Erweiterungsbau der Kooperationsschule Friesack - Fliesen- und Bodenbelagsarbeiten
Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenÖffentliche Ausschreibung (VOB/A) des Landkreises Havelland für Fliesen- und Bodenbelagsarbeiten im Rahmen des Erweiterungsbaus der Kooperationsschule Friesack (Sonnenweg 6, 14662 Friesack). Die Leistung ist in zwei Lose aufgeteilt: Los 1 – Fliesenarbeiten (Wand- und Bodenfliesen, Verbundabdichtungen, Treppenstufen, Sauberlaufsysteme) und Los 2 – Bodenbelagsarbeiten (Kautschukbeläge, Holzsockelleisten, Untergrundvorbereitung). Beide Lose können einzeln oder gemeinsam angeboten werden. Angebote sind elektronisch über die E-Vergabeplattform Vergabemarktplatz Brandenburg oder schriftlich einzureichen. Angebotsfrist: 09.10.2026, 11:00 Uhr.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot erteilt, ermittelt anhand des niedrigsten Preises. Das Angebot mit dem niedrigsten Preis erhält den Zuschlag, sofern alle Mindestanforderungen erfüllt sind und die geforderten Unterlagen ordnungsgemäß und vollständig vorliegen. (Aspekte: Angebotsendsumme Los 1 – Fliesenarbeiten, Angebotsendsumme Los 2 – Bodenbelagsarbeiten)
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenGemeinsame Rahmenbedingungen
Geltungsbereich: Beide Lose betreffen den Erweiterungsbau der Kooperationsschule Friesack, Sonnenweg 6, 14662 Friesack (Bauherr: Landkreis Havelland). Die Ausführung erfolgt im laufenden Schulbetrieb.
Allgemeine Ausführungsanforderungen (für beide Lose):
Technische Bearbeitung und Projektvorbereitung (beide Lose)
Werkplanung: Innerhalb von 18 Werktagen nach Auftragserteilung ist eine prüfbare Werkplanung in 2-facher Papierform und als PDF einzureichen. Sie umfasst Leistungserklärungen nach BauPVO (Art. 4), Handmuster aller zur Ausführung vorgesehenen Bauteile in der geplanten Farbe, Werkstoffangaben mit Normen und Produkteigenschaften, Befestigungsmittel, Feld- und Fugenplanung sowie die Abstimmung und Freigabe aller beteiligten Gewerke-Auftragnehmer für den Verlegeplan. Ein örtliches Aufmaß und eine Höhenlagen-Übersicht sind beizufügen.
Musterflächen / Bemusterung: Vor Bestellung und nach Freigabe durch den Auftraggeber sind Musterflächen für die vorgesehenen Wand- und Bodenfliesen anzulegen.
Baufristenplan: Innerhalb von 2 Wochen nach Auftragserteilung ist ein detaillierter Baufristenplan zur Prüfung und Genehmigung vorzulegen; er wird Vertragsbestandteil.
Abstimmung Flächenheizung: Spätestens 14 Tage vor Leistungsbeginn ist die Abstimmung mit Architekt, Heizungsplaner und -bauer zum Estricheinbau abzuschließen.
Objektdokumentation: Spätestens 4 Wochen vor Abnahme ist eine lückenlose Objektdokumentation in 1-facher digitaler Form als PDF auf CD sowie nach Freigabe in 1-facher Papierform einzureichen. Sie enthält Inhaltsverzeichnis, Fachunternehmererklärung, fortgeschriebene Werkplanung, Inbetriebnahme-/Prüfprotokolle, bauaufsichtliche Zulassungen, Konformitätsbescheinigungen, Übereinstimmungserklärungen, Prüf- und Wartungsbücher, Wartungsliste mit Prüfintervallen, Bedienungsanleitungen, CE-Leistungserklärungen und Produktdatenblätter aller eingesetzten Materialien.
Mindestanforderungen an Produkte und Qualität
Es sind nur emissionsarme und chromatfreie Bauprodukte zu verwenden (z. B. EMICODE EC1 PLUS). Alle einschlägigen Normen, Merkblätter, Richtlinien, Vorschriften und anerkannten Regeln der Technik sind anzuwenden (u. a. DIN 18202, DIN 18534, DIN EN 14411, VOB/C DIN 18299). Die Sicherheits- und Gesundheitsschutzvorgaben sind einzuhalten, und es sind die landesspezifischen Anforderungen des Landes Brandenburg zu beachten.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenPersönliche Lage / Befähigung zur Berufsausübung (beide Lose)
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit (beide Lose)
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit (beide Lose)
Präqualifizierung, Nachunternehmer und Eignungsleihe (beide Lose)
Präqualifizierung: Präqualifizierte Unternehmen können ihre Eignung durch den Eintrag im Präqualifikationsverzeichnis des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e. V. nachweisen; weitere geforderte Einzelnachweise sind ggf. ergänzend mit dem Angebot einzureichen.
Nachunternehmer: Der Einsatz von Nachunternehmen ist möglich; auf gesondertes Verlangen sind Eignungsnachweise der Nachunternehmer (Präqualifizierung oder FB-4-03 Eigenerklärung zur Eignung) vorzulegen. Der Einsatz muss § 6a VOB/A entsprechen; bei Vergabe an Nachunternehmer sind FB-3-04 Eigenerklärung Unterauftragnehmerleistungen, FB-4-03 Eigenerklärung zur Eignung, FB-4-04 Verpflichtungserklärung Unterauftragnehmereinsatz und FB-4-06 Vereinbarung zur Einhaltung der Mindestanforderungen nach dem BbgVergG (Unterauftragnehmer) zu verwenden.
Eignungsleihe: Kapazitäten anderer Unternehmen können zum Nachweis der wirtschaftlichen/finanziellen oder technischen Leistungsfähigkeit genutzt werden; hierfür sind FB-3-05 (Eigenerklärung Eignungsleihe) und auf Verlangen FB-4-05 (Verpflichtungserklärung Eignungsleihe) einzureichen. Für berufliche Befähigung und Erfahrung ist die Eignungsleihe nur möglich, wenn das andere Unternehmen die entsprechenden Arbeiten auch tatsächlich ausführt.
Ergänzende Anforderungen – Mindestentgelt und BbgVergG (beide Lose)
Mindestens 3 Referenzprojekte über vergleichbare Bauleistungen je angebotenem Los aus den letzten 5 abgeschlossenen Kalenderjahren
Vergleichbare Bauleistungen (Los 1: Fliesenarbeiten; Los 2: Bodenbelagsarbeiten); Nachweis über FB-2-02 Eigenerklärung oder Präparenzifizierung; auf Verlangen Bescheinigungen der Referenzgeber (Dritterklärung) über ordnungsgemäße Ausführung und Ergebnis mit Bezeichnung der Leistung, Auftragswert, Ausführungszeitraum, Anteil Eigenleistung und Auftraggeber
Wettbewerb & Angebotsprognose
Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer VergabenAuf einen Blick
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