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erweiteter Holzbau - Neubau Feuerwehr Ockstadt

Interkommunales Vergabezentrum der Stadt Bad Vilbel im Auftrag des Magistrats der Stadt Friedberg | Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt | Oberfinanzdirektion Frankfurt / Referat Ba4 | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)Friedberg, HessenVeröffentlicht:
Angebotsfrist: noch 26 Tage

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Öffentliche Ausschreibung für den Neubau eines Feuerwehrgerätehauses in Holzbauweise.

Auftraggeber ist die Stadt Friedberg (Hessen). Das Gebäude besteht aus zwei parallelen Riegeln: einer Fahrzeughalle und einem zweigeschossigen Sozialtrakt. Der Auftrag umfasst die Gebäudehülle in vorgefertigter Holzelementbauweise – also Außen- und Innenwände, Brettsperrholzdecken, Holzdach, Holz-Lamellenfassade, Aluminium-Fenster und -Außentüren, Senkrechtmarkisen, Stahlbau (Dach-Trapezprofil, HEB-Träger), Fassadengerüst inklusive Witterungsschutz sowie die eigene Baustelleneinrichtung.

Angebote werden elektronisch über die Vergabeplattform eingereicht. Die Ausführung ist vom 13.11.2026 bis 15.09.2027 geplant.

Ausschreibung ansehen

Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Noch 26 Tage bis zur Angebotsfrist — 09. September 2026
HEUTE
Termin / FristAUG2026 OKT DEZ FEB APR JUN AUG
Veröffentlichung6. Aug. 2026
Angebotsfrist9. Sep. 2026
Angebotsöffnung9. Sep. 2026
Bindefrist9. Sep. – 6. Dez. 2026
Widerspruchsfristca. 9. Sep. – 24. Sep. 2026
Ausführungsbeginn13. Nov. 2026
Vertragslaufzeit13. Nov. 2026 – 15. Sep. 2027
Vertragsende15. Sep. 2027
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Preis100%

    Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten. Werkstätten für Behinderte erhalten einen Bonus von 15 Prozent auf die Wertungssumme.

KI-Hinweis: Der Preis ist laut Vergabeunterlagen ausdrücklich das einzige Zuschlagskriterium ('Der Preis ist einziges Zuschlagskriterium'). Der Bonus für Werkstätten für Behinderte ist eine gesetzliche Sonderregelung, nicht ein eigenständiges Zuschlagskriterium.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Gebäude und Konstruktion

Zwei parallele Riegel, jeweils ca. 35 m lang:

Fahrzeughalle (Riegel 1, eingeschossig): ca. 12,50 m breit, ca. 7 m hoch – Platz für ca. 4–6 Einsatzfahrzeuge, mit angrenzender Werkstatt, Lager- und Hausanschlussraum.Sozialtrakt (Riegel 2, zweigeschossig): ca. 14 m breit, ca. 8 m hoch – Umkleiden Damen/Herren, Sanitärräume, Aufenthaltsräume (Erwachsene, Jugend, Kinder), Schulungsraum (ca. 114 m², 60 Personen), Multifunktionsraum, Küche, Büros (Wehrführer, J+K), Stuhllager, Lehrmittelraum, Technikräume.

Gebäudedaten: Grundfläche ca. 1.033 m², Bruttogrundfläche ca. 1.754 m², Bruttorauminhalt ca. 8.751 m³, Gesamthöhe ca. +8,27 m ü. NHN (Bezug ±0,00 = 154,18 m ü. NHN).

Außenwände und Fassade

Holzrahmen-Außenwände (ca. 642 m²), tragend, feuerhemmend (F30-B):

Mineralwolldämmung 200 mm (WLG 035), diffusionsoffene Fassadenbahn (sd ≤ 0,02 m), OSB-/DWD-Platten, Dampfbremse (sd ≥ 2 m), MDF-/Vollholzschalung.Attika-Elemente: ca. 158 m².Dämmschicht unter Außenwandbekleidung: ca. 891 m².Außenwandbekleidung Holz: ca. 367 m² vertikale Holzlamellen Fichte/Tanne, vorvergraut (70×35 mm, Achsmaß 25 cm) auf Konterlattung mit Hinterlüftung.Teilflächen Stahlblechfassade: feuerverzinkte Stahlblechpaneele 3 mm mit Aluminium-Unterkonstruktion (UG-Bereich Fahrzeughalle).Alle tragenden Bauteile nichtbrennbar bzw. feuerhemmend; Schallschutz R'w 37 dB in relevanten Bereichen.

Innenwände

Holzrahmen-Innenwände (ca. 1.202 m²):

Typ 1: tragend, feuerhemmend, Schallschutz 37 dB.Typ 2: nichttragend, feuerhemmend.Typ 3: Stahlbeton (ohne besondere Anforderungen).Typ 4: Sanitärbereich (Ausführung nach Bemusterung).Wandoberflächen: OSB weiß lasiert, verspachtelt/gestrichen, Epoxidharz, Sichtbeton, Verglasung, Kautschuk, Gipskarton (GKF) gespachtelt/gestrichen.

Decken und Dachtragwerk

Brettsperrholzdecken (ca. 1.217 m²), Dicken 120–320 mm, F30-B, Anschlüsse an Stahlträger und Stahlbeton.Stahlbau Hallendach (ca. 446 m²): Stahltrapezprofil FI 165/250 (1,25–1,50 mm), 9 St. Doppel-T-Träger (HEB 260, S235), Brandschutzbekleidung F30 (Steinwolle + Gipsplatten).BSH-Binder (Brettschichtholz GL24c): ca. 73 lfm, Länge 12,1 m, Höhe 116 cm; Gurtträger GL24c 160/1160.Stützen Sichtqualität BSH: ca. 24 lfm.Balken: ca. 78 lfm.Riegel: ca. 160 lfm.Dachaufbau Gründach: Dampfsperre, EPS-Dämmung WLG 035 ≥ 16 cm inkl. Gefälle 2 %, 2-lagige Elastomerbitumen-Abdichtung, Drän-/Wasserspeicherelement, Speicherschutzmatte, Filtervlies, Extensivsubstrat Typ E mit Sedumteppich (mind. 4 Sedum-Arten), Kiesstreifen, Kiesleiste, Nottwässerung DN 70 Edelstahl.PV-Anlage auf Dach (Schnittstellenleistung, nach Montage erfolgt Gerüstabbau).

Fenster, Außentüren und Sonnenschutz

Alu-Fenster (ca. 28 St.): Dreh-/Kipp, festverglast, teilweise Hebe-Schiebe; Isolierverglasung, Uw ≤ 1,1–1,5 W/m²K, RC2 / RC2N, teilweise Sonnenschutzglas (g ≤ 0,40), Magnetkontakte.Alu-Drehflügeltüren, 1-flüglig (ca. 5 St.): Uw ≤ 1,4–1,8 W/m²K, RC2.Metall-Drehflügeltüren (ca. 2 St.): Stahlvollwand- bzw. Rohrrahmentüren, SK1 (27 dB), Panik-Funktion, elektronische Schließzylinder (Winkhaus), Bodendichtung.Sektionaltore Feuerwehr: B×H 4,00×4,50 m, U=2,1 W/m²K.Senkrechtmarkisen als Sonnenschutz (ca. 14 St.): Screen-Markisen Polyester, Rohrmotor 230 V, Einzelanlagen.Schnittstellen: Verkabelung Sonnenschutzmotoren, Leerrohrdurchführungen Elektro, Inbetriebnahme/Funktionsprüfung.

Baustelleneinrichtung und Gerüst

Eigene Baustelleneinrichtung ist Nebenleistung gem. VOB/C DIN 18299: Bauzaun mit Bauschild, Baustellenbüro/Besprechungscontainer (Doppelcontainer für 10 Personen), Sanitärcontainer (3 Urinale, 2 Toiletten, 2 Waschplätze, Fäkaltank), Baustrom-Hauptverteiler, Bauwasser-Anschluss, Kranstellplatz und -fundament, Bodenaustausch 25–30 cm, Schutz bestehender Versorgungsleitungen, Lager- und Stellflächen.Fassadengerüst (ca. 1.390 m²): Standgerüst Lastklasse 4 (3 kN/m²), bis 7 m Höhe, Gebrauchsüberlassung 16 Wochen, Überbrückungen, Treppenaufgänge 7–8 m, Dachfanggerüst.Innengerüste und Höhenpunkte nach Erfordernis.Witterungsschutz und Schutzmaßnahmen während der gesamten Ausführung (20 Wochen Vorhaltung).Behelfsmäßige Tür 12 Wochen vorgehalten.

Technische Bearbeitung, Bemusterung und Dokumentation

Werk- und Montageplanung inkl. Statik, Bemusterung aller sichtbar bleibenden Materialien (mit Übergabeliste), Montagekonzept (Hilfskonstruktionen, Verbände), Gefährdungsanalyse vor Baubeginn.Ausführungsunterlagen (Werkstattzeichnungen, Element-/Montage-/Schemapläne, Berechnungen) 4 Wochen vor Bauausführung in 2-facher Papierform + digital (PDF).Luftdichtheitsprüfung (Blower-Door-Test) nach DIN EN ISO 9972 NA vor Fertigstellung.Revisionsunterlagen 3 Wochen vor Fertigstellung.Abnahmeunterlagen: Eignungsnachweise Bauprodukte, Güte- und Kontrollprüfungen, Übereinstimmungserklärungen, Fachunternehmererklärung, Prüf- und Abnahmebescheinigungen, Zulassungsbescheinigungen, Wartungsangebote – 2-fach Papier + digital (PDF und DWG).Bauschild für die Baumaßnahme.

Abfallwirtschaft und Umwelt

Vermeidung, Verwertung und Beseitigung von Bau- und Abbruchabfällen gemäß KrWG und NachwV.Getrennte Erfassung und Entsorgung der Bau- und Abbruchabfälle; Erklärungen, Bestätigungen und Belege zur ordnungsgemäßen Entsorgung dem Auftraggeber vorlegen.Bei abweichender Lösung zur Leistungsbeschreibung: Genehmigung/Berechtigung der Verwertungs-/Beseitigungsanlage, Bestätigung der Abnahme, ggf. Bestätigung der Abfallwirtschaftsbehörde (bei Andienungspflicht).Verwendung von Baumaschinen mit Umweltzeichen RAL-UZ 53, Einhaltung der AVV Baulärm, Beachtung der hessischen Heilquellenschutzgebiets-Vorschriften.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Zwingende Ausschlussgründe (§ 123 GWB)

Der Bieter darf nicht wegen folgender Straftaten rechtskräftig verurteilt oder mit Geldbuße nach § 30 OWiG belegt sein:

Mitgliedschaft in kriminellen/terroristischen Vereinigungen (§§ 129, 129a, 129b StGB)Terrorismusfinanzierung (§ 89c StGB)Geldwäsche (§ 261 StGB)Betrug/Subventionsbetrug gegenüber EU-Haushalt (§§ 263, 264 StGB)Bestechung/Bestechlichkeit im Geschäftsverkehr (§ 299 StGB)Bestechung von Mandatsträgern (§§ 108e, 108f StGB)Vorteilsgewährung/Bestechung (§§ 333, 334 StGB, inkl. internationale Bedienstete)Bestechung ausländischer Abgeordneter (IntBestG)Menschenhandel, Zwangsarbeit, Ausbeutung (§§ 232–233a StGB)

Fakultative Ausschlussgründe (§ 124 GWB)

Keine Ausschlussgründe dürfen vorliegen bei:

Verstößen gegen umwelt-, sozial- oder arbeitsrechtliche VerpflichtungenZahlungsunfähigkeit, laufendem Insolvenzverfahren, Liquidationschwerer Verfehlung, die die Integrität infrage stelltwettbewerbsbeschränkenden VereinbarungenInteressenskonflikten im Vergabeverfahrenwesentlichen Mängeln bei früheren öffentlichen AufträgenTäuschung oder irreführenden Informationen im Vergabeverfahrenferner: keine rechtskräftige Feststellung über Nichtzahlung von Steuern/Abgaben/Sozialversicherungsbeiträgen (bzw. Ratenzahlung vereinbart)

Tariftreue und Mindestentgelt (HVTG)

Verpflichtungserklärung zur Zahlung mindestens tariffähiger Löhne (§ 4 HVTG) und des gesetzlichen Mindestlohns (MiLoG) ist zwingend mit dem Angebot abzugeben.Kein Verstoß gegen § 21 MiLoG mit Geldbuße ≥ 2.500 €.Nachunternehmer und Verleihunternehmen müssen ebenfalls entsprechende Erklärungen vorlegen.Verstöße führen zum Ausschluss vom Vergabeverfahren und von künftigen Vergaben bis zu drei Jahren.

Sanktionen (Russland-Bezug)

Bieter, Bewerber und alle Mitglieder von Bietergemeinschaften dürfen nicht unter Art. 5 k) Abs. 1 VO (EU) Nr. 833/2014 fallen.Ausschluss bei russischer Staatsangehörigkeit/Niederlassung, Beteiligung > 50 % durch sanktionierte Personen/Unternehmen oder Handeln im Namen solcher.Unterauftragnehmer/Lieferanten mit > 10 % Auftragswert müssen ebenfalls ohne Russlandbezug sein.

Fachliche und wirtschaftliche Eignung

Eintragung im Berufs-/Handelsregister (bzw. Handwerksrolle oder IHK).Berufshaftpflichtversicherung mit Mindestdeckung: Personenschäden 3.000.000 €, Sachschäden 1.000.000 €.Nachweis über die Zahlung von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen.Eigenerklärung über den Jahresumsatz der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre.Mindestens 3 Referenzen vergleichbarer Leistungen der letzten 5 Jahre.Auf Verlangen: Unbedenklichkeitsbescheinigungen (Sozialkasse, Finanzamt, Berufsgenossenschaft), Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG, Gewerbeanmeldung, Erklärung zur durchschnittlichen Zahl der Arbeitskräfte.

Zusätzliche Anforderungen an die Ausführung

Benennung eines bevollmächtigten Vertreters (spätestens 2 Wochen nach Auftragserteilung); muss deutsch sprechen und regelmäßig auf der Baustelle anwesend sein.Benennung eines Firmenbauleiters/Bauführers vor Arbeitsbeginn.Verwendung von Bauprodukten mit allgemeiner bauaufsichtlicher Zulassung (DIBt) bzw. Systeme eines Herstellers.Holzart Fichte/Tanne, Festigkeitsklassen C24 / GL24c.Brandschutzanforderung F30-B für tragende Bauteile; Schallschutz teilweise R'w 37 dB.Korrosionsschutz: feuerverzinkt / Edelstahl V2A für sichtbare Verschraubungen.
Referenzprojekte
mindestens 3 ReferenzenZeitraum: innerhalb der letzten 5 JahreVolumen: nicht spezifiziert

Vergleichbare Leistungen im Bereich erweiterter Holzbau / Gebäudehülle (z. B. öffentliche Gebäude, Feuerwehrhäuser, Schulen, Hallen in vorgefertigter Holzelementbauweise mit Fassade, Fenstern, Stahlbau)

Referenznachweise mit Angaben zu Art und Umfang der vergleichbaren Leistung; Vorlage auf Verlangen der Vergabestelle

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 33%4–10 · 54%11+ · 13%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 26 erledigt
Angebotsschreiben und Preisunterlagen
Eignung und Nachweise
Tariftreue und Sanktionen
Bietergemeinschaft und Nachunternehmer
Teilnahme- und Vergabeunterlagen
Abfall und Verwertung (nur falls abweichende Lösung angeboten wird)
Mit TendiGo
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Interkommunales Vergabezentrum der Stadt Bad Vilbel im Auftrag des Magistrats der Stadt Friedberg | Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt | Oberfinanzdirektion Frankfurt / Referat Ba4 | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Anschrift
61118 Bad Vilbel
Ort
61169 Friedberg
Kategorie
Hessen
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
61169 Friedberg
Hessen

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