Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenIm Zuge des Krankenhausneubaus "Neue Mitte" der Katholischen Kliniken im Märkischen Kreis gGmbH in Iserlohn werden Erdungs- und Blitzschutzarbeiten für mehrere Gebäudeteile (Energiezentrale, Funktionstrakt, Bettentrakt, Magistrale und OP-Erweiterung) öffentlich ausgeschrieben.
Bieter müssen ein vollständiges Angebot über das Vergabeportal DtVP elektronisch einreichen. Gefordert sind unter anderem das Angebotsschreiben, das Leistungsverzeichnis mit Einheitspreisen, eine Eigenerklärung nach Art. 5k VO EU 2022/576, ein ausgefülltes Formblatt Referenzen sowie – je nach Konstellation – Erklärungen zu Bietergemeinschaften und Unterauftragnehmern.
Der Auftrag umfasst die Errichtung der Erdungsanlagen (Fundamenterder, Ringerder, Tiefenerder, Gitterstabmatten) und der Blitzschutzanlagen (Ableitungen, Auffangleitungen, Fangstangen/Fangspitzen, Trennstellen) jeweils inklusive Montageplanung, Erst- und Abnahmeprüfungen nach VDE 0185 sowie umfangreicher Revisions- und Wartungsdokumentation. Die Bauausführung läuft von Anfang 2027 bis voraussichtlich Februar 2029.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel, Instandhaltungsangeboten.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenÜbergeordnete Anforderungen an Erdungs- und Blitzschutzanlagen
Für alle Gebäudeteile gelten die gleichen technischen Grundsätze:
Montage, Prüfungen, Dokumentation – einheitlich für alle Gebäudeteile
Baustromversorgung (losübergreifend)
Errichtung der Baustromversorgung in zwei Stufen (Step I + Step II). Leistungsumfang, Zeitpunkt und Anschlusspunkte sind mit der Bauleitung abzustimmen.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenFachliche Eignung und Zuverlässigkeit
Im offenen Verfahren (VOB/A, Abschnitt 2) müssen Bieter ihre Eignung nachweisen. Präqualifizierte Unternehmen können den Eintrag im Präqualifikationsverzeichnis vorlegen; nicht präqualifizierte Unternehmen reichen eine Eigenerklärung zur Eignung bzw. eine EEE (Einzelne europäische Eigenerklärung) ein. Es werden keine konkreten Mindestanforderungen zu Umsatz, Personalstärke oder Zertifizierungen genannt.
Sprache, Form und Vollständigkeit
Angebote sind in deutscher Sprache einzureichen. Sie müssen fristgerecht, vollständig und dokumentenecht sein; es sind alle geforderten Formblätter und Nachweise beizufügen. Bei fehlenden oder fehlerhaften Unterlagen behält sich der Auftraggeber vor, diese nachzufordern.
Ausschlussgründe und Wettbewerbsregeln
Es sind keine unzulässigen Wettbewerbsbeschränkungen zulässig. Nebenangebote sind nicht zugelassen, ebenso wenig Mehrfachangebote. Es findet keine Mischkalkulation statt – eine Verteilung von Einheitspreisen auf andere Positionen führt zum Ausschluss. Preise sind in EUR, mit maximal 3 Nachkommastellen, ohne Umsatzsteuer anzugeben.
Sanktionen / Eigenerklärung Art. 5k VO EU 2022/576
Bieter (bei Bietergemeinschaften jedes Mitglied einzeln) müssen erklären, dass sie – und ggf. beteiligte Unterauftragnehmer/Eignungsverleiher/Lieferanten mit mehr als 10 % des Auftragswertes – nicht zu den in Art. 5k VO EU 2022/576 genannten russischen sanktionierten Personen, Organisationen oder Einrichtungen zählen.
Bietergemeinschaft und Unterauftragnehmer
Werden Kapazitäten anderer Unternehmen (wirtschaftlich/finanziell oder technisch/personell) in Anspruch genommen, sind diese zu benennen. Bei Eignungsleihe haftet die Bietergemeinschaft / der Bieter gemeinsam mit dem verliehenden Unternehmen. Für Unterauftragnehmer ist auf Verlangen eine Verpflichtungserklärung vorzulegen.
Sicherheitsleistungen (bei Auftragssumme ≥ 250.000 EUR netto)
Ab einer Auftragssumme von 250.000 EUR netto sind zu leisten: