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Ersatzneubau Rad- und Fußwegbrücke Bodenburgallee - Stadt Oldenburg

Stadt OldenburgOldenburg, NiedersachsenVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Die Stadt Oldenburg schreibt den Ersatzneubau einer Rad- und Fußwegbrücke über den Bodenburgteich in der Bodenburgallee (26131 Oldenburg) öffentlich aus.

Was ist der Auftrag?

Die bestehende Holzbrücke (1-Feld-Brücke, Baujahr laut Stadt 1980) ist in schlechtem Zustand und soll vollständig ersetzt werden.Die neue Brücke hat eine Stützweite von 10,50 m und eine lichte Breite von 3,00 m zwischen den Geländern.Die Ausschreibung umfasst Abbruch, Gründung, Stahlbeton-Widerlager, Stahlüberbau mit Korrosionsschutz und einen Holzbohlenbelag aus Eiche.Es gibt keine Lose; der Auftrag wird als Ganzes vergeben.Die Vergabe erfolgt als öffentliche Ausschreibung nach VOB. Gewertet wird nach dem niedrigsten Preis.

Wichtige Termine

Bieterfragen bis 10.11.2026, 23:59 UhrAngebotsabgabe bis 17.11.2026, 10:00 UhrBindefrist bis 16.12.2026Ausführung von 01.03.2027 bis 30.06.2027

Was ist zu tun?

Angebot elektronisch über die Vergabeplattform einreichen.Eignung nachweisen, z. B. mit der Eigenerklärung Formblatt 124 oder der PQ-Nummer.Nebenangebote sind nur zusammen mit einem Hauptangebot zulässig. Mehrere Hauptangebote sind nicht zulässig.
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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Angebotsfrist: 17. November 2026
Termin / FristOKT2026NOVDEZJAN2027FEBMÄRAPRMAIJUN
Veröffentlichung13. Okt. 2026
Bieterfragen-Frist10. Nov. 2026
Angebotsfrist17. Nov. 2026
Bindefrist16. Dez. 2026
Ausführungsbeginn1. März 2027
Vertragslaufzeit1. März – 30. Juni 2027
Vollendung (abnahmereif)30. Juni 2027
Verkehrssicherung EinsatzzeitDatum offenCa. 10 Wochen, Bezugspunkt nicht angegeben (vermutlich während Ausführungszeitraum).
Verkehrssicherung vorhaltenDatum offen90 Tage Vorhaltedauer, Bezugspunkt nicht angegeben.
Wasserhaltung NutzungsdauerDatum offenCa. 6 Wochen, Bezugspunkt nicht angegeben.
Technischer Liefervertrag BetonDatum offenÜbergabe an AG spätestens 4 Wochen nach Auftragserteilung.
Setzungs- und VerformungsmessungDatum offenLaufzeit von Baubeginn bis Bauwerksabnahme.
Beweissicherung vor BaubeginnDatum offenAm Tag der Baufeldübergabe durch öffentlich bestellten Sachverständigen.
Beweissicherung vor VOB-AbnahmeDatum offenVor VOB-Abnahme durch öffentlich bestellten Sachverständigen.
BestandsunterlagenDatum offenVor H1-Prüfung zu erstellen (genaues Datum nicht angegeben).
Rückstellproben aufbewahrenDatum offenMindestens 6 Monate ab Vorlage des Laborberichts aufzubewahren.
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabe

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Niedrigster Preis100%

    Zuschlag auf das wirtschaftlichste Angebot mit dem niedrigsten Preis, ermittelt aus der Wertungssumme (nachgerechnete Angebotssumme unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus Lohngleitklausel, Instandhaltungsangeboten). Werkstätten für Behinderte erhalten einen Bonus von 15 Prozent auf die Wertungssumme.

KI-Hinweis: Formblatt 211 kreuzt 'Zuschlagskriterium Preis' an, 'Mehrere Zuschlagskriterien' ist nicht angekreuzt, Formblatt 227 nicht beigefügt; Bekanntmachung nennt 'Niedrigster Preis'.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Ausgangslage und Bauwerk

Bestehendes Bauwerk: Holzbrücke als 1-Feld-Brücke, Überbau und Tragkonstruktion aus Holz, im Zustand schlecht. Die gesamte Holzkonstruktion ist als AIV-Holz einzustufen und separat auszubauen.Neues Bauwerk: Stützweite 10,50 m, lichte Weite zwischen den Widerlagern 10,00 m, lichte Breite zwischen den Geländern 3,00 m, Brückenfläche ca. 32 m², Kreuzungswinkel 100 gon.Verkehrsart: Geh- und Radverkehr (Einwirkungen nach DIN EN 1991-2). Laut Statik ist die Brücke zudem für Dienst- und Rettungsfahrzeuge befahrbar.Standort: 26131 Oldenburg, Bodenburgallee / Bodenburgteich, Zuwegung nur über die Graudenzer Straße.

