Entwicklung des KI-gestützten Arbeitswerkzeugs WirkCheck im Projekt wirkRG
Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDas Fernstraßen-Bundesamt (im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr) schreibt die Entwicklung eines KI-gestützten Arbeitswerkzeugs namens „WirkCheck" aus. Damit sollen künftig komplexe Wirkungsabschätzungen von Regelungs- und Gesetzesvorhaben systematisch vorbereitet werden – also z.B. Quellen zusammengeführt, mögliche Wirkungen und Betroffene aufgezeigt und Wissenslücken erkannt.
Es handelt sich um eine zweistufige Vergabe (Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb):
1. Stufe 1 – Teilnahmeantrag (Frist: 26.10.2026, 10:00 Uhr):
Bewerber müssen ihre grundsätzliche Eignung nachweisen – u.a. mit 2–3 Referenzprojekten aus den letzten fünf Jahren.
2. Stufe 2 – Angebotsabgabe (nur für ausgewählte Bewerber):
Die Aufforderung zur Angebotsabgabe wird voraussichtlich am 10.11.2026 versandt.
Was konkret zu entwickeln ist:
Das Tool soll deutschsprachig, barrierefrei und containerbasiert bereitstellbar sein. Eigene KI-Modelle oder eine KI-Basisplattform zu trainieren bzw. aufzubauen ist nicht Teil der Leistung.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Qualität des Umsetzungskonzepts einschließlich Kernteam90%
Oberkriterium zur Bewertung des Umsetzungskonzepts einschließlich des vorgesehenen Kernteams.
- Brutto-Gesamtpreis10%
Bewertet wird der Brutto-Gesamtpreis; die Preisobergrenze beträgt 200.000 Euro.
Gesamtpunktzahl = Punktzahl Unterkriterium 1.1 × 0,55 + Punktzahl Unterkriterium 1.2 × 0,35 + Preispunkte × 0,10. Die Qualitätsunterkriterien werden jeweils mit 0, 2,5, 5, 7,5 oder 10 Punkten bewertet. Das wertbare Angebot mit dem niedrigsten Brutto-Gesamtpreis erhält 10 Preispunkte; 0 Punkte entsprechen dem Zweifachen des niedrigsten Brutto-Gesamtpreises, dazwischen erfolgt eine lineare Interpolation.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenWas entwickelt werden soll
Gebaut wird eine Webanwendung (Browser-basiert) mit dokumentierter Programmierschnittstelle (API) für die wesentlichen fachlichen Funktionen.
Das Tool deckt drei Nutzungssituationen ab:
Mindestfunktionalität (Auszug):
Liefergegenstände (L1–L8)
Folgende Liefergegenstände werden vom Auftragnehmer geschuldet:
Technische Rahmenbedingungen
Was NICHT zur Leistung gehört
Nicht Gegenstand der Leistung sind:
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenPersönliche Lage & Ausschlussgründe
Es dürfen keine Ausschlussgründe vorliegen (gemäß § 31 UVgO bzw. § 42 VgV). Auch wettbewerbsverfälschende Bewerberkonstellationen (z.B. mehrfache Beteiligung im selben Verfahren) sind unzulässig.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit müssen gegeben sein – nachgewiesen u.a. durch die Eigenerklärung zur Eignung bzw. die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE).
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit (Referenzen)
Nachweis durch mindestens 2, höchstens 3 Referenzprojekte aus den letzten fünf Jahren.
Jedes Referenzprojekt muss mindestens einen der Erfahrungsbereiche R1 oder R2 nachvollziehbar belegen; ein Referenzprojekt darf auch beide Bereiche abdecken.
Detaillierte Beschreibung der Erfahrungsbereiche siehe Dokument „Eignungs- und Zuschlagskriterien".
Nachweis über Formblatt „133_Eigenerklärung Eignung", Nr. 9.
Formale Nachweise und Formblätter
Folgende Formblätter/Erklärungen sind mit dem Teilnahmeantrag verpflichtend einzureichen:
Die vom Auftraggeber vorgegebenen Formblätter sind zwingend zu verwenden; Änderungen an den Formblättern sind unzulässig und können zum Ausschluss führen.
Bei Eignungsleihe ist die Eignung und das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen auch für die Kapazitäten bereitstellenden Unternehmen nachzuweisen.
Nachweis Sprachen & Unterlagen
Angebot und Teilnahmeantrag in deutscher Sprache; fremdsprachige Bescheinigungen sind mit beglaubigter deutscher Übersetzung vorzulegen.
Mindestens 2, höchstens 3 Referenzprojekte; jedes muss mindestens einen der Erfahrungsbereiche R1 oder R2 nachvollziehbar belegen (ein Projekt kann beide Bereiche abdecken)
Eigenerklärung Eignung (Formblatt 133, Nr. 9)
Wettbewerb & Angebotsprognose
Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer VergabenAuf einen Blick
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