Abfallschlüssel AVV 17 05 03* beziehungsweise 17 01 06*.
Der Abfall ist über eine für beide Abfallschlüssel zugelassene Entsorgungsanlage der Deponieklasse I zu entsorgen. Der Auftragnehmer muss bei der SBB mbH als zuweisungsfähige Entsorgungsanlage für 17 01 06* und 17 05 03* gelistet sein.
Annahme- und Nachweisdokumente
Für die Beantragung des Zuweisungsbescheides bei der SBB mbH ist eine Annahmeerklärung im elektronischen Nachweisverfahren ZEDAL zu bearbeiten und zu erstellen. Die Gebühren der SBB mbH und weiterer zuständiger Behörden sind einzukalkulieren.
Im Rahmen des Andienungsverfahrens sind 88 Begleitscheine und Registerbelege zu bearbeiten, zu erstellen und zu verwalten.
Leistungsabgrenzung
Verladen der Abfälle sowie der Transport zur Entsorgungsanlage sind nicht Bestandteil der Leistung. Der Transport wird durch die ausführende Firma der Rückbaumaßnahme übernommen.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenFachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit
Für den Bewerber oder Bieter und gegebenenfalls eingesetzte Nachunternehmer sind Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit nachzuweisen. Möglich sind eine Eintragung im ULV oder in einem vergleichbaren zertifizierten Verzeichnis oder eine Eigenerklärung zur Eignung; jeweils ist zusätzlich die Selbstauskunft vollständig auszufüllen.
Die nach dem Vergaberecht erforderlichen Angaben sind über die Anlage zur Eignungserklärung beizubringen.
Zulassung der Entsorgungsanlage
Der Auftragnehmer muss eine Entsorgungsanlage der Deponieklasse I betreiben und bei der SBB mbH als zuweisungsfähige Entsorgungsanlage für die Abfallschlüssel 17 01 06* und 17 05 03* gelistet sein.
Ausschlussgründe und steuerliche Angaben
Der Bieter beziehungsweise alle Mitglieder einer Bietergemeinschaft müssen erklären, dass keine zwingenden oder fakultativen Ausschlussgründe bestehen, die Pflichten zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Sozialversicherungsbeiträgen einschließlich der Berufsgenossenschaft ordnungsgemäß erfüllt wurden und kein Insolvenz- oder vergleichbares Verfahren besteht oder eingeleitet wurde.
Erforderlich sind außerdem Angaben zum Wettbewerbsregister, zur Bankverbindung, zur Unternehmensgröße sowie gegebenenfalls zur Berufsgenossenschaft.
Bietergemeinschaften und Nachunternehmer
Für eine Bietergemeinschaft ist eine vollständige Erklärung mit Benennung aller Mitglieder und des bevollmächtigten Vertreters einzureichen. Die Mitglieder haften gemeinsam und solidarisch.
Bei Einsatz von Nachunternehmern sind deren Teilleistungen, Namen und Anschriften anzugeben. Je Nachunternehmer sind Verpflichtungserklärung und Eigenerklärung einzureichen. Bei Eignungsleihe ist die Verpflichtungserklärung zwingend mit dem Angebot vorzulegen.
Tariftreue und Versicherung
Mit dem Angebot ist die Tariftreue zu erklären. Der Mindestlohn, die tariflichen Entgelte und die für die Beschäftigten geltenden Zuschläge, Arbeitszeiten und Sonderzahlungen sind einzuhalten und an die gesamte Unterauftragnehmerkette weiterzugeben.
Die Haftpflichtversicherung muss mindestens 5.000.000 Euro Deckungssumme für Personen- und Sachschäden sowie deren Folgen, pauschal zweifach maximiert jährlich, und zusätzlich 1.500.000 Euro für Vermögensschäden bei Beratungsleistungen abdecken.
Wettbewerb & Angebotsprognose
Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer VergabenAuf einen Blick
Erfüllungsort
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