Erweiterung / Umbau Baubetriebshof in Diekholzen - Bodenbelagsarbeiten
Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenKurz erklärt:
Die Gemeinde Diekholzen (vertreten durch den Landkreis Hildesheim, Zentrale Vergabestelle) lässt im Rahmen des 2. Bauabschnitts (Werkstatt und Sozialtrakt) Bodenbelagsarbeiten im Baubetriebshof ausführen.
Was ist zu tun?
Rahmen:
Fristen & Pflichten:
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel, Instandhaltungsangeboten.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenBodenbelagsarbeiten – Vorbereitung und Verlegung
Die Leistung umfasst die Bodenbelagsarbeiten im 2. Bauabschnitt des Baubetriebshofs Diekholzen (Werkstatt und Sozialtrakt) nach VOB/C DIN 18365 in Verbindung mit DIN 18299 und DIN 18202 sowie dem Merkblatt TKB-7.
Vorgesehener Fußbodenaufbau:
Leistungen:
Einbauorte: R016 Umkleide Herren, R017 Aufenthalts-/Pausenraum, R018 Flur III, R019 Umkleide Damen, R021 Büro I, R022 Büro II.
Materialanforderungen und Bemusterung
Materialanforderungen PVC-Bodenbelag:
Fußleisten:
Bei vom Richtfabrikat abweichenden Produkten ist die Gleichwertigkeit nachzuweisen (Herstellerangaben, Übereinstimmungszertifikate, Handmuster, verfügbare Farbpalette). Vor der Bestellung ist eine Bemusterung mit dem Auftraggeber durchzuführen.
Stundenlohnarbeiten und Dokumentation
Stundenlohnarbeiten sind nur auf ausdrückliche schriftliche Anordnung und nach Genehmigung durch Bauherrn/Bauleitung auszuführen (Pos. 1.2.10 Fachvorarbeiter/in, 1.2.20 Facharbeiter/in, 1.2.30 Helfer/in – je 3 Std).
In den Verrechnungssätzen sind enthalten: Lohn- und Gehaltskosten, Neben-, Sozialkassen-, Winterbau-, Gemeinkosten und Gewinn sowie An- und Abfahrten (ohne USt).
Nicht gesondert vergütet werden Wegezeiten, Kleingeräte/Maschinen/Werkzeuge bis 1.500 € netto sowie Gerüste bis 3,50 m über Standfläche.
Technische Dokumentation (Pos. 1.2.40, 1 psch): Bezeichnung, Herstellerangaben, Produktdatenblätter, Zulassungen/Prüfzeugnisse; Deckblatt mit Firmendaten, fortlaufende Nummerierung und eindeutige Zuordnung der Dateien; Übergabe in Papierform und digital per E-Mail.
Baustellenorganisation und Schutzmaßnahmen
Vor Angebotsabgabe sind die örtlichen Gegebenheiten, Fahrwege, Zufahrtsmöglichkeiten und Durchfahrtsbegrenzungen zu prüfen und der laufende Bauhofbetrieb zu berücksichtigen.
Nach Auftragserteilung ist ein detaillierter Bauzeitenplan mit Einzelfristen vorzulegen. SiGe-Stellungnahmen sind mindestens 14 Tage, Lagerflächen mindestens 10 Werktage vor Arbeitsbeginn mit der Bauleitung abzustimmen. Es ist ein Fachbauleiter zu stellen und ein wöchentliches Bautagebuch zu führen.
Vorhandene Leitungen, Kabel, Kanäle und bauliche Anlagen sind ausreichend zu recherchieren, festzustellen und zu markieren; Schutzmaßnahmen sind vor Ausführung mit dem Bauleiter abzustimmen. Genehmigungen sind rechtzeitig zu beantragen. Der Kleber muss nach Verlegung des Bodenbelags gegebenenfalls innerhalb von 24 Stunden voll belastbar sein.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenAllgemeine Eignung (Eigenerklärung oder Präqualifikation)
Jeder Bieter muss entweder im Präqualifikationsverzeichnis des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. eingetragen sein oder die 'Eigenerklärung zur Eignung' (VVB 124, Fassung 2022) mit dem Angebot abgeben. Auf Verlangen sind Bescheinigungen zuständiger Stellen (z. B. Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug, Unbedenklichkeitsbescheinigungen) vorzulegen, nicht deutschsprachige Bescheinigungen mit Übersetzung.
Fachliche Eignung – Vergleichbare Leistungen und Umsatz
Mit der Eigenerklärung sind Angaben zu vergleichbaren Leistungen in den letzten fünf Kalenderjahren (bzw. dem in der Bekanntmachung genannten Zeitraum) sowie zum Umsatz der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre mit vergleichbaren Leistungen zu machen. Auf Verlangen sind drei Referenznachweise mit Ansprechpartner, Leistungsart, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, maßgeblichem Leistungsumfang, Mitarbeiterzahl, technischen/gerätespezifischen Anforderungen, Art der Baumaßnahme (Neubau/Umbau/Denkmal), vertraglicher Bindung und Bestätigung des Auftraggebers vorzulegen. Ein Mindestumsatz oder Mindestauftragswert für Referenzen ist nicht vorgegeben.
Zuverlässigkeit und Ausschlussgründe
Es dürfen keine Ausschlussgründe nach § 6e EU VOB/A vorliegen. Es darf kein Insolvenzverfahren beantragt oder eröffnet sein und das Unternehmen darf sich nicht in Liquidation befinden. In den letzten zwei Jahren darf keine Verurteilung mit Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten, mehr als 90 Tagessätzen oder Geldbuße von mehr als 2.500 € (Eintrag im Gewerbe- oder Wettbewerbsregister) vorliegen. Steuern, Abgaben und Sozialversicherungsbeiträge müssen ordnungsgemäß gezahlt worden sein und die Mitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft muss bestehen. Bei abweichenden Produkten ist die Gleichwertigkeit nachzuweisen.
Nachunternehmer und Bietergemeinschaften
Bei Einsatz von Nachunternehmen ist deren Eignung auf Verlangen nachzuweisen (Präqualifikation bzw. Eigenerklärungen und Bescheinigungen). Art und Umfang der durch Nachunternehmer ausgeführten Teilleistungen sowie deren Namen sind bereits bei Angebotsabgabe anzugeben (VVB 233).
Bietergemeinschaften müssen die Erklärung nach VVB 234 abgeben, einen bevollmächtigten Vertreter benennen und bestätigen, dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften und ggf. eine qualifiziert signierte Fassung auf Verlangen vorlegen.
Tariftreue und Ausführungsbedingungen
Bei der Ausführung der Leistung in Deutschland sind mindestens der gesetzliche Mindestlohn (12,82 €/Std seit 01.01.2025, 13,90 €/Std seit 01.01.2026) sowie einschlägige Mindestentgelte nach AEntG, AÜG oder allgemeinverbindlichen Tarifverträgen zu zahlen (Erklärung § 4 Abs. 1 NTVergG).
Bei eingesetzten Nachunternehmen oder Verleihunternehmen ist deren Tariftreueerklärung gesondert vorzulegen.
Im LV und in der Eigenerklärung zur Eignung (VVB 124) sind keine Mindestanforderungen an Referenzprojekte definiert. Auf Verlangen / bei engerer Wahl sind drei Referenznachweise einzureichen (Ansprechpartner, Leistungsart, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, maßgeblicher Leistungsumfang mit eigenen Mitarbeitern, Mitarbeiterzahl, technische/gerätespezifische Anforderungen, Art der Baumaßnahme, vertragliche Bindung, Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung).
vergleichbare Leistungen (Bodenbelagsarbeiten); Bestätigung des Auftraggebers über die vertragsgemäße Ausführung
Wettbewerb & Angebotsprognose
Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer VergabenAuf einen Blick
Erfüllungsort
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