Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie GB infraVelo GmbH schreibt den Neubau eines Hochbordradweges an der Westseite der Grellstraße in Berlin (PLZ 10409) öffentlich aus. Gebaut werden soll zwischen Hausnummer 75 und dem Knotenpunkt Prenzlauer Allee in Fahrtrichtung West.
Zum Leistungsumfang gehören:
Die Bauzeit läuft vom 07.09.2026 bis zum 06.11.2026. Angebote sind ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform iTWO tender (RIB) in Textform einzureichen. Nebenangebote sind nicht zugelassen. Die Vergabe erfolgt ohne Losbildung als einheitlicher Auftrag. Der Zuschlag wird ausschließlich nach dem Preis (100 %) erteilt.
Gefordert werden unter anderem mindestens 3 vergleichbare Referenzen aus den letzten 5 Kalenderjahren sowie verschiedene Eignungsnachweise (Steuer-, Sozialkasse, Berufsgenossenschaft).
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Angebotspreis als alleiniges Zuschlagskriterium
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenProjektrahmen
Es handelt sich um den Neubau eines Hochbordradweges an der Westseite der Grellstraße in Berlin (PLZ 10409), zwischen Hausnummer 75 und dem Knotenpunkt Prenzlauer Allee in Fahrtrichtung West. Das Projekt wird als einheitlicher Auftrag vergeben, es gibt keine Losbildung. Die Ausführungszeit läuft vom 07.09.2026 bis zum 06.11.2026. Nebenangebote und mehrere Hauptangebote sind nicht zugelassen.
Verkehrssicherung und Baustelleneinrichtung
Der Auftragnehmer übernimmt die komplette Verkehrssicherung. Dazu gehören die Erstellung eines Verkehrszeichenplans, das Aufstellen und Vorhalten des Bauzauns, das Anbringen von Verkehrsschildern und Hinweistafeln sowie vorübergehende Längs- und Pfeilmarkierungen. Die Baustelle ist einschließlich Baubüros, Geräten und Werkzeugen einzurichten und am Ende wieder vollständig zu räumen.
Suchschachtungen und Beweissicherung
Vor Beginn der eigentlichen Bauarbeiten sind Suchgräben herzustellen und mit den Versorgern abzustimmen, um kreuzende oder parallele Rohre und Kabel zu sichern. Außerdem ist eine Beweissicherung des bautechnischen Zustands der Umgebung erforderlich.
Rückbau und Abbrucharbeiten
Bestehende Verkehrsflächen sind zurückzubauen. Dazu zählen Natursteinborde, Großpflaster, Plattenbeläge und Asphaltbefestigungen. Betondecken sind erschütterungsarm aufzunehmen. Poller und Pfosten sind abzubrechen.
Erdarbeiten und Tragschichten
Es ist ein verdichtetes Planum herzustellen sowie Schottertragschichten für Fahrbahn, Radweg, Gehweg und Zufahrten einzubauen. Erschwernisse durch Einbauten Dritter sind einzuplanen.
Randeinfassungen und Bushaltestelle
Bordsteine aus Naturstein sind für Fahrbahn und Gehweg neu zu setzen. Für die Bushaltestelle sind Kasseler Sonderborde (Spezialprofilsteine) und Dehnscheiben für Bewegungsfugen einzubauen.
Oberflächen aus Asphalt und Pflaster
Auf Radweg und Fahrbahn sind Asphalttragschicht, Asphaltbinderschicht und Asphaltdeckschicht (teilweise Gussasphalt) einzubauen. Im Gehwegbereich kommen Großpflaster, Mosaikpflaster und Plattenbeläge zur Ausführung. Für seheingeschränkte Personen ist ein Blindenleitsystem mit Rippenplatten und Begleitplatten einzubauen.
Markierungen und Beschilderung
Bestandsmarkierungen sind zu entfernen (Demarkierung). Anschließend erfolgt die Neumarkierung mit farbiger Radwegkennzeichnung in Verkehrsrot (RAL 3020), Längs- und Haltelinien, Parkmarkierungen und Piktogrammen. Beschilderung umfasst das Abbauen und Anbringen von Verkehrsschildern sowie das Aufstellen von Rohrpfosten und das Erhöhen bestehender Schilder.
Entwässerung (Berliner Wasserbetriebe)
Straßenabläufe sind abzubrechen, auszuwechseln und neu an die BWB-Anlagen anzuschließen. Dazu gehören Betonteile, Auflageringe, Rohre, Aufsätze und Teleskop-Einbaugarnituren.
