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Ausschreibungen Hessen

Erschließung Friedhof Griesheim

Stadt Frankfurt am Main – Amt für Bau und ImmobilienFrankfurt am Main, HessenVeröffentlicht:
Angebotsfrist: noch 13 Tage

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Öffentliche Ausschreibung der Stadt Frankfurt am Main für Erschließungsarbeiten rund um den Friedhof Griesheim (Waldschulstraße 79).

Gefragt ist ein Bauunternehmen für eine gebündelte Tiefbau-Maßnahme: Schmutzwasserkanal wird neu an das öffentliche Netz angeschlossen, eine alte Schmutzwassergrube abgebrochen, Regenwasser über eine Füllkörperrigole versickert, der Vorplatz der Trauerhalle neu gepflastert, Erd- und Verbauarbeiten inklusive eines kurzen Tunnel-/Stollenabschnitts ausgeführt sowie Verkehrssicherung und Kampfmittelräumung übernommen.

Einzureichen sind u.a. das Angebotsformblatt (VHB 211), die Eigenerklärung zur Eignung (VHB 124) mit 3 vergleichbaren Referenzen, Angaben zu Nachunternehmern, technischer Ausrüstung, deutschsprachigem Personal sowie Qualifikationsnachweise für Kanalbau (RAL-GZ 961), Kampfmittelräumung (RAL-GZ 901), Verkehrssicherung (MVAS 99) und ein SIGE-Koordinator. Zuschlag allein nach Preis (100 %).

Ausschreibung ansehen

Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Noch 13 Tage bis zur Angebotsfrist — 22. September 2026
HEUTE
Termin / FristAUG2026SEPOKTNOVDEZJAN2027FEBMÄR
Veröffentlichung26. Aug. 2026
Angebotsfrist22. Sep. 2026
Angebotsöffnung22. Sep. 2026
Bindefrist22. Sep. – 23. Okt. 2026
Ausführungsbeginn23. Okt. 2026
Vertragslaufzeit23. Okt. 2026 – 5. März 2027
Vollendung5. März 2027
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabe

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
  • Preis100%

    Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt, basierend auf nachgerechneten Angebotssummen unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbeträgen aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten.

KI-Hinweis: Das Zuschlagskriterium ist vollständig dokumentiert: Alleiniger Preis (100%), ergänzt durch die gesetzliche Bonusregelung für Werkstätten für Behinderte.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Kanal- und Entwässerungsarbeiten

Verlegung des Schmutzwasserkanals in offener Bauweise, überwiegend als PP-Vollwandrohr DN 150 (ca. 196 m), ein kurzer Abschnitt DN 100 (ca. 8 m) sowie ein Teilstück DN 150 STZ im Stollen (ca. 11 m). Lieferung und Einbau von 9 Stahlbetonfertigteilschächten DN 1000, 1 Reinigungsschacht DN 1000 sowie der Anschluss an die bestehende Sickergrube. Regenwasser wird über eine Füllkörperrigole (V ≈ 3,4 m³) versickert, einschließlich Kontrollschacht, Reinigungsschacht RW 2, Rohrleitungen DN 150 PP (Gefälle 6,7 ‰), Schächten DN 1000 PP, Schachtabdeckungen Klasse D 400 mit Lüftungsöffnungen, Sauberkeitsschicht (10 cm Splitt 2/8), Magerbeton, Betonfertigteilen und Geovlies.

Erd-, Verbau- und Tunnelbauarbeiten

Aushub, Bodenabfuhr und Verfüllmaterial für alle Gräben. Verbauarbeiten zur Sicherung der Baugruben. Zusätzlich Tunnel-/Stollenbauarbeiten für den Hausanschluss-Stollen (Steinzeug DN 150). Grundwasserhaltung über mindestens 7 Tage nach Betoneinbau: Pumpensumpf, Elektro-Pumpenanlage 10 l/s (90 Tage Vorhaltung, 50 h Betrieb), Baudrainage D 160 mm (10 m), Drainage-Kiesbett (10 m³). In Wohngebieten ausschließlich elektrisch betriebene Pumpenaggregate; Betriebsbuch/Dokumentation ist Pflicht. Keine Recyclingbaustoffe zugelassen.

Bauwerke und Schachtzubehör

Stahlbetonfertigteilschächte DN 1000 (9 Stück) inkl. Schachtzubehör und -einbauteilen. Reinigungsschacht als PP-Bauwerk DN 1000. Alle Schachtabdeckungen Klasse D 400 mit Lüftungsöffnungen. Stahlbauteile in Edelstahl (Werkstoff 1.4571 oder 1.4301) für Regenwassersysteme.