Vorbereitung, Planung und Dokumentation

Technische Bearbeitung: Standsicherheitsnachweise für Baubehelfe, Ausführungszeichnungen für Baubehelfe, Bestandsunterlagen (u. a. Bauwerksbuch, Übersichtszeichnungen im CAD-Format, Daten für die Straßeninformationsbank ASB-ING).Vermessung mit Messprogramm, Messprotokollen und geschlossenem Vermessungsbericht.Setzungs- und Verformungsmessung: Messprogramm vor Baubeginn zur Genehmigung vorlegen, Messung von Baubeginn bis zur Bauwerksabnahme.Lichtbilder: 50 Stück, digital.Beweissicherung vor Baubeginn und vor der VOB-Abnahme durch einen öffentlich bestellten Sachverständigen.Betonüberwachung und technischer Liefervertrag für Beton (Überwachungsklasse 2), Übergabe an den Auftraggeber spätestens 4 Wochen nach Auftragserteilung.

Baustelle, Verkehrssicherung und Abbruch

Baustelleneinrichtung und -räumung, Zufahrt mit Stahlplatten (ca. 1 × 2,50 m, 20 Stück), Bauzaun 2,0 m hoch über 50 m.Oberbodenabtrag und Baumrückschnitt.Verkehrssicherung über ca. 10 Wochen, dazu zusätzliche Vorhaltezeit je angefangene Woche. Verkehrsrechtliche Anordnung einholen.Schutzgerüst mit wasserdichter Abdeckung.Abbruch des Bestandsüberbaus (Holz, 10,50 m lang, 3,00 m breit), Kappen der Holzpfähle, Demontage von Schildern und Geländerverstärkungen, Ausbau der Winkelstützwände.Entsorgung des Holzüberbaus als gefährlicher Abfall (AVV 17 02 04*).Ausbau der Holzteile nach Vorgabe des Schadstoffberichts; bei Holzarbeiten die TRGS 553 beachten.

Erdarbeiten, Wasserhaltung und Gründung

Suchgraben und Baugruben für die Widerlager (ca. 66 m³ Aushub). Probenahme durch ein akkreditiertes Labor und Deklarationsanalyse, Rückstellproben 6 Monate aufbewahren.Entsorgung des Bodens (AVV 17 05 04) mit elektronischer Nachweisführung (eANV).Wasserhaltung für ca. 6 Wochen mit Ableitung zur Vorflut (Bodenburgteich).Gründung mit vorgefertigten Verdrängungs- bzw. Stahlrohrpfählen (insgesamt ca. 60 m, Länge je nach Variante ca. 6 bis 10 m, Stahlrohr RO 323,9 × 10 mm) inklusive Pfahlkopfherrichtung.Laut Statik-Ergänzung: Pfahllänge ca. 9,50 m bei Vibrieren, ca. 7,50 m bei Rammen.Baugrubensicherung mit Kunststoffspundwand (ca. 63 m²).Sandfüllung, Dränschicht, Hinterfüllung, Oberboden und Nassansaat der Böschung.

Beton- und Stahlbetonarbeiten

Stahlbetonwiderlager mit Flügelwänden (Widerlagerstärke 0,80 m, Flügellänge 2,25 m, Breite 0,55 m).Beton C20/25 und C30/37 mit den Expositionsklassen XF4, XC4 und XD3, Sauberkeitsschicht, Betonstahl BSt 500 S.Sichtflächenschalung an den Widerlagern und Flügeln, Betondeckung 55 mm.Matrizen für Jahreszahl und Bauwerksnummer.Nur Transportbeton verwenden. Betonzusatzmittel nur mit Zustimmung des Auftraggebers.Vorläufiges Betonbaukonzept: Die BBQ-Koordination und die Fortschreibung übernimmt der Auftragnehmer.

Stahlbau, Lager, Übergangskonstruktion und Holzbelag

Stahlkonstruktion Überbau (ca. 5 t, Stahl S355 J2+N laut Leistungsverzeichnis): im Werk herstellen, in Einzelteilen liefern, vor Ort montieren und einheben.Hinweis: Die Statik nennt für Träger den Stahl S235 (HEA-Profile). Die Stahlsorte ist daher zu klären.Zerstörungsfreie Prüfung nach dem Verschweißen: Sichtprüfung, Ultraschall- (UT) und Magnetpulverprüfung (MT) mit Originalprotokollen. Abnahmeprüfzeugnisse 3.1 für alle Stahlbleche.Elastomerlager (4 Stück).Übergangskonstruktion (wasserundurchlässig, ca. 6 m, Dilatation 40 mm).Stahlgeländer, Füllstabgeländer, Höhe 1,30 m, Länge ca. 22 m.Holzbohlenbelag aus Eiche (Festigkeitsklasse D30, ca. 33 m²) mit Befestigung aus A4-Schrauben und Auflagerbohlen. Schnittflächen versiegeln.

Oberflächen- und Korrosionsschutz

Oberflächenvorbereitung der Stahlteile auf Sa 2½.Beschichtung des Überbaus mit Korrosionsschutzsystem gemäß ZTV-ING Teil 4 (Systeme nach Blatt 85/87), Farbton DB 703 anthrazitgrau, ca. 105 m².Nachbessern von Beschichtungsschäden durch die Montage ist nicht gesondert vergütet (laut Leistungsverzeichnis).

Straßenanschluss, Befestigung und Restarbeiten

Bordsteine aufnehmen und setzen, Pflasterdecken herstellen.Schottertragschicht ohne Bindemittel, Planum, Frostschutzschicht (Einbaudokumentation erforderlich).Böschungstreppe und Wasserbausteine (ca. 13 m²).Kranaufstellplatz.Lichtlotpegel mit Lackierung und Skala, neuer Pegel, Poller.Hinweis: Im Leistungsverzeichnis fehlt Gruppe 10. Der vorliegende Auszug umfasst nur die Gruppen 1.1 bis 1.9.

Besondere Bedingungen auf der Baustelle

Beengte Baustelle: Die Zuwegung führt nur über die Graudenzer Straße.Beton kann nicht direkt mit dem Betonmischer erreicht werden; kleinteiliges Gerät ist erforderlich.Die Stahlkonstruktion muss mit Einhub montiert werden. Hilfskonstruktionen für die Montage sind Bestandteil der Leistung.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Eignungsnachweis

Nachweis über eine der folgenden Möglichkeiten: PQ-Nummer, Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124) oder Einheitliche Europäische Eigenerklärung.Laut Auftragsbekanntmachung ist die Eigenerklärung Formblatt 124 verpflichtend.KO-Kriterium: Ein „ja“ bei einer KO-Frage bestätigt die Eignung; die Frage muss erfüllt sein.

Referenzen

Vergleichbare Leistungen in den letzten 5 Kalenderjahren. Details siehe Abschnitt „Benötigte Referenzprojekte“.

Personal und Arbeitskräfte

Erklärung, dass die erforderlichen Arbeitskräfte zur Verfügung stehen.Bei enger Wahl: Zahl der in den letzten 3 Jahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte nach Lohngruppen.

Registereintragung

Eintrag im Handelsregister, in der Handwerksrolle oder bei der IHK. Alternativ eine Erklärung, dass keine Eintragungspflicht besteht.

Ausschlussgründe

Erklärung, dass keine schweren Verfehlungen vorliegen, kein Insolvenzverfahren läuft und keine Liquidation erfolgt.

Steuern, Sozialabgaben und Berufsgenossenschaft

Erklärung zur ordnungsgemäßen Zahlung von Steuern, Abgaben und Sozialversicherungsbeiträgen.Mitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft.Bei enger Wahl: Unbedenklichkeitsbescheinigungen von Sozialkasse, Finanzamt und Berufsgenossenschaft (Letztere mit Lohnsummen) sowie Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG.

Tariftreue, Mindestlohn und ILO-Kernarbeitsnormen

Verpflichtung zur Zahlung der Mindestentgelte nach MiLoG und ggf. Branchentarifverträgen.Erklärung zu den ILO-Kernarbeitsnormen (NKernVO).

Lieferwerk für Transportbeton

Das Lieferwerk für Transportbeton muss einer ständigen Güteüberwachung unterliegen.
Referenzprojekte
3 Referenznachweise (bei enger Wahl) ReferenzenZeitraum: Letzte 5 KalenderjahreVolumen: Auftragssumme je Referenz anzugeben (kein Mindestwert genannt)

Erklärung, dass vergleichbare Leistungen in den letzten fünf Kalenderjahren ausgeführt wurden. Bei enger Wahl sind drei Referenznachweise vorzulegen.

Je Referenz anzugeben: Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, stichwortartige Benennung des mit eigenem Personal ausgeführten Leistungsumfangs inkl. Mengen, durchschnittliche Zahl eingesetzter Arbeitnehmer, besondere technische Anforderungen, Art der Baumaßnahme (Neubau, Umbau, Denkmal), vertragliche Bindung (Hauptauftragnehmer, ARGE-Partner, Nachunternehmer), ggf. koordinierte Gewerke. Pflicht: Bestätigung des Auftraggebers über die vertragsgemäße Ausführung. Alternativ genügt die Eigenerklärung Formblatt 124 bzw. die PQ-Nummer mit mindestens drei vergleichbaren Referenzen im PQ-Verzeichnis.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
1–3Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 2 Angebote
Geringe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 62%4–10 · 35%11+ · 3%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 24 erledigt
Angebot erstellen und einreichen
Eignung nachweisen
Auf Verlangen der Vergabestelle nachreichen
Fragen und Formvorgaben beachten
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Stadt Oldenburg
Anschrift
26122 Oldenburg
Ort
26131 Oldenburg
Kategorie
Niedersachsen
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
26131 Oldenburg
Niedersachsen

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