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Erschließung Friedhof Griesheim

Stadt Frankfurt am Main – Amt für Bau und ImmobilienFrankfurt am Main, HessenVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Öffentliche Ausschreibung der Stadt Frankfurt am Main für Erschließungsarbeiten rund um den Friedhof Griesheim (Waldschulstraße 79).

Gefragt ist ein Bauunternehmen für eine gebündelte Tiefbau-Maßnahme: Schmutzwasserkanal wird neu an das öffentliche Netz angeschlossen, eine alte Schmutzwassergrube abgebrochen, Regenwasser über eine Füllkörperrigole versickert, der Vorplatz der Trauerhalle neu gepflastert, Erd- und Verbauarbeiten inklusive eines kurzen Tunnel-/Stollenabschnitts ausgeführt sowie Verkehrssicherung und Kampfmittelräumung übernommen.

Einzureichen sind u.a. das Angebotsformblatt (VHB 211), die Eigenerklärung zur Eignung (VHB 124) mit 3 vergleichbaren Referenzen, Angaben zu Nachunternehmern, technischer Ausrüstung, deutschsprachigem Personal sowie Qualifikationsnachweise für Kanalbau (RAL-GZ 961), Kampfmittelräumung (RAL-GZ 901), Verkehrssicherung (MVAS 99) und ein SIGE-Koordinator. Zuschlag allein nach Preis (100 %).

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Angebotsfrist: 22. September 2026
Termin / FristAUG2026SEPOKTNOVDEZJAN2027FEBMÄR
Veröffentlichung26. Aug. 2026
Angebotsfrist22. Sep. 2026
Angebotsöffnung22. Sep. 2026
Bindefrist22. Sep. – 23. Okt. 2026
Ausführungsbeginn23. Okt. 2026
Vertragslaufzeit23. Okt. 2026 – 5. März 2027
Vollendung5. März 2027
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabe

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
  • Preis100%

    Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt, basierend auf nachgerechneten Angebotssummen unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbeträgen aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten.

KI-Hinweis: Das Zuschlagskriterium ist vollständig dokumentiert: Alleiniger Preis (100%), ergänzt durch die gesetzliche Bonusregelung für Werkstätten für Behinderte.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Kanal- und Entwässerungsarbeiten

Verlegung des Schmutzwasserkanals in offener Bauweise, überwiegend als PP-Vollwandrohr DN 150 (ca. 196 m), ein kurzer Abschnitt DN 100 (ca. 8 m) sowie ein Teilstück DN 150 STZ im Stollen (ca. 11 m). Lieferung und Einbau von 9 Stahlbetonfertigteilschächten DN 1000, 1 Reinigungsschacht DN 1000 sowie der Anschluss an die bestehende Sickergrube. Regenwasser wird über eine Füllkörperrigole (V ≈ 3,4 m³) versickert, einschließlich Kontrollschacht, Reinigungsschacht RW 2, Rohrleitungen DN 150 PP (Gefälle 6,7 ‰), Schächten DN 1000 PP, Schachtabdeckungen Klasse D 400 mit Lüftungsöffnungen, Sauberkeitsschicht (10 cm Splitt 2/8), Magerbeton, Betonfertigteilen und Geovlies.

Erd-, Verbau- und Tunnelbauarbeiten

Aushub, Bodenabfuhr und Verfüllmaterial für alle Gräben. Verbauarbeiten zur Sicherung der Baugruben. Zusätzlich Tunnel-/Stollenbauarbeiten für den Hausanschluss-Stollen (Steinzeug DN 150). Grundwasserhaltung über mindestens 7 Tage nach Betoneinbau: Pumpensumpf, Elektro-Pumpenanlage 10 l/s (90 Tage Vorhaltung, 50 h Betrieb), Baudrainage D 160 mm (10 m), Drainage-Kiesbett (10 m³). In Wohngebieten ausschließlich elektrisch betriebene Pumpenaggregate; Betriebsbuch/Dokumentation ist Pflicht. Keine Recyclingbaustoffe zugelassen.

Bauwerke und Schachtzubehör

Stahlbetonfertigteilschächte DN 1000 (9 Stück) inkl. Schachtzubehör und -einbauteilen. Reinigungsschacht als PP-Bauwerk DN 1000. Alle Schachtabdeckungen Klasse D 400 mit Lüftungsöffnungen. Stahlbauteile in Edelstahl (Werkstoff 1.4571 oder 1.4301) für Regenwassersysteme.