Abbrucharbeiten

Abbrechen und Entsorgen der bestehenden Schmutzwassergrube aus Beton. Rodung der Pflanzflächen auf dem Friedhofsvorplatz (ca. 3,5 m²). Aufnehmen und Entsorgen von ca. 240 m² Betonplatten, ca. 330 m² wassergebundener Decke, ca. 130 m² Asphaltdecke sowie ca. 2 m² Pflaster inkl. Unterbau am Bankstandort. Ausbauen vorhandener Schachtdeckel (60×60 cm und 70×70 cm), Absperrpoller inkl. Bodenhülsen (3 Stück) und eines Feststellers; diese werden zur Wiederverwendung gelagert bzw. im Rahmen der Pflasterarbeiten neu eingebaut.

Oberflächenarbeiten Vorplatz Trauerhalle

Rückbau und Wiederherstellung der befestigten Flächen auf dem Vorplatz der Trauerhalle:

ca. 20 m² Doppel-T-Verbundpflaster aufnehmen, lagern und wiederherstellenca. 330 m² wassergebundene Decke abtragen und entsorgenca. 240 m² Betonplatten aufnehmen und entsorgenca. 220 m² Pflaster im Reihenverband mit Läuferzeile neu verlegenca. 270 m² Pflaster im wilden Verband mit Läuferzeile neu verlegenca. 130 m² Asphalt durch wassergebundene Decke ersetzenca. 110 m² neue wassergebundene Decke herstellenErdplanum ca. 620 m², Schottertragschicht 0/32, d = 30 cm (ca. 500 m²), Splittbettung (ca. 500 m²)Noppenfolie ca. 30 mLäuferzeile ca. 270 m, Schachtdeckel, Absperrpoller und Bank wiedereinbauenZweiflügeliges Bestandstor und bestehende Sickergrube bleiben erhalten.

Baustelleneinrichtung und Verkehrssicherung

Baustelleneinrichtung mit zwei Lagerflächen von je ca. 80 m², inkl. Baustrom und Bauwasser. Verkehrssicherung nach MVAS 99: verkehrsrechtliche Anordnungen, Aufbruchgenehmigungen, Behelfsbrücken und -wege. Arbeitszeiten Mo–Fr 07:00–20:00 Uhr (lärmintensive Arbeiten nur 08:00–19:00 Uhr). Rücksichtnahme auf Friedhofsordnung: Arbeitsunterbrechungen bei Beerdigungen sind einzuhalten. Abstimmung mit der Stadtentwässerung Frankfurt ca. 2 Wochen Vorlauf. Vor Baubeginn Beweissicherung (Bilderdokumentation).

Kampfmitteluntersuchung

Flächensondierung ca. 950 m² sowie baubegleitende Aushubüberwachung ca. 120 h – jeweils vor Aufgrabungsarbeiten und nur durch ein nach § 7 / § 20 Sprengstoffgesetz zugelassenes Unternehmen. Behördliche Vorlaufzeit ca. 2 Wochen. Bescheinigung über Sondierarbeiten nach neuestem Stand der Technik inkl. Lageplan und Detektionsverfahren ist vorzulegen.

Baum-, Umwelt- und Lärmschutz

Baumschutz über Wurzelsuchgräben, Stammschutz und Wurzelbereichsschutz. Einhaltung der Umwelt-, Lärm- und Baumschutzvorschriften. Sämtliche Höhen- und Winkelangaben sind vom Auftragnehmer zwingend in der Örtlichkeit zu überprüfen; über verlegte Versorgungs- und Entsorgungsleitungen ist vor Beginn der Arbeiten Erkundigung einzuholen; Suchschlitze nur in Abstimmung mit der örtlichen Bauüberwachung.

Prüfungen, Dokumentation und Abnahme

Dichtheitsprüfungen und optische Inspektion (TV-Befahrung) aller neu verlegten Haltungen und Schächte, in Abstimmung mit Stadtentwässerung Frankfurt (ca. 2 Wochen Vorlaufzeit). Dokumentation der Wasserhaltung im Betriebsbuch. Nach Verlangen hat der Auftraggeber binnen 12 Werktagen, im Regelfall binnen 7 Werktagen, die Abnahme durchzuführen. Verjährungsfrist für Mängelansprüche 4 Jahre.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Berufliche und rechtliche Eignung

Eintragung in Handelsregister oder Handwerksrolle (soweit pflichtig); Mitgliedschaft in der zuständigen Berufsgenossenschaft. Keine zwingenden oder fakultativen Ausschlussgründe nach § 123 und § 124 GWB, kein wirksames Berufsverbot (§ 70 StGB), kein vorläufiges Berufsverbot (§ 132a StPO), keine Gewerbeuntersagung (§ 35 GewO); kein anhängiges Insolvenzverfahren. Ordnungsgemäße Abführung von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen. Nachweis über jahresdurchschnittliche Beschäftigtenzahl, gegliedert nach Lohngruppen, mit separat ausgewiesenem Leitungspersonal.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Umsatz der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (Bauleistungen und vergleichbare Leistungen). Testierte Jahresabschlüsse bzw. G&V-Rechnungen oder Bestätigung eines Wirtschaftsprüfers/Steuerberaters. Auf Verlangen: Bescheinigung in Steuersachen, Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG. Gewerbezentralregisterauszug wird ab Auftragssumme ≥ 30.000 € durch den Auftraggeber eingeholt.

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Mindestens 3 vergleichbare Referenzen aus den letzten 5 Kalenderjahren (Kanalverlegung, Bauwerke, Erd- und Verbauarbeiten, Abbrucharbeiten) mit Referenzbescheinigung nach VHB-Formblatt 444. Nachweis der technischen Ausrüstung, die dem Bieter für die Ausführung zur Verfügung steht. Ausreichende Anzahl von Arbeitskräften für die Leistungsausführung.

Qualitätsnachweise Kanalbau und Kampfmittelräumung

RAL-Gütezeichen Kanalbau GZ 961 oder gleichwertiges Prüfzeugnis gemäß Abschnitt 4.1 (Erstprüfung) mit Verpflichtung zur RAL-Gütesicherung (Fremd- und Eigenüberwachung) für die Dauer der Werkleistung. Für die Kampfmittelräumung: RAL-GZ 901 oder gleichwertiger Nachweis gemäß Abschnitt 6.1 mit Verpflichtung zur Fremd- und Eigenüberwachung. Gütesicherungsnachweis bestehend aus Fremd- und Eigenüberwachung.

Personal- und Baustellenanforderungen

Deutsch sprechender Bauleiter / Fachbauleiter ist bei Vertragsabschluss zu benennen. Deutsch sprechender weisungsberechtigter Mitarbeiter (z. B. Polier) ist während der gesamten Bauausführung jederzeit auf der Baustelle anwesend. Benennung eines SIGE-Koordinators. Qualifikationsnachweis für Verkehrssicherung gemäß MVAS 99. Nachunternehmer (ab 10.000 € Auftragssumme) müssen eine gleichlautende Eigenerklärung vorlegen; Kalkulationsangaben der NU sind offenzulegen.

Verpflichtungserklärungen und Tariftreue

Verpflichtungserklärung zur Tariftreue und Mindestentgelt nach Hessischem Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG). Auskunfts- und Prüfungsrecht nach § 7 Abs. 1 HVTG ist einzuräumen und an Nachunternehmen sowie Verleihunternehmen vertraglich weiterzugeben. Pflicht zur Führung täglicher Anwesenheitslisten, Mitführung von Identitätsnachweisen der eingesetzten Arbeitskräfte sowie vertragliche Weitergabe aller WBVB-Verpflichtungen an Nachunternehmer. Keine Gleitklausel für Lohn- und Materialkosten.

Sicherheitsleistungen und Bürgschaften

Sicherheit für Vertragserfüllung: 5 % der Auftragssumme (inkl. USt) per Vertragserfüllungsbürgschaft, sofern die Auftragssumme ≥ 250.000 € ohne USt beträgt. Sicherheit für Mängelansprüche: 3 % der Summe der Abschlagszahlungen zum Zeitpunkt der Abnahme per Mängelansprüchebürgschaft. Vorauszahlungs- bzw. Abschlagszahlungsbürgschaft nach § 16 Abs. 1 Nr. 1 Satz 3 VOB/B, sofern Abschlags- oder Vorauszahlungen beansprucht werden.

Referenzprojekte
3 ReferenzenZeitraum: letzte 5 Kalenderjahre

Vergleichbare Referenzen über Kanalverlegung, Bauwerke, Erd- und Verbauarbeiten sowie Abbrucharbeiten (Kanalbau- und Erschließungsprojekte, möglichst mit Schmutzwasserkanälen, Tunnel-/Stollenbau und Rigolenbau). Je Referenz: Auftraggeber mit Anschrift, Ansprechpartner und Telefonnummer sowie Bausumme.

Referenzbescheinigung nach VHB-Formblatt 444. Gilt für die Gesamtleistung (keine Losaufteilung).

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 22%4–10 · 44%11+ · 34%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 22 erledigt
Angebotsunterlagen (Pflichtangebot)
Eignungsnachweise
Tariftreue & Sozialversicherung
Auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Stadt Frankfurt am Main – Amt für Bau und Immobilien
Anschrift
60486 Frankfurt am Main
Ort
60486 Frankfurt am Main
Kategorie
Hessen
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
www.frankfurt.de

Erfüllungsort

Ort der Leistung
60486 Frankfurt am Main
Hessen

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