Entsorgung
Bauschutt (RC1), Boden BM-0*, Asphalt und Pflastersteine sind fachgerecht zu entsorgen. Die Entsorgung nicht gefährlicher Abfälle ist in den Einheitspreisen enthalten. Gefährliche Abfälle werden durch den Auftraggeber veranlasst; der Auftragnehmer übernimmt nur den Transport.
Stundenlohnarbeiten und Geräte
Im Leistungsverzeichnis sind Stundenlohnarbeiten für Polier, Vorarbeiter, Baufacharbeiter, Bauwerker und Kraftfahrer sowie Gerätekosten für Kleintransporter, LKW und Straßenmarkiermaschine vorzusehen.
Ausführungsplanung und Besonderheiten
Der Auftragnehmer erstellt die Ausführungspläne in Eigenverantwortung. Die Endmarkierung und Endbeschilderung erfolgt nach noch zu erteilender verkehrsrechtlicher Anordnung. Winterbaumaßnahmen (November bis März) sind in der Baustelleneinrichtung einzuplanen. Die Verkehrsbehinderung durch parallel laufende Baumaßnahmen Dritter ist in die Preise einzukalkulieren.
Dokumentation und Übergabe
Vor der Bauabnahme ist eine Übergabedokumentation zu erstellen, die unter anderem die Bauabrechnung mit Bestands- und Herstellplan sowie gesicherte Vermessungspunkte umfasst. Die BVG ist über die Verlegung der Bushaltestelle mindestens 12 Werktage vor Baubeginn zu informieren.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenKeine Ausschlussgründe
Bieter müssen erklären, dass keine schwere Verfehlung vorliegt, kein Eintrag im Wettbewerbsregister besteht und kein Insolvenzverfahren oder Liquidation anhängig ist. Liegt ein Ausschlussgrund vor, sind Selbstreinigungsmaßnahmen nachzuweisen.
Steuern und Sozialversicherung
Steuerschulden und Sozialversicherungsbeiträge müssen ordnungsgemäß erfüllt sein. Auf Verlangen sind Unbedenklichkeitsbescheinigungen des Finanzamts und der tariflichen Sozialkasse vorzulegen.
Berufliche Befähigung
Soweit zutreffend sind Eintragungen im Handelsregister, in der Handwerksrolle oder bei der IHK sowie die Mitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft nachzuweisen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Im Dokument sind Felder für Mindestjahresumsatz und Mindestjahresumsatz im Tätigkeitsbereich vorgesehen, aber nicht ausgefüllt. Auf Verlangen sind Bestätigungen von Wirtschaftsprüfer oder Steuerberater beziehungsweise testierte Jahresabschlüsse vorzulegen. Außerdem ist die Unternehmensgröße (Kleinst-/Klein-/Mittel-/Großunternehmen) anzugeben.
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Erforderlich sind mindestens 3 vergleichbare Referenzen aus den letzten 5 Kalenderjahren sowie die Verfügbarkeit der nötigen Arbeitskräfte. Auf Verlangen ist die Anzahl der jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte der letzten 3 Jahre, gegliedert nach Lohngruppen, anzugeben. Alternativ ist eine Eintragung im ULV oder im Präqualifikationsverzeichnis möglich.
Präqualifikation und Wettbewerbsregister
Präqualifizierte Unternehmen können ihre Eignung durch die ULV-Nummer oder die PQ-Verzeichnisnummer nachweisen. Nicht präqualifizierte Unternehmen müssen das Formblatt V 124.V-I F mit dem Angebot abgeben. Ab einer Auftragssumme von 30.000 EUR wird vor dem Zuschlag eine Abfrage beim Wettbewerbsregister durchgeführt.
Haftpflichtversicherung
Nach Zuschlag ist eine Haftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckungssumme von 1.500.000 EUR für Personenschäden und 1.000.000 EUR für Sachschäden nachzuweisen.
Nachunternehmer und Bietergemeinschaften
Nachunternehmer dürfen eingesetzt werden, müssen aber präqualifiziert sein oder die Voraussetzungen erfüllen. Art und Umfang sind anzugeben. Bietergemeinschaften sind zulässig und benötigen eine gemeinsame Erklärung mit Benennung eines Bevollmächtigten und gesamtschuldnerischer Haftung.
Vergleichbare Bauleistungen (Tiefbau/Verkehrsanlagen)
Bezeichnung der Leistung, Auftragswert (Anteil des Bieters), Ausführungszeitraum, Auftraggeber; auf Verlangen Bescheinigungen über ordnungsgemäße Ausführung