Abbrucharbeiten

Abbrechen und Entsorgen der bestehenden Schmutzwassergrube aus Beton. Rodung der Pflanzflächen auf dem Friedhofsvorplatz (ca. 3,5 m²). Aufnehmen und Entsorgen von ca. 240 m² Betonplatten, ca. 330 m² wassergebundener Decke, ca. 130 m² Asphaltdecke sowie ca. 2 m² Pflaster inkl. Unterbau am Bankstandort. Ausbauen vorhandener Schachtdeckel (60×60 cm und 70×70 cm), Absperrpoller inkl. Bodenhülsen (3 Stück) und eines Feststellers; diese werden zur Wiederverwendung gelagert bzw. im Rahmen der Pflasterarbeiten neu eingebaut.

Oberflächenarbeiten Vorplatz Trauerhalle

Rückbau und Wiederherstellung der befestigten Flächen auf dem Vorplatz der Trauerhalle:

ca. 20 m² Doppel-T-Verbundpflaster aufnehmen, lagern und wiederherstellenca. 330 m² wassergebundene Decke abtragen und entsorgenca. 240 m² Betonplatten aufnehmen und entsorgenca. 220 m² Pflaster im Reihenverband mit Läuferzeile neu verlegenca. 270 m² Pflaster im wilden Verband mit Läuferzeile neu verlegenca. 130 m² Asphalt durch wassergebundene Decke ersetzenca. 110 m² neue wassergebundene Decke herstellenErdplanum ca. 620 m², Schottertragschicht 0/32, d = 30 cm (ca. 500 m²), Splittbettung (ca. 500 m²)Noppenfolie ca. 30 mLäuferzeile ca. 270 m, Schachtdeckel, Absperrpoller und Bank wiedereinbauenZweiflügeliges Bestandstor und bestehende Sickergrube bleiben erhalten.

Baustelleneinrichtung und Verkehrssicherung

Baustelleneinrichtung mit zwei Lagerflächen von je ca. 80 m², inkl. Baustrom und Bauwasser. Verkehrssicherung nach MVAS 99: verkehrsrechtliche Anordnungen, Aufbruchgenehmigungen, Behelfsbrücken und -wege. Arbeitszeiten Mo–Fr 07:00–20:00 Uhr (lärmintensive Arbeiten nur 08:00–19:00 Uhr). Rücksichtnahme auf Friedhofsordnung: Arbeitsunterbrechungen bei Beerdigungen sind einzuhalten. Abstimmung mit der Stadtentwässerung Frankfurt ca. 2 Wochen Vorlauf. Vor Baubeginn Beweissicherung (Bilderdokumentation).

Kampfmitteluntersuchung

Flächensondierung ca. 950 m² sowie baubegleitende Aushubüberwachung ca. 120 h – jeweils vor Aufgrabungsarbeiten und nur durch ein nach § 7 / § 20 Sprengstoffgesetz zugelassenes Unternehmen. Behördliche Vorlaufzeit ca. 2 Wochen. Bescheinigung über Sondierarbeiten nach neuestem Stand der Technik inkl. Lageplan und Detektionsverfahren ist vorzulegen.

Baum-, Umwelt- und Lärmschutz

Baumschutz über Wurzelsuchgräben, Stammschutz und Wurzelbereichsschutz. Einhaltung der Umwelt-, Lärm- und Baumschutzvorschriften. Sämtliche Höhen- und Winkelangaben sind vom Auftragnehmer zwingend in der Örtlichkeit zu überprüfen; über verlegte Versorgungs- und Entsorgungsleitungen ist vor Beginn der Arbeiten Erkundigung einzuholen; Suchschlitze nur in Abstimmung mit der örtlichen Bauüberwachung.

Prüfungen, Dokumentation und Abnahme

Dichtheitsprüfungen und optische Inspektion (TV-Befahrung) aller neu verlegten Haltungen und Schächte, in Abstimmung mit Stadtentwässerung Frankfurt (ca. 2 Wochen Vorlaufzeit). Dokumentation der Wasserhaltung im Betriebsbuch. Nach Verlangen hat der Auftraggeber binnen 12 Werktagen, im Regelfall binnen 7 Werktagen, die Abnahme durchzuführen. Verjährungsfrist für Mängelansprüche 4 Jahre.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Berufliche und rechtliche Eignung

Eintragung in Handelsregister oder Handwerksrolle (soweit pflichtig); Mitgliedschaft in der zuständigen Berufsgenossenschaft. Keine zwingenden oder fakultativen Ausschlussgründe nach § 123 und § 124 GWB, kein wirksames Berufsverbot (§ 70 StGB), kein vorläufiges Berufsverbot (§ 132a StPO), keine Gewerbeuntersagung (§ 35 GewO); kein anhängiges Insolvenzverfahren. Ordnungsgemäße Abführung von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen. Nachweis über jahresdurchschnittliche Beschäftigtenzahl, gegliedert nach Lohngruppen, mit separat ausgewiesenem Leitungspersonal.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Umsatz der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (Bauleistungen und vergleichbare Leistungen). Testierte Jahresabschlüsse bzw. G&V-Rechnungen oder Bestätigung eines Wirtschaftsprüfers/Steuerberaters. Auf Verlangen: Bescheinigung in Steuersachen, Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG. Gewerbezentralregisterauszug wird ab Auftragssumme ≥ 30.000 € durch den Auftraggeber eingeholt.

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Mindestens 3 vergleichbare Referenzen aus den letzten 5 Kalenderjahren (Kanalverlegung, Bauwerke, Erd- und Verbauarbeiten, Abbrucharbeiten) mit Referenzbescheinigung nach VHB-Formblatt 444. Nachweis der technischen Ausrüstung, die dem Bieter für die Ausführung zur Verfügung steht. Ausreichende Anzahl von Arbeitskräften für die Leistungsausführung.

Qualitätsnachweise Kanalbau und Kampfmittelräumung

RAL-Gütezeichen Kanalbau GZ 961 oder gleichwertiges Prüfzeugnis gemäß Abschnitt 4.1 (Erstprüfung) mit Verpflichtung zur RAL-Gütesicherung (Fremd- und Eigenüberwachung) für die Dauer der Werkleistung. Für die Kampfmittelräumung: RAL-GZ 901 oder gleichwertiger Nachweis gemäß Abschnitt 6.1 mit Verpflichtung zur Fremd- und Eigenüberwachung. Gütesicherungsnachweis bestehend aus Fremd- und Eigenüberwachung.

Personal- und Baustellenanforderungen

Deutsch sprechender Bauleiter / Fachbauleiter ist bei Vertragsabschluss zu benennen. Deutsch sprechender weisungsberechtigter Mitarbeiter (z. B. Polier) ist während der gesamten Bauausführung jederzeit auf der Baustelle anwesend. Benennung eines SIGE-Koordinators. Qualifikationsnachweis für Verkehrssicherung gemäß MVAS 99. Nachunternehmer (ab 10.000 € Auftragssumme) müssen eine gleichlautende Eigenerklärung vorlegen; Kalkulationsangaben der NU sind offenzulegen.

Verpflichtungserklärungen und Tariftreue

Verpflichtungserklärung zur Tariftreue und Mindestentgelt nach Hessischem Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG). Auskunfts- und Prüfungsrecht nach § 7 Abs. 1 HVTG ist einzuräumen und an Nachunternehmen sowie Verleihunternehmen vertraglich weiterzugeben. Pflicht zur Führung täglicher Anwesenheitslisten, Mitführung von Identitätsnachweisen der eingesetzten Arbeitskräfte sowie vertragliche Weitergabe aller WBVB-Verpflichtungen an Nachunternehmer. Keine Gleitklausel für Lohn- und Materialkosten.

Sicherheitsleistungen und Bürgschaften

Sicherheit für Vertragserfüllung: 5 % der Auftragssumme (inkl. USt) per Vertragserfüllungsbürgschaft, sofern die Auftragssumme ≥ 250.000 € ohne USt beträgt. Sicherheit für Mängelansprüche: 3 % der Summe der Abschlagszahlungen zum Zeitpunkt der Abnahme per Mängelansprüchebürgschaft. Vorauszahlungs- bzw. Abschlagszahlungsbürgschaft nach § 16 Abs. 1 Nr. 1 Satz 3 VOB/B, sofern Abschlags- oder Vorauszahlungen beansprucht werden.

Referenzprojekte
3 ReferenzenZeitraum: letzte 5 Kalenderjahre

Vergleichbare Referenzen über Kanalverlegung, Bauwerke, Erd- und Verbauarbeiten sowie Abbrucharbeiten (Kanalbau- und Erschließungsprojekte, möglichst mit Schmutzwasserkanälen, Tunnel-/Stollenbau und Rigolenbau). Je Referenz: Auftraggeber mit Anschrift, Ansprechpartner und Telefonnummer sowie Bausumme.

Referenzbescheinigung nach VHB-Formblatt 444. Gilt für die Gesamtleistung (keine Losaufteilung).

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 22%4–10 · 44%11+ · 34%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 22 erledigt
Angebotsunterlagen (Pflichtangebot)
Eignungsnachweise
Tariftreue & Sozialversicherung
Auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Stadt Frankfurt am Main – Amt für Bau und Immobilien
Anschrift
60486 Frankfurt am Main
Ort
60486 Frankfurt am Main
Kategorie
Hessen
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
www.frankfurt.de ↗

Erfüllungsort

Ort der Leistung
60486 Frankfurt am Main
Hessen